Kiezmagazin fürs Brandenburgische Viertel in Eberswalde



Vorweihnachtlicher Himmel

Kiez-Termine

Sonntag, 16. Dezember, 14-18 Uhr:
Kiez-Weihnachtsmarkt 2018
Potsdamer Platz, siehe auch hier.

Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ):
Mütter-Fitness-Gruppe Mo 9.30 Uhr,
SV Motor Turnhalle, Potsdamer Allee 37
Krabbelgruppe Mi 9.30 - 11 Uhr, Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee 35

WBG-Vereinshaus, Havellandstr. 15:
Sportgruppe @ H15 Mo 18.30-20 Uhr
Offene Naehwerkstatt Mi 10-13 Uhr
Repair-Café & Six-to-Zero Fr 15 Uhr
Hebewerk e.V. im H15

WBG-Freizeitschiff:
Rommé, Skat ... Mo 14 Uhr
Handarbeitstreffen Do 13 Uhr
Prignitzer Str. 48

Gemeindezentrum:
Familiennachmittag dienstags, 16 - 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Potsdamer Allee 35
Familiensport, Di 15-16 Uhr, Do 15-16.30 Uhr, SV Motor Turnhalle
Potsdamer Allee 37

AWO Ortsverein Finow:
Nachmittag im Seniorenclub Mi 14 Uhr, Frankfurter Allee 24

Bürgerinitiative
Radwege in Eberswalde

Mitteilungen der Bürgerinitiative

MAXE-Volltextsuche:
Kontakt zur

Kultur
Grundsteinlegung für das neue Eberswalder Wohngebiet »Max Reimann« am 19. Juli 1977. Mehr dazu siehe die Artikel »Reimannviertel geplant mit Hallenbad, Sauna, Bibliothek und Poliklinik« und »Die verwandelte Stadt«

Neues Kunstprojekt im Brandenburgischen Viertel:
Lebensgeschichten gesucht

maxe. Der Sprecherrat »Soziale Stadt« im Brandenburgischen Viertel hatte auf seiner Novembersitzung unter anderem über einen Förderantrag zum Thema »Die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels, gezeigt in Bildern der Lebensgeschichten seiner Bewohner«. Knapp 5.800 Euro werden dafür zur Verfügung gestellt. Die elf anwesenden Sprecherratsmitglieder befürworteten den Antrag einstimmig. Die Ausstellung soll zum zweiten Quartal 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Initiiert wurde das Projekt von der jungen Künstlerin Anna-Maria Heß, die seit einiger Zeit selbst im Viertel lebt und freischaffend tätig ist. Die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels soll auf der Basis der Lebensgeschichten seiner Bewohner in Form einer multimedialen Ausstellung gezeigt, veranschaulicht und zugänglich gemacht werden, heißt es in der Projektvorstellung. Ziel sei es die Sichtweise auf das Brandenburgische Viertel sowohl von innen, als auch von außen, auf eine positive Art zu verändern. Angesprochen sind Menschen, die ihr Leben lang oder einen großen Teil ihres Lebens im Brandenburgischen Viertel wohnen bzw. gewohnt haben und auch von den Anfängen berichten können.

Die Künstlerin bewegt sich dabei auf mehreren Ebenen. Auf der ersten Ebene will sie sich mit den Projektteilnehmern in und mit dem Brandenburgischen Viertel definieren und identifizieren. Auf der zweiten Ebene soll es das multimediale Erleben der Ausstellung einer Vielzahl von Menschen, regional und national, möglich machen, die jeweiligen Sichten der Teilnehmer parallel zu durchlaufen, sie miteinander zu vergleichen und eigene Sichten zu gewinnen. Die so erreichte Blickverschiebung soll nicht zuletzt zu einem Imagewechsel des Brandenburgischen Viertels führen.

Das Projekt umfaßt zwei Teile. Im ersten Teil werden die Teilnehmer gesucht durch gezielte und direkte Ansprache in den verschiedenen Einrichtungen im Viertel, wie dem Spreewaldcafé, aber auch auf der Straße. Kleinanzeigen in einem regionalen Wochenblatt soll das ergänzen und einen speziellen Interessentenkreis erschließen, der sonst nicht erreichbar wäre. Zudem kan man sich telefonisch oder per eMail melden.

Infrage kommen vor allem Ältere (50+), die sowohl über die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels berichten können, als auch bereit sind, über persönliche Erlebnisse zu erzählen, um so ihre Erinnerungen öffentlich zu teilen.

Wer sich bereit erklärt, an dem Projekt teilzunehmen, wird sodann in einem persönlichen und möglichst intimen Gespräch an einem Ort ihrer Wahl oder bei einem Spaziergang durch das Viertel gebeten, über ihr Leben preiszugeben was und wieviel sie möchten.

Die Interviews werden, je nach Wahl, mittels Diktiergerät oder schriftlich dokumentiert. Momente des Gesprächs werden mit verschiedenen Kameras, in Form von Fotografie und Film, eingefangen und zeichnerisch festgehalten. Die Teilnehmer werden zudem gebeten, in ihren Fotoalben zu kramen, ob sie deren Schätze für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchten. Ziel ist, das Brandenburgische Viertel in einer sehr persönlichen, lebensnahen und emotionalen Weise in Szene zu setzen.

Nach der Materialsammlung beginnt der zweite Teil des Projektes.

Die multimediale Ausstellung soll die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels auf zwei Ebenen präsentieren. Zum einen wird die allgemeine Entwicklung seit der Planung und Grundsteinlegung bis heute dargestellt durch alte Fotografien, Zeichnungen und Grundrissen sowie erklärenden Texten, ergänzt durch Ton- oder Filmaufzeichnungen der Gespräche. Die Sinne des Betrachters werden so auf die verschiedensten Arten angeregt.

Als zweite Ebene wirken die persönlichen Lebensgeschichten der Teilnehmer. Sie sollen als großformatiges Buch oder Album präsentiert werden. In diesem Buch werden Text und Bild (Fotografien und Zeichnungen) miteinander kombiniert. Die einzelnen Teilnehmer werden vorgestellt und die gesammelten Geschichten chronologisch dargestellt. So wird auf behutsame Weise eine persönliche und emotionale Verbindung zum Leben der Teilnehmer geschaffen. Der Betrachter selbst bestimmt, wie und wieviel er miterleben und erfahren möchte.

Die Bücher, welche die jeweilige persönliche Geschichte dokumentieren, erhalten die Teilnehmer nach Ausstellungsende als Andenken.

(9. November 2018)




The Beggar's Opera - Gemälde von William Hogarth (1728) - war die literarische Vorlage für Brechts Dreigroschenoper.
Programmzettel der Uraufführung der "Dreigroschenoper" am 31. August 1928 im Theater am Schiffbauerdamm, Berlin (Abbildungen aus Wikipedia - gemeinfrei)

"Mackie Messer - der Dreigroschenfilm" im Kino:
Eine Hommage an Bertolt Brecht

maxe. Alles fängt damit an, daß die Uraufführung der "Dreigroschenoper" kurz vor dem Scheitern steht. Schauspieler schmeißen hin, Requisiten brechen zusammen und der Theaterleiter verlangt Änderungen bei zu freizügigen Passagen. Mitten im ersten Akt versagt die Drehorgel ihren Dienst, doch ein grandioser Schauspieler rettet mit dem "Haifischsong" die Szene. Am Ende feiern die Zuschauer das Stück, nicht zuletzt wegen der eingängigen Musik von Kurt Weill. Die "Dreigroschenoper" wird ein überwältigender Erfolg.

Nun melden sich andere Begehrlichkeiten. Die Filmindustrie erwirbt die Rechte am Stück, doch Brecht will nach seinen eigenen Vorstellungen den Film inszenieren, nicht nach den Regeln des Filmmarktes. Damit beginnt ein überwältigendes Panorama an Bildern:

Macheath, dem Anschein nach ein Edelmann, betritt die Straße und sein Auge wird sofort von einer spazierenden Dame in den Bann gezogen, besonders von ihrer unteren Partie. Er folgt ihr und die beiden schließen eine Bekanntschaft, die mit der Romanze unterm Soho-Mond von London beginnt.

