Kiezmagazin fürs Brandenburgische Viertel in Eberswalde





Kiez-Termine

Sonnabend, 23. Juni, 8-14 Uhr:
Tag der offenen Tür im Verkehrsgarten Eberswalde im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15. Weitere Infos

Donnerstag, 28. Juni, 10 Uhr:
Das Quartiersmanagement für das Brandenburgische Viertel lädt Vertreterinnen und Vertreter aus Einrichtungen und Institutionen des Viertels zum 1. Trägertreffen in die Aula der Grundschule Schwärzesee ein (Kyritzer Str. 29).

Dienstag, 3. Juli, 15 Uhr:
Das Quartiersmanagement für das Brandenburgische Viertel lädt ein zum Rundgang zur Besichtigung möglicher Flächen für Hundeauslaufplätze. Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Potsdamer Platz.

Kulturbund Klub "Heinrich Mann" Cottbuser Str. 5a (hier mehr):
Malzirkel 7. u. 21.6., 14 Uhr
Handarbeiten 31.5., 12. u. 26.6., 14 Uhr
Foto-Club 12. u. 28.6., 18.30 Uhr
FG Ornithologie, 19.6., 18.30 Uhr
Klöppelgruppe 26.6., 14 Uhr

KANALTHEATER:
»2038 - die große Freiheit«
Wir erleben unseren ersten Tag in einer arbeitsfreien Gesellschaft. Eine Versuchsanordnung, ein Experiment. Was wirst du tun, wenn die Zukunft dir Freiraum gibt?
EXIL Am Bahnhof Eisenspalterei. Jeweils Freitag und Sonnabend am 22./23. und 29./30. Juni mehr

Eltern-Kind-Zentrum:
Mütter-Fitness-Gruppe Mo 9.30 Uhr, SV Motor Turnhalle, Potsdamer Allee 37
Krabbelgruppe Mi 9.30 - 11 Uhr, Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee 35

WBG-Vereinshaus, Havellandstr. 15
Sportgruppe @ H15 Mo 18.30-20 Uhr
Offene Naehwerkstatt Mi 10-13 Uhr
Repair-Café & Six-to-Zero Fr 15/18 Uhr
Hebewerk e.V. im H15

WBG-Freizeitschiff:
Rommé, Skat ... Mo 14 Uhr
Handarbeitstreffen Do 13 Uhr
Prignitzer Str. 48

Gemeindezentrum:
Familiennachmittag dienstags, 16 - 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee 35
Familiensport, Di 15-16 Uhr, Do 15-16.30 Uhr, SV Motor Turnhalle, Potsdamer Allee 37

AWO Ortsverein Finow:
Frankfurter Allee 24
Nachmittag im Seniorenclub Mi 14 Uhr

Bürgerinitiative
Radwege in Eberswalde

Mitteilungen der Bürgerinitiative
Sammelstellen
Liste zum Ausdrucken

MAXE-Volltextsuche:
Kontakt zur

Bildung und Erziehung

Stellenausschreibung in der Kita:
»Arche Noah« sucht Erzieher

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n) staatlich anerkannte(n) Erzieher/in mit einen Beschäftigungsumfang von 75%, Aufstockung möglich, unbefristet.

Die Kita Arche Noah liegt in einem Stadtteil von Eberswalde, dem Brandenburgischen Viertel. In unserer Einrichtung werden ca. 155 Kinder in altershomogenen Gruppen betreut.

Unser Team besteht z.Zt. aus einer Leiterin, 17 Erzieher/innen, 1 Frühförderin und 2 Köchinnen Wir legen besonderen Wert auf eine vertrauensvolle und herzliche Atmosphäre in der wir christliche und soziale Werte in der Gemeinschaft leben und vermitteln wollen.

Wir bieten:

  • Bezahlung nach TV-EKBO
  • Zusatzversorgung KZVK
  • unbefristetes Arbeitsverhältnis
  • fachlichen Austausch in Dienst- und Pädagogischen Beratungen

Wir erwarten:

  • Staatliche Anerkennung als Erzieher/in oder gleichwertigen Abschluß
  • Bereitschaft zur Fortbildung
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten entsprechend den Öffnungszeiten von 6 bis 17 Uhr
  • Mitgliedschaft der evangelischen Kirche oder einer der ACK
  • Freude an der Arbeit mit Kindern aller Altersgruppen
  • Teamfähigkeit

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an die nachfolgende Adresse. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen die Kitaleiterin, Frau Wörpel zur Verfügung

Evangelische Kindertagesstätte Arche Noah
Cottbuser Straße 26/28, 16227 Eberswalde, Tel.: 03334/33030
Email:

(8. Januar 2018)


Dietrich-Bonhoeffer-Haus · Potsdamer Allee 35 · 16227 Eberswalde
Tel: 03334 383930 · Fax: 03334 383931
eMail:




Wunschbaum-Aktion:
Der Weihnachtsmann in der Grundschule Schwärzesee

maxe. Es ist eine bundesweite Aktion des Qualitätsverbandes »Pro Akustik«, an der die Hörgeräteakustikmeisterin Antje Ortel und Augenoptikermeister Dietmar Ortel aus Eberswalde in diesem Jahr bereits zum elften Mal teilnehmen. In jeder der vier Filialen von »Optic Ortel Hören & Sehen« in Finow, Eberswalde, Angermünde und Bad Freienwalde standen in der Vorweihnachtszeit Wunschbäume an denen Zettel mit den Wünschen von Kindern verschiedener Einrichtungen angebracht waren.

Den Wunschbaum in der Finower Filiale haben die Kinder der Grundschule Schwärzesee mit ihren individuell gestalteten Wunschzetteln geschmückt. Viele Kunden und Bürger »pflückten« in den vergangenen Wochen die Zettel, um die Wünsche zu erfüllen.

Am Montag, den 18. Dezember, ist es soweit. Gemeinsam mit dem Weihnachtsmann werden die Weihnachtspäckchen in der Grundschule Schwärzesee an die Kinder übergeben. Jede Klasse hatte sich etwas gewünscht, zum Beispiel Bastelzubehör, Spiele und Bälle sowie Süßigkeiten.

Auf die Frage, warum in diesem Jahr die Grundschule im Brandenburgischen Viertel im Mittelpunkt der Finower Wunschbaumaktion steht sagt Claudia Ruh von Optic Ortel Hören & Sehen: »Der Ortsteil weist viele Merkmale eines klassischen sozialen Brennpunktgebietes auf, was sich grundsätzlich auf die Arbeit an der Schule auswirkt. Das soziale Umfeld wird von Unstetigkeit und einem überproportionalen Bevölkerungsanteil aus Erwerbslosen, Geringverdienern, Migranten, Senioren sowie allein erziehenden Müttern und Vätern bestimmt. Das hat Einfluß auf die Bildung von Charakter und Wertesystem sowie auf die Gesamtentwicklung der Kinder. Die sozialen Probleme der Familien wie des Viertels werden über die Kinder so zu Problemen der Schule.«

(16. Dezember 2017)




Als es mit dem Projekt »Boxenstopp« etwas zu feiern gab, war die städtische Prominenz zur Stelle. Nun geht es darum, daß das Projekt weitergeführt werden kann, wozu ein Griff in die Stadtkasse notwendig ist. Boxenstopp weiterführen

Fraktion »DIE LINKE« beantragt Finanzierung
aus dem Stadthaushalt

maxe. »Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Bürgermeister, Mittel zur Weiterführung des Projektes Boxenstopp bereitzustellen.« So lautet der Beschlußtext der Eberswalder Linksfraktion, den sie zur Stadtverordnetenversammlung am 14. Dezember eingereicht haben.

