Kiezmagazin fürs Brandenburgische Viertel in Eberswalde


Kiez-Termine

Sonnabend, 12. August, 12-18 Uhr:
Zoo Eberswalde, Am Wasserfall 1
ZOOFEST www.zoo.eberswalde.de

Sonnabend, 26. August 21 Uhr
KARAT: Das Open Air Konzert 2017
Freilichtbühne im Familiengarten
Tel. 03334 - 38 49 10

Club am Wald:
Spiel und Spaß in der Ferienzeit
Mo bis Fr, 12-20 Uhr, 20.7.bis 1.9.
Senftenberger Str. 16
Gruppenanmeldungen sind erwünscht
(Tel. 03334/33004)

Eltern-Kind-Zentrum:
Mütter-Fitness-Gruppe
montags, 9.30 Uhr
SV Motor Turnhalle, Potsdamer Str. 37
Krabbelgruppe Mi 9.30 - 11 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Potsdamer Str. 35

WBG-Freizeitschiff: Prignitzer Str. 48
Ivonne Führlich, 0173 / 740 44 78
Sozialberatung Mo 9-12 Uhr
Romme, Skat und mehr Mo 14-18 Uhr
Wir nähen mit Anleitung Di 14-16 Uhr
Die Malweiber Di 17 Uhr
English-Lessons Mi 14-15.30 Uhr
Handarbeitstreffen Do 13 Uhr

Montage-Eber bei Sonnenuntergang


WBG-Vereinshaus:
Nähwerkstatt Mi 10-13 Uhr
Hebewerk e.V. im H15
Havellandstr. 15

Kulturbund Klub "Heinrich Mann"
Cottbuser Str. 5a (hier mehr):
Handarbeiten 10.8./24.8., 14 Uhr
Malzirkel 17.8./31.8., 14 Uhr
Klöppelgruppe 21. Aug., 14 Uhr
Foto-Club 29. Aug., 18.30 Uhr

MAXE-Volltextsuche:
Kontakt zur

Grafik 1: In 10 Jahren wurden mit Boxenstopp insgesamt 2117 Schüler/- innen in 89 Klassen erreicht! Grafik 2: Ausweitung von Boxenstopp außerhalb der Grundschule Schwärzesee

10 Jahre Boxenstopp:
Nicht nur an der
Grundschule Schwärzesee

Nach 10 Jahren Schwerpunktsetzung im Bereich der Schule war es Zeit für eine erste quantitative Erhebung., deren Ergebnisse selbst die Verantwortlichen positiv überraschten. In 10 Jahren wurden insgesamt 2117 Schüler/- innen in 89 Klassen erreicht!

Die stetige Entwicklung der Anzahl der Schüler/-innen, die in einem Schuljahr über Boxenstopp erfasst wurden, wird durch die Grafik 1 deutlich:

Boxenstopp hat sich – vor allem in den vergangen zwei Schuljahren – deutlich außerhalb der Grundschule Schwärzesee ausgeweitet

Entsprechend der Prognose für das kommende Schuljahr wird mit Teilen des Programms in 7 Grundschulen und 3 Oberschulen gearbeitet werden. Im Blick auf den Landkreis Barnim sind das 30 % aller Grundschulen und 37,5 % aller Oberschulen.

Dazu hat auch die große Unterstützung durch die Kolleginnen und Kollegen der Stiftung SPI in Eberswalde beigetragen, denen an dieser Stelle gedankt werden soll.

Nach der Entwicklung des Programms »Wir für uns - Eine Schule mit Identität ist eine Schule mit Zukunft« an der Grundschule Schwärzesee und der erforschten und bescheinigten Wirkung durch eine Studie der Universität Potsdam in der Zeit von 2007 bis 2014, galt es, Boxenstopp auch an anderen Schulen einzuführen. Mit Erfolg, was Grafik 2 eindrucksvoll zeigt.