Das Dumme ist nur: die Dame ist die Tochter vom Bettlerkönig der Stadt und Macheath das Oberhaupt einer Kriminellenbande. Der "Captain", wie der Gangsterboss genannt wird, organisiert ein rauschendes Fest, mit den VIPs der Gesellschaft, während Polly ein Brautkleid tragen darf. Sie wähnt sich schon im Hafen der Ehe, bestens ausgestattet, doch ihr Vater droht dem Polizeipräsidenten, die Geburtstagsfeier der Königin zu stören indem er seine Bettler aufmarschieren lässt, wenn Maceath nicht an den Galgen kommt.

Inzwischen vergnügt sich der "Edelmann" in einschlägigen Etablissiments, von denen er freimütig zugibt, hier erst großgeworden zu sein, in den Armen der Seeräuber-Jenny, im Original gespielt von Lotte Lenya, der Frau von Kurt Weill.

Die Handlung des Dreigroschenfilms wird immer wieder unterbrochen durch Einsprüche des Filmproduzenten, dem die Handlung zu sehr verfremdet ist, dann zu sittenverderbt und schließlich zu gesellschaftskritisch. Erst kann sich Brecht noch durchsetzen, aber dann folgt der Eklat: Der Autor verklagt die Filmgesellschaft wegen Mißachtung seiner Regieanweisungen und es kommt zum Prozess. Daß Brecht seine Niederlage bereits einkalkuliert, gehört zur Inszenierung der Wirklichkeit.

Vor den Augen des verhandelnden Richters geht der Film weiter: Durch Verrat seiner leichten Damen kommt Macheath ins Gefängnis, sehr zum Bedauern seines Freundes, des Polizeipräsidenten, den er keines Blickes würdigt. Währenddessen hat Peachum, der mit professioneller Bettlerei ein großes Unternehmen geschaffen hat, aus Mitleid ein echten Krüppel angestellt. Dieser wirkliche Elende wird zum Problem für beide, für den Geschäftemacher wie für die Obrigkeit. Was ist, wenn die Elenden unter den Brücken aufstehen und in die Bank- und Regierungspaläste strömen? Dann werden sie ein paar Polizisten nicht aufhalten können.

Macheath wird durch die Königin begnadigt und mit "Schwiegervaters" Geld kauft Polly ein Geldinstitut, sodaß der "ehrenwerte Kriminelle" nun Chef eines Bankhauses ist. Die Szene wechselt in die Moderne: in London schießen die Bankentürme in den Himmel und aus Mackies plumpen Ganoven werden Aktenkofferträger mit Zwirn und Schlips. So wie Brecht kurz zuvor in einer Probe der "Heiligen Johanna der Schlachthöfe" die gesellschaftliche Waage erläutert hat, wird Macheath - in der Oberschicht angekommen - nun erklären: "Es gibt die guten Reichen. Also muss es auch die guten Armen geben!" Nur sagt Brecht: Die guten Armen werden immer unten sein ...

Jürgen Gramzow - 29. Oktober 2018


Nächste Aufführung: Westend-Kino, 30.10. - 20 Uhr



Das Brandenburgische Viertel von oben.

Ausstellung im Vereinshaus:
Der Kiez als Jungbrunnen

maxe. Die Wohnungsgenossenschaft will gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohner des Brandenburgischen Viertels »auf die vielen positiven Seiten des Brandenburgischen Viertels blicken«.

Sie lädt daher am Donnerstag, den 18. Oktober, um 17 Uhr in die »Ideenküche« (ehemalige Kita-Küche) im Vereinshaus in der Havellandstraße 15 ein.

Die Genossenschaft präsentiert anläßlich des Starts ihres Projektes BRAND.VIER und »zum Beginn des Wandels unseres Brandenburgischen Viertels« die Ausstellung »Große Wohnsiedlungen - Wohnen mit Zukunft« des Kompetenzzentrums für Großsiedlungen e.V.

Erstmalig enthält diese Wanderausstellung einen Chart über das Brandenburgische Viertel.

Außerdem möchte die Genossenschaft mit ihrer eigenen Ausstellung »Jungbrunnen Brandenburgisches Viertel« den Einwohnerinnen und Einwohnern einen »neuen und positiven Blick auf unser Viertel schenken«.

Begleitet wird die Ausstellungseröffnung mit entspannter Lounge-Musik und alkoholfreien Cocktails.

(16. Oktober 2018)


Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow e.G.
Vereinshaus der Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow e.G., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde




Familienfest auf dem Potsdamer Platz am 8. September:
Fête de la Viertel

Ein buntes Familienfest findet am Samstag, dem 8. September, auf dem Potsdamer Platz im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde statt. Von 14 Uhr bis 18 Uhr soll gezeigt werden, was das Brandenburgische Viertel zu bieten hat. Eröffnet wird das Fest im Viertel von Bürgermeister Friedhelm Boginski.

Neben viel Musik, kulinarischen Angeboten, verschiedenen Mitmachaktionen, einem Tanzkurs und Thaiboxen, Kleider-Verschenke-Markt und sportlichen Aktivitäten gibt es weitere Highlights wie eine mobile Cocktailbar für alkoholfreie Erfrischungen, eine Hüpfburg, Segways und Lastenfahrräder zum Ausprobieren. Wer Lust hat, kann sich im Jonglieren oder beim Spirkus-Mitmachzirkus üben. Für Fest-Stimmung sorgen Live-Musik von The Epix, DJane Lady Undertone mit musikalischem Programm für Jung & Alt.

Und natürlich bringen sich zahlreiche Akteure des Viertels an diesem Tag ein: Das Spreewald-Café zieht beispielsweise auf den Potsdamer-Platz. Hier und an verschiedenen Stationen gibt es die Möglichkeit zum Austausch und zum Kennenlernen. Das Quartiersmanagement, die WBG, die Polizei und die Träger aus dem Viertel informieren, was im Allgemeinen los ist im Brandenburgischen Viertel.

Organisiert wird das Fest vom Quartiersmanagement des Brandenburgischen Viertels (S.T.E.R.N GmbH) und vom Familienzentrum Buckow e.V. Unterstützt wird das Fest von der Stadt Eberswalde, der WBG und vielen Akteuren und Einrichtungen vor Ort.

Nancy Kersten (Pressesprecherin der Stadtverwaltung Eberswalde)
(veröffentlicht am 3. September 2018)


Quartiersmanagement im Bürgerzentrum · Schorfheidestraße 13 · 16227 Eberswalde
Telefon: 03334/818245 · eMail:




Blues in der Zainhammermühle

Liebe Bluesfreunde,

Karten für das Konzert in der Zainhammermühle am nächsten Freitag, den 7. September, könnt ihr gerne auch bei mir bestellen. Schickt mir bitte einfach eine , falls ihr Karten haben wollt. Ich lasse Sie dann für euch an der Kasse hinterlegen.

Bis dahin!

Jürgen Peters - 2. September 2018

Die Band wurde 2004 als »Planning & Farming Blues Company« P&F Blues Company von Professoren, AbsolventInnen und Studierenden der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde gegründet. Ihre Besetzung der letzten Jahren sind Jürgen Peters (git, voc), Eugen Fraenger (voc, bs), Oliver Brauner (sax) und Holger Menzel (dr).

Die Band hat ihre musikalischen Wurzeln im Blues und variiert die Songs mit groovigen Rhythmen, kraftvollen Gitarrenriffs und expressiven Saxophon-Läufen. Neben bekannten Songs der Blues- und Rock-Szene spielt die Band auch eigene Lieder. So ist mit »Guten Morgen Eberswalde« eine rauhe Liebeserklärung als Hymne an die Hochschulstadt entstanden. Eigene Lebenserfahrungen im ländlichen Raum haben zu Titeln wie »Village Boy«, »Tomato Fields« und »Life is Beautiful« inspiriert.


Konzert »P & F Blues Company«
Beginn: 7. September 2018, 19.30 Uhr · Ende: 7. September 2018 21 Uhr
Eintritt: 10 Euro · Reservierung: hier

Die Mühle e. V. · Am Zainhammer 3b · 16225 Eberswalde · www.diemuehle.de)



Konzert im Gemeinschaftsgarten:
Mama spielt die beste Musik...

Am Abend des 19. August 2018 fand im Gemeinschaftsgarten an der Schorfheider Straße im Brandenburgischen Viertel das Eberswalder Gartenkonzert Nr. 3 statt, bei dem die Sängerin und Liedermacherin Johanna Zeul auftrat, die - nach eigener Bekundung - »mit den Fingern in der Steckdose schläft«.

