Kiezmagazin fürs Brandenburgische Viertel in Eberswalde


Kiez-Termine

Fr/Sa, 20./21. April, 20 Uhr:
Kohlhaas - Anatomie eines Aufstands Kanaltheater, Halle 33, Kranbau, Zufahrt über Boldtstr.

Sa, 21. April, 9-18 Uhr:
8. Völkerballturnier der Toleranz Zonenboys Eberswalde e.V., Sporthalle SV Motor Eberswalde, Potsdamer Allee 37.

Sa, 21. April, 10 Uhr:
»Frieden ist machbar« Hände weg von Syrien! Friedensversammlung auf dem Eberswalder Marktplatz, DKP Eberswalde

Montag, 23. April, 17 Uhr:
Sprecherrat »Soziale Stadt« im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee 35.

Sonnabend, 28. April 15 Uhr
Preisskat und Preisrommé. SPD Ortsverein Finow und AWO Eberswalde laden ein, AWO-Pflegeheim »Im Wolfswinkel« (Frankfurter Allee). Einlaß ab 14.30 Uhr. mehr

Kulturbund Klub "Heinrich Mann" Cottbuser Str. 5a (hier mehr):
Malzirkel 26.4., 14 Uhr
Handarbeiten 19.4., 14 Uhr
Foto-Club 24.4., 18.30 Uhr
FG Ornithologie, 17.4., 18.30 Uhr
Klöppelgruppe 24.4., 14 Uhr

Eltern-Kind-Zentrum:
Mütter-Fitness-Gruppe Mo 9.30 Uhr, SV Motor Turnhalle, Potsdamer Allee 37
Krabbelgruppe Mi 9.30 - 11 Uhr, Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee 35

HINWEIS:
Der Artikel »Ärzte kommen und gehen« wurde am 15. April 2018 geändert.


WBG-Freizeitschiff:
Rommé, Skat ... Mo 14 Uhr
Handarbeitstreffen Do 13 Uhr
Prignitzer Str. 48

Gemeindezentrum:
Familiennachmittag
dienstags, 16 - 17 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee 35 Familiensport
Di 15-16 Uhr, Do 15-16.30 Uhr
SV Motor Turnhalle, Potsdamer Allee 37

Bürgerinitiative
Radwege in Eberswalde

Mitteilungen der Bürgerinitiative
Sammelstellen
Liste zum Ausdrucken

MAXE-Volltextsuche:
Kontakt zur

CrazyOne ft. Surfa -
Bis zum letzten Atemzug
(Emily-Kate)

Tom Fischer & Arek Chudzinski

Siehe: Anteilnahme ist kein Fremdwort

(5. November 2017)


Buschwindrös`chen im Buchenwald

(19. April 2018)



Weniger lange Rotphasen in der Rush-Hour ließe den Verkehr in Westend besser fließen.

Problemstelle Heegermühler Straße:
Intelligente Ampeln sind notwendig

maxe. Der nicht zufriedenstellende Verkehrsfluß in Westend zwischen Boldtstraße und dem neuen Westend-Center in den Zeiten der Rush-Hour läßt viele Eberswalder zum Stift greifen, um einer Bürgerinitiative mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, die das Ziel hat, durch die Wiederherstellung der Zweispurigkeit ein flüssigeres und sichereres Fahren in diesem Bereich zu ermöglichen.

Die Baudezernentin Anne Fellner ließ in einer Pressemitteilung erklären, daß eine Entfernung der Radspuren nicht zur Diskussion stehe, weil auch Radfahrern gewisse Rechte im Straßenverkehr zustünden und überdies kein Platz für Radfahrer auf den Gehwegen vorhanden sei.

Der Hauptkritikpunkt der Gegner des jetzigen Verkehrszustandes sind allerdings nicht die Radfahrer, die man sowieso nur selten sieht, sondern die wahrgenommene Behinderung des Verkehrsflusses. Ein Grund dafür ist die Einengung des Verkehrs auf eine Spur, ein anderer Grund ist die zusätzliche Ampelanlage an der Einmündung zum Westend-Center.

Außerhalb der Stoßzeiten fließt der Autoverkehr in diesem Bereich problemlos. Die 40 Sekunden Grünphase für die West-Ost-Richtung wird harmonisch von der Triftstraßen-Ampel und der REWE-Ampel absolviert. In der Rush-Hour kommt jedoch die Harmonie aus dem Takt. Die verstärkt vom Grundstück kommenden Einkäuferautos erzwingen für den Hauptverkehr Rotphasen, wo doch eigentlich ein Grün für den zügigen Abfluß der vielen Fahrzeuge notwendig wäre.

Überdies erweisen sich die 40 Sekunden Grün für die Heegermühler Straße am Westend-Kino als zu knapp kalkuliert. Hier könnten 5 Sekunden mehr schon viel bewirken, die man zu Stoßzeiten auf Kosten der Nebenstraßen programmieren könnte. Auch müsste man sich überlegen, daß die Rewe-Ampel zur Ein- und Ausfahrt zum Parkplatz nur dann die Fahrt freigibt, wenn gleichzeitig der Verkehr am Westend-Kino auf Rot steht.

Hier gibt es noch viel Arbeit für die städtischen und kreislichen Behörden. Die Märkische Oderzeitung berichtete im letzten Herbst davon, daß eine intelligente Ampelschaltung geplant sei, die dem Obus-Verkehr Vorrang einräumt. Davon ist noch nichts zu spüren. Auch das Verkehrsaudit an der Heegermühler Straße läßt noch auf sich warten - wie es hieß, aus Personalmangel.

Das Bürgerbegehren "Heegermühler Straße" könnte auf die Verantwortlichen mehr Druck ausüben, daß die Stauproblematik endlich effektiv angegangen wird, damit den Bürgern mehr Lebenszeit geschenkt wird und eine unnötige Emmissionsbelastung unterbleibt.

11. April 2018




Noch ist die Natur nicht so weit wie auf diesem Foto von Ende April 2013, einem Jahr mit ebenfalls langer Frostperiode bis weit in den März.

Erste Frühlingsahnung:
Der Abendgesang der Amsel

maxe. Nach dem verschneiten Osterfest stiegen die Temperaturen rapide an, doch so schnell können die Knospen mit dem Wetter nicht mithalten - es braucht für sie eine gewisse Verstetigung des Frühlings. Die Kirchenglocken schweigen wieder, dafür aufersteht die Natur in Gestalt eines kleinen schwarzen Vogels, hören Sie nur ...

Die Amsel singt ...

7. April 2018




Neu im Kiez:
Elisabeth Klappoth,
Fachärztin für Allgemeinmedizin


Ärzte kommen und gehen

Nach der Schließung der Allgemeinarztpraxis von Irene Jordan Ende 2015 schien es zunächst, als würde unser Kiez zur gesundheitspolitischen Wüste werden. Dank des Engagements der kreiseigenen Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH (GLG) und ihres Geschäftsführers Dr. Jörg Mocek fand sich schon nach einem halben Jahr eine Lösung. Eine Tochtergesellschaft der GLG, die Medizinische Einrichtungs GmbH (MEG), die in Eberswalde bereits die einstigen Polikliniken in Stadtmitte und im Leibnizviertel betreibt, richtete in den einst von Frau Jordan genutzten Räumen in der Frankfurter Allee 64 eine Zweigpraxis ein.

Dort praktizierten zeitweise sogar zwei Ärztinnen. Neben Mariya Petkova, die seit November 2017 die Praxis jeden Tag offen hielt, steht seit kurzem die Allgemeinärztin Elisabeth Klappoth für die Menschen im Kiez zur Verfügung.

Leider hat Mariya Petkova ihre Praxistätigkeit am 4. April beendet.

Die Verwaltungsdirektorin für die ambulanten Geschäftfelder der GLG Dr. Ortrud Vargas Hein widersprach inzwischen Gerüchten, wonach Petkova-Nachfolgerin Elisabeth Klappoth ebenfalls nur vorübergehend in der Zweigpraxis tätig sein werde.

Sowohl den Patienten als auch der Ärztin ist zu wünschen, daß sich zwischen ihnen ein dauerhaftes Vertrauensverhältnis entwickeln kann.

Die Sprechzeiten von Elisabeth Klapproth sind:
Montag 8.30 bis 12.30 Uhr
Dienstag 8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Donnerstag 8.30 bis 12.30 Uhr
Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr

Telefonisch kann man sich unter der Nummer 03334 - 32040 anmelden.

Gerd Markmann - 5. April 2018
(geändert am 15. April 2018)

Siehe auch:
Allgemeinärztin im Kiez hört auf
Ein Ärztehaus im Brandenburgischen Viertel?
Kein Ärztehaus im Brandenburgischen Viertel
Wieder Allgemeinärztin im Kiez
Mariya Petkova ist neue Hausärztin im Kiez


GLG Medizinische Einrichtungs GmbH · Medicus-Center Eberswalde
Praxis für Allgemeinmedizin
Frankfurter Allee 64 · 16227 Eberswalde · Tel: 03334 32040 · Fax: 03334 357256




Nachdem im November einer »Starkastentfernung« irrtümlicherweise ein ganzer Baum zum Opfer gefallen war, erfolgte nun die versprochene Ersatzpflanzung.