Herzliche Grüße

Stefan Schanzenbächer - Projektleitung

(veröffentlicht am 9. August 2017)


Grundschule Schwärzesee, Kyritzer Straße 29, 16227 Eberswalde
Telefon: 03334 32025 · Telefax: 03334 356415
eMail:
Internet: (www.grundschule-schwaerzesee.de)



Vor 40 Jahren Grundsteinlegung Wohnkomplex "Max Reimann"
Reimannviertel geplant mit Hallenbad, Sauna, Bibliothek und Poliklinik

maxe. Am 28. Januar 1976 beschloß der Rat des Kreises Eberswalde die "Gesellschaftspolitischen und volkwirtschaftlichen Zielstellungen für den Wohnkomplex »Spechthausener Weg«", wie das Neubaugebiet in der Planungsphase genannt wurde. (1) Die Beschäftigten des neu gebauten SVKE benötigten Wohnraum, und so wurde, ganz in der Nähe, auf einem 82 ha großen forstwirtschaftlich genutzten Gebiet südlich der Chemischen Fabrik ein Wohnkomplex von der Größe einer Kleinstadt konzipiert.

Das vom VIII.Parteitag der SED beschlossene Wohnungsbauprogramm bildete das Kernstück des sozialpolitischen Programms der DDR-Regierung. Die Lebensbedingungen der Menschen, gerade auch in der Freizeit, sollten mit komfortablen Wohnungen verbessert werden. So wurde an einem Dienstagnachmittag, am 19. Juli 1977 in der Nähe des Spechthausener Weges der Grundstein für das größte Neubaugebiet von Eberswalde gelegt.


Der Vorsitzende des Rates des Kreises, Genosse Horst Copitzky, schwang symbolisch den Hammer, um eine Kassette mit dem Lageplan des Neubaugebietes sowie mit einem "Neuen Deutschland" und einem "Neuen Tag" einzumauern. Mit folgenden Worten taufte er das neu zu bauende Wohngebiet:

"Dieses Wohngebiet soll den Namen unseres unvergessenen Max Reimann tragen. Max Reimann, Arbeiterführer, Kommunist und Ehrenbürger unserer Kreisstadt, wird damit ein ehrendes Denkmal erhalten. Wir möchten damit all die Antifaschisten ehren, die durch ihre unbeugsame Haltung in der finsteren faschistischen Vergangenheit, durch ihre Tat dem Finowtal den Beinamen »Rotes Finowtal« verliehen."(2)
Einen Monat früher, am 22. Juni 1977 fasste der Rat des Kreises Eberswalde den Grundsatzbeschluß (5) zu den Investitionsaufwendungen für die Errichtung der Neubauten: die Summe für den 1. Bauabschnitt betrugen 57 Mio Mark und für den 2. Bauabschnitt 49 Mio Mark der DDR. Insgesamt waren 6672 Wohnungen geplant, in denen 18.000 bis 21.000 Menschen leben sollten. Laut einem Politbürobeschluss vom 24. April 1973 kam dabei ein ganz bestimmter Wohnungsschlüssel zur Anwendung, mit dem folgende Wohnraumgrößen gebaut werden sollten:

   665 1-Raum-Wohnungen = 11,1 %
1101 2-Raum-Wohnungen = 18,3 %
3194 3-Raum-Wohnungen = 52,1 %
1036 4-Raum-Wohnungen = 17,2 %
     76 5-Raum-Wohnungen =   1,3 %

H. Kliche vom Autorenkollektiv des Geschichtswissenschaftlichen Institutes Eberswalde bewertete 2010 die Entscheidung zum Bau des Wohngebietes: "Die günstigen topographischen Verhältnisse und die technisch unklomplizierte Erschließung wegen des geringsten Abrisses und der Verlagerungskosten und der guten Anbindungen zu den nördlich gelegenen Arbeitstätten gaben schließlich den Ausschlag zur Standortwahl."(3)

Mit den gleichen Worten erläuterte Kreisarchitekt Heinz Maske im Heimatkalender des Kreises Eberswalde für das Jahr 1979 die Standortentscheidung. In dieser Publikation stellte er zurückblickend auch die Bebauungskonzeption für das Max-Reimann-Viertel vor:

"Hierbei wurden eindeutige Straßenräume mit den technisch und stadthygienisch maximalen Raummaßen in Kontrast zu den vorgesehenen intimen Wohninnenhöfen gesetzt, die großräumig ca. 60 x 60 bis 130 x 130 Meter angelegt werden, um eine sinnvolle Nutzung und den zusammenhängenden Baumbestand erhalten zu können. Um eine Monotonie in der Raumgestaltung zu vermeiden, weist jede Wohngruppe ihre eigene und typische Raumproportion auf."(4)
In der Endausbaustufe, nach Fertigstellung aller Bauabschnitte, seien folgende Einrichtungen geplant gewesen:
  • Mehrzwecksaal, Zirkelräume
  • Wohngebietsgaststätte
  • Fachverkaufseinrichtungen
  • Zweigbibliothek und Volksbuchhandlung
  • Blumenverkaufshalle
  • Dienstleistungsbereiche
  • Sparkasse / Post
  • Poliklinik / Apotheke
  • Jugendklub
  • Hallenbad und Sauna (4)(5)
Heinz Maske, der Architekt legte 1979 weiter dar, daß im Wohngebiet durch Komposition, Zuordnung, Farb- und Materialauswahl eine gestalterische Einheit und Differenziertheit der einzelnen Bereiche erreicht wird, die zu einem höheren Niveau der Stadtgestaltung führt. Erstmals im Bezirk Frankfurt/Oder und darüber hinaus wurde der vorhandene Waldbestand in die Wohngebietskonzeption einbezogen.(4)

Am 1. April 1978 wurden die ersten Wohnungen im 1. Bauabschnitt an 40 Bewohner übergeben.(3) Im Juli 1978 beschloss die 24. Tagung des Rates der Stadt Eberswalde die ersten Straßenbenennungen im Wohngebiet "Max Reimann". Bis 1979 enstanden dann 1100 Wohnungen für SVKE-Beschäftigte. Am 25. November 1986 meldete der "Neue Tag" die vorfristige Eröffnung der zweiten Kaufhalle (die Öffnungszeiten beschloss der Rat der Stadt), und einen Monat später die Fertigstellung von 586 neuen Wohnungen im Jahr 1986. (1)(6)

Am 8. November 1987, zum 70. Jahrestag der Oktoberrevolution, rollten die ersten Obusse durch den Kiez. Die bisher eingesetzten Kraftomnibusse wurden durch elektrifizierte Busse des Typs IKARUS 280 T ersetzt. Hierbei unterstützten der Kraftverkehr Weimar und Potsdam die Eberswalder mit zwei Bussen. Um 3.50 Uhr fuhr die erste reguläre Fahrt von der Allendestraße bis Nordend. Die Taktung der Obusse war dabei alle 6 min (5-8 Uhr), alle 15 min (8-14.30 Uhr) und am Nachmittag alle 8 min (14.30-17.30 Uhr). Später am Abend dann alle 15 bzw. 20 min. (7)

Zwei Jahre später sollte die Mauer fallen und so kam es nicht mehr zur Fertigstellung des Wohngebietes. Am 2. März 1990 beschloss die Stadtverordnetenversammlung von Eberswalde die Überarbeitung der Bebauungskonzeption für den Stadtteil "Max Reimann". Mit dem Beschluß der Stadtverordnetenversammlung Nr. 16 - 103/91 vom 13. Juni 1991, unterzeichnet von Dr. Hans Mai (Bürgermeister), vollzog die Stadt Eberswalde einen Schlusstrich unter 40 Jahre Arbeiter- und Bauern-Staat:

Neben der Leninstraße (Eberswalder Str.), dem Platz der Freundschaft, der Ernst-Thälmann-Straße (Heegermühler Str.) und der Umbenennung des gesamten Wohngebietes in "Brandenburgisches Viertel", wurden sämtliche Straßen des DDR-Neubaugebietes per Dekret umbenannt, allerdings erst anderthalb Jahre später aus Kostengründen umgesetzt. (1)

Aus der Walter-Ulbricht-Straße wurde die Rathenower Straße, aus der Georg-Ewald-Straße die Cottbusser Straße, aus der Dr.-Salvador-Allende-Straße die Potsdamer Allee, aus der Max-Reimann-Straße die Frankfurter Allee, aus der Karl-Maron-Straße die Beeskower Straße, aus der Otto-Winzer-Straße die Nauener Straße - usw. usf.

Mit rotem Klebestreifen wurden die Namen von Antifaschisten und Sozialisten überklebt, solange bis neue Schilder und Ständer installiert waren, die die Stadt Eberswalde mit der neuen harten Währung bezahlen konnte.

Zur weiteren Entwicklung des Viertels ab 1990 verweisen wir auf diesen Artikel.