Müdigkeit und Langeweile kamen jedenfalls nicht auf für die zahlreichen Besucher, die dem Spektakel im Grünen und bei bestem Wetter lauschten. Mit »Ich will was Neues« startete die Sängerin ihr Programm, mit dem sie den Zeitgeist und seine Shopping-Ekzesse aufs Korn nimmt. »Hey Fremder« war fast eine persönliche Beichte von Verlangen, mit dem sich zahlreiche Besucher offenbar identifizierten, denn auf den unklaren Schluss kam der Beifall nur sehr zögerlich.

Ob Johanna Zeul nun »kein Geld auf dem Mond« braucht oder ihren Liebsten rettet, der zu weit hinausschwimmt - denn nur er allein kann ihren Hunger stillen - sie wird jedenfalls sein Herz nicht brechen, hoffentlich im Gegensatz zu den Zuschauern, die ihr Herz an eine junge erfrischende Künstlerin verloren, die gerade eben das zweite Album ihrer Karriere herausgebracht hat.

Verlieren Sie nicht die Adresse der Liedermacherin auf www.johannazeul.de.

Ihr Webauftritt ist nicht das »Labyrinth ihres Lieblingstraums«, sondern mit dem Erwerb einer Platte kann der geneigte Leser »im Hier und Jetzt ankommen« und der jungen engagierten Künstlerin, eine gerechte Unterstützung zukommen lassen, damit sich ihr rhythmisches Schlußgeständnis nicht bewahrheiten muß: »Ich bin allein!«

Nein, Johanna Zeul nimmt ihre Zuhörer nicht »auf den Arm«, wenn sie ihr das Fell abziehen sollen, sondern die obligatorische Zugabe kündigt ihre kleine Tochter am Mikrofon an: »Mama spielt die beste Musik im Radio und mein Papa ist auch hier!«

(jg) - 19. August 2018


Siehe auch .»Gartenkonzert im Kiez«.
Mehr über die Gartenkonzerte in Eberswalde erfahren Sie hier.




Beim ersten und bisher einzigen Gartenkonzert im Brandenburgischen Viertel kamen am 1. September 2012 gut 50 Menschen in den Garten des Bürgerzentrums in der Schorfheidestraße (siehe MAXE Nr. 1 vom Oktober 2012). Das Skazka-Orchestra war angesagt. Noch mehr Zuhörer sah man auf den Balkons der umliegenden Häuser. »Ein Experiment« nannte der Programmacher Udo Muszinski damals den »Ausflug in das Neubauviertel«. Wie so oft, bekamen viele Kiezbewohner vom Gartenkonzert erst etwas mit, als es schon in vollem Gange war. Vielleicht ist es diesmal etwas anders...

Am 19. August im Gemeinschaftsgarten:
Gartenkonzert im Kiez

maxe. Seit 2006 organisiert die Stadtverwaltung Eberswalde in Zusammenarbeit mit dem Konzertveranstalter Udo Muszynski Konzerte in besonderen Gärten der Stadt. In diesem Jahr ist der Gemeinschaftsgarten »ZusammenWachsen« im Brandenburgischen Viertel dabei.

Der einstige Schulgarten an der Schorfheide-/Ecke Beeskower Straße wird schon seit längerem von dem Studentenverein ALNUS bewirtschaftet. Im Frühjahr 2012 öffneten sie ihren Garten der neuen Initiative des Gemeinschaftsgartens und seit Anfang 2014 gibt es klare vertragliche Regelungen (MAXE Nr. 18 vom März 2014 und Nr. 19 vom April 2014). Inzwischen gärtnern auch die Mitglieder der Initiative »wandelbar« im Gemeinschaftsgarten mit.

Am Sonntag, den 19. August, spielt um 17 Uhr die preisgekrönte Sängerin und Liedermacherin Johanna Zeul (u.a. Rio Reiser Songpreis, Udo Lindenbergs Panikpreis) im Kiezgarten auf.

»Diese Frau ist Seele«, heißt es in der Ankündigung des Konzertveranstalters. »Johanna Zeul schläft mit den Fingern in der Steckdose. Sie hat sich eine Freiheit und Frische bewahrt, die in einer Zeit der Kopien und glatten Pop-Produktionen, selten geworden ist. Mit ihrer Energie transportiert sie Emotionen und Themen unserer Zeit und Welt. Intelligente deutsche Texte und eingängige Melodien, zarte Liebeserklärungen und wilde Feuerwerke wechseln sich zielsicher ab. Ihre Auftritte leben von einer sprudelnden Wildheit. Sofort ansteckend.«

Eine Eintrittskarte kostet 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) an der Abendkasse. Im Vorverkauf in der Eberswalder Tourist-Information in der Steinstraße 3 kosten die Karten jeweils einen Euro weniger.

Das Konzert im Gemeinschaftsgarten ist das letzte von insgesamt drei Gartenkonzerten in diesem Jahr. Bereits am Freitag, den 17 August, spielt um 20 Uhr »Safe, Sane & Singles« im Café Liesbeth (Ackerstr. 5) feinste Tanzmusik der 20er bis späten 50er Jahre. Am Sonnabend, den 18. August, ist bereits um 10.30 Uhr im Rahmen von »Guten Morgen Eberswalde« im Stadtcampus der HNEE in der Schicklerstraße 5 der junge Sänger Erik Leuthäuser mit seiner einzigartigen Soloperformance zu hören. Mehr Informationen zu den »Gartenkonzerten« gibt es unter www.mescal.de.

Es gibt für alle Orte Regenvarianten. Ausschilderungen werden gegebenenfalls vor Ort vorhanden sein. »Die Gäste können sich wieder auf tolle Konzerterlebnisse an besonderen Orten in entspannter Atmosphäre freuen, die alle Generationen ansprechen“, verspricht der Konzertveranstalter Udo Muszynski.

(7. August 2018)




SURFA RIP Emily -
Lebwohl kleiner Engel
Rest In Peace
(Emily-Kate)

Tom Fischer

Links:
Anteilnahme ist kein Fremdwort
Bis zum letzten Atemzug (Emily-Kate)

(24. April 2018)




Weiße Ostern

Ein Blick durchs Fenster
Sagt uns: Heute Nacht
Hat der Kalender
Einen Sprung rückwärts gemacht.

Die Frühlingsblümchen
Ach - oh weh -
Haben sich versteckt
Unter einer Decke von Schnee.

Sie träumen von Frühling
und Sonnenschein
Von Vogelgezwitscher
und Ringelreih`n

Und wir träumen mit!

Annemarie Markmann - April 2013

(veröffentlicht am 1. April 2018.
Erstveröffentlichung in »Barnimer Bürgerpost« 4/2013)




Hebewerk im WBG-Vereinshaus Havellandstraße 15:
Filmabend mit Diskussion
zu Karl Marx

Liebe Interessierte,

weil Karl Marx in der letzten Philosophierunde auf so großes Interesse gestoßen ist, veranstaltet diesmal der Philosophiekreis im Hebewerk e.V. einen Filmabend mit anschließender Diskussion zu dem Philosophen Karl Marx. Jeder ist herzlich eingeladen.

Wann? Donnerstag, 29.03.2018 um 20 Uhr
Wo? Ideenraum & Makerspace des Hebewerk e.V. in der Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde

Christoff Gäbler - 22. März 2018

Siehe auch: Filmkritik: Der junge Karl Marx


Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste
Adresse: Zwischenraum H15/ Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde




Nikolaus und Weihnachtsmann

Am Mittwoch, den 6. Dezember, lädt die Kita Arche Noah von 14 bis 17 Uhr zum Nikolausfest ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus in der Potsdamer Allee 35 ein. Anschließend wird bei einem zünftigen Lagerfeuer gegrillt.

Am folgenden Dienstag, dem 12. Dezember, veranstaltet das Team vom Dietrich-Bonhoeffer-Haus eine Weihnachtsfeier für Kinder, Familien, Senioren und Flüchtlinge. Beginn ist 14 Uhr. Speziell für die Kinder hat sich die Clownin "Nine Mond" angesagt. Viel Spaß und Überraschungen sind garantiert.

Am 17. Dezember ist Dritter Adwent - und, wie bekannt, der große Kiez-Weihnachtsmarkt auf dem Potsdamer Platz. Wir vom Bonhoefferhaus sind natürlich dabei. An unserem Stand gibt es u.a. für wenig Geld Leberkäse im Brot und Schokoäpfel.