Das Projekt Boxenstopp, begründen die Linken ihren Vorschlag, sei über die Grenzen der Stadt hinaus ein anerkanntes Projekt, das Kinder zu Toleranz, Gewaltfreiheit und demokratischem Handeln erzieht. Das Land hat die bisherige Finanzierung eingestellt, weil das Projekt fast ausschließlich an der Schwärzesee-Schule agiert. Aufgrund der fehlenden Förderung kann der Träger die Kosten i. H. v. 50.000 Euro jährlich künftig nicht mehr aufbringen.

»Da sich die Situation im Brandenburgischen Viertel und damit an der Schwärzesee-Schule aber prognostisch insbesondere durch die erfolgte Ansiedlung von Migranten eher zuspitzen wird«, so die Einreicherfraktion, »scheint die Weiterführung des Projektes geboten«.

Die von der Verwaltung vorgeschlagene Variante, die beiden Sozialpädagogen an der Schule könnten ebenfalls Anti-Aggressionskurse anbieten, erscheint den Linken unrealistisch, »da diese bereits jetzt mit ihren Aufgaben vollumfänglich ausgelastet sind. Neben der halben Stelle für den Projektleiter fehlen auch die sächlichen Mittel um das Projekt fortzuführen. Daher scheint es unerläßlich, die Finanzierung zunächst über städtische Mittel sicherzustellen.«

Die Gelegenheit scheint günstig, da die Stadtverwaltung ohnehin mittels Nachtragshaushalt neben mehreren Höhergruppierungen auch erneut zusätzliche Personalstellen schaffen will. Neben 9 Erzieherstellen (32-Wochenstunden-Teilzeit) sollen 6 neue Vollzeitstellen im Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft, für eine Referentenstelle für Teilhabe und Integration sowie im Bauhof entstehen. Ähnliche Stellenplanausweitungen gab es bereits im April 2016 und im März 2017.

(2. Eezember 2017)

Siehe auch: »Neuer Boxenstopp-Schülerclub« und »10 Jahre Boxenstopp«


Grundschule Schwärzesee, Kyritzer Straße 29, 16227 Eberswalde
Telefon: 03334 32025 · Telefax: 03334 356415
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Internet: www.grundschule-schwaerzesee.de



Friedrich Dieme mit Schulleiterin Anke Billing und Schülern der Grundschule »Schwärzesee« bei der Übergabe des neuen Bolzplatzes im Rahmen des Schulfestes am 6. Juli 2017. (Foto: Katrin Ehlert)
Förderer der Grundschule »Schwärzesee« verstorben

Leider mußten wir die traurige Nachricht zur Kenntnis nehmen, daß der ehemalige sachkundige Einwohner im Ausschuß für Energiewirtschaft Friedrich Andreas Dieme am 22. August im Alter von 79 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist.

Wir werden ihn stets als streitbaren Fachexperten in Erinnerung behalten.

Dankbar erinnern wir uns zugleich an sein großes soziales Engagement, nicht zuletzt im Lionsklub, aber auch sehr speziell für die Grundschule »Schwärzesee« im Brandenburgischen Viertel.

In den schweren Stunden des persönlichen Abschiednehmens gilt unsere tiefempfunde Anteilnahme den Hinterbliebenen insbesondere seiner Gattin, seinen beiden Söhnen mit Familien und seiner Schwester.

Carsten Zinn
Stadtverordneter der Alternativen Liste Eberswalde (ALE) und
Vorsitzender der Fraktion Alternatives Wählerbündnis Eberswalde*

Gerd Markmann
Sprecher der Wählergruppe Alternative Liste Eberswalde (ALE)

(3. September 2017)

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, dem 8. September 2017,
um 14 Uhr auf dem Waldfriedhof in Eberswalde statt.


Grundschule Schwärzesee, Kyritzer Straße 29, 16227 Eberswalde
Telefon: 03334 32025 · Telefax: 03334 356415
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Internet: (www.grundschule-schwaerzesee.de)

Fraktion Alternatives Wählerbündnis Eberswalde, c/o Carsten Zinn, Frankfurter Allee 57, 16227 Eberswalde, Tel.: (03334) 354268, Mobil: (0170) 2029881, eMail: kommunal (et) gmx.de

Wählergruppe Alternative Liste Eberswalde (ALE), c/o Gerd Markmann, Prenzlauer Straße 19, 16227 Eberswalde, Tel. 03334/356542, eMail: ALE (et) alternative-eberswalde.de

* Zur Fraktion Alternatives Wählerbündnis Eberswalde in der Stadtverordnetenversammlung Eberswalde haben sich im Juni 2014 die Stadtverordneten der drei Wahlträger Alternative Liste Eberswalde (Carsten Zinn), Bündnis für ein demokratisches Eberswalde (Otto Baaz) und Allianz freier Wähler (Dr. Günther Spangenberg) zusammengeschlossen.




Volles Haus zur Stadtverordnetenversammlung am 23. März 2006. Eltern und Erzieherinnen der Kita »Spatzennest« protestieren gegen die geplante Schließung der Kindertagesstätte im Brandenburgischen Viertel. Mehr Kita- und Schulplätze

Ehemalige Kitas im Kiez sollen reaktiviert werden

maxe. Im Jahr 2006 hat die Stadt Eberswalde gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung und trotz alternativer Vorschläge zur teilweisen Offenhaltung die Kita »Spatzennest« im Brandenburgischen Viertel geschlossen. Die Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow eG (WBG) rettete das Gebäude vor dem Abriß und baute die ehemalige Kita mit großem finanziellen Aufwand, darunter Fördermittel aus dem Stadtumbauprogramm, zu einem Vereinhaus um.

Die Schließung war kaum vollzogen, da änderte das Land die Rahmenbedingungen der Kitabetreuung. Zugleich stabilisierte sich die Geburtenrate in Eberswalde. Plötzlich gab es in Eberswalde einen Mangel an Kita-Plätzen.

Seit 2009 werden wieder neue Kitas gebaut und die Platzkapazitäten der vorhandenen erweitert. Dennoch reichen die Kita-Plätze in Eberswalde nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Abhilfe soll nun zum einen der neue Zentralhort in der Eisenbahnstraße 100 schaffen, der am 1. September 2017 mit einem »Tag der offenen Tür« offiziell eröffnet wurde.

Desweiteren gibt es offenbar umfangreiche Aktivitäten der Stadtverwaltung zur Schaffung temporärer Kita-Plätze im Brandenburgischen Viertel. Im Fokus stehen die ehemaligen Kita »Spatzennest« in der Havellandstraße und der ehemalige Kita-Standort in der Spreewaldstraße. Diese Kita-Plätze könnten vermutlich bereits zum Jahresende 2017 genutzt werden.

Auch die Grundschule »Schwärzesee«, die 2014 in ihr neues Gebäude umzog, hatte bald darauf Platzprobleme. Die aktuell geführten Gespräche zur Schaffung zusätzlicher Raumkapazitäten in unmittelbarer Nähe der Schule sollen aber erfolgversprechend sein.