Pflanzaktion:
Neue Bäume und Büsche im Kiez

maxe. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Bauhofes nutzten das schöne Frühlingswetter nach Ostern, um die schon seit längerem geplanten Pflanzungen in der Prenzlauer Straße zu realisieren. Bereits Mitte März war an mehreren Stellen die Grasnarbe entfernt worden. Nun wurden dort Gehölze gepflanzt, die zu Büschen heranwachsen sollen und mit ihren Blüten nicht nur das wohngebiet verschönern, sondern auch Nahrungsquelle für viele Insekten bieten werden.

Mit sachkundiger Pflege werden hier kleine Biotope heranwachsen, die auch Nahrungsquelle und diverse Unterschlupfmöglichkeiten für Singvögel bieten werden.

Außer Buschwerk pflanzten die Bauhofmitarbeiter auch zwei Linden nach, um die Lücken der Baumreihe in der Prenzlauer Straße wieder zu schließen. Zuletzt war hier eine der wenigen noch vorhandenen älteren Eschenahorne gefällt worden. Wie sich herausstellte, irrtümlich.

(4. April 2018)

Siehe auch: »Starkast-Entfernung« und »Baumfällung war ein Versehen«. Alles zum Thema Baum findet sich hier.




Weiße Ostern

Ein Blick durchs Fenster
Sagt uns: Heute Nacht
Hat der Kalender
Einen Sprung rückwärts gemacht.

Die Frühlingsblümchen
Ach - oh weh -
Haben sich versteckt
Unter einer Decke von Schnee.

Sie träumen von Frühling
und Sonnenschein
Von Vogelgezwitscher
und Ringelreih`n

Und wir träumen mit!

Annemarie Markmann - April 2013

(veröffentlicht am 1. April 2018.
Erstveröffentlichung in »Barnimer Bürgerpost« 4/2013)




Jede Woche in Ihrem Briefkasten:
Das getaktete Jahr

Im Frühling scheint die Sonne. Und zu Ostern kommt der Osterhase. Worauf muss man im Garten achten? Jetzt kommt die Fahrradsaison! Die Medien, allen voran die Wochenblätter, versorgen uns täglich mit nützlichem oder auch weniger nützlichem Wissen rund ums Haus, den Garten, das Auto und die Gesundheit.

Auch wenn draußen noch dicker Schnee liegt: In den Werbeprospekten wird der Garten gesprengt, man fährt Inline-Skating und das Blumenpflanzen ist offenbar angesagt. Wie kann das sein? Sind unsere Werbeprofis blind für die Umwelt?

Nein! Das ganze Jahr ist aufgeteilt in ganz bestimmte Verkaufsaktionen. Da wird mit Wahrscheinlichkeiten gerechnet. Und wahrscheinlich verkaufen sich zu Ostern am besten Osterdekorationen. Das alles liegt mindestens ein Jahr im Voraus fest. Da kann man nicht auf das aktuelle Wetter achten. Fest eingeplant ist, dass Ende Februar Rasenmäher verkauft werden müssen und Mitte September Schneeschaufeln.

Man kann doch wegen dem blöden Wetter nicht die Werbung ändern! Nächste Woche ist doch schon das Autozubehör dran, und die Woche darauf das Outdoor-Zelten. Das muss man doch alles an den Mann bzw. Frau bringen! Mit der Realität hat unsere schöne bunte Werbewelt, das sollten wir längst wissen, wenig zu tun. Höchstens mit Verführung.

Verführung zum Öffnen des Portemonnaies, ob man die Sachen nun braucht oder nicht. Ob man wirklich das Geld hat oder eigentlich nicht. Ob es nun nur minderwertiger Schund ist oder nicht, der da in den Wühlboxen liegt. Man fragt sich, was diese ganze nutzlose Hochglanz-Werbung kostet? Welche sozialen Nöte man damit bundesweit lindern könnte.

Aber Restriktionen sind verpönt. Das untergräbt die Freiheit! Lieber grillen wir bei minus 10 Grad unser Nackensteak im tiefverschneiten Garten, als dass wir über Sinn und Unsinn des Daseins nachdenken. Werbung muss keinen Sinn machen. Sie muss Kohle bringen!

Jürgen Gramzow - 24. März 2018




Hebewerk im WBG-Vereinshaus Havellandstraße 15:
Filmabend mit Diskussion
zu Karl Marx

Liebe Interessierte,

weil Karl Marx in der letzten Philosophierunde auf so großes Interesse gestoßen ist, veranstaltet diesmal der Philosophiekreis im Hebewerk e.V. einen Filmabend mit anschließender Diskussion zu dem Philosophen Karl Marx. Jeder ist herzlich eingeladen.

Wann? Donnerstag, 29.03.2018 um 20 Uhr
Wo? Ideenraum & Makerspace des Hebewerk e.V. in der Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde

Christoff Gäbler - 22. März 2018

Siehe auch: Filmkritik: Der junge Karl Marx


Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste
Adresse: Zwischenraum H15/ Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde




Der Kreisverband Barnim der Partei Die PARTEI informiert:
Die Partei Die PARTEI auf Reisen

Am 11. März reiste der Kreisverband (KV) Barnim der Partei Die PARTEI zur Landesklausurtagung der Partei Die PARTEI nach Potsdam. Die fünf Genossinnen und Genossen vertraten nicht nur den KV Barnim, sondern zugleich die in Gründung (i.G.) befindlichen Ortsverbände (OV) Panketal und Eberswalde. Der OV Eberswalde wurde am Ende der Veranstaltung formell gegründet, ist also nicht mehr OV i.G..

Der Landesverband (LV) Brandenburg, vertreten durch den GröLVBaZ* Lars Krause, informierte während der Veranstaltung die Mitgliedsverbände unter anderem über die Wahlergebnisse der Partei Die PARTEI zur Bundestagswahl 2017, aber auch über die Struktur und die Vernetzung der Orts- und Kreisverbände mit dem Landesverband.

Abschließend wurde über das Mega-Wahljahr 2019 gesprochen, für welches Die PARTEI das Ziel 300% ausgab. Jeweils 100% bei Kommunal, Landtags und Europawahl - verbunden mit der Machtübernahme.

Der Kreisverband Barnim bedankt sich herzlich für die Einladung zur Klausurtagung und ganz besonders beim KV Potsdam, der die Veranstaltung organisierte.

Auch beim neugegründeten OV Eberswalde, der wie gesagt seit der Gründung kein OV i.G. mehr ist, möchte sich der Kreisvorstand bedanken. Gleichzeitig ruft der KV Barnim alle Mitglieder und potentielle Neumitglieder zur Mitarbeit in der Partei Die PARTEI auf, denn sie ist sehr gut.

Der Kreisvorstand Barnim der Partei Die PARTEI - 20. März 2018

* für alle Unwissenden: GröLVBaZ heißt Größter Landesvorsitzender Brandenburgs aller Zeiten oder so ähnlich.


Die PARTEI Brandenburg



Wer zieht nach dem 22. April 2018 in das Landratsamt ein? Am 22. März können Sie ab 18.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus den Kandidaten »auf´s Maul« schauen.

Diskussion im Dietrich-Bonhoeffer-Haus am 27. März:
Wählerforum zur Landratswahl

Am 22. April 2018 wird im Landkreis Barnim ein neuer Landrat gewählt. Nach 28 Jahren räumt der Amtsinhaber Bodo Ihrke (SPD) seinen Stuhl.

Für den Posten des zweiten Nachwende-Landrats haben fünf Wahlträger, die mit Fraktionen im Kreistag Barnim vertreten sind, ihren jeweiligen Kandidaten benannt. Fünf Männer, eine Frau ist nicht dabei. DIE LINKE, stärkste Fraktion im aktuellen Kreistag, hat auf einen eigenen Kandidaten verzichtet und unterstützt den SPD-Bewerber.

  • Daniel Kurth (SPD)
  • Othmar Nickel (CDU)
  • Dr. Michael Luthardt (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Mark Matthies (Bürgerfraktion Barnim)
  • Sven Weller (BVB/Freie Wähler)

Das Dietrich-Bonhoeffer-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Finow und das Familienzentrum des Buckow e.V. in der Spreewaldstraße 20/22 laden gemeinsam ein zum

WÄHLERFORUM anläßlich der Barnimer Landratswahl 2018

am Dienstag, den 27. März, um 18.30 Uhr (Einlaß ab 17.30 Uhr)

in das Dietrich-Bonhoeffer-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Finow in der Potsdamer Allee 35 im Brandenburgischen Viertel.

Den Landkreis Barnim zukünftig kreativ und innovativ gestalten oder weiterhin nur intransparent und bürgerfern verwalten?
Wie möchte ein zukünftiger Landrat bürgerorientierte undtransparente Kommunalpolitik betreiben?
Sie fragen und die Kandidaten antworten!

Eingeladen zum WÄHLERFORUM sind alle Einwohnerinnen und Einwohner aus Eberswalde und Umgebung.

Der Veranstaltungsort ist sehr gut und umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Beide Obus-Linien (861 und 862)

halten an der Potsdamer Allee in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort.

Wir erwarten Sie!

