Kiezmagazin fürs Brandenburgische Viertel in Eberswalde





Kiez-Termine

Sonnabend, 23. Juni, 8-14 Uhr:
Tag der offenen Tür im Verkehrsgarten Eberswalde im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15. Weitere Infos

Donnerstag, 28. Juni, 10 Uhr:
Das Quartiersmanagement für das Brandenburgische Viertel lädt Vertreterinnen und Vertreter aus Einrichtungen und Institutionen des Viertels zum 1. Trägertreffen in die Aula der Grundschule Schwärzesee ein (Kyritzer Str. 29).

Dienstag, 3. Juli, 15 Uhr:
Das Quartiersmanagement für das Brandenburgische Viertel lädt ein zum Rundgang zur Besichtigung möglicher Flächen für Hundeauslaufplätze. Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Potsdamer Platz.

Kulturbund Klub "Heinrich Mann" Cottbuser Str. 5a (hier mehr):
Malzirkel 7. u. 21.6., 14 Uhr
Handarbeiten 31.5., 12. u. 26.6., 14 Uhr
Foto-Club 12. u. 28.6., 18.30 Uhr
FG Ornithologie, 19.6., 18.30 Uhr
Klöppelgruppe 26.6., 14 Uhr

KANALTHEATER:
»2038 - die große Freiheit«
Wir erleben unseren ersten Tag in einer arbeitsfreien Gesellschaft. Eine Versuchsanordnung, ein Experiment. Was wirst du tun, wenn die Zukunft dir Freiraum gibt?
EXIL Am Bahnhof Eisenspalterei. Jeweils Freitag und Sonnabend am 22./23. und 29./30. Juni mehr

Eltern-Kind-Zentrum:
Mütter-Fitness-Gruppe Mo 9.30 Uhr, SV Motor Turnhalle, Potsdamer Allee 37
Krabbelgruppe Mi 9.30 - 11 Uhr, Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee 35

WBG-Vereinshaus, Havellandstr. 15
Sportgruppe @ H15 Mo 18.30-20 Uhr
Offene Naehwerkstatt Mi 10-13 Uhr
Repair-Café & Six-to-Zero Fr 15/18 Uhr
Hebewerk e.V. im H15

WBG-Freizeitschiff:
Rommé, Skat ... Mo 14 Uhr
Handarbeitstreffen Do 13 Uhr
Prignitzer Str. 48

Gemeindezentrum:
Familiennachmittag dienstags, 16 - 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee 35
Familiensport, Di 15-16 Uhr, Do 15-16.30 Uhr, SV Motor Turnhalle, Potsdamer Allee 37

AWO Ortsverein Finow:
Frankfurter Allee 24
Nachmittag im Seniorenclub Mi 14 Uhr

Bürgerinitiative
Radwege in Eberswalde

Mitteilungen der Bürgerinitiative
Sammelstellen
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Die Einwohnerversammlung 2016, die erstmals als Einwohnerforum organisiert war, bildete den Startschuß zur Erarbeitung des neuen Stadtteilentwicklungskonzeptes. Im September 2017 sollen auf einem weiteren Einwohnerforum die Ergebnisse vorgestellt werden.

Vom 26. Juni bis 14. Juni findet im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Stadtteilentwicklungskonzepts eine Bewohnerbefragung statt. Die ersten Umfragebögen wurden bereits verteilt.
ACHTUNG! Es handelt sich um weiße Umschläge im Format A5, die trotz der Aufschrift "Achtung: Keine Werbung" leicht mit Werbung verwechselt werden können.
Daher aufpassen und lieber die Werbestapel vor dem Wegwerfen nochmal durchgucken!

Neues Stadtteilentwicklungskonzept (STEK):
Strategiewechsel für das Brandenburgische Viertel

Fortführung des Programms Soziale Stadt

maxe. Seit 1999 werden mit dem Förderprogramm Soziale Stadt im Eberswalder Ortsteil »Brandenburgisches Viertel« ganz unterschiedliche Maßnahmen realisiert – von investiven Maßnahmen in die Infrastruktur bis zu Beteiligungs- und Aktivierungsangeboten.