(3. September 2017)
(zuletzt bearbeitet am 9. September 2017)

Siehe auch: Bürgerzentrum bleibt Kita, Vermietung von Räumen im Bürgerzentrum, Strategiewechsel für das Brandenburgische Viertel, Kinderland ist noch nicht abgebrannt (in »Barnimer Bürgerpost«
Nr. 4/2006, Seiten 4 und 5)
,




Grafik 1: In 10 Jahren wurden mit Boxenstopp insgesamt 2117 Schüler/- innen in 89 Klassen erreicht! Grafik 2: Ausweitung von Boxenstopp außerhalb der Grundschule Schwärzesee

10 Jahre Boxenstopp:
Nicht nur an der
Grundschule Schwärzesee

Nach 10 Jahren Schwerpunktsetzung im Bereich der Schule war es Zeit für eine erste quantitative Erhebung., deren Ergebnisse selbst die Verantwortlichen positiv überraschten. In 10 Jahren wurden insgesamt 2117 Schüler/- innen in 89 Klassen erreicht!

Die stetige Entwicklung der Anzahl der Schüler/-innen, die in einem Schuljahr über Boxenstopp erfasst wurden, wird durch die Grafik 1 deutlich:

Boxenstopp hat sich – vor allem in den vergangen zwei Schuljahren – deutlich außerhalb der Grundschule Schwärzesee ausgeweitet

Entsprechend der Prognose für das kommende Schuljahr wird mit Teilen des Programms in 7 Grundschulen und 3 Oberschulen gearbeitet werden. Im Blick auf den Landkreis Barnim sind das 30 % aller Grundschulen und 37,5 % aller Oberschulen.

Dazu hat auch die große Unterstützung durch die Kolleginnen und Kollegen der Stiftung SPI in Eberswalde beigetragen, denen an dieser Stelle gedankt werden soll.

Nach der Entwicklung des Programms »Wir für uns - Eine Schule mit Identität ist eine Schule mit Zukunft« an der Grundschule Schwärzesee und der erforschten und bescheinigten Wirkung durch eine Studie der Universität Potsdam in der Zeit von 2007 bis 2014, galt es, Boxenstopp auch an anderen Schulen einzuführen. Mit Erfolg, was Grafik 2 eindrucksvoll zeigt.

Herzliche Grüße

Stefan Schanzenbächer - Projektleitung

(veröffentlicht am 9. August 2017)


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Boxenstopp-Bus ist endlich da

Durch die Unterstützung vieler Spender konnte für das Projekt Boxenstopp ein neuer Ford Transit Kombi angeschafft werden.

Mit einem neuen Bus können auch weit entfernte Schulen und Einrichtungen im Land Brandenburg erreicht werden und am Anti-Gewalttraining von Boxenstopp teilnehmen.

Wir danken allen sehr herzlich, die uns bei der Finanzierung des neuen Fahrzeuges mit Rat und Tat unterstützt haben!

Dr. Stefan Schanzenbächer - 17. Juni 2017

Mehr zum Thema Boxenstopp finden Sie hier und unter www.boxenstopp.org.


Fortbildungsangebote:
Boxenstopp-Seminare 2017/2018 – Deeskalationstraining und Förderung der Durchsetzungsstärke Eingeladen sind haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte, die – beruflich, aber auch privat – in gefährliche, gewaltbeladene und aggressive Situationen geraten können. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Infos finden Sie im Flyer
Buchtip:
Stefan Schanzenbächer & Anke Billing: "Gewaltfreie Klasse – gewaltfreie Schule"

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Diskussion im Club am Wald:
Workshop zur Waldsportanlage

maxe. Die Waldsportanlage soll demnächst saniert und modernisiert werden. Sie soll in den nächsten Jahren zu einem Sportpark für den Schul- und Vereinssport, aber auch für den Bürgerschaftssport aufgewertet werden.

Dabei soll der Sportpark zukünftig auch ein Ort sein, der von Kindern und Jugendlichen genutzt wird. Deshalb sollen die Bewegungsangebote auch den Wünschen und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen entsprechen. »Um die Vorstellungen und Wünsche der jungen Generation aufzunehmen, findet nächste Woche Dienstag ein Workshop statt", kündigt Kerstin Ladewig an, die das Amt für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Eberswalde leitet.

Der Workshop findet am 25. April 2017 um 17 Uhr im Club am Wald, Senftenberger Straße 16, statt.




Vor zwei Jahren wurde die alte Schwärzesee-Grundschule, die noch aus DDR-Zeiten stammte, kurz nach der Leerräumung abgerissen. Voreilig, wie sich nun zeigt. Grundschule Schwärzesee überfüllt

Schulen in Lichterfelde und Finowfurt sollen aushelfen

maxe. Nach der Jahrtausendwende wurden in schneller Folge vier der fünf Schulen im Brandenburgischen Viertel gegen teilweise erheblichen Widerstand der Betroffenen (z.B. Schülerstreik von 2006) geschlossen und bald darauf abgerissen. Für den schnellen Abriß hatte sich Bürgermeister Friedhelm Boginski besonders engagiert, um, wie er sagte, Vandalismus an leerstehenden Gebäuden vorzubeugen.

Die verbliebene Grundschule Schwärzesee zog 2014 in das für rund 2 Millionen Euro sanierte Gebäude der gymnasialen Oberstufe des OSZ II, die zuvor in einen Neubau beim Gymnasium Finow umgezogen war.

Inzwischen wird der Grundschule Schwärzesee ihr neues Domizil zu eng. Es gibt gegenüber den früheren Prognosen deutlich mehr Grundschüler im Brandenburgischen Viertel. Die Schule kann auch nicht einfach auf die Horträume innerhalb der Schule zurückgreifen, weil in den vergangenen Jahren auch die Kapazitäten der Kindertagesstätten rapide reduziert worden sind.

Ein Ausweg wird nun gesucht, indem Schulplätze in der Nachbargemeinde Schorfheide aquiriert werden sollen. Über freie Kapazitäten verfügt insbesondere die Grundschule Lichterfelde. Aber auch die Finowfurter Schule könnte Schüler aus dem Brandenburgischen Viertel übernehmen. Entsprechende Gespräche gab es Anfang Februar zwischen der Eberswalder Bildungsamtsleiterin Kerstin Ladewig und der Schulamtsleiterin von Schorfheide Peggy Sydow.

Kiez-Einwohner haben inzwischen angeregt, künftig die Buslinie 910 nach Finowfurt über das Brandenburgische Viertel fahren zu lassen. Das würde nicht nur den Grundschülern, die künftig nach Finowfurt sollen, sondern auch den älteren Schülern zugute kommen, die seit der Schließung der Albert-Einstein-Oberschule vor zehn Jahren zum Teil nach Finowfurt fahren müssen.

28. März 2017


Grundschule Schwärzesee, Kyritzer Straße 29, 16227 Eberswalde
Telefon: 03334 32025 · Telefax: 03334 356415
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Neuer Boxenstopp-Schülerclub

Mit hochrangigen und zahlreichen Gästen, darunter Friedhelm Boginski, Bürgermeister der Stadt Eberswalde, und Prof. Dr. Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e. V., wurde am 14. Oktober an der Grundschule Schwärzesee im Brandenburgischen Viertel der Start des neuen Boxenstopp-Schülerclubs gefeiert.