Jörg Renell – 30. November 2017


Dietrich-Bonhoeffer-Haus · Potsdamer Allee 35 · 16227 Eberswalde
Tel: 03334/383930 · Fax: 03334/383931
eMail: j.renell@kirche-barnim.de




CrazyOne ft. Surfa -
Bis zum letzten Atemzug
(Emily-Kate)

Tom Fischer & Arek Chudzinski

Siehe: Anteilnahme ist kein Fremdwort

(5. November 2017)




tatatataaaaaaaaa......hier kommt die HERZLICHE EINLADUNG zum CIRCUS MOVIES FEST!

Am 9. September in der Sporthalle des Reki e.V.:
Circus Movies Fest

  • am Samstag, 9.9.17
  • von 12 bis 16 Uhr
  • an der Reki e.V. Sporthalle, Schorfheidestr. 30, Brandenburgisches Viertel Eberswalde

Die kleinen Stars aus dem Projekt »Circus Movies« wollen ganz groß feiern!

Seit Januar haben bis zu 25 Kinder aus dem Brandenburgischen Viertel wöchentlich Sport, Spiel und Zirkus erlebt.

Mit artistischen und fotografischen Bildern stellen die Künstlerinnen und Künstler dar, wie ihnen das Leben im Brandenburgischen Viertel gefällt.

Das Festprogramm besteht aus einem Mix an Vorführungen, Mitmachstationen und Bastelspaß. Internationale Musik und Küche, Kaffee und Kuchen laden zum gemütlichen Verweilen.

Das gesamte Circus Movies Team freut sich über viele viele Gäste.

Kommt zahlreich, mit und ohne Kinder, mit und ohne Geld, mit und ohne Kuchenspende...

Wir freuen uns sehr über ein rege Beteiligung aus dem Brandenburgischen Viertel.

Viele Grüße,
Beate und Sarah - 3. September 2017


Kontakt: wuckizucki@wukania.net

Mehr Infos unter www.wuckizucki.wukania.net

Circus Movies ist ein langfristig angelegtes Kinderzirkus-Projekt, organisiert vom Wuckizucki e.V. in Kooperation mit der Stadt Eberswalde und der Videogruppe Viwuk.

Aktuell gefördert wird das Projekt durch »Jugend ins Zentrum« der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Rahmen des Programms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.




Nach einem Sturm mußte vor einem Jahr der 12. Weihnachtsmarkt kurzfristig abgesagt werden. Allerdings gab es dennoch mehrere provisorische Stände, die zahlreiches Publikum anzogen.

13. Kiez-Weihnachtsmarkt am 11. Dezember 2016:
Weihnachtsstollen gesichert

maxe. Auch in diesem Jahr wird es zum Kiez-Weihnachtsmarkt im Brandenburgischen Viertel einen Riesenweihnachtsstollen, gesponsert vom regionalen Bäckereibetrieb »Märkisch Edel« geben. Dies hat der Stadtverordnete Carsten Zinn mit dem Märkisch-Edel-Geschäftsführer Christian Kurth vereinbart.

Im Vorjahr mußte der Weihnachtsmarkt nach einem Unwetter leider ausfallen bzw. auf ein Provisorium reduziert werden. Der gesponserte Stollen wurde daraufhin in Kindereinrichtungen im Kiez verteilt.

In diesem Jahr soll es, um eine Pleite wie im Vorjahr zu vermeiden, einen »Plan B« als Schlechtwettervariante geben. Inzwischen steht das Programm. Demnächst soll es bei der Quartiersmanagerin Flyer mit dem Programm geben.

(19. November 2016)

Siehe auch: hier und hier (Pressemitteilung der Stadtverwaltung)




Fest der Begegnung 2015, Foto: Stadtverwaltung Eberswalde

Zweite Eberswalder Familienwoche:
Fest der Begegnung

Zu einem Fest der Begegnung laden das Lokale Bündnis für Familie und die die Stadt Eberswalde im Rahmen der zweiten Eberswalder Familienwoche ein. Das internationale Fest wird am Donnerstag, dem 19. Mai 2016, von 14 bis 19 Uhr am Wohnverbund Zum Schwärzesee stattfinden.

»Seit zwei Jahren gibt es den Wohnverbund im Brandenburgischen Viertel. Dort leben etwa 130 Menschen aller Altersgruppen und aus verschiedenen Ländern. Mit dem Fest der Begegnung wollen wir wortwörtlich Begegnungen schaffen – zwischen den Bewohnern des Wohnverbundes selbst und den Bewohnern des Stadtteils und der ganzen Stadt. Es sind alle herzlich eingeladen«, so Barbara Bunge, die Sozialreferentin der Stadt Eberswalde. »Wie ganz Deutschland steht auch Eberswalde vor einer großen Herausforderung. Seit dem vergangenen Jahr kommen immer mehr Menschen aus Krisengebieten zu uns. Aufgrund der verschiedenen Kulturen und Sprachen sind Begegnungen zum Beispiel durch gemeinsame Feste ein ganz wichtiger Bestandteil, um Integration zu fördern«, so Bellay Gatzlaff, der Sozialdezernent der Stadt.

Das Fest der Begegnung soll einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Vor Ort kann internationale Küche probiert werden, für Kinder wird es ein Spiel- und Sportangebot geben, ebenso wird es Musik und Tanzdarbietungen geben. »Wir würden uns sehr freuen, wenn es für diesen Tag noch Kuchenspenden gibt. Die Kuchen nehmen wir sehr gern vormittags direkt im Wohnverbund entgegen«, so Barbara Bunge.

Das Internationale Sommerfest findet auf dem Hof des Wohnverbundes im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde, in der Straße Zum Schwärzesee 3, statt.

Nancy Kersten, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Eberswalde

(veröffentlicht am 10. Mai 2016)

Siehe auch: hier




Bausatz Lautsprecher

Zwischenraum H15:

Lautsprecher selbst gebaut

Wer schon immer mal wissen wollte, wie eigentlich ein Lautsprecher gebaut wird, was ein Reflexrohr ist oder wie man den Dämmstoff richtig plaziert, kann sich am Samstag, den 5. März, um 16 Uhr im Zwischenraum H15 (Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde) des Hebewerk e.V. anschauen, wie Bässe, Hochtöner, Frequenzweiche und Terminal miteinander verkabelt werden und in die Box eingebaut werden.

Bitte meldet euch bei Fabian an.

Seit einigen Wochen konstruieren mit Hilfe der CNC-Fräse und der Unterstützung von Fabian zwei fleißige Menschen nach und nach ihre eigenen Hifi-Boxen aus Holz. Einen Einblick erhaltet ihr am 5. März im H15.

Lautsprecher aus Holz... Vielleicht auch was für euch?

Viele Grüße

Christoff Gäbler – 26. Februar 2016


Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste




Ferienspaß im Club am Wald

In den Winterferien ist der Club am Wald für Kinder und Jugendliche geöffnet und hält an jedem Tag ein Ferienangebot bereit.

Am Montag, dem 1. Februar 2016, werden Winterhäuschen gebacken – lecker, süß aus Keksen. Am Dienstag, dem 2. Februar 2016, wird richtig gebacken, ein Kuchen aus Gemüse. Am Mittwoch, dem 3. Februar 2016, wird es im Club einen Malwettbewerb geben. Am Donnerstag, dem 4. Februar 2016, können die Kids 3D-Bilder aus Play Mais basteln und am Freitag, dem 5. Februar 2016, lädt der Club am Wald zum Spielnachmittag ein.

Die Ferienangebote finden immer in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17 Uhr statt und sind kostenfrei. Der Club am Wald in der Senftenberger Straße 16 ist in den Ferien von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Nancy Kersten (Pressesprecherin Stadt Eberswalde) – 29. Januar 2016




Eric Gyamfi

Zwischenraum H15 im WBG-Vereinshaus, Havellandstraße 15:

Die alten Frauen aus dem Hexencamp von Gambaga

Zwölf Portraits zeigen alte Frauen – oder sind es Hexen?

Der Fotokünstler Eric Gyamfi hat das »Hexencamp« von Gambaga im Norden Ghanas besucht und die Gesichter der Frauen auf einfühlsame Weise dokumentiert.