Das Verstetigungskonzept von 2012, mit dem ein langsamer Ausstieg aus dem Programm Soziale Stadt gesichert werden sollte, wird derzeit evaluiert. Dabei zeigt sich, erläutert Baudezernentin Anne Fellner, »daß eine Vielzahl an Maßnahmen noch keine Verstetigungsreife erlangt hat, zudem haben sich neue Herausforderungen durch den Zuzug von geflüchteten Menschen ergeben. Eine Fortführung des Programms Soziale Stadt wird demzufolge sinnvoll und erforderlich sein.«

Die aktuelle Entwicklung war für die Stadtverwaltung Anlaß, über die Stadtteilentwicklungsstrategie des Brandenburgischen Viertels neu nachzudenken. Hierzu erarbeitet die Verwaltung derzeit ein neues Stadtteilentwicklungskonzept (STEK).

»Mit diesem Konzept«, so die Dezernentin, »wird ein Strategiewechsel für das Quartier eingeleitet, der eine nachhaltige Stabilisierung und Entwicklung zum Ziel hat.« Bisher war das Quartier Schwerpunkt des Wohnungsrückbaus - und hat mit diesem »negativen Image« auch die Bemühungen der Wohnungsmarktakteure erschwert, den Wohnungsleerstand zu verringern. Das soll nun anders werden.

Die Stadtverwaltung verfolgt dabei vier Strategien:

  • Schaffung vielfältiger Wohnungsqualitäten (Bestandsanpassung, Neubau und langfristige Rückbauziele, Barrierefreiheit, bezahlbar)
  • öffentliche und private Räume/Freiflächen pflegen und gezielt aufwerten (Wegenetze, Barrierefreiheit, Stadtteileingänge, Parkanlagen pflegen)
  • sozialen Zusammenhalt stärken (Bildung, Sport, Kultur, Freizeit, Integration/Inklusion, Nachbarschaften)
  • (Nah)Versorgung sichern (Einzelhandel, medizinische Versorgung).

In einem ersten Bürgerforum am 25. Oktober 2016 wurden Ideen diskutiert und ausgetauscht. Auf einem zweiten, für den Herbst 2017 vorgesehenen Bürgerforum, soll der Entwurf des Stadtteilentwicklungskonzeptes in den Diskussionsfokus gestellt werden.

Aus den vier Strategien ergeben sich laut Anne Fellner eine Reihe von Handlungsansätzen. So stehe z.B. die weitere Sanierung des Wohnraums durch die Wohnungsunternehmen auf der Agenda.
Hier haben die Akteure vor allem den veränderten Wohnbedarf vor Augen: Mit Grundrißveränderungen, dem Auf- bzw. Anbau von Aufzügen, der barrierearmen bzw. -freien Gestaltung von Zugängen, Wohnungen und Außenanlagen werden die Unternehmen darauf reagieren – was an sich nichts neues ist.

»Auf kommunaler Seite besteht Handlungsbedarf bei der weiteren barrierefreien Gestaltung von Wegebeziehungen, der Beseitigung von städtebaulichen Mißständen – insbesondere in den Eingangsbereichen zum Quartier – sowie in der Sanierung von Sport- und Freizeiteinrichtungen«, informiert die Baudezernentin. Dringlicher Handlungsbedarf bestehe bei der Realisierung zusätzlicher Kita-, Hort- und Schulplätze. »Hier sind rasche Lösungen gefragt«.

Bei der Umsetzung des Handlungsbedarfs, betont Anne Fellner, ist die Stadt auf die weitere Unterstützung von Land und Bund angewiesen. Ziel sei, auch künftig einen Fördermittelmix aus Stadtumbau, Wohnraumförderung und Sozialer Stadt einzusetzen. Diese Kombination unterschiedlicher Fördermittel habe sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt und sollte auch künftig fortgesetzt werden.

(23. Juni 2017)

Siehe auch: hier




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