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes in der vollbesetzten Aula der Schule erhielten die ersten 19 Schülerinnen und Schüler aus der Hand der beiden Ehrengäste ihre roten beziehungsweise grünen Pullis und ein kleines Geschenk des Landespräventionsrates.

Die Mitgliedschaft im neuen Schülerclub ist eine Auszeichnung für Schülerinnen und Schüler, die sich als Vorbild an der Schule positiv verhalten haben und sich jetzt auch dafür einsetzen wollen, daß sich das Klima an der Schule weiter verbessert und daß Anregungen und Ideen aus der Schülerschaft umgesetzt werden.

Nach dreijährigem Umbau ist nun das erfolgreiche Boxenstopp-Schulprogramm fertig entwickelt und soll verstärkt auch anderen Schulen angeboten werden.

Dr. Stefan Schanzenbächer – 29. Oktober 2016


Rede der Schulleiterin ANKE BILLING am 14. Oktober:
10 Jahre Boxenstopp

Als ich vor 10 Jahren den Namen »Boxenstopp« hörte, hat mich das an den großen Rennzirkus erinnert, die Formel 1, welche auf der ganzen Welt bekannt ist. Schnelle Autos, viel Geld, tolle Fahrer und große Schlagzeilen können nicht schaden, dachte ich damals ... wenigstens einen Hauch davon an der Grundschule Schwärzesee im Brandenburgischen Viertel.

Es kam alles anders. Zuerst betraten Dr. Stefan Schanzenbächer und Frank Bestritzki die Rennarena in unserer Schule. Sie versuchten, sich mit ihren Ideen von einer besseren, einer gewaltfreien Schule, in der Konferenz der Lehrkräfte im Jahr 2006 warm zu laufen. Nur knapp entkamen sie einem Ausscheiden in der Qualifikationsrunde. Die Lehrerinnen und Lehrer waren wenig überzeugt, irritiert von den theoretischen Ansätzen und den weitgehenden Zukunftsträumen von Stefan und Stritz.

Irgendetwas bewegte mich an ihrer Vorstellung: vielleicht war es gerade das Ungewisse oder die Zukunftsvisionen oder meine Neugier oder meine Einstellung, auch mal andere, als die vorgeschriebenen Wege einzuschlagen, auszubrechen, Neues zu entwickeln - für die Kinder hier im Brandenburgischen Viertel und gemeinsam mit den Kindern. Naja, ich gebe es zu, ein wenig hoffte ich immer noch, daß Boxenstopp uns ein wenig von dem Glamour der Formel 1 verschaffte...

Deshalb gab es ein, ich glaube im Sport heißt es: Managertreffen. Stefan Schanzenbächer konnte man wohl so bezeichnen, mich nicht. Ich war Lehrerin und hatte mich bereiterklärt, das Projekt irgendwie in die nächste Runde zu bringen und es den Kollegen schmackhaft zu machen. Stefan beherrschte die Theorie, ich die Praxis. Das schien eine gute Mischung, wie das bleifreie Superbenzin für die Rennwagen.

Wir bereiteten das nächste Treffen gemeinsam vor. Das zweite Qualifying überstand Stefan in der Konferenz der Lehrkräfte und war im Rennen. Schnell fanden sich einige Teammitglieder für das Boxenstopp-Team, allen voran Elke Merta, die die letzten zehn Jahre durch alle Höhen und Tiefen gegangen ist. Mit ihrer sagenhaften Schulkleidung könnte sie im Rennzirkus an der Strecke locker mithalten, aber ihre pädagogischen und erzieherischen sowie menschlichen Qualitäten waren und sind noch überzeugender. Ich danke dir von Herzen für die gemeinsame Zeit und bin froh, dich jeden Tag gesund in unserem Team zu wissen.

Wir hatten in der Teamgruppe stundenlange Diskussionen, zweiundvierzig Ideen auf einmal und keine Fahrer, die wir auf die Rennstrecke schicken konnten, bis auf uns. Also gründeten wir einen Schülerclub: die härtesten Kinder mit dem schlechtesten Benehmen und die vorbildlichsten. Wir fanden, daß das eine gute Mischung war, unser Treibstoff, mit dem wir die Schule umgestalten wollten. Unser erstes Trainingslager führte uns nach Blossin ins Zeltlager. Und es war wie immer: Stefan führte Renntagebuch, legte neue Ziele und Strategien fest, notierte sie auf Flipcharts und erklärte das Reglement. Das trieb er bisweilen soweit, daß die ersten Fahrer übermüdet in der Abendsitzung einschliefen. Stritz brachte uns praktisch zusammen: Klettern, Inliner fahren, Segeln, Sport- und Teamspiele formten aus einer zusammengewürfelten Kinderschar einen wahren Schülerclub.

Wir fanden Sponsoren, die für das passende Outfit sorgten, farbige T-Shirts, die es galt, sich zu erarbeiten mit vorbildlichem Verhalten und Einsatz für die Schulgemeinschaft.

An dieser Stelle sei der Caritas für das Erzbistum Berlin; dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und dem Landespräventionsrat für die finanzielle und personelle Unterstützung des Projektes gedankt.

Unermüdlich konnte man Stefan und Stritz nun im Hauptstützpunkt, der Grundschule Schwärzesee, im Einsatz sehen. Neue Teammitglieder mußten gefunden werden, Hofregeln entstanden, Punktelisten kursierten ... es war eine rasante Zeit und endlich konnten wir wirklich mal Gas geben, beim Kartfahren im Verkehrspark direkt neben der Schule. Für mich war das ein riesiges Erlebnis: im Kart sitzen, Spaß haben und... da war es wieder, das Gefühl vom großen Rennzirkus, das Besondere, das Abenteuer. Die jubelnden Zuschauer konnte man sich ja erträumen und die Siegesprämie auch, aber das war mir und uns nicht wichtig. Wir hatten unseren Traum von einer gewaltfreien Schule, die vor allem durch die Kinder selbst gestaltet wurde.

Schülerclubtreffen, Freizeitaktivitäten, Vollversammlungen, Plenum, Tutoren, Boxenstoppstunden, Fortbildungen, Teamtreffen, Gespräche, Gespräche, Gespräche, Stufensystem, Supportlisten, Konfrontationen, Erlebnisfahrten und Evaluationen waren lange Zeit an der Tagesordnung. Zwischenzeitlich hatten wir so viele Mitglieder, daß es unsere räumlichen, finanziellen und personellen Kapazitäten überstieg.

So viel Engagement und vor allem sichtbarer Erfolg wurden belohnt:

  • 2011 mit dem Landespräventionspreis,
  • 2012 mit dem 3. Platz bei Schüler mit Wirkung im Land Brandenburg und
  • 2012 mit dem 2. Platz bei der Fit und Fair Trophy in Köln, einem bundesweiten Wettbewerb.

Natürlich waren wir mit den Kindern in Köln und für sie und uns war es ein unvergeßliches Erlebnis. Ich hatte in Köln das erste Mal das Gefühl, daß unser Projekt und unsere schwierige Arbeit anerkannt wurden. Ausgerechnet in Köln, das so weit von Eberswalde entfernt liegt. Wir trafen dort Schauspieler, Sänger, Sportler... die Presse war überall... fast so wie im richtigen Rennzirkus, dachte ich. Jetzt haben wir es geschafft, jetzt fahren wir auf der Überholspur.