Dorothea Malik und Jörg Renell - 20. März 2018


Dietrich-Bonhoeffer-Haus · Potsdamer Allee 35 · 16227 Eberswalde
Tel: 03334 383930 · Fax: 03334 383931
eMail: gemeindezentrum-bbv@t-online.de




Ein buntes Parkerlebnis
Familiengartensaison 2018 beginnt am 29. März

Pünktlich zu Ostern, am Gründonnerstag öffnet der Familiengarten Eberswalde erstmals seine Pforten in der neuen Saison. Vom 29. März bis zum 31. Oktober lockt der beliebte Freizeitpark auch in diesem Jahr wieder mit tollen Attraktionen und Angeboten.

Noch ist bis zur Saisoneröffnung einiges zu tun. »Auch den Familiengarten hatte der Herbststurm Xavier stark getroffen. Aber die größten Aufräumarbeiten sind durch, TÜV und DEKRA haben den Park und die Spielgeräte frei gegeben, nun kann es los gehen«, freut sich Ines Müller, die Leiterin des Parks. Die Winterpause wurde genutzt, um Spielgeräte zu reparieren, genauso wie die lange Bank. Die Wege und die gesamte Anlage wurde gewartet, die Beete wurden gepflegt.

Bis zum Ende des Monats werden noch 200 Stiefmütterchen und 100 Primeln im Eingangsbereich gepflanzt und natürlich werden die technischen Anlagen wie die Wasserspiele, die Eisenbahn und die Archen in Betrieb genommen.

»Die Besucher des Familiengartens können sich wieder auf ein buntes Parkerlebnis freuen«, so Uwe Birk, der Ordnungsamtsleiter, in dessen Verantwortung der Parkbetrieb liegt. Wie schon in der Vergangenheit hat sich das Team auch für die Saison 2018 Besonderheiten einfallen lassen. Der Kleinkinderspielplatz wird mit neuen Spielgeräten aufwarten, für Familien wird es Tretautos geben, mit denen man ganz entspannt den Park erkunden kann. Und in den Sommerferien wird das Familiengartenteam erstmals Ferienangebote für Kinder vorbereiten. Vor allem Spiel- Sport- und Wissensangebote rund um den Park sind geplant. Ansonsten steht das Grüne Klassenzimmer mit seinen Angeboten wie Schatzsuche, Kindergeburtstage oder Kreativangeboten für Kita- und Schulgruppen wie gewohnt zur Verfügung.

»Am Schleusenkrug wird es ab dieser Saison endlich einen offiziellen zweiten Eingang geben. Das Drehkreuz steht bereits, die Eintrittskarten werden über die Gaststätte verkauft«, so Uwe Birk.

Auch in der Saison 2018 wird der Park wieder mit vielfältigen Veranstaltungen locken. Am 19. Mai heißt es Maibeats mit Felix Nähe und Milk & Sugar. Am 28. Juli wird Matthias Reim zu Gast sein und am 30. Oktober gibt es eine große Halloweenparty im Freizeitpark.

Alle weiteren Veranstaltungen sowie Öffnungszeiten und Eintrittspreise sind auf der Homepage des Parks unter www.familiengarten-eberswalde.de zu finden.

Nancy Kersten
Pressesprecherin der Stadtverwaltung Eberswalde

(14. März 2018)




Bürgerbegehren »Heegermühler Straße« ist zulässig

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« hat mittlerweile 2.400 Unterschriften gesammelt. Etwa 1.100 gültige Unterschriften sind noch notwendig, um das Bürgerbegehren erfolgreich ein­reichen zu können.

Wir bedanken uns bei den bisherigen Unterzeichnern.

Niemand kann den Eberswalder Bürgern das Recht streitig machen, ein Bürgerbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Über die Zulässigkeit entscheidet nach der Einreichung die Stadtverordnetenversammlung und nicht die Baudezernentin.

Unser Bürgerbegehren zielt auf die Einhaltung von Recht und Gesetz in Gestalt des Verkehrsentwicklungsplans von 2008. Dieser sieht Radstreifen in der Heegermühler Straße erst nach Fertigstellung einer Umgehungsstraße vor, durch die der Verkehr in der Heegermühler Straße spürbar entlastet wird. Und das auch nur als Zwischenlösung.

Die aktuelle Verkehrsbelastung der zentralen Verkehrsachse von Eberswalde, man denke nur an die vielen LKWs, erlaubt kein sicheres Nebeneinander von Kraftverkehr und Radfahrern auf einer Fahrbahn.

Setzen Sie dieser Farce ein Ende! Nehmen Sie ihr demokratisches Recht wahr, sich in die Unterstützungslisten einzutragen!

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)

(7. März 2018)


Diese Mitteilung finden Sie auch zum Ausdrucken. Weitere Informationen zur Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« finden Sie hier








Maxe - das Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel, fährt mit seinen Lesern im elektrischen Oberleitungsbus durch Eberswalde:

Die obere Eisenbahnstraße entlang bis zum Hauptbahnhof

Durch die Heegermühler Str. bis zur Werbelliner Straße

Durch die Brandenburger Allee bis zum Potsdamer Platz

Durch die Eisenbahnstraße bis zum Karl-Marx-Platz

Durch die Spechthausener Straße bis Eisenspalterei

24. Februar 2018 (aktualisiert am 28.03.18)

Mit dem Obus durch Eberswalde



Fahrt durch das Brandenburgische Viertel bis zum Kleinen Stern in Finow




Brauchen wir ein Sozialkaufhaus?

»Alternative Liste Eberswalde« (ALE) ist für den
Erhalt des »Speicher«-Sozialkaufhauses

maxe. Vor anderthalb Jahren, im September 2016, öffnete im Einkaufszentrum (EKZ) »Heidewald« in einem der schon lange leer stehenden Verkaufsläden der »Speicher – Lehr- und Lernbetrieb« seine Pforten. Der europäische Regionale Förderverein e.V. (eRFV) etablierte damit nach dem »Speicher« im Leibnizviertel das Sozialkaufhaus Nr. 2 in der Stadt Eberswalde. Die Stadtverwaltung hatte das ambitionierte Projekt damals aktiv begleitet.
Doch am 14. Februar lehnte der städtische Ausschuß für Soziales, Bildung, Kultur und Sport (ASBKS) einen Förderantrag für das Projekt »Speicher – Lehr- und Lernbetrieb« ab.

Das besondere am »Speicher« Nr. 2 ist das Konzept des Lehr- und Lernbetriebes. Auszubildende können hier ihr Wissen und Können eigenverantwortlich im Echtzeitbetrieb erproben. Die Auszubildenden erhalten hier die einzigartige Möglichkeit, sich selbst einen festen Arbeitsplatz zu schaffen. Sie verwerten noch gebrauchsfähige Möbel und Hausrat und retten sie somit vor der Vernichtung. Damit ergänzt der »Speicher« die Angebotspalette des »Heidewald« und wertet das EKZ auf. Zugleich wird einkommensschwachen und benachteiligten Einwohnern im Brandenburgischen Viertel die Möglichkeit des Nahkaufs von Möbeln und Hausrat ermöglicht.

Soweit, so gut. Im Mittelpunkt beider »Speicher«-Standorte sollte die Eigenerwirtschaftung der Kosten aus den laufenden Umsätzen ohne vorrangige Inanspruchnahme von Fördermitteln stehen. Der 2014 eröffnete »Speicher« Nr. 1 im Leibnizviertel arbeitete bereits nach etwa zwei Jahren weitgehend kostendeckend. Der Lehr- und Lernbetrieb im »Heidewald« erwirtschaftet seine laufenden Kosten noch nicht. Hauptgrund ist die im Vergleich zur Gesamtstadt deutlich geringere Kaufkraft der Menschen im Brandenburgischen Viertel. Dabei orientiert sich die monatliche Umsatzentwicklung stark an den Hartz-IV-Auszahlungsterminen. Es kann daher kaum erwartet werden, daß die Kostendeckung so schnell wie im Leibnizviertel erreicht wird, zumal die derzeitigen Festkosten nicht reduzierbar sind.

Der Betrieb des Lehr- und Lernkaufhauses benötigt somit Zuschüsse für die laufenden Kosten. Bereits im September 2017 hatte der eRFV einen Förderantrag für 7.500 Euro aus dem Programm zur »Förderung von sozialen Maßnahmen und Initiativen in der Stadt Eberswalde« gestellt. Am 14. Februar 2018 hatten die Mitglieder des ASBKS den Antrag zur Entscheidung auf dem Tisch. Laut Aussage der Verwaltung »entspricht der Förderantrag der Richtlinie zur kommunalen Förderung von sozialen Maßnahmen und Initiativen«.

»Der SPEICHER ist ein von der IHK anerkannter Ausbildungsbetrieb«, bestätigte Uwe Siegel vom eRFV die entsprechende Frage des Ausschußvorsitzenden Lutz Landmann (DIE SPD). Es stehe eine ausgebildete Lehrkraft zur Verfügung, die »die Jugendlichen als Verkäufer/in ausbildet, wobei auch Themen wie Logistik und Möbelkunde eine wichtige Rolle in der Ausbildung spielen«.

Von den drei Auszubildenden konnten zwei im Jahr 2017 ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, einer wurde in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Bei der dritten Auszubildenden ruhte das Lehrverhältnis wegen einer Schwangerschaft. Ein Absolvent der Einstiegsqualifizierung begann im September 2017 seine Ausbildung im »Speicher«. Weitere Jugendliche begannen 2017 die Einstiegsqualifizierung, die bereits auch die Teilnahme am ersten Ausbildungsjahr in der Berufsschule beinhaltet.