Am 22. Januar 2016 eröffnen um 19 Uhr der Kulturamtsleiter der Stadt Eberswalde Dr. Stefan Neubacher und die Studentin Veronika Jorch die Ausstellung im Zwischenraum H15 des Hebewerk e.V. in der Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde.

Eric Gyamfi ist 24 Jahre alt. Während er in Accra Wirtschaft studiert hat, brachte er sich das Fotografieren bei. Mit seinen Werken befaßt er sich überwiegen mit Gender*-Fragen und setzt sich kritisch mit Kulturen, Religionen und der Gesellschaft in seinem Heimatland Ghana auseinander.

Einige seiner Modefotografien für ghanische Designer, kamen bei der Tokyo Fashion Week zum Einsatz. Im letzten Jahr belegte er den ersten Platz beim Pride Photo Preis in Amsterdam (Niederlande) und ist in diesem Jahr für den San José Foto Preis in Jan José (Uruguay) nominiert.

Nachdem er sich letzten Juli mit einer Eberswalder Studentin anfreundete, entstand die Idee in Eberswalde eine kleine Ausstellung mit Bildern aus dem Witchcamp in Gambaga zu organisieren. Die Bilder werden für sechs Wochen im Zwischenraum in der Havellandstraße 15 ausgestellt und anschließend in Krefeld.

Parallel findet in den Räumlichkeiten am 22. Januar das freitägliche »six-to-zero« statt: Treffpunkt für alle Technikbegeisterten, Nerds und Freaks, die Lust haben auf Freifunk, Raspberry Pi, Arduino, 3D-Druck, Linux, Quadrokopter fliegen, alte Computerspiele und Themen rund um den Chaos Computer Club sowie weitere verrückte Ideen...

Ich hoffe ihr seid dabei. Einen kleinen Snack wird es ebenfalls geben...

Christoff Gäbler – 19. Januar 2016

(www.hebewerk-eberswalde.de)

Siehe auch: hier


* Der aus dem englischen übernommene Begriff »Gender« bezeichnet das durch Gesellschaft und Kultur geprägte soziale Geschlecht einer Person neben ihrem biologischen Geschlecht (engl. ‚sex‘). Soziale Geschlechter sind historisch-gesellschaftlich bedingt und unterliegen dem Wandel des Zeitgeists. Die Wortherkunft des Begriffs »Geschlecht« zeigt auf, daß damit ursprünglich nicht in männlich und weiblich unterschieden wurde, sondern nach dem gesellschaftlichen Status (Stand) einer Person; erst lateinische Einflüsse machten aus dem heutigen »Geschlecht« eine biologische Kategorisierung. (Quelle: Wikipedia)




Die Puhdys im Familiengarten

Am 8. August 2015 gastierten DIE PUHDYS in Eberswalde. Es ist ihre Abschiedstour. In Eberswalde fanden die DDR-Altrocker ein dankbares Publikum. Ihren Jubel konnte man bis ins Brandenburgische Viertel hören. Auch, wie die Fans die alten Hits mitsangen.

Der nachfolgende Text wurde vor 16 Jahren geschrieben. Das Foto ist auch von damals. Außer, daß aus den 30 Jahren inzwischen 46 Jahre geworden sind, ist nichts wesentliches hinzuzufügen:

Rocker-Rentner in Finowfurt

Mit einer »großen Deutschlandtour« begehen die Puhdys derzeit ihr 30jähriges Bühnenjubiläum. Am 24. September gastierten sie in Finowfurt auf dem zum »Open Air Feld« erklärten freien Platz zwischen den Einkaufsparadiesen Real und Roller. Der Zulauf war erheblich. 1.600 gespannte Zuhörer nutzten die Gelegenheit, die Rockerrentner in Aktion zu erleben.

Da standen sie nun nebeneinander. Die begeisterte Erstklässlerin, der erst ganz am Ende des Konzerts in den Armen ihres Papas die Augen zufielen und die im Puhdys-Rhythmus ausflippende Mittvierzigerin, mit deren Körperverrenkungen heutzutage bestenfalls Hardcore-Punks mithalten können. Wenn die Puhdys ihr »Lied für Generationen« zelebrieren, tun sie das im wahrsten Sinne des Wortes.

Insgesamt 16 Langspielplatten, darunter drei Doppelalben, veröffentlichten die Puhdys allein zu DDR-Zeiten. Das schaffte keine andere Band. Hinzu kamen zwei Soloalben von Dieter »Maschine« Birr und Dieter »Quaster« Hertrampf. In den 80er Jahren wurde die Gruppe darüber hinaus zum Exportschlager. Die Puhdys repräsentierten im Westen neben Karat den DDR-Rock schlechthin. Zumindest quantitativ stimmte das auch innerhalb der Republik.

Die Puhdys reichten in ihrer musikalischen Substanz keineswegs an die Spitzen des DDR-Rock heran. Da bleibt die 1975 verbotene Klaus-Renft-Combo einzigartig. Dennoch entwickelten die Puhdys einen ganz eigenen und unverwechselbaren Stil. Zu einem ersten Gipfelpunkt ihrer künstlerischen Entwicklung wurde zweifellos die 1980 veröffentlichte LP »Heiß wie Schnee«. Zum inzwischen ausgeprägten Puhdysstil kam hier eine bis dahin nicht gekannte inhaltliche Geschlossenheit, der sogar die Covergestaltung Rechnung trug. »Melanie«, ein Titel dieser LP, wurde nicht ohne Grund zu einem Höhepunkt des Finowfurter Konzerts. Ähnlich inhaltlich gelungene Alben, noch mit stilistischen Erweiterungen verbunden, veröffentlichten die Puhdys mit »Computerkarriere« (1982) und »Das Buch« (1984).

Danach waren kaum noch neue Töne zu hören. Selbst die Experimente mit Orchesterarrangements auf der letzten regulären DDR-Studio-LP »Neue Helden« (1988) waren nur ein Rückgriff auf die Anfangsjahre. Daß die Puhdys zu ihrem 20jährigen Bühnenjubiläum 1989 ihren Abschied von Live-Auftritten verkündeten, hat sicherlich auch damit zu tun, daß die Band inhaltlich nichts neues mehr bieten konnte.

Die Wende entwertete jedoch auch die Lorbeeren, auf denen sich die Puhdys in ihrer »Rockerrente« ausruhen wollten. Zugleich entstand eine neue Herausforderung. Die Puhdys sahen sich in ihre Anfangszeit zurückversetzt. Sie mußten wieder um ihre Anerkennung kämpfen. »Man müßte viel öfter aufhören können, weil der Anfang immer spannend ist«, schrieb Dieter Birr auf das Cover ihrer ersten Nachwende-LP »Wie ein Engel« (1992). Dieser Neuanfang machte die Puhdys auch für die Texter Gerulf Pannach und Werner Karma interessant. Durch deren Mitarbeit entstand eine inhaltlich interessante Platte. Die anspruchsvollen Texte zwangen zudem zu einer teilweisen Rücknahme der gewohnten Puhdys-Stilistik.

In den Folgejahren gewannen die Puhdys in den neuen Bundesländern schnell ihre alte Popularität zurück. Sie bezahlten das mit einer teilweise hemmungslosen Kommerzialisierung. Die Auftritte in Werbespots sind in der heutigen Radiolandschaft für ostdeutsche Bands möglicherweise eine der wenigen Möglichkeiten, überhaupt gehört zu werden, zwingen jedoch auch zu inhaltlich und stilistisch kaum zu übertreffenden Plattheiten.

Ähnliche künstlerische Flachheit gelang den Puhdys in ihrem Werbesong für den Ostberliner Eishockey-Club »Eisbären«. Zum Mitgrölen geeignet, fand der Eisbären-Song unter dem Finowfurter Publikum viele Fans. Vor allem bei jenen, die den guten Umsatz der Bierstände beförderten.

Die Puhdys passen sich an. Und feiern dadurch ihre Erfolge. Während der 1. Eberswalder Rocknacht im Jahre 1984 meinte Peter »Cäsar« Gläser* auf die Frage, was er von den Puhdys halte, nur mit einem zur Faust geballten Gesicht: »Staatsband«. Die Wahlkampfauftritte für Manfred Stolpe und seine SPD scheinen diese Einschätzung unter veränderten Vorzeichen zu bestätigen.