Irgendwie haben wir die Schikanen nicht mitbedacht, die der Alltag in unserer Schule mitsichbringt und vor allem die Kinder und Familien in diesem Viertel, die politischen und bildungspolitischen Entwicklungen. Wir hatten einen neuen Weg eingeschlagen, den Schülerclub aufgelöst und Stefan konzentrierte sich auf die Präventionsarbeit in den Klassen. Ein Dankeschön an dieser Stelle an alle Lehrkräfte, die die vielen kleinen und großen organisatorischen und inhaltlichen Arbeiten im Projekt leisten, insbesondere an Frau Buchta, Frau Glawion, Frau Henkel, Frau Metzdorf und Frau Lorenz.

Wir drehen unsere Runden, Schuljahr für Schuljahr, aber bei fehlendem Personal, wechselnden Teammitgliedern, neuen Rahmenlehrplänen, Fortbildungen und den täglichen Anforderungen, die eine Schule mit besonders vielen fremdsprachigen Kindern, sozial benachteiligten Familien und entwicklungsverzögerten Kindern in vielen Bereichen zu bewältigen hat, bleiben die konzeptionelle Arbeit, die Zeit zum Miteinandersprechen und Ideen entwickeln einfach auf der Strecke. Wir werden ausgebremst und überrollt vom Alltag.

Trotzdem haben wir es irgendwie geschafft, 2014 ein Buch zu veröffentlichen, über das Projekt Boxenstopp an der Grundschule Schwärzesee in Eberswalde. Ein Kindheitstraum von mir, den mir die Arbeit mit den Kindern, den engagierten Lehrkräften und das Projekt Boxenstopp ermöglicht haben. Und du, Stefan. Dafür und für alles andere danke ich dir von Herzen. Beim Buchschreiben war es wie immer, du warst für die Theorie zuständig, ich hatte eher den pädagogischen und praktischen Blick darauf.

Und heute? Heute denke ich bei Boxenstopp nicht mehr an den Rennzirkus, die Formel 1. Heute versuche ich im täglichen 11-Stunden-Job ab und zu mal einen wirklichen Boxenstopp einzulegen – 2 Minuten absolute Ruhe oder 10 Minuten in Ruhe Mittagessen. Ich muß es nur noch lernen, nicht, wie in der Formel 1, so wenig Boxenstopps wie möglich einzulegen…

Stefan, Stritz – 10 Jahre unseres Lebens haben wir gemeinsam verbracht. Wir haben gelacht, geweint, geschwiegen, uns angeschrien, diskutiert, Ideen gehabt, sie verworfen, fotografiert, dokumentiert, gefeiert, verabschiedet, geträumt, geschrieben, gedacht, gestrichen, zerrissen, Gas gegeben, gebremst, wir sind geradeaus gefahren, geschlittert, haben uns abgefangen, neu sortiert. Für all die Erfahrungen danke ich euch. Ihr seid Teammitglieder in der Schule geworden, mit Boxenstopp, einem Projekt, das Gewaltprävention, demokratische Mitbestimmung, friedliches Miteinander und soziale Kompetenzen vermittelt, fördert und nachhaltig für das Leben unserer Kinder entwickelt. Anforderungen, die die neuen Rahmenlehrpläne an jede Schule mit den Basiskompetenzen stellt. Lehrkräfte allein schaffen es nicht, so ein Projekt am Laufen zu halten, schon gar nicht an einer Schule wie unserer. Es verlangt nach Sozialarbeitern und zusätzlichen Kräften wie Stefan und Stritz. Das Projekt steht auf der Kippe, weil das Geld ausgeht. Ich habe längst gelernt, daß Boxenstopp, wie die Formel 1, nur mit Geld weitergeht. In der Formel 1 scheint das Geld nie auszugehen, da werden Millionen ausgegeben... für Autos.

Wir lernen mit Kindern, eine, aus meiner Sicht, sichere Geldanlage, wenn man in Kitas und Schulen alles richtig macht. Wäre schön, wenn das die Geldgeber auch erkennen... und der Minister für Bildung des Landes Brandenburg auch.

Er hat heute andere Prioritäten gesetzt: Die Eröffnung der Sumo-Europameisterschaften in Brandenburg an der Havel. Ich hatte nichts anderes erwartet. Im Wahlkampf braucht man positive Schlagzeilen. Da paßt die Grundschule Schwärzesee mit ihrer dauerhaft schwierigen Situation nicht dazu und das zehnjährige Jubiläum von »Boxenstopp« ist nicht großartig genug. Für den Minister nicht, für uns schon...

Heute ist ein besonderer Tag, der Schülerclub wird neu gegründet. Die vorbildlichsten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schwärzesee sind die ersten Mitglieder und werden uns Lehrkräfte in der täglichen Arbeit unterstützen und dazu beitragen, daß unser kleines Reich eine friedliche Welt ist, bleibt und sein wird...


Grundschule Schwärzesee, Kyritzer Straße 29, 16227 Eberswalde
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Internet: (www.grundschule-schwärzesee.de)

Siehe auch: hier




Umweltaktion im Brandenburgischen Viertel

Spendenaktion zum Sammeln von Spenden für ein neues Boxenstopp-Fahrzeug

Seit zehn Jahren engagiert sich der Caritasverband mit seinem Projekt Boxenstopp für Kinder und Familien des Brandenburgischen Viertels in Eberswalde. Das Schulprogramm »Wir für uns« konnte an der Grundschule Schwärzesee sehr erfolgreich zu einem gewaltfreien Klima und zu bemerkenswertem Kompetenzzuwachs bei den Kindern beitragen, was unter anderem durch den Landespräventionspreises 2011 gewürdigt wurde.

Aktuell bietet die Integration von vielen Kindern und Familien mit Fluchterfahrung in diesem Stadtteil neue Herausforderungen für uns.

Wir wollen nun mit den Kindern und den Familien gemeinsam das Umfeld säubern und einzelne Plätze (zum Beispiel den Sportplatz) verschönern. Im Gegenzug hoffen wir, Sponsoren zu finden, die uns für unseren Fleiß mit einer entsprechenden Geldspende belohnen. Das so erarbeitete Geld möchten wir für die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges verwenden, da das bisherige Fahrzeug nun seit dem Bestehen von Boxenstopp im Jahr 2000 treue Dienste geleistet hat.

Die Aktion findet am Freitag, den 26. August statt. Treffpunkt für alle Helfer ist um 14 Uhr am Potsdamer Platz. Um 17.30 Uhr startet dann die öffentliche Spendenübergabe mit anschließendem Helferfest.

Als Schirmherr der Aktion konnte der Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete Daniel Kurth (SPD) gewonnen werden. Als Vertreterin der Stadtverwaltung Eberswalde wird die Sozialreferentin Barbara Bunge zugegen sein.

Kooperationspartner der Aktion sind die Stadt Eberswalde mit ihrem Quartiersmanagement Brandenburgisches Viertel (Soziale Stadt) und die Stiftung SPI.

Die Sponsoren werden bei der öffentlichen Spendenübergabe genannt.