Irene Kersten (DIE LINKE) sprach sich insgesamt positiv zum »Speicher« am Standort »Heidewald« aus. Sie »findet es gut, daß Lehrlinge dort ausgebildet werden«. Die Umsatzzahlen seien indes »bedenklich«.

Deutlich gegen »einen Möbelverkauf am Standort Heidewald« sprach sich Carsten Zinn (Fraktion »Unabhängiges Wählerbündnis Eberswalde«) aus. Er wünsche »sich den ursprünglich charakteristischen Zustand als Einkaufszentrum« zurück.

Die Wählergruppe »Alternative Liste Eberswalde«(ALE), die den früheren Ortsvorsteher des Brandenburgischen Viertels als ihren Kandidaten zur Kommunalwahl 2014 nominiert hatte, widerspricht hingegen dieser Auffassung. Angesichts der realen Situation im Ortsteil und des Leerstandes im EKZ »Heidewald« sei es völlig weltfremd, die Angebotspalette im »Heidewald« an jener der »Rathauspassage« im Stadtzentrum messen zu wollen. Die ALE werde sich für den Erhalt des »Speicher«-Sozialkaufhauses im EKZ »Heidewald« einsetzen, versicherte ALE-Sprecher Gerd Markmann.

(24. Februar 2018)


Weitere Artikel zum Thema »Heidewald«:
MAXE Nr. 4 vom Januar 2013 (pdf)
Aktivierung EKZ Heidewald
»Hilfe zur Selbsthilfe«
Kampf ums Klo im »Heidewald«
Neuer Anbieter im »Heidewald«?
Keine Kritik am »Sozialkaufhaus«




Borsighalle bald im neuen Glanz
maxe. Laut Beschluß des Bauausschusses vom 19.10.2017 wurde Bürgermeister Friedhelm Boginski ermächtigt, den Zuschlag für Zimmerer- und Holzbauarbeiten an die A. Lockfeldt Haustechnik Gmbh im Wert von 149.026,95 EUR für Sicherung und Inwertsetzung der Borsighalle zu vergeben. Der vorliegende Vergabevorschlag bezieht sich auf Zimmerer- und Holzbauarbeiten zur Errichtung eines Walmdaches einschließlich Dachhaut, Dachabdichtung und der zugehörigen Klempnerarbeiten auf dem ehemaligen Gasgeneratorenhaus. Des Weiteren sind Instandsetzungsmaßnahmen am Oberlicht der Borsighalle einschließlich der Demontage der alten Dachhaut, Auswechseln von zerstörten Holzteilen und das Montieren der neuen Dachhaut inklusive Dachabdichtung vorgesehen. Die Förderung durch Bund und Land beträgt 80 Prozent.
(16. Februar 2018)



Bürgeriniative "Radwege" berichtet:
Große Resonanz beim Bürgerbegehren Heegermühler Straße

maxe. Das im September 2017 gestarte Bürgerbegehren zur Wiederherstellung der Zweispurigkeit in der Heegermühler Straße im Stadtteil Westend von Eberswalde befindet sich auf dem Höhepunkt der Unterschriftensammlungen. Mittlerweile haben 1.887 Eberswalder Bürgerinnen und Bürger mit der Unterschrift auf entsprechenden Listen ihre Unzufriedenheit mit der von der Stadtverwaltung geschaffenen Verkehrssituation beurkundet.

Diese hohe Zahl an Unterstützern sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß noch viel Arbeit vor der Bürgerinitiative "Radwege in Eberswalde" steht, um die Mindestzahl an Unterschriften für ein erfolgreiches Bürgerbegehren - nämlich ca. 4.000 - zu erreichen.

Die Sprecher der Initiative Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl weisen darauf hin, daß für eine gültige Zählung der Unterschrift sowohl das Geburtsdatum des Unterzeichnenden, als auch die jetzige Anschrift in Eberswalde (mit Hausnummer) angegeben werden muss. Das seien leider die gesetzlichen Vorgaben.

Die Bürgerinitiative will erreichen, dass für Radfahrer an dieser Stelle der Heegermühler Straße vernünftige Radwege gebaut werden und dass der Verkehr auf der B167 wieder reibungslos fließen kann, um insbesondere den Obusverkehr nicht weiter zu behindern. Außerdem kommt es für PKW-Fahrer zu unklaren Spurfestlegungen, die die Unfallgefahr erhöhen. Zählungen des Radverkehrs an der Ecke Heegermühler Str./Triftstraße (siehe BBP 10/2017) ergaben, dass nur wenige Radfahrer die angeboten Spuren nutzten und stattdessen lieber auf dem Gehweg unterwegs waren.

Die Eintragungslisten für das Bürgerbegehren sind an verschiedenen Stellen der Stadt ausgelegt und werden regelmäßig eingesammelt. Hier einige ausgewählte Einrichtungen, wo man unterschreiben kann:

Eberswalde-Stadtmitte

  • Buchhandlung Mahler
  • Café Märkisch Edel am Markt
  • Grill&Frank (Goethestr. 17)
  • Optic Ortel (An der Friedensbrücke 23)
  • Druckexpreß Eberswalde (Eisenbahnstr. 86)
  • Yamans Grillhaus (Eisenbahnstr. 88)
  • Camilla Pflegedienst (Rudolf-Breitscheid-Str. 1)
  • Hörgeräte Knoll GmbH (Weinbergstraße 15A)
  • Autohaus Meißner (Schneidemühlenweg 7)
  • CityBriefBote (Schneidemühlenweg 13)
  • Restaurant »Haus am Finowkanal« (Bergerstr. 99)
  • Autohaus Schley (Bergerstr. 104)
  • Schlüsseldienst Barnim (Schicklerstraße 1)
  • Vispa/Kennzeichen für Kraftfahrzeuge (Gerichtsstr. 1)
  • Zahnärztin Frau Ulrike Houdelet (Kreuzstraße 25)
  • An- und Verkauf (Eisenbahnstraße, Nähe Bahnhof)

Leibnizviertel:

  • Speicher · Sozialkaufhaus (Leibnizstr. 37)
  • Stöber-Eckchen (Breite Str. 113)

Westend:

  • Zeitung- und Postladen Westend-Center
  • Restaurant »Wilder Eber« (Heegermühler Str. 16)

Brandenburgisches Viertel:

  • Mieterbüro TAG (Frankfurter Allee 13)
  • Physiotherapie P&P Liedtke (Spreewaldstr. 2)
  • Bäckerladen Märkisch Edel am EKZ »Heidewald«
  • Lotto-Tabak-Presse-Shop im EKZ Heidewald (Potsdamer Allee 41)
  • Speicher · Sozialkaufhaus (Heidewald)
  • Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Potsdamer Allee 35)
  • Postfiliale, Tee & Zubehör S. Alisch (Frankfurter Allee 55)
  • Barbierstube (Frankfurter Allee 59)
  • Zahnarztpraxis Kubin (Brandenburger Allee 17)

Finow:

  • Zoo & Co. Herzberg (Eberswalder Str. 12, Gewerbegebiet an der Spechthausener Kreuzung)
  • LEPI Markenschuhe Filiale Eberswalde (Fritz-Weineck-Str.)
  • LTP-Shop im EKZ Kleiner Stern (Eberswalder Str. 87a)
  • Bäckerladen im "schwarzen" NETTO (Eberswalder Str. 86)
  • Frisör am Kleinen Stern (Eberswalder Str. 83)
  • ETC Viktor Jede (Eberswalder Str. 121)
  • Kinderarztpraxis Felicitas Ziegler (Eberswalder Str. 68)

Clara-Zetkin-Siedlung:

  • Antennen-, TV- und Videoservice D. Buß (Fichtestr. 12)

Ostend/Sommerfelde/Tornow:

  • Möbelhaus in Ostend (Saarstr.)
  • "Guidos Selbsthilfewerkstatt" im Eberswalder Ortsteil Tornow
  • HEM Tankstelle (Freienwalder Straße)

Die vollständige Liste der Auslegestellen finden Sie unter radwege.alternative-eberswalde.de.

Alle Bürger der Stadt Eberswalde seien aufgerufen, ein klares Zeichen zu setzen für bessere Radwege, für mehr Verkehrssicherheit und gegen einsame Entscheidungen in Rathausstuben, so die beiden Sprecher der Bürgerinitiative "Radwege in Eberswalde".

(jg) - 23. Januar 2018




Der hölzene Kater ist der Namensgeber für die Kindertagesstätte »Gestiefelter Kater« in der Schorfheidestraße. Diese städtische Kita ist am Förderprogramm »Kiez-Kita - Bildungschancen eröffnen« beteiligt. Kiez-Kita -
Bildungschancen eröffnen

maxe. Unter dieser Überschrift hat das Land Brandenburg ein Förderprogramm für die Jahre 2018 bis 2020 aufgelegt. Demnach haben die Landkreise die Möglichkeit, sich mit einem inhaltlichen Konzept zu bewerben. Der Landkreis Barnim hat bereits am 4. Oktober 2017 der Eberswalder Stadtverwaltung schriftlich mitgeteilt, daß er einen entsprechenden Antrag beim Land Brandenburg stellen wird.