Die Puhdys feiern ihr 30jähriges Bühnenjubiläum. In Finowfurt begeisterten sie vor allem mit den Erfolgstiteln der ersten 15 Jahre ihr Publikum. Damit und mit immer wieder neuen Mit­singetiteln werden sie zweifellos auch in Zukunft Erfolge feiern.

Gerd Markmann – 25. September 1999

(Erstveröffentlichung in »Barnimer Bürgerpost« Nr. 10/1999)

* 1984 Cäsar´s Rockband, zuvor Renft und Karussell, später Cäsar & Die Spieler. Peter »Cäsar« Gläser starb 59jährig am 23.10.2008.

(veröffentlicht am 9. August 2015)




Zwischen Drehbank
und CNC-Fräse

Kreativschaffende im Zwischenraum H15
im WBG-Vereinshaus, Havellandstraße 15

Am 30. Juni kamen abends in Eberswalde Kreativschaffende verschiedenster Couleur zusammen. In dem Format 6x6 stellten sich sechs Personen jeweils sechs Minuten vor. Der Abend, organisiert vom Ministerium für Wirtschaft und Energie Brandenburg, fand im Rahmen der Reihe Kreativ Dialog statt.

Um 19 Uhr beginnt das Programm, viele sind aber schon früher da. Im Zwischenraum in der Havellandstraße 15 stehen Getränke und Speisen bereit, ebenso wie eine kleine Spendenkasse. Man macht sich schon mal bekannt.

Die bereitgestellten Stühle sind irgendwann aus, eine Bank muß aushelfen. Fünfzehn Menschen waren erwartet, nun sitzen circa 30 Leute in einer Werkstatt des Zwischenraums - Veranstalter, Engagierte der offenen Räume und Interessierte. Ein aufmerksam entspanntes Publikum, da hält man als Referent die Nervosität gerne aus.

Ein paar einleitende Worte zu den Räumlichkeiten, dann stellt Katja Dietrich-Kröck das Format vor: Bei den Referenten soll eine Bandbreite aus den 11 Branchen der Kreativwirtschaft erreicht werden. Die Reihenfolge des Abends wird ausgelost, danach hat der jeweilige Referent genau sechs Minuten um sich vorzustellen; dabei kann er die Art und Weise der Darstellung frei wählen.

Tereza und Jörg stellen sich, das Gut Stolzenhagen und ihre Stühle vor. Diese fertigen sie vor Ort. Ein Modell »Bison«, für den Außenbereich, das Andere, die »Gazelle«, ist besonders leicht. daß man sogar damit tanzen kann, erklärt Tereza und dreht sich. Der Stuhl schwingt auf ein paar ihrer Finger mit.

Kai vom Kanaltheater ist der Nächste, er springt heute nur ein. Frei assoziiert er sich von seinem handwerklichen Berufsweg in der DDR zu seiner heutigen Tätigkeit beim Kanaltheater. Die vielfältigen Reaktionen aus dem Publikum bezeugen Interesse wie Kontroverse, aber auf jeden Fall die volle Aufmerksamkeit.

Mit den Verlag Biber und Butzemann besetzt Stefanie Biber-Geske eine Nische. Einst im Urlaub mit ihren Kleinen, gab es keine Kinderbücher, die an dem jeweiligen Orten spielten. Verwundert darüber, wurde daraus die Idee und Tat, selbst solche Kinderbücher zu schreiben. Der Verlag und die Buchmesse BUCHBERLIN schlossen sich an. Ein paar ihrer Bücher werden derweil durch die Reihen gereicht.

Steffi Ribbes Präsentation gibt etwas her für die Augen. Von Bild zu Bild schildert sie, wie sie alten Möbelstücken neuen Stil gibt. Entsprechend ihrem Label »Farbknall« mag sie es gerne bunt. Zusammen mit ihren Kunden verwandelt sie Stühle, Regale und mehr, in Unikate. Die bildende Künstlerin Ina Abuschenko-Matwejea fragt, was Kunst ist und ob sie einen Zweck hat. Bilder ihrer Werke laufen im Hintergrund während sie Picasso rezitiert, der sich schon zu diesem Thema in Worte zu fassen versuchte.

Brian Crotty beschäftigt sich mit umweltverträglichen Materialien innerhalb des Labels BioInspiration. Die Kickstarterkampagne für einen kompostierbaren Kunststoff zum 3D-Drucken läuft bald an. Die Modelle, die er ins Publikum gibt, sind nur einen Raum weiter gedruckt worden.

Er gehört zu den regelmäßigen Besuchern in den Werkstätten des Zwischenraums in der Havellandstraße, denn neben CNC-Fräse und Drehbank finden sich hier auch 3D-Drucker, an denen er sich direkt ausprobieren kann. Die vom Hebewerk e.V. getragenen Räume haben viele illustre Gäste, vom technikaffinen Bastler bis zum vegetarischen Lebenskünstler ist alles vertreten.

Jeder der sechs Kreativschaffenden nimmt seinen Applaus entgegen, aber diese knappen Minuten vorn waren eigentlich nur das Appetithäppchen. Kaum erheben sich die ersten Zuschauer, umringen schon die ersten die Referenten. Für Fragen ist ab jetzt reichlich Zeit, und noch mehr für Antworten. Auf dem Balkon warten Getränke, frisches Brot, Aufstrich, Häppchen.

Über die angeregten Gespräche schleicht sich die Nacht recht unbemerkt ein.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen im Zwischenraum des Hebewerk e.V. sowie Verlinkungen zu den Referenten des 6x6 Netzwerkabend sind im Internet unter www.hebewerk-eberswalde.de zu finden.

Ulrike Gatz

aus "Barnimer Bürgerpost" 7/2015
Foto: Christoff Gäbler

(veröffentlicht am 29. Juli 2015)

Siehe auch: »6x6 Netzwerkabend«,




Buntes Begegnungsfest im Brandenburgischen Viertel

Am 20. Juli hatte der Runde Tisch – Willkommen in Eberswalde zum interkulturellen Fest der Begegnung ins Brandenburgische Viertel eingeladen, wo sich bereits seit 2013 eine Unterkunft für 45 Asylsuchende befindet.

Das diesjährige Fest schloss sich zeitlich unmittelbar an das Ende des Fastenmonats Ramadan an, welches Muslime weltweit zum gemeinschaftlichen Fastenbrechen zusammenbringt.

Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede gemeinsam feiern – so oder so ähnlich könnte man den Verlauf des Nachmittages wohl am besten beschreiben. Sowohl die einheimischen Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels als auch die Flüchtlinge und Asylbewerber nutzen die Gelegenheit, um ihre jeweiligen neuen Nachbarn etwas näher kennenzulernen und sie willkommen zu heißen.

„Eberswalde zeigt heute einmal mehr, wie groß die Bereitschaft in unserer Stadt ist, den Menschen in Not zu helfen und wie gut die unterschiedlichen Generationen, Nationen und Kulturen hier zusammenleben.“ freut sich Eberswaldes Rathauschef, Bürgermeister Friedhelm Boginski am Rande der Veranstaltung sichtlich zufrieden.
Bei internationaler Musik, kulinarischen Spezialitäten und einem buntem Programm für Groß und Klein kamen die zahlreichen Gäste miteinander ins Gespräch, stellten interessiert Fragen und tauschten sich aus. Auch viele der in der Stadt aktiven Vereine und Einrichtungen informierten über ihre vielfältigen Angebote und Aktivitäten.

Für den 10. Erntedankmarkt am 4. Oktober plant der Runde Tisch gemeinsam mit dem Verein Lokale Agenda 21 e.V. sowie weiteren Partnern, eine Willkommenstafel für Flüchtlinge auszurichten.

Das nächste Treffen der Initiative findet am Mittwoch, 12. August um 17 Uhr im Bürgerbildungszentrum „Amadeu Antonio“, Puschkinstraße 13, 16225 Eberswalde statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind wie immer herzlich willkommen.

Eberswalde, 22. Juli 2015

Runder Tisch – Willkommen in Eberswalde

(veröffentlicht am 24. Juli 2015)

Siehe auch: »Internationales Sommerfest«




Internationales Sommerfest

Der Runde Tisch »Willkommen in Eberswalde« lädt am Montag, dem 20. Juli 2015, zu einem Internationalen Sommerfest ein. Von 14 bis 20 Uhr können Flüchtlinge und Einheimische an diesem Tag miteinander ins Gespräch kommen und die internationale Küche ausprobieren.