Dr. Stefan Schanzenbächer

veröffentlicht am 10. August 2016


Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
Projekt Boxenstopp
Mobil: 0151 12629512

Ältere Maxe-Beiträge zum Thema »Boxenstopp« finden Sie hier




Sport und Spiel in der Grundschule Schwärzesee:

Sommerfest trotz grauer Wolken

Herbstliche Temperaturen und dicke graue Wolken hielten die Kinder, Lehrkräfte, Eltern und Gäste der Grundschule Schwärzesee nicht davon ab, ihr Sommerfest am 14. Juli 2016 zu feiern. Das Motto »Sport und Spiel verbinden« zeigte einmal mehr zum Abschluß des Schuljahres, welche Herausforderungen bei der Integration fremdsprachiger Familien im Brandenburgischen Viertel die Schule und das gesamte Personal zu meistern hatten und haben. Gemeinsam traf man sich auf dem Schulhof, um miteinander in Kontakt zu treten, miteinander zu sprechen, zu spielen, zu basteln, zu musizieren und zu essen.

Erstmals gab es auch die Hörspielaufführung des Hortes Kinderinsel unter der Leitung von Lisa Gansekow sowie einen Auftritt der Schulband, die mit Rockmobil während des letzten Schuljahres zwei Stücke eingeübt hatten.
115 € Einnahmen vom Hörspielverkauf spendete der Hort Kinderinsel für den Bolzplatz, der auf dem Schulhof der Grundschule Schwärzesee entstehen soll.

Auch die weiteren Einnahmen des Sommerfestes fließen in den Fußballplatz. Dafür spendete der Lions-Club 600 € und eine Privatperson 100 €. Herr Dr. Ruch von der EWE übergab der Schule Lederfußbälle. Die WHG überreichte im Vorfeld einen Karton mit Fußbällen und Spielen. Dafür sei allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt. Dank auch an alle Sponsoren, die uns mit Preisen oder Progammteilen unterstützt haben: Rossmann, das City – Kaufhaus, Fielmann, Fan World, die Bücherei Gutenberg, und die Bücherei Mahler, Papiertiger, Mc Neill, Playmobil, die Sternapotheke, die Sparkasse, die DAK, der Zoo Eberswalde, kontakt e.V. sowie Dr. Oetker. Ein extra Dankeschön gebührt Herrn Zinn, Frau Rühle und Frau Mögenburg für die unermüdliche Suche nach Sponsoren.

Am Ende des Tages gab es einen Lichtblick, als sich die Sonne durch die dicken Wolken schob. Wir hoffen, er ist richtungsweisend für das neue Schuljahr und alle Aufgaben, die wir gemeinsam hier vor Ort zu bewältigen haben.

Ich wünsche allen einen friedlichen und sonnigen Sommer, gute Erholung und viel Zeit zum Ausruhen und Kraft tanken.

Anke Billing, Schulleiterin der Grundschule Schwärzesee

(20. Juli 2016)


Grundschule Schwärzesee
Kyritzer Straße 29 · 16227 Eberswalde
Tel.: 03334 32025
eMail: schwaerzesee@t-online.de
Internet: (www.grundschule-schwaerzesee.de)


Siehe auch: Einladung zum Sommerfest
Siehe auch: alle Artikel zur Grundschule Schwärzesee




»Sport und Spiel verbinden«

Sommerfest in der Grundschule Schwärzesee

maxe. »Sport und Spiel verbinden« am Donnerstag, den 14. Juli, von 15 bis 17.30 Uhr die Gäste des diesjährigen Sommerfestes in der Grundschule Schwärzesee.

Schulleiterin Anke Billing wird um 15 Uhr alle Gäste feierlich begrüßen und das Sommerfest in der Grundschule Schwärzesee eröffnen. Dabei wird der Eberswalder Lions-Club eine Spende für den geplanten Bolzplatz übergeben.

Für Sport und Spiel sorgen u.a. eine Kletterburg, die Torwand, das Glücksrad und eine Tombola. Für Technikbegeisterte wird die Feuerwehr vor Ort sein. Café und Grill sorgen dafür, daß keiner hungrig bleiben muß.

»Eine herzliche Einladung«, übermittelt die Schulleiterin »an alle Kinder, Eltern, Förderer der Grundschule Schwärzesee, Bewohner des Brandenburgischen Viertels und Interessierte Einwohner der Stadt Eberswalde.«

(24. Juni 2016)


Grundschule Schwärzesee
Kyritzer Straße 29
16227 Eberswalde
Tel.: 03334/32025
eMail: schwaerzesee@t-online.de
Internet: (www.grundschule-schwaerzesee.de)
Weitere Artikel zum Thema Schule



In der Grundschule »Schwärzesee«:
Boxenstopp-Weiterbildung

Ein Angebot an Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter

Langsam freuen wir uns auf den Frühling. Und auch wir starten durch mit unseren neuen Boxenstopp-Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/-innen.

Fortbildungsmodul: Der Klassenclub – Schüler stark machen
am Donnerstag, 7.4.2016, 12 bis 18 Uhr.

Der Klassenclub bildet den Rahmen für das sogenannte Peer Learning. Darunter verstehen wir, die Schülerinnen und Schüler stark zu machen, in dem wir sie stärker einbinden und sie voneinander lernen lassen.
In einem Theorieblock über 6 Stunden werden die Inhalte rund um den Klassenclub vermittelt. Außerdem lernen Sie ein Punktesystem kennen. Es unterstützt sie bei Ihren Bemühungen, die Schüler/-innen zu einem regelunterstützenden Verhalten zu motivieren.

Fortbildungsmodul: Hilfen bei Störungen des Unterrichts:
Das Stufensystem
am Dienstag, 19.4.2016, 12 bis 18 Uhr.

Störungen des Unterrichts gelten als eine der größten Herausforderungen des schulischen Alltags. Abhängig von dem sozialen Hintergrund der Schüler treten sie mitunter häufig auf. Das Stufensystem bietet dabei eine wirkungsvolle Unterstützung, Das und die Verbindung zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen lernen Sie in dieser Fortbildung kennen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt jeweils 75,- €. Darin enthalten sind neben der Schulung die Möglichkeit zur Hospitation und Anspruch auf Unterstützung bei der Umsetzung des Moduls in den schulischen Alltag. Sie erhalten weitere Infos sowie das Anmeldeformular direkt bei mir oder Sie schauen auf unsere Homepage www.boxenstopp.org) .

Weitere Fortbildungsangebote finden Sie in unserem Flyer.

Vielleicht haben Sie Glück, und Sie gewinnen demnächst etwas. Wie unser Autofahrer, der mit seinem Wagen als einmillionstes Auto über die Brücke fährt. Ein Polizist hält ihn an und sagt: »Gratuliere, Sie haben 1000 Euro gewonnen! Was werden Sie mit dem Geld machen?« »Zuerst mache ich mal den Führerschein«, erklärt der Fahrer treuherzig. »Glauben sie ihm kein Wort«, fällt die Frau neben ihm rasch ein. »Er ist total betrunken!« Da ruft der schwerhörige Opa aus dem hinteren Teil des Wagens: »Seht ihr, ich hab´s euch ja gleich gesagt, mit dem gestohlenen Auto kommen wir nicht weit!«

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine glückliche Zeit.
Herzliche Grüße
Stefan Schanzenbächer
Projektleitung


Das Buch passend zu den Fortbildungen und zum Boxenstopp-Schulprogramm »Wir für uns«
Stefan Schanzenbächer & Anke Billing: "Gewaltfreie Klasse – gewaltfreie Schule", Verlag an der Ruhr. Nähere Infos finden Sie hier.
Ältere Maxe-Beiträge zum Thema »Boxenstopp« finden Sie hier

(veröffentlicht am 30. März 2016)




Ferienspaß im Club am Wald

In den Winterferien ist der Club am Wald für Kinder und Jugendliche geöffnet und hält an jedem Tag ein Ferienangebot bereit.