Das Programm soll gemäß der Zielstellung im Rahmen der Bildungsinitiative Barnim und der Beschlüsse des Kreistages genutzt werden, um Bildungschancen zu verbessern. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung der pädagogischen Ansätze und Konzepte der beteiligten Kindertagesstätten und deren Umsetzung in der Praxis, um den Folgen sozialer Benachteiligungen zu begegnen.

Während des Förderzeitraumes sollen die vorhandenen pädagogischen Konzepte, die Rahmenbedingungen und die fachliche Kompetenz in der pädagogischen Arbeit weiterentwickelt werden.

Die Stadt Eberswalde ist selbst Trägerin von Kindereinrichtungen mit einem hohen Anteil an sozial Benachteiligten sowie mit einem hohen Anteil von Familien mit Migrationshintergrund. Das Amt für Bildung, Jugend und Sport möchte sich daher mit dem Hort »Kinderinsel« sowie den Kitas »Gestiefelter Kater«, »Pusteblume« und »Sonnenschein« an dem Kiez-Kita-Programm beteiligen.

Mit Einrichtungen anderer Träger soll mit Schwerpunkt Brandenburgisches Viertel ein Kooperationsverbund eingegangen werden. Das Land stellt pro Einrichtungen 49.900 Euro zur Verfügung, die für Personal- oder Sachkosten verwendet werden können. In den städtischen Einrichtungen besteht Bedarf insbesondere an Unterstützung durch Sozialarbeiter und Heilpädagogen.

Für die drei städtischen Kitas und den Hort werden vier projektbezogene und bis Ende 2020 befristete Erzieherstellen (0,8-Vollzeitstellen) neu geschaffen. Das sollen die Eberswalder Stadtverordneten im Dezember per Nachtragshaushalt beschließen.

(2. Dezember 2017)




Marktplatz im Kiez
Die Marktfrau am Obst- und Gemüsestand des Spargelhofes Giese aus Tempelfelde tütet gerade Oderbruchtomaten für einen Kunden ein. Mittwochs ist immer Markttag auf dem Potsdamer Platz und nicht nur Obst und Gemüse gibt es zu kaufen, sondern auch Fisch, Fleisch und Wurst, Schuhe, Kleidung und 1000 kleine Dinge.



Foto: GLG

Medizinische Grundversorgung:
Mariya Petkova ist neue Hausärztin im Kiez

maxe. Als vor zwei Jahren die langjährige - und zuletzt einzige - Allgemeinmedizinerin im Brandenburgischen Viertel ohne eine Nachfolge gefunden zu haben in den Ruhestand ging, hatte GLG-Chef Dr. Jörg Mocek nach einer Initiative der Alternativen Liste Eberswalde und ihres Mandatsträgers in der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung versprochen, die Hinweise zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im Brandenburgischen Viertel im Rahmen der Möglichkeiten der GLG zu berücksichtigen (BBP 3/2016).

Dr. Mocek hielt Wort. Schon ab Juli 2016 waren die Praxisräume in der Frankfurter Allee 64 wieder geöffnet. Die GLG-Tochter MEG Medizinische Einrichtungs-GmbH hatte die Räume als Zweigpraxis ihres Medizinischen Versorgungszentrums Finowfurt übernommen. Zunächst realisierte die Finowfurter Ärztin Stefanie Spanka hier ein Teilzeitangebot. Später sollte eine bereits vertraglich gebundene Ärztin hinzukommen, was allerdings zunächst nicht klappte. Doch die GLG gab ihre Bemühungen nicht auf und fand mit Mariya Petkova eine erfahrene Ärztin, die mit ihrem Praxisteam seit dem 1. November die Hausarztpraxis im Brandenburgischen Viertel an jedem Tag in der Woche offen hält.

Mariya Petkova ist Fachärztin für Innere Medizin und Hausärztin mit Schwerpunkten in der Endokrinologie und Diabetologie. Nach ihrer Ausbildung an der Medizinischen Akademie der Universität Varna (Bulgarien) arbeitete sie seit mehr als zwanzig Jahren im Krankenhaus, im Rehabereich, als Landärztin und zuletzt im Medizinischen Versorgungszentrum Teltow-Fläming.

»Neben der Behandlung akuter Beschwerden in der ganzen Bandbreite der Hausarzttätigkeit setzen wir als Praxisteam auch auf Prävention«, sagt Mariya Petkova und nennt als Beispiel die Vorbeugung und Beherrschung von Diabetes im Alter. Dem kommt zugute, daß Praxismitarbeiterin Christin Wenzel über eine Weiterbildung zur Diabetesassistentin verfügt.

»Die Zahl der Menschen, die am sogenannten Altersdiabetes, dem Diabetes Typ 2, erkranken, nimmt ständig zu und hat nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ein epidemisches Ausmaß erreicht«, sagt Mariya Petkova. »Durch frühzeitiges Erkennen und Maßnahmen zur gezielten Ernährung, Gewichtsreduktion, Blutdrucksenkung, Entspannung und anderes mehr kann der Blutzucker normalisiert werden. Hat sich die Krankheit bereits manifestiert, geht es darum, Folgen und Komplikationen zu vermeiden.«

Zu diesem speziellen Thema möchte das Praxisteam anläßlich des Welt-Diabetestages am 14. November besonders informieren und wird die entsprechenden Präventions- und Behandlungsangebote in der Praxis bereithalten. Aber auch andere Stoffwechselprobleme, Schilddrüsenerkrankungen, Verdauungsbeschwerden oder die im Herbst und Winter zu erwartenden Erkältungen - jede Art gesundheitlicher Probleme von Kopf bis Fuß werden in der Arztpraxis von Mariya Petkova behandelt.

Die Sprechzeiten sind:
Montag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Dienstag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Mittwoch 8 bis 12 Uhr
Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Freitag 8 bis 12 Uhr

Telefonisch kann man sich unter der Nummer 03334 - 32040 anmelden.

Bereits seit einem Jahr hatte sich die allgemeinmedizinische Versorgung im Kiez durch den Umzug der Hausarztpraxis von Genalie Friedrich von Finow ins Brandenburgische Viertel verbessert. Auch sie hat ihre Praxis im »Heidewald« (Potsdamer Allee 41). Allerdings sind die Kapazitäten zur Aufnahme neuer Patienten sehr beschränkt. Im Gegenzug verließ Ende 2016 die Kinderärztin Felicitas Ziegler den Kiez. Sie bezog in Finow neue Räumlichkeiten. Der kinderreichste Stadtteil Eberswaldes hat seitdem keinen Kinderarzt mehr. Vielleicht kann perspektivisch auch hier der Poliklinik-Nachfolger MEG passende Abhilfe schaffen.

10. November 2017

Siehe auch:
Allgemeinärztin im Kiez hört auf
Ein Ärztehaus im Brandenburgischen Viertel?
Kein Ärztehaus im Brandenburgischen Viertel
Wieder Allgemeinärztin im Kiez










Datenbasis: Stadtverwaltung Eberswalde, Zweitstimmenergebnisse

Grafisch aufbereitet:
Analyse zur Bundestagswahl in Eberswalde

maxe. Die Bundestagswahl vom 24. September brachte auch für Eberswalde einen Einschnitt im bisherigen Parteien-Spektrum. Als großen Gewinner kann man die AfD betrachten, und auch die FDP konnte an die Ergebnisse von 2009 anknüpfen und erreichte großflächig über 5 Prozent. Das Maxe-Team hat ein kleines Tool entwickelt, mit dem sich das Abstimmungsverhalten in Eberswalde geografisch und farblich unterschieden darstellen lässt. Hier der Versuch einer Interpretation für die einzelnen Parteien:

  • CDU
    Die Christdemokraten wurden stärkste Kraft in Eberswalde und erreichten in 11 Wahllokalen über 25 Prozent und in 17 Wahllokalen über 20 Prozent der gültigen Stimmen. Schwerpunkte der CDU sind eher die nichturbanen Randgebiete der Stadt sowie Finow. Ihr schlechtestes Ergebnis erziehlte die Partei im westlichen Brandenburgischen Viertel.
  • SPD
    Die Sozialdemokraten stehen so schlecht wie noch da in ihrer traditionsreichen Geschichte. In nur 6 Wahllokalen erreichten sie über 20 Prozent und landeten damit weit abgeschlagen auf Platz 4 in Eberswalde. Während sich im Kerngebiet der Waldstadt ein wechselhaftes Bild der SPD präsentiert - mit Schwerpunkten am Kranbau und im Leibnizviertel - stimmten die Wahllokale im BBV und in Finow recht konstant über 15 Prozent ab. Am schwächsten schnitt die SPD in der südlichen Altstadt rund um die Pfeilstraße ab. Die Briefwähler jedenfalls lassen die Sozialdemokraten nicht im Stich.
  • LINKE
    Wähler der LINKEN bevorzugen ganz klar ein urbanes Milieu. In 25 Wahllokalen stimmten sie mit über 20 Prozent ab. Die Sozialisten sind im gesamten Stadtgebiet gut vertreten, außer im östlichen Teil. Ein noch besseres Ergebnis im Brandenburgischen Viertel verhinderte die geringe Wahlbeteiligung dort. In suburbanen Gebieten mit Einfamilienhäusern bleiben die LINKEN unter ihren Möglichkeiten. Das beste Ergebnis holte der Kopernikusring mit über 25 Prozent. Interessanterweise decken sich LINKE und SPD haargenau in ihrer Gewichtung, mit bemerkbaren Vorteilen für die Dunkelroten. Außer in Finow in der Ringstraße. Da ist die SPD vorne.
  • AfD
    Das Jahr 2015 brachte einer Protestpartei neuen Aufschwung und besonders im Osten der Republik bangen viele Menschen um ihre Besitzstände, die sie durch fremdaussehende Flüchtlinge bedroht sehen. In Eberswalde erziehlte die AfD in 9 Wahllokalen über 25 Prozent, in 17 über 20 Prozent der gültigen Stimmen und rangiert nach den LINKEN auf Platz 3 der Eberswalder Bundestagswahl. Obwohl prozentual in ärmeren Ortsteilen gut vertreten, erreichte die AfD in begüterten Ortsteilen in absolut die meisten Stimmen, was an der generell höheren Wahlbeteiligung im suburbanen Raum liegt. AfD-Wähler bevorzugen mehr die direkte Stimmabgabe im Wahllokal. Das beste prozentuale Ergebnis wurde in Spechthausen mit über 30% erzielt.
  • Grüne / Bündnis 90
    Traditionelle Hochburg der Grünen ist die Eberswalder Altstadt. Hier erreichte die Umweltpartei in 4 Wahllokalen über 10 Prozent, und im gesamten Stadtgebiet über 5 Prozent in 8 weiteren Abstimmbezirken. Ganz schwach schnitten die Grünen in zwei Lokalen im Brandenburgischen Viertel ab, mit gerade mal 5 bzw. 3 Stimmen, was sie dort in die Nähe der DKP rückte, die es in der Aula der Grundschule "Schwärzesee" auf 4 Stimmen brachte. Die Grünen sind ganz klar im urban-bürgerlichen Milieu zuhause. Interessant bei den Grünen ist ebenfalls die Größendarstellung der Stimmen.
  • FDP
    Das Wählerpotential der FDP überschneidet sich teilweise mit dem der Grünen, wobei sich zeigt, daß es auch in besseren und suburbanen Wohngegenden viele liberalwählende Eberswalder gibt. In 16 Wahllokalen wählten sie die Partei von Christian Lindner auf über 5 Prozent. Das ist zwar weit entfernt von Ergebnissen aus Berlin-Grunewald, aber immerhin noch besser als in den sozialen Brennpunkten der Waldstadt, wo die FDP nur knapp über 2 Prozent landete.

  • WAHL-Beteiligung

Zum Vergleich, hier die Ergebnisse der Kommunalwahl 2014

21. Oktober 2017




Sozialreferentin Barbara Bunge auf dem Einwohnerforum:
»Integration geht alle an«

maxe. Auf der Einwohnerversammlung am Abend des 19. September 2017 in der Aula der Grundschule »Schwärzesee« stellte nach dem Beifall für Patricia Berndt (die die Ergebnisse der Einwohnerbefragung präsentierte) die Sozialreferentin der Stadt Eberswalde, Barbara Bunge, die Erfolge und Mißerfolge des Programms »Soziale Stadt«aus der Sicht des Quartiersmanagement vor:

Barbara Bunge resümierte, viele Dinge seien falsch eingeschätzt worden; insbesondere sei unterschätzt worden, wieviel Zeit man brauchen würde um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, um Vertrauen aufzubauen, um ihnen auch Vertrauen zu schenken und sie »mitzunehmen«, damit ein Verständnis aufgebaut werden kann.

Nach diesem Umsteuerungsprozeß sei das Programm »Soziale Stadt« auf einem guten Weg, aber, betonte die Sozialreferentin, es habe die Verstetigungsphase noch lange nicht erreicht. Deshalb kam es auch zur erneuten Evaluierung (einschließlich Befragung), um zu sehen: »Wie ist unser Stand als Quartiersmanagement?« Es zeigte sich, daß dieses Instrument der Stadtplanung umgestaltet werden und an die neuen Herausforderungen angepaßt werden müsse, die sich im Brandenburgischen Viertel ergeben haben.

Mit einer gewissen Portion Stolz berichtete die Sozialreferentin der Stadt von einem neuen Vertrag mit der Bundesagentur für Arbeit, die nun zum ersten Male gebietsbezogene Arbeitsmarktdaten zur Verfügung stelle, so daß ein stadtteilbezogenes Sozial-Monitoring möglich sei.

Barbara Bunge schlug ebenfalls vor, daß aus Sicht des Quartiersmanagements das Programm »Soziale Stadt« ab 2019 fortgeführt werden muß, und daß darüber hinaus »Erweiterungsfelder im investiven und nichtinvestiven Bereich« benötigt werden. Sie fragte zudem rhetorisch: »Welche Aufgabe soll das Quartiersmanagement haben?«, um gleich die Antwort zu liefern: es müsse auf die Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels ausgerichtet sein!

Direkte Kontakte zum Bürger seien nötig, ein »Kümmerer« müsse man sein, sich die Sorgen der Bürger anhören, ihre Vorschläge ernst nehmen und gegebenfalls der Verwaltungsspitze als Handlungsoptionen vorzuschlagen. So hätte das Quartiersmanagement, wie im letzten Einwohnerforum vorgeschlagen, den Potsdamer Platz für sich entdeckt, der in den letzten 15 Wochen durch verschiedenste Aktionen bespielt wurde. Sie seien überrascht über den großen Zuspruch gewesen, müßten aber nun auch auswerten, welche Dinge weniger gut angenommen worden sind.

»Ihre Anwesenheit auf dem Potsdamer Platz« habe gezeigt, so Barbara Bunge mit Blick auf die Einwohnerinnen und Einwohner, die zu den »Bespielungen« kamen, daß er ein Ort für die Kontaktaufnahme ist, ein Ort für kulturelle Angebote und ein Platz, wo man gemeinsam aktiv sein kann. Auch das Finden einer Form für die Vernetzung und Abstimmung der verschiedensten Träger im Viertel sein enorm wichtig, um ein gemeinsames Handeln zu ermöglichen und neue Ideen zu entwickeln.

Zum Abschluß gab die Sozialreferentin bekannt, daß man der Stadtverordnetenversammlung im November vorschlagen werde, einen Grundsatzbeschluß zu verabschieden, der die »Erarbeitung eines Integrierten Entwicklungskonzeptes für das Brandenburgische Viertel« beinhalten soll und, natürlich, die Fortführung des Programms »Soziale Stadt« mit neuen Schwerpunkten, wie folgt:

  • Der wichtigste Schwerpunkt sei die Integrationsarbeit. Viele dächten, daß sei nur eine Sache der Zugewanderten. Frau Bunge sieht das anders: Es sei auch eine Aufgabe der Einheimischen, der langjährigen Bewohner der Stadt und des Viertels, die Zugewanderten »mitzunehmen« und in die Gesellschaft zu integrieren. Dieser Prozeß gelinge nur, wenn wir ihn gemeinsam gestalten.

  • Der zweite wichtige Aspekt sei die Bildung, und zwar in all ihren Facetten und überall dort, wo Bildung möglich ist. Das beginne bei den Allerkleinsten in der Kindertagesstätte, dann über den Kindergarten, die Schule, den Hort, aber auch Bildung für Erwachsene und Senioren, und schließlich auch Bildung über Kultur. In der Arbeit mit Kindern müssen die Eltern gestärkt werden und die Familien, die Unterstützung benötigen, so daß sie »mit auf den Weg«genommen werden können.

  • Und als letzter Schwerpunkt: Es müssen Treffpunkte geschaffen werden für Begegnungen und das Zusammenkommen, wo SIE (die Einwohner des Brandenburgischen Viertels) die Möglichkeit haben, untereinander ins Gespräch zu kommen und miteinander etwas gemeinsam gestalten können.

»Das Brandenburgische Viertel hat eine Chance, aber es wird nur so stark sein wie ihre Bewohnerinnen und Bewohner.« Mit diesen Worten schränkte Barbara Bunge die Handlungsmöglichkeiten der Stadt Eberswalde ein und schloß ihren Redebeitrag.

(23. September 2017)

Siehe auch:
Vom »Ghetto« zur »Endlösung«?
Strategiewechsel für das Brandenburgische Viertel
Hat das Familienzentrum eine Zukunft?




Vor 40 Jahren Grundsteinlegung Wohnkomplex "Max Reimann"
Reimannviertel geplant mit Hallenbad, Sauna, Bibliothek und Poliklinik

maxe. Am 28. Januar 1976 beschloß der Rat des Kreises Eberswalde die "Gesellschaftspolitischen und volkwirtschaftlichen Zielstellungen für den Wohnkomplex »Spechthausener Weg«", wie das Neubaugebiet in der Planungsphase genannt wurde. (1) Die Beschäftigten des neu gebauten SVKE benötigten Wohnraum, und so wurde, ganz in der Nähe, auf einem 82 ha großen forstwirtschaftlich genutzten Gebiet südlich der Chemischen Fabrik ein Wohnkomplex von der Größe einer Kleinstadt konzipiert.