Für Kinder wird es ein Spiel- und Bastelangebot geben und ein Clown wird das Fest bereichern. »Wir würden uns sehr freuen, wenn es für diesen Tag noch Kuchenspenden gibt«, sagt Barbara Bunge, die Sozialreferentin der Stadt.

Das Internationale Sommerfest findet auf dem Innenhof des Wohnverbundes im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde, in der Straße Zum Schwärzesee 3, statt.

Nancy Kersten,
Pressesprecherin der Stadtverwaltung Eberswalde
(16. Juli 2015)

P.S.: Wie vom »Runden Tisch für Willkommenskultur« zu erfahren ist, dient das »Begegnungsfest im Kiez« auch dem gemeinsamen Fastenbrechen mit den muslimischen Mitbürgern nach dem Ende des Ramadan.
Es wird eine Bühne geben, die ohne festgelegtes Programm genutzt wird. Mehrere Stände werden zur Präsentation lokaler Vereine aufgebaut sein. Aufgebaut werden diese durch die Stadt Eberswalde.
Frank Neumann wird die Veranstaltung für den Runden Tisch anmoderieren.
In der Woche vor dem Fest sollen Flyer verteilt werden.

(17. Juli 2015)

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Kreativ Dialog:
6x6 Netzwerkabend

Dienstag, 30. Juni, 19 Uhr im ZwischenRaum H15
im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15

Am 30.06.2015 kommt der Brandenburger »Kreativ Dialog« mit dem »6x6« Netzwerkabend in den Zwischenraum der Havellandstraße 15 im Brandenburgischen Viertel. Die Veranstaltungsreihe begibt sich erstmals nach Eberswalde!

Der »6×6« Netzwerkabend bringt seit Dezember 2013 Kreativschaffende in Brandenburg zusammen. Bei dem Veranstaltungsformat stellen jeweils 6 Kreativschaffende verschiedener Branchen sich und ihre Arbeit in 6 Minuten vor. Die Form der Präsentation ist dabei frei wählbar. Dem Betätigungsfeld und der Persönlichkeit entsprechend ist alles möglich, von einer Lesung oder einem Musikstück, über eine klassische Portfoliopräsentation bis hin zur Fast-Fashion Show – die einzige Vorgabe ist das knappe Zeitfenster.

Die abwechslungsreichen Kurzvorstellungen der FotografInnen, ArchitektInnen, Software EntwicklerInnen, DesignerInnen, AutorInnen, VerlegerInnen, TexterInnen und Co. bilden den Auftakt zu einem geselligen Get-Together, bei dem bestehende Verbindungen vertieft und neue Kontakte geknüpft werden können.

Bisher fand der »6x6« Netzwerkabend fünfmal an verschiedenen Orten in der Landeshauptstadt Potsdam, einmal in der Stadt Brandenburg an der Havel und einmal in Wandlitz statt.

Am 30. Juni 2015 um 19 Uhr begibt sich der »6×6« Netzwerkabend erstmalig nach Eberswalde. Kreative aus der Stadt wie aus dem Umland kommen zu Wort und regen an in einen (Kreativ)Dialog zu geraten.

Die Teilnahme ist gratis.
Die Anmeldung ist per E-Mail an Katja.Dietrich-Kroeck@mwe.brandenburg.de möglich.
Details zur Reihe KREATIV DIALOG auf www.facebook.com/KreativDialog.

6x6 Netzwerkabend in der Reihe Kreativ Dialog
30. Juni 2015 um 19 Uhr
im Zwischenraum H15/Hebewerk Eberswalde

Christoff Gäbler, Hebewerk e.V.

(15. Juni 2015)




Circus SCHOLLINI in Eberswalde

Preisgekröntes romantisches Zirkusprogramm

Vom 21. bis 31. Mai 2015 gastiert in Eberswalde auf dem Festplatz (Gelände der ehem. Chemischen Fabrik) in unmittelbarer Nachbarschaft zum Brandenburgischen Viertel der CIRCUS SCHOLLINI Romantica mit der preisgekrönten Artistentruppe der Schollinis, die beim European Circusfestival in Belgien die meisten Preise abgeräumt haben und Martin Scholl für seine atemberaubende Artistk auf der Stuhlpyramide die Goldmedaille erhielt.

Diese Darbietung ist eine der Highlights dieses überaus kreativen Artistenensemble und das Publikum ist überall begeistert. Zudem werden auch die beiden mächtigen indischen Elefanten seines Bruders in einer liebvollen Dressur zu erleben sein, die in den letzten Jahren in großen Shows und bei Spezialevents in Skandinavien aufgetreten sind.

Die Circuschefin Peggy Scholl sagt "Wir lieben schönen farbenreichen Circus mit jugendlichen Artisten, Clowns, Livegesang und feine Tierdressuren" und genau das wird nun in einem bunten gemütlichen Viermastzelt in gepflegter Atmosphäre geboten. "Qualität statt Quantität" ist das Lebensmotto der Schollinis und damit überzeugen sie das Publikum überall immer wieder neu. Das aktuelle Tourneeprogramm trägt den Titel "Romantic Star Circus", denn die Schollinis sind eine romantische Familie und lieben herzlich mitfühlende Präsentationen mit bunter musikalischer Umrahmung in jeder Vorstellung.

Geboten werden elegante Luftdarbietungen, Drahtseilakrobatik, Balancen auf wackligen Stühlen, Kontorsion der extrem beweglichen Körper, eine Feuershow, erfrischende Clownerie, temperamentvolle Jonglage, zwei mächtige indische Elefanten in anmutiger Präsentation, lustige Hunde, edle Pferde und Ponys in harmonischer Dressur und vieles mehr. Ergänzt mit Livegesang zu moderner Musik. Es ist die Gesamtkonzeption welche alle Besucher überzeugt und für zwei Stunden das Publikum in eine erholsame Traumwelt entführt.

Dieser überaus kreativ poetische Circus gehört zu den Besten seiner Zunft und bietet damit ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie.

Speziell für Kinder sind die beliebten Kinderfiguren Micky Minni und Lotti zu Gast, um alle Kids zu begrüssen.

Die Vorstellungen sind werktags jeweils um 17 Uhr, am ersten Sonntag um 11 und 15 Uhr; und am letzten Sonntag (31.5.) nur um 11 Uhr. Dienstag und Mittwoch sind keine öffentlichen Vorstellungen.

Der Circus bietet verschiedene Sonderpreisaktionen:

  • Donnerstag um 17 Uhr ist Kindertag mit nur € 9 auf allen Plätzen.
  • Am Sonntag um 11 Uhr ist "Mutti-Tag", an dem alle Mütter in Begleitung ihrer Kinder freien Eintritt erhalten, bei dem Erwachsene wie Kinder vergünstige Einheitspreise bezahlen.
  • Am Montag 25. Mai ist Familientag, an dem Erwachsene Kinderpreise erhalten.

Die Tierschau kann nur in der Pause der Vorstellungen besichtigt werden.

Weitere Informationen unter www.circus-schollini.de oder über das Info-Telefon 0157-50696045.

(14. Mai 2015)

(Pressemitteilung des Cultura Pressebüros)




Der Himmel über uns

Lange haben wir auf den Frühling gewartet. Es war zwar kein kalter Winter, doch so richtig schön angenehm warm, wie es manchmal im März sein kann, ist es nicht geworden. Stattdessen pfeifende Winde von Januar bis Ostern, mit tief hängenden schwarzen Wolkenteppichen. Es war zum Fürchten!

Doch jetzt kündigt sich der Frühling an. Und der Frühling beginnt im Himmel. Endlich ziehen wieder weiße Kumuluswolken über den tiefblauen Himmel. Wolken, die ihren Namen wirklich verdienen. Klar ausgeformte Gebilde, die in der Ferne nach verschneiten Berggipfeln ausschauen. Ein Siebentausender über dem Oderbruch ...

Der Himmel im Frühling hat etwas Göttliches. Ebenso im Herbst. Das ist die Zeit einer bestimmten Wetterlage, die an manchen Tagen vorherrscht: der Aktiven Kaltluft. Im schnellen Wechsel kommen Sonne und Wolken, Regen und Wind; und trotzdem wird die Wäsche auf dem Balkon trocken. Oder heftige Graupelschauer! "Doch die Sonne duldet kein Weißes ..." sagte schon unser Dichterfürst.