Am Montag, dem 1. Februar 2016, werden Winterhäuschen gebacken – lecker, süß aus Keksen. Am Dienstag, dem 2. Februar 2016, wird richtig gebacken, ein Kuchen aus Gemüse. Am Mittwoch, dem 3. Februar 2016, wird es im Club einen Malwettbewerb geben. Am Donnerstag, dem 4. Februar 2016, können die Kids 3D-Bilder aus Play Mais basteln und am Freitag, dem 5. Februar 2016, lädt der Club am Wald zum Spielnachmittag ein.

Die Ferienangebote finden immer in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17 Uhr statt und sind kostenfrei. Der Club am Wald in der Senftenberger Straße 16 ist in den Ferien von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Nancy Kersten (Pressesprecherin Stadt Eberswalde) – 29. Januar 2016




Qualifizierung in der Grundschule »Schwärzesee«

Im Rahmen der Boxenstopp – Qualifizierung »Schulklima verändern – Sozialkompetenzen stärken« finden noch einige Schulungen zu einzelnen Modulen statt. Bei allen gibt es noch freie Plätze:

  • Modul »Instrumente zur Klassenentwicklung« am 3. Dezember 2015, 13.20 bis 16.20 Uhr
  • Modul »Instrumente zur Gewaltprävention« am 16. Dezember 2015, 12 bis 16 Uhr

Die Schulungen finden in der Aula der Grundschule Schwärzesee, Kyritzer Straße 29, in 16227 Eberswalde statt. Der Teilnahmebeitrag beträgt 75,- Euro und beinhaltet neben der Weiterbildung die Möglichkeit zur Hospitation und Supervision.

Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung. Dazu finden Sie das Anmeldeformular auf unserer Homepage www.boxenstopp.org.

Dr. Stefan Schanzenbächer
Projektleitung
(veröffentlicht am 22. November 2015)


Tel. 030/66633-1506, Fax: 030/66633-1059, Mobil: 0151/12629512,
eMail: schanzenbaecher(AT)boxenstopp.org, Internetseite: www.boxenstopp.org




Neues Buch zum
Boxenstopp-Projekt

maxe. Dr. Stefan Schanzenbächer, Projektleiter des Boxenstopp-Projekts an der Grundschule Schwärzesee, hat jetzt auf ein neues Buch über das Boxenstopp-Schulprogramm »Wir für uns« hingewiesen. Das Buch ist im renommierten Verlag an der Ruhr erschienen und trägt den Titel »Gewaltfreie Klasse – gewaltfreie Schule«.

»In Zusammenarbeit mit der Schulleiterin der Grundschule Schwärzesee in Eberswalde, Frau Anke Billing«, so Dr. Schanzenbächer, »beschreiben wir darin das erfolgreiche Schulprogramm und welches Nutzen es für andere Schulen hat.«

Das Buch bildet zugleich die Basis für die Boxenstopp-Qualifikation »Schulklima verändern – Sozialkompetenzen stärken«.

Nähere Infos finden Sie hier:

(17. Mai 2015) Siehe auch:
Boxenstopp-Qualifizierung in Eberswalde





Boxenstopp-Qualifizierung
in Eberswalde

maxe. Am 18. Mai startet die neue Boxenstopp-Qualifizierung »Schulklima verändern – Sozialkompetenzen stärken« mit einer Einführung in der Grundschule Schwärzesee im Brandenburgischen Viertel.

Grundlage ist das erfolgreiche und auf seine Wirksamkeit getestete Schulprogramm »Wir für uns«. In der Einführungsveranstaltung in der Schwärzeseeschule wird die Qualifizierung vorgestellt und ein Überblick über die Inhalte vermittelt. Beginn ist am Montag, den 18. Mai, um 13.20 Uhr. Drei Stunden sind dafür eingeplant. Der Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro.

Im Rahmen der neuen Boxenstopp–Qualifizierung »Schulklima verändern – Sozialkompetenzen stärken« bietet das Projekt Boxenstopp des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e.V. Lehrkräften und an Schulen arbeitenden Fachkräften ein modulares und berufsbegleitendes Qualifizierungsangebot an.

Die Lehr- und Fachkräfte können sich einzelne oder mehrere Module heraussuchen, die sie gerne an ihrer Schule verwenden möchten. Die Qualifizierung befähigt sie, Teile dieses Programms oder das Programm als Ganzes eigenständig an ihrer Schule durchführen zu können.

Nähere Infos und die Termine der Schulungen zu den einzelnen Modulen gibt es direkt beim Boxenstopp-Projektleiter Dr. Stefan Schanzenbächer (Tel. 030/66633-1506, Fax: 030/66633-1059, Mobil: 0151/12629512, eMail: schanzenbaecher(AT)boxenstopp.org, Internetseite: www.boxenstopp.org )

(15. Mai 2015)




Osterferien im CLUB am WALD

Ostern steht vor der Tür. Während der schulfreien Tage wird der Club am Wald in der Ferienzeit für Eberswalder Jugendliche geöffnet und bietet ein zusätzliches Ferienprogramm.

"Wir möchten Kinder und Jugendliche dazu motivieren, ihre Ferien sinnvoll und sportlich zu gestalten", so Kerstin Ladewig, Leiterin des Amtes für Bildung, Jugend und Sport. Wer Interesse hat, den Club am Wald kennenzulernen und die verschiedenen Angebote zu nutzen, kann sich unter der Telefonnummer 03334-33004 voranmelden.

Ferienprogramm im Club am Wald

01.04. Mittwoch - Basteln von Ostergeschenken
02.04. Donnerstag - Phantasievolle Wollfiguren
07.04. Dienstag - Kreativer Bastelnachmittag
08.04. Mittwoch - Kleine und große Backmeister
09.04. Donnerstag - Kleine und große Schneidermeister
10.04. Freitag - Outdoor Spiele


Der Club am Wald öffnet während der Ferien montags bis freitags von 12 bis 20 Uhr. Die wechselnden Angebote werden täglich zwischen 14 und 17 Uhr durchgeführt.

Mit einem Osterferien-Programm lädt der Kinder- und Jugendclub am Wald im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde, vom 1. bis zum 10. April 2015 ein. Ostergeschenke, etwa als phantasievolle Wollfiguren, können noch am 1. und 2. April gebastelt werden. Kreativ geht es auch beim Bastelnachmittag am Dienstag, dem 7. April weiter. Tags darauf, am Mittwoch, sind kleine und große Bäcker sowie alle, die es werden wollen, gefragt. Am 9. April wird im Club geschneidert und genäht. Am letzten Osterferientag sollen mit Outdoor-Spielen die Außenanlagen des Clubs am Wald belebt werden. Von Fußball über Kegeln, Tischtennis, Volleyball oder BMX- und Skateboardfahren auf dem Halfpipe-Parcours ist alles möglich.

Pressestelle der Stadt Eberswalde
Alexander Leifels
Mitarbeiter

(30. März 2015)




Foto-Galerie:
Abriß der Schwärzesee-Schule

Gut ein halbes Jahr nach dem Umzug der Grundschule "Schwärzesee" hat der Abrißbagger am alten Gebäude seine Arbeit getan.
Von einst fünf großen Schulen im Brandenburgischen Viertel existiert nur noch eine.