Das vom VIII.Parteitag der SED beschlossene Wohnungsbauprogramm bildete das Kernstück des sozialpolitischen Programms der DDR-Regierung. Die Lebensbedingungen der Menschen, gerade auch in der Freizeit, sollten mit komfortablen Wohnungen verbessert werden. So wurde an einem Dienstagnachmittag, am 19. Juli 1977 in der Nähe des Spechthausener Weges der Grundstein für das größte Neubaugebiet von Eberswalde gelegt.


Der Vorsitzende des Rates des Kreises, Genosse Horst Copitzky, schwang symbolisch den Hammer, um eine Kassette mit dem Lageplan des Neubaugebietes sowie mit einem "Neuen Deutschland" und einem "Neuen Tag" einzumauern. Mit folgenden Worten taufte er das neu zu bauende Wohngebiet:

"Dieses Wohngebiet soll den Namen unseres unvergessenen Max Reimann tragen. Max Reimann, Arbeiterführer, Kommunist und Ehrenbürger unserer Kreisstadt, wird damit ein ehrendes Denkmal erhalten. Wir möchten damit all die Antifaschisten ehren, die durch ihre unbeugsame Haltung in der finsteren faschistischen Vergangenheit, durch ihre Tat dem Finowtal den Beinamen »Rotes Finowtal« verliehen."(2)
Einen Monat früher, am 22. Juni 1977 fasste der Rat des Kreises Eberswalde den Grundsatzbeschluß (5) zu den Investitionsaufwendungen für die Errichtung der Neubauten: die Summe für den 1. Bauabschnitt betrugen 57 Mio Mark und für den 2. Bauabschnitt 49 Mio Mark der DDR. Insgesamt waren 6672 Wohnungen geplant, in denen 18.000 bis 21.000 Menschen leben sollten. Laut einem Politbürobeschluss vom 24. April 1973 kam dabei ein ganz bestimmter Wohnungsschlüssel zur Anwendung, mit dem folgende Wohnraumgrößen gebaut werden sollten:

   665 1-Raum-Wohnungen = 11,1 %
1101 2-Raum-Wohnungen = 18,3 %
3194 3-Raum-Wohnungen = 52,1 %
1036 4-Raum-Wohnungen = 17,2 %
     76 5-Raum-Wohnungen =   1,3 %

H. Kliche vom Autorenkollektiv des Geschichtswissenschaftlichen Institutes Eberswalde bewertete 2010 die Entscheidung zum Bau des Wohngebietes: "Die günstigen topographischen Verhältnisse und die technisch unklomplizierte Erschließung wegen des geringsten Abrisses und der Verlagerungskosten und der guten Anbindungen zu den nördlich gelegenen Arbeitstätten gaben schließlich den Ausschlag zur Standortwahl."(3)

Mit den gleichen Worten erläuterte Kreisarchitekt Heinz Maske im Heimatkalender des Kreises Eberswalde für das Jahr 1979 die Standortentscheidung. In dieser Publikation stellte er zurückblickend auch die Bebauungskonzeption für das Max-Reimann-Viertel vor:

"Hierbei wurden eindeutige Straßenräume mit den technisch und stadthygienisch maximalen Raummaßen in Kontrast zu den vorgesehenen intimen Wohninnenhöfen gesetzt, die großräumig ca. 60 x 60 bis 130 x 130 Meter angelegt werden, um eine sinnvolle Nutzung und den zusammenhängenden Baumbestand erhalten zu können. Um eine Monotonie in der Raumgestaltung zu vermeiden, weist jede Wohngruppe ihre eigene und typische Raumproportion auf."(4)
In der Endausbaustufe, nach Fertigstellung aller Bauabschnitte, seien folgende Einrichtungen geplant gewesen:
  • Mehrzwecksaal, Zirkelräume
  • Wohngebietsgaststätte
  • Fachverkaufseinrichtungen
  • Zweigbibliothek und Volksbuchhandlung
  • Blumenverkaufshalle
  • Dienstleistungsbereiche
  • Sparkasse / Post
  • Poliklinik / Apotheke
  • Jugendklub
  • Hallenbad und Sauna (4)(5)
Heinz Maske, der Architekt legte 1979 weiter dar, daß im Wohngebiet durch Komposition, Zuordnung, Farb- und Materialauswahl eine gestalterische Einheit und Differenziertheit der einzelnen Bereiche erreicht wird, die zu einem höheren Niveau der Stadtgestaltung führt. Erstmals im Bezirk Frankfurt/Oder und darüber hinaus wurde der vorhandene Waldbestand in die Wohngebietskonzeption einbezogen.(4)

Am 1. April 1978 wurden die ersten Wohnungen im 1. Bauabschnitt an 40 Bewohner übergeben.(3) Im Juli 1978 beschloss die 24. Tagung des Rates der Stadt Eberswalde die ersten Straßenbenennungen im Wohngebiet "Max Reimann". Bis 1979 enstanden dann 1100 Wohnungen für SVKE-Beschäftigte. Am 25. November 1986 meldete der "Neue Tag" die vorfristige Eröffnung der zweiten Kaufhalle (die Öffnungszeiten beschloss der Rat der Stadt), und einen Monat später die Fertigstellung von 586 neuen Wohnungen im Jahr 1986. (1)(6)

Am 8. November 1987, zum 70. Jahrestag der Oktoberrevolution, rollten die ersten Obusse durch den Kiez. Die bisher eingesetzten Kraftomnibusse wurden durch elektrifizierte Busse des Typs IKARUS 280 T ersetzt. Hierbei unterstützten der Kraftverkehr Weimar und Potsdam die Eberswalder mit zwei Bussen. Um 3.50 Uhr fuhr die erste reguläre Fahrt von der Allendestraße bis Nordend. Die Taktung der Obusse war dabei alle 6 min (5-8 Uhr), alle 15 min (8-14.30 Uhr) und am Nachmittag alle 8 min (14.30-17.30 Uhr). Später am Abend dann alle 15 bzw. 20 min. (7)

Zwei Jahre später sollte die Mauer fallen und so kam es nicht mehr zur Fertigstellung des Wohngebietes. Am 2. März 1990 beschloss die Stadtverordnetenversammlung von Eberswalde die Überarbeitung der Bebauungskonzeption für den Stadtteil "Max Reimann". Mit dem Beschluß der Stadtverordnetenversammlung Nr. 16 - 103/91 vom 13. Juni 1991, unterzeichnet von Dr. Hans Mai (Bürgermeister), vollzog die Stadt Eberswalde einen Schlusstrich unter 40 Jahre Arbeiter- und Bauern-Staat:

Neben der Leninstraße (Eberswalder Str.), dem Platz der Freundschaft, der Ernst-Thälmann-Straße (Heegermühler Str.) und der Umbenennung des gesamten Wohngebietes in "Brandenburgisches Viertel", wurden sämtliche Straßen des DDR-Neubaugebietes per Dekret umbenannt, allerdings erst anderthalb Jahre später aus Kostengründen umgesetzt. (1)

Aus der Walter-Ulbricht-Straße wurde die Rathenower Straße, aus der Georg-Ewald-Straße die Cottbusser Straße, aus der Dr.-Salvador-Allende-Straße die Potsdamer Allee, aus der Max-Reimann-Straße die Frankfurter Allee, aus der Karl-Maron-Straße die Beeskower Straße, aus der Otto-Winzer-Straße die Nauener Straße - usw. usf.

Mit rotem Klebestreifen wurden die Namen von Antifaschisten und Sozialisten überklebt, solange bis neue Schilder und Ständer installiert waren, die die Stadt Eberswalde mit der neuen harten Währung bezahlen konnte.

Zur weiteren Entwicklung des Viertels ab 1990 verweisen wir auf diesen Artikel.

(jg) - 1. August 2017

(1) Quelle: Kreisarchiv Barnim
(2) Tageszeitung "Neuer Tag" vom 22. Juli 1977 (Kreisarchiv)
(3) "Von der Bodenreform zur Wurstfabrik" - Wege zur industriellen Produktion in der Landwirtschaft im Raum Eberswalde / 1. Auflage Eberswalde 2010 / Autorenkollektiv unter Leitung von H. Kliche
(4) "Ein neues Wohngebiet entsteht" - Städtebauliche Betrachtungen zum Wohnkomplex "Max Reimann" in der Kreisstadt Eberswalde-Finow von Heinz Maske, Architekt BDA/DDR - Kreisarchitekt - / Heimatkalender des Kreises Eberswalde für das Jahr 1979; Herausgeber: Rat des Kreises, Abteilung Kultur
(5) Grundsatzbeschluß des Rates des Kreises Eberswalde vom 22. Juni 1977 zu den Investitionen im 1. und 2. Bauabschnitt des WK "Max Reimann" - Quelle: Kreisarchiv Barnim
(6) Tageszeitung "Neuer Tag" vom 25. Nov. 1986 und vom 2. Dez. 1986 (Kreisarchiv)
(7) Tageszeitung "Neuer Tag" vom (ohne Angabe). November 1987 (Kreisarchiv)

Bildnachweis:
Grundsteinlegung am 19.7.1977 (Autor unbekannt)
Foto aus der Bauphase am 1.10.1979 - Herbert W. Brumm, Gramzow
(Quelle: Kreisarchiv Barnim)




Die Einwohnerversammlung 2016, die erstmals als Einwohnerforum organisiert war, bildete den Startschuß zur Erarbeitung des neuen Stadtteilentwicklungskonzeptes. Im September 2017 sollen auf einem weiteren Einwohnerforum die Ergebnisse vorgestellt werden.

