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Entsperrt

Der AWO-»Brandblock« ist eingerüstet. Nach Informationen unseres »rasenden Kiezreporters« soll der Wiedereinzug der Brandopfer vorbereitet werden. Viele sind noch prekär untergebracht, während andere ehemalige Bewohner inzwischen eine neues Zuhause gefunden haben und nicht in ihr altes Domizil zurückkehren werden.
Anwohner kritisieren die damit im Zusammenhang stehenden »stark mobilitätseinschränkenden Sperrmaßnahmen«. Unter anderem ist der direkte Treppenzugang vor der Zahnarztpraxis Kubin und dem künftigen »Mini-Nahversorger« von der Sperrung betroffen. Die Absperrung an der Treppe sei »inakzeptabel«, so einer der gewerblichen Mieter, der inzwischen mit dem zuständigen AWO-Mitarbeiter gesprochen hat. »Das sensible Thema ist in Bearbeitung«, so die Auskunft.
Nachtrag: Tatsächlich hatte die Intervention Erfolg. Seit Dienstagmittag ist die Zuwegung über die Treppe wieder frei.

Den Monatsplan August der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,5 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Vor fast genau einem Jahr brannte im Kiez der Dachstuhl eines Wohnblocks der AWO. Damals gab es keine Verletzten, aber 60 Mietparteien verloren ihre Wohnung. Brand im Kiez

maxe. Zur heutigen Sonntagsmittagsstunde wurden die Kiezbewohner vom Martinshorn der Eberswalder Feuerwehr sowie vom Sirenengeheul von Rettungswagen aufgeschreckt. Auch die Polizei war mit Einsatzkräften vor Ort.

Die Berufsfeuerwehr war zu einem Wohnungsbrand in der Schärzeseestraße gerufen worden. Aus einer Wohnung in der dritten Etage eines TAG-Blocks quollen dicke Rauchschwaden. Wie der Leiter der Berufsfeuerwehr Helmut Colberg später berichtete, waren Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Fünf Personen wurden verletzt, eine davon so schwer, daß sie im Werner-Forßmann-Krankenhaus behandelt werden mußte.

»Das Feuer griff nicht über«, so Colberg weiter, »sodaß der Einsatz nach 45 Minuten beendet werden konnte.« Eine dauerhafte Evakuierung der Nachbarwohnungen ist nicht notwendig. Die Brandwohnung indes kann vorerst nicht bewohnt werden. Zunächst muß die Brandursache ermittelt werden, teilte der Feuerwehrleiter mit.

Im Polizeibericht der Polizeidirektion Ost zu dem Brand heißt es, daß ein 39-Jähriger in den Wohnräumen »Unrat in Brand gesetzt« habe. Die Polizei ermittle nun wegen des Verdacht der schweren Brandstiftung.

(22. März 2026, ergänzt am 26. März 2026)

Siehe auch:
»Hilfe für Brandopfer«




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