Es ist eine Grundschule. Ab der 7. Klasse müssen die Kinder fahren. Das ist eine Folge des zergliederten Schulsystems der BRD aber auch bewußte Politik in der Stadt Eberswalde und im Landkreis Barnim.
Mit 60 bis 70 Kindern pro Geburtsjahrgang wären durchaus genügend Schüler im Viertel vorhanden, um hier auch eine Oberschule am Leben zu erhalten. Aber das war nicht gewollt. Zum Nachteil der Entwicklung des Brandenburgischen Viertels, in dem damals auch die Kita "Spatzennest" geschlossen wurde.

Dabei gibt es durchaus Bemühungen, zumindest die 10 Klassenstufen der allgemeinbildenden Schulen an einem Standort zusammenzufassen. In Eberswalde wird das an den Schulkomplexen in Mitte und in Westend praktiziert, die in der Trägerschaft des Landkreises sind.

Dort wurden in den vergangenen Jahren für viele Millionen Euro sogar neue Schulgebäude gebaut – während im Brandenburgischen Viertel Schulgebäude abgerissen und Schulen geschlossen wurden.
Gegen den Widerstand der Schüler, die sich im Frühjahr 2006 sogar zu einem Schülerstreik erhoben, vieler Eltern und Lehrer und auch einiger Kommunalpolitiker. Doch gegen die Phalanx aus Stadt- und KreisVerwaltung, Schulamt und der Mehrheit der Stadtverordneten und Kreistagsabgeordneten blieb der Widerstand erfolglos.

Nun manifestiert sich das im Abriß des ehemaligen Schwärzeseeschulgebäudes.
Schon im Fall der Albert-Einstein-Schule hat sich der Bürgermeister vehement für einen schnellen Abriß stark gemacht. Die Veränderungen in der Schullandschaft des Brandenburgischen Viertels wurden so für alle sichtbar und irreparabel.

Gerd Markmann – 25. März 2015

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Streik bei der Barnimer Busgesellschaft
Wandertag an der
Grundschule »Schwärzesee«
auf Schusters Rappen

Am Dienstag (24. März) streiken die Busfahrerinnen und Busfahrer. Sie wollen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Das sind gerechte Forderungen, denn die Busfahrerinnen und Busfahrer machen eine schwere und verantwortungsvolle Arbeit.

Fahrten mit dem Bus sollen für alle bezahlbar bleiben. Deshalb müssen die Fahrpreise aus den öffentlichen Kassen subventioniert werden. Land und Bund kassieren zwar die meisten Steuern für sich ein, haben die Zuschüsse für den Öffentlichen Nahverkehr in den vergangenen Jahren jedoch immer mehr reduziert. Die Kosten bleiben bei den Landkreisen, den Städten und Gemeinden hängen. Die haben sich in einem sogenannten „kommunalen Arbeitgeberverband“ zusammengeschlossen und wollen den Busfahrerinnen und Busfahrern nicht soviel Lohnerhöhung geben, wie diese fordern.

Auch viele der Busfahrerinnen und Busfahrer haben sich zusammengeschlossen. In der Gewerkschaft ver.di. Die verhandelt nun mit den kommunalen „Arbeitgebern“ über die Forderungen der Busfahrerinnen und Busfahrer.

Bisher ohne Erfolg. Daher hat ver.di für Dienstagmorgen zu einem Warnstreik aufgerufen. Um den kommunalen „Arbeitgebern“ zu zeigen, was passiert, wenn sie weiter so tun, als würden die gerechten Forderungen der Busfahrerinnen und Busfahrer sie nichts angehen. „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“ - das ist ein Spruch aus früheren Zeiten, als Gewerkschaften sich noch als eine reale gesellschaftliche Macht betrachteten.

Nur Vergangenheit? Bei der Barnimer Busgesellschaft könnten demnächst „alle Räder still stehen“. Aber am Dienstagmorgen ist erst einmal nur Warnstreik, von 3.30 Uhr bis 9 Uhr.

An der Grundschule Schwärzesee im Brandenburgischen Viertel hatten für den Dienstag mehrere Klassen Wandertage geplant. Meist sollten es Exkursionen in die weitere Umgebung werden, unter Nutzung der Busse der Barnimer Busgesellschaft.

Daraus wird nun nichts. Schulleiterin Anke Billing zeigte sich froh, daß die Information zum Warnstreik noch rechtzeitig am Vortag in der Schule ankam. So konnte noch schnell umdisponiert werden. Es wird nun ein Wandertag im wahrsten Sinne des Wortes. Auf Schusters Rappen.

Maxe – 23. März 2015

Weitere Informationen zum Streik




Foto des Monats: März 2015

Die alte Schwärzesee-Schule ist nur noch ein Skelett. Damit fällt die letzte Schule aus DDR-Zeiten dem Bagger zum Opfer.

Nun steht die alte Schule, in der Generationen von Kindern groß wurden, nur noch als Skelett da. Die Fenster sind herausgerissen, die Dachpappe wurde entfernt, Heizungs- und Sanitäranlagen abmontiert, und alles ist abgesperrt, damit in Kürze die Bagger anrollen können. Sie werden in wenigen Stunden diesen architektonisch eigenwilligen Bau dem Erdboden gleichmachen.
Ein Stück Geschichte ist dann wieder getilgt aus dieser Stadt, aus diesem Land. Laut Stadtverwaltung sollen im April alle Abrißarbeiten abgeschlossen sein.

jg – 7. März 2015




Einladung zum Elternforum

Elternsein - (K)ein Kinderspiel. So lautet das Thema des Elternforums am 14. März 2015, zu dem das Amt für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Eberswalde alle interessierten Eltern aus Eberswalde einlädt.

Das Forum für Eltern findet im Rahmen der Familienbildung statt. "Wir greifen in diesen Foren regelmäßig Themen auf, die die Eltern beschäftigen. Hinweise gibt es dafür natürlich aus den Kindertagesstätten. Schließlich sind es die Erzieherinnen und Erzieher, die den direkten Draht zu den Eltern pflegen", so Anke Bessel, Leiterin des Sachgebiets Bildung.

In diesem Elternforum arbeitet das Sachgebiet mit Anne Hackenberger vom Zentrum für Achtsamkeit und Familie zusammen. In dem Forum soll es vor allem darum gehen, welche Förderung Kinder brauchen und welche Förderung Kinder überfordern kann. "Dieses Thema greifen wir auf, weil die Eltern heute immer größere Ansprüche an sich als Eltern und an die Kinder stellen. Das führt natürlich zu Problemen", so Anke Bessel.

Das Elternforum findet am Samstag, dem 14. März 2015, in der Zeit von 9.30 bis 12.30 Uhr in der Grundschule Schwärzesee statt. Zum Forum können Kinder gern mitgebracht werden, es wird eine Betreuung organisiert. "Es wäre aber schön, wenn die Eltern vorher anrufen, wenn sie die Kinderbetreuung in Anspruch nehmen wollen. Wir wollen ja genügend Platz und entsprechend qualifizierte Betreuer zur Verfügung stellen", so Anke Bessel. Der Besuch des Forums ist kostenfrei und für Getränke vor Ort wird gesorgt.

Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit

Nancy Kersten
Pressesprecherin
Stadt Eberswalde




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