Im Himmel, da soll das Paradies sein. Jesus sitzt zur Rechten des Allmächtigen auf einer Wolke und zählt die Stunden und Tage, bis er wieder auf Erden erscheint: zum Jüngsten Gericht! Und ... wohnten die antiken Götter nicht schon im Himmel? Zeus, der seine Blitze schleudert, und Aphrodite, die Göttin der Liebe? Zumindest wohnten sie auf dem Olymp und das war für damalige Zeiten so gut wie der Himmel.

Vom Himmel kamen die Meteoriten und Kometen, die das Leben mit organischem Material auf die Erde brachten. Am Nachthimmel sieht man zehntausende Sterne glänzen, und die Planetengötter ziehen ihre Bahnen. Tierkreiszeichen bestimmen unser Schicksal. Für manchen liegt also der Ursprung von allem im göttlichen Kosmos, für manch anderen waren es freilich Außerirdische. Aber die Geschichten von Außerirdischen sind zu "faszinierend", wie der jüngst verstorbene Mr. Spock immer betonte.

Apropos "faszinierend": Ist Ihnen schon aufgefallen, daß alle Wolken am Himmel eine Nummer tragen? Das ist kein Witz! Zumindest bei den schönen Wolken, also denen der aktiven Kaltluft, kann man beobachten, daß Gott im Himmel seine Wolken numeriert. So, als wollte er sicherstellen, daß ihm keine bei dem heftigen Wind verlorengeht. Der Herrscher im Himmel findet sie soo schön, er muss immer wieder nachzählen, ob sie alle noch da sind!

Bei Schäfchenwolken macht er das nicht. Schäfchen sind brav und bleiben hübsch zusammen. Sollen andere Schäfchen zählen, z.B. die Menschen, wenn sie einschlafen wollen. Einige Menschen haben aber eine direkte Beziehung zum durchnumerierten Himmel: nämlich, wenn sie verliebt sind. Man schwebt dann mit rosaroter Brille auf Wolke sieben, oder acht. Es sind aber noch genügend andere Wolken da! Wenn mich jemand ertappt, beim Tagträumen oder bei Wortfindungsstörungen, dann sage ich: "Sorry, ich war gerade auf Wolke siebzehn."

Jürgen Gramzow – veröffentlicht am 21. April 2015




Die heilige Gaby des SVKE kommt zurück

Nur wenige hundert Meter vom Kiez entfernt, in den verbliebenen Baracken des einstigen KZ-Außenlagers Eisenspalterei hat seit mehr als 15 Jahren das Jugendkulturzentrum „EXIL“ sein Domizil. In den letzten Jahren gab es dort mehrere Theaterprojekte. Im September 2013 waren die Theaterleute mit „PUNK A GONNY“ auch im Kiez, am Potsdamer Platz, präsent. Und im vorigen Jahr machte „Die heilige Gaby des SVKE“ Furore (vgl. Maxe Nr. 23 vom September 2014, Seite 4).

Im vorigen Winter erhielt das Ganze dann einen Namen: KANALTHEATER.

Von Januar bis März war in der Ausstellungsbaracke im EXIL eine Ausstellung zum dokumentarischen Hintergrund von „Die heilige Gabi des SVKE“ zu sehen.

Und im April kommt „Die heilige Gaby“ nun leibhaftig zurück. Am 17., 18. und 19. April kommt das Stück im Alten Festsaal des Rofin-Parks zur Wiederaufführung. Beginn ist am Freitag und Sonnabend jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr.

Am darauffolgenden Wochenende geht „Die heilige Gaby des SVKE“ sozusagen auf Tournee. Am 24. und 25. April gibt es jeweils um 20 Uhr Auftritte im „Ballhaus Ost“ in der Pappelallee 15 in Berlin (U-Bahn-Station Eberswalder Straße)

Das KANALTHEATER hat natürlich auch neue Stücke drauf. Mit „Flying Cookies – die Angst ist kein Hase“ gab es am letzten März-Wochenende im Tourismuszentrum im Familiengarten Eberswalde den Auftakt. Ende Juni/Anfang Juli folgt „Utopie – die Welt ist in Gefahr, Rettung aus Eberswalde naht“ auf dem Open-Air-Gelände des Exil. Für den Herbst schließlich ist eine ortsspezifische Produktion zum Schicksal von Häftlingen des KZ Außenlagers Eberswalde „Verschleppt jung ohne ich – wywiezli sama nic ja“.

Maxe – 9. April 2015

17.4.2015 19.30 Uhr Wiederaufnahme
+ 18.4. 19.30 Uhr + 19.4. 15 Uhr
„DIE HEILIGE GABY DES SVKE“
Theater mit Erwachsenen + Kindern für Erwachsene + Jugendliche,
Alter Festsaal, Rofin-Park, Eberswalde

24.+25.4.2015 Gastspiel
„DIE HEILIGE GABY DES SVKE“
Ballhaus Ost, Pappelallee 15, 10437 Berlin
U-Bahn-Station Eberswalder Straße
www.ballhausost.de

KANALTHEATER
c/o Eberswalder Zentrum für demokratische Kultur, Jugendarbeit und Schule e.V.
Am Bahnhof Eisenspalterei 16227 Eberswalde

weitere Informationen




Erfolgreicher Saisonbeginn
im Wasserturm Finow

300 Besucher kamen am Osterwochenende

Vereinsvorsitzender Heiko Schult sagte: Nach der Eröffnung der neuen Ausstellungen in der Etage unter dem Wasserbehälter am Gründonnerstag im Beisein des Eberswalder Bürgermeisters Friedhelm Boginski und des Barnimer Landrats Bodo Ihrke sowie der Saisoneröffnung am Karfreitag kamen am Osterwochenende etwa 300 Besucher.
Bei guten Witterungsbedingungen konnten neben der guten Aussicht auch die Ausstellungen im Regionalmuseum Wasserturm besichtigt werden.

Ganz nebenbei befanden sich für die jungen und junggebliebenen Besucher am Sonntag und Montag Osterüberraschungen im Turm. Einige waren dabei durch genaues Umschauen sehr erfolgreich.

Schon am nächsten Wochenende ist der Wasserturm von Freitag bis Sonntag in der Zeit von 10 -17 Uhr wieder geöffnet und wir hoffen auf viele interessierte Gäste.

Heiko Schult, Vorsitzender des Fördervereins
»Finower Wasserturm und sein Umfeld e.V.«
– 7. April 2015




Kulturamtsleiter lädt zum Eintopfessen

Kulturküche am 20. März 2015 - und Folgetermine

Für die Freunde der Kulturküche heißt es wieder: kommen, schnippeln, essen, plaudern, planen.

Am 20. März 2015 um 18 Uhr (Vorbereitung) bzw. 19 Uhr (Essen steht auf dem Tisch) findet die nächste kulinarische Runde statt und bietet wie immer einen lockeren Rahmen für Gespräche in den Bereichen Kulturszene, Politik, Hochschule, Wirtschaft und Verwaltung. Die hoffentlich zahlreichen Gäste erwartet ein Eintopf aus der Ideenküche des Kulturamtsleiters.

Ort:
Hebewerk e.V.
Vereinshaus der WBG
Havellandstraße 15
Brandenburgisches Viertel

O-Bus Linien 861 oder 862
Haltestelle Brandenburger Allee

Auf dem Speisezettel steht diesmal:
Steinpilzrisotto und Rote-Beete-Salat mit Minze
Bitte vorher anmelden, zwecks Mengenermittlung!

Die weiteren Termine in diesem Jahr sind Montag, 27.4. - Donnerstag, 21.5. - Mittwoch, 24.6. - Donnerstag, 20.8. - Freitag, 30.10. - Mittwoch, 16.12.

Weitere Infos: Stefan Neubacher, Kulturamtsleiter, Stadt Eberswalde







Die zehn neuesten Artikel im Direktzugriff:

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17.10.2018 - Herbst-Obusfahrt durchs Brandenburgische Viertel zum Artikel ...
16.10.2018 - Der Kiez als Jungbrunnen zum Artikel ...
13.10.2018 - Reinigungsarbeiten an Berliner Firma vergeben zum Artikel ...

Weitere Artikel siehe Online-Archiv ...


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