In eigener Sache


Sobald der Wind günstig steht...

Die Bewerbung um Mittel aus dem Bürgerbudget für unser Kiezmagazin MAXE hat ein deutliches Ergebnis eingefahren. Mit 73 Stimmtalern landete der Antrag auf einen Zuschuß für MAXE unter den 76 zugelassenen Vorschlägen auf Platz 27. Immerhin.

Zumal viele Leute auch zur Abstimmungsveranstaltung ihre Sympathie gegenüber MAXE bekundeten – allerdings auf ihre eigenen Projekte verwiesen, für die sie ihre Stimmtaler einsetzen würden. Die Erfahrungen, die wir mit der Teilnahme am Bürgerbudget sammeln konnten, sind wertvoll und müssen nun analysiert werden. Das braucht noch ein wenig Zeit.

Insgesamt wurde ein klares Signal gesetzt: MAXE soll nicht von geschenktem Steuergeld abhängig sein!

Das entspricht durchaus dem Konzept, das unserer Kiezzeitung zugrunde liegt. Die Anträge auf Fördermittel sollten nur die Anschubfinanzierung sicherstellen. Es war erklärtes Ziel, nach gewisser Zeit eine Eigenfinanzierung zu erreichen.
Fördermittel, auch wenn sie nur als Anschub gebraucht werden, sind geschenktes Geld. Den „Schenkern“ gehört dieses Geld nicht, aber sie können darüber verfügen und haben damit Macht, als wäre es ihr eigenes. Macht verführt zum Mißbrauch selbiger, und das noch mehr, wenn nichts eigenes riskiert werden muß.

Nun sind wir um viele Erfahrungen reicher. Das MAXE-Schiff streicht erstmal die Segel. Aber das Schiff ist noch da. Es liegt nur im Hafen und ist durchaus bereit für einen neuen Ausflug in die stürmische See, sobald neue Vorräte gesichert sind und der Wind günstig steht.

Gerd Markmann (6. Dezember 2014)


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zuletzt aktualisiert am 24. März 2015
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