Vom 26. Juni bis 14. Juni findet im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Stadtteilentwicklungskonzepts eine Bewohnerbefragung statt. Die ersten Umfragebögen wurden bereits verteilt.
ACHTUNG! Es handelt sich um weiße Umschläge im Format A5, die trotz der Aufschrift "Achtung: Keine Werbung" leicht mit Werbung verwechselt werden können.
Daher aufpassen und lieber die Werbestapel vor dem Wegwerfen nochmal durchgucken!

Neues Stadtteilentwicklungskonzept (STEK):
Strategiewechsel für das Brandenburgische Viertel

Fortführung des Programms Soziale Stadt

maxe. Seit 1999 werden mit dem Förderprogramm Soziale Stadt im Eberswalder Ortsteil »Brandenburgisches Viertel« ganz unterschiedliche Maßnahmen realisiert – von investiven Maßnahmen in die Infrastruktur bis zu Beteiligungs- und Aktivierungsangeboten.

Das Verstetigungskonzept von 2012, mit dem ein langsamer Ausstieg aus dem Programm Soziale Stadt gesichert werden sollte, wird derzeit evaluiert. Dabei zeigt sich, erläutert Baudezernentin Anne Fellner, »daß eine Vielzahl an Maßnahmen noch keine Verstetigungsreife erlangt hat, zudem haben sich neue Herausforderungen durch den Zuzug von geflüchteten Menschen ergeben. Eine Fortführung des Programms Soziale Stadt wird demzufolge sinnvoll und erforderlich sein.«

Die aktuelle Entwicklung war für die Stadtverwaltung Anlaß, über die Stadtteilentwicklungsstrategie des Brandenburgischen Viertels neu nachzudenken. Hierzu erarbeitet die Verwaltung derzeit ein neues Stadtteilentwicklungskonzept (STEK).

»Mit diesem Konzept«, so die Dezernentin, »wird ein Strategiewechsel für das Quartier eingeleitet, der eine nachhaltige Stabilisierung und Entwicklung zum Ziel hat.« Bisher war das Quartier Schwerpunkt des Wohnungsrückbaus - und hat mit diesem »negativen Image« auch die Bemühungen der Wohnungsmarktakteure erschwert, den Wohnungsleerstand zu verringern. Das soll nun anders werden.

Die Stadtverwaltung verfolgt dabei vier Strategien:

  • Schaffung vielfältiger Wohnungsqualitäten (Bestandsanpassung, Neubau und langfristige Rückbauziele, Barrierefreiheit, bezahlbar)
  • öffentliche und private Räume/Freiflächen pflegen und gezielt aufwerten (Wegenetze, Barrierefreiheit, Stadtteileingänge, Parkanlagen pflegen)
  • sozialen Zusammenhalt stärken (Bildung, Sport, Kultur, Freizeit, Integration/Inklusion, Nachbarschaften)
  • (Nah)Versorgung sichern (Einzelhandel, medizinische Versorgung).

In einem ersten Bürgerforum am 25. Oktober 2016 wurden Ideen diskutiert und ausgetauscht. Auf einem zweiten, für den Herbst 2017 vorgesehenen Bürgerforum, soll der Entwurf des Stadtteilentwicklungskonzeptes in den Diskussionsfokus gestellt werden.

Aus den vier Strategien ergeben sich laut Anne Fellner eine Reihe von Handlungsansätzen. So stehe z.B. die weitere Sanierung des Wohnraums durch die Wohnungsunternehmen auf der Agenda.
Hier haben die Akteure vor allem den veränderten Wohnbedarf vor Augen: Mit Grundrißveränderungen, dem Auf- bzw. Anbau von Aufzügen, der barrierearmen bzw. -freien Gestaltung von Zugängen, Wohnungen und Außenanlagen werden die Unternehmen darauf reagieren – was an sich nichts neues ist.

»Auf kommunaler Seite besteht Handlungsbedarf bei der weiteren barrierefreien Gestaltung von Wegebeziehungen, der Beseitigung von städtebaulichen Mißständen – insbesondere in den Eingangsbereichen zum Quartier – sowie in der Sanierung von Sport- und Freizeiteinrichtungen«, informiert die Baudezernentin. Dringlicher Handlungsbedarf bestehe bei der Realisierung zusätzlicher Kita-, Hort- und Schulplätze. »Hier sind rasche Lösungen gefragt«.

Bei der Umsetzung des Handlungsbedarfs, betont Anne Fellner, ist die Stadt auf die weitere Unterstützung von Land und Bund angewiesen. Ziel sei, auch künftig einen Fördermittelmix aus Stadtumbau, Wohnraumförderung und Sozialer Stadt einzusetzen. Diese Kombination unterschiedlicher Fördermittel habe sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt und sollte auch künftig fortgesetzt werden.

(23. Juni 2017)

Siehe auch: hier




Für sozial gerechte Mieten

In Eberswalde sind die Mieten laut Mietspiegel in den letzten zehn Jahren um etwa 30 Prozent gestiegen.

Im gleichen Zeitraum haben sich auch die Betriebskosten, insbesondere für Heizung, Strom und Gas beträchtlich erhöht. Nach Abzug der Kosten für das Wohnen bleibt den Bürgern immer weniger Geld zum Leben. Das schmälert den Wohlstand und bewirkt eine verstärkte Armut. Besonders sozial Schwache und ältere Menschen sind von Armut betroffen und können sich ihre Wohnung nicht mehr leisten.

Andererseits hat die stadteigene Wohnungs- und Hausverwaltungsgesellschaft mbH Eberswalde in ihrer Satzung eine Verpflichtung, »...breite Schichten der Bevölkerung der Stadt Eberswalde mit Wohnungen zu sozial vertretbaren Mieten« zu versorgen. Tatsächlich aber ist sie als größter Vermieter in der Stadt mit ihrer Geschäftspolitik zugleich Preistreiber bei den Mieten.

Im Interesse sozial gerechter Mieten in Eberswalde fordern wir:

  • Der Bürgermeister der Stadt hat als Gesellschaftervertreter der WHG Einfluß auf die Geschäftspolitik der WHG für sozial gerechte Mieten zu nehmen.
  • Die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung müssen dafür Sorge tragen, daß die WHG ihren satzungsgemäßen Auftrag für sozial gerechte Mieten erfüllt. Dazu sind ggf. ergänzende Satzungsregelungen zu beschließen.
  • Die WHG ist in der Verantwortung, durch treuhänderisches Handeln für die Mieter auf die Minimierung der Betriebskosten hinzuwirken.
  • Die Geschäftstätigkeit der WHG ist auf die eigentliche Aufgabe der Wohnungswirtschaft zu beschränken. Es sind alle Aktivitäten zu unterlassen, die das Betriebsergebnis zulasten der Mieter schmälern.
  • Grundlage der Wohnungsmieten der WHG muß die reale Kostenentwicklung sein. Die einfache Anlehnung der Mietgestaltung an den Mietspiegel steht gegen den Grundsatz der Bereitstellung von Wohnungen mit sozialen Mieten. Als größter Vermieter in der Stadt hat die WHG die Pflicht, dämpfend auf die Mietentwicklung in der Stadt zu wirken.

Interessengemeinschaft der Mieter Eberswalde - 1. Mai 2017




Die zehn neuesten Artikel im Direktzugriff:

19.04.2018 - Buschwindrös`chen im Buchenwald zum Artikel ...
11.04.2018 - Intelligente Ampeln sind notwendig zum Artikel ...
07.04.2018 - Der Abendgesang der Amsel zum Artikel ...
05.04.2018 - Ärzte kommen und gehen zum Artikel ...
04.04.2018 - Neue Bäume und Büsche im Kiez zum Artikel ...
01.04.2018 - Weiße Ostern zum Artikel ...
24.03.2018 - Das getaktete Jahr zum Artikel ...
22.03.2018 - Filmabend mit Diskussion zu Karl Marx zum Artikel ...
20.03.2018 - Die Partei Die PARTEI auf Reisen zum Artikel ...
20.03.2018 - Wählerforum zur Landratswahl zum Artikel ...

Weitere Artikel siehe Online-Archiv ...


Alle MAXE-Ausgaben
im Archiv!

Alle Print-Ausgaben unserer Maxe-Kiezzeitung für das Brandenburgische Viertel, die in den Jahren 2012 bis 2014 an die Haushalte verteilt wurden, sind im Archiv abrufbar und können von interessierten Lesern noch einmal durchstöbert oder sogar ausgedruckt werden.

Hier ist der Link zum Archiv: Maxe-Printausgaben


Kiez im Kiez
 Bürgerzentrum  Bonhoefferhaus  Grundschule  Sportplatz  Potsdamer Platz  Frankfurter Allee  Brandenburger Allee
Themen
 Wohnen und Umwelt  Bildung und Erziehung  Stadtumbau und Abriß  Kulturelles  Leben und Natur  Feste und Feiern  Politik  Wahlergebnisse
Foto-Galerie
 Jahreszeiten  Abschiede
Mitmachen
 Service  Paule (Ratgeber)  Über uns  Print-Archiv  Online-Archiv

Eberswalde © 2015-2018 by Maxe-Team
Impressum

Seit 24.03.2015:
www.gratis-besucherzaehler.de