(jg) - 1. August 2017

(1) Quelle: Kreisarchiv Barnim
(2) Tageszeitung "Neuer Tag" vom 22. Juli 1977 (Kreisarchiv)
(3) "Von der Bodenreform zur Wurstfabrik" - Wege zur industriellen Produktion in der Landwirtschaft im Raum Eberswalde / 1. Auflage Eberswalde 2010 / Autorenkollektiv unter Leitung von H. Kliche
(4) "Ein neues Wohngebiet entsteht" - Städtebauliche Betrachtungen zum Wohnkomplex "Max Reimann" in der Kreisstadt Eberswalde-Finow von Heinz Maske, Architekt BDA/DDR - Kreisarchitekt - / Heimatkalender des Kreises Eberswalde für das Jahr 1979; Herausgeber: Rat des Kreises, Abteilung Kultur
(5) Grundsatzbeschluß des Rates des Kreises Eberswalde vom 22. Juni 1977 zu den Investitionen im 1. und 2. Bauabschnitt des WK "Max Reimann" - Quelle: Kreisarchiv Barnim
(6) Tageszeitung "Neuer Tag" vom 25. Nov. 1986 und vom 2. Dez. 1986 (Kreisarchiv)
(7) Tageszeitung "Neuer Tag" vom (ohne Angabe). November 1987 (Kreisarchiv)

Bildnachweis:
Grundsteinlegung am 19.7.1977 (Autor unbekannt)
Foto aus der Bauphase am 1.10.1979 - Herbert W. Brumm, Gramzow
(Quelle: Kreisarchiv Barnim)




In Zukunft wird man, wenn es nach den Plänen des Landkreises geht, länger auf seinen Bus warten müssen.
Ob es auch "Gut für den Barnim", speziell für das Brandenburgische Viertel ist, was sich der Landkreis in seinem neuen Verkehrskonzept ausgedacht hat, muss sich noch zeigen.

Auf Empfehlung von Forschern:
Optimierung des ÖPNV zu Lasten unseres Kiezes?

maxe. Ein Forschungsprojekt der TU Dresden im Rahmen des europäischen "Eliptic"-Programms sollte Vorschläge für eine Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in und um Eberswalde erarbeiten. Aufgabe der Untersuchung war, das Angebot an Verkehrsdienstleistungen mit dem Rückgang der Bevölkerung in Einklang zu bringen.

Das Zielverkehrsnetz für Eberswalde entwarfen die Dresdner Forscher folgendermaßen: die beiden O-Bus-Linien von Nordend bzw. Ostende nach Finow bleiben bestehen; sie sollen jedoch im Takt vereinheitlicht werden. Statt des bisherigen 12-min-Taktes am Morgen und am Nachmittag ist ein einheitlicher Takt von 15 min geplant. Damit stehen in Stoßzeiten nur noch 4 Busse pro Stunde und Linie zur Verfügung statt fünf. Das bedeutet eine Verringerung der Verkehrsleistung in den kritischsten Stunden des Tages um 20 Prozent. Am Abend, in den Stunden zwischen zwischen 20 und 23 Uhr, sollen dafür drei Busse mehr eingesetzt werden. Über den gesamten Tag gerechnet ergibt sich damit eine Verringerung der Fahrten einer Linie von 72 auf 68 (Montag bis Freitag).

Desweiteren ist geplant, durch den Wechsel der Linienbezeichnung am Kleinen Stern - d.h. ein Ostender wird zum Nordender und umgekehrt - eine Obusfahrt pro Stunde einsparen zu können. Der freiwerdene Obus soll auf der Strecke Südend-Markt-Hauptbahnhof-Eisenspalterei-Finowfurt eingesetzt werden. Allerdings erfordert das eine Nachrüstung der Barnimer Obus-Flotte mit Batterien, denn auf den Außenstrecken gibt es keine Oberleitung mehr, und sie ist auch nicht vorgesehen. Für den unbedarften Betrachter erklärt sich die Einsparung des Obusses eher aus der Verringerung des Taktes von 12 auf 15 Minuten bei den beiden Hauptlinien. Damit werden sogar zwei Obusse pro Stunde freigesetzt. Der Takt nach Finowfurt bleibt wie bisher bestehen: 30 min in Stoßzeiten, ansonsten 60 Minuten bis etwa 20 Uhr.

Weitergehende Vorschläge für die Verbesserung von anderen Linien sieht sich der Landkreis Barnim außerstande durchzuführen, aus Kostengründen. So entfällt die Verlängerung der Linie 864 von der Clara-Zetkin-Siedlung kommend, die die Verkehrplaner vom Hauptbahnhof weiter bis zum Gropius-Krankenhaus führen wollten. Auch eine neue Linie zur Anbindung des Industriegebietes wird nicht umgesetzt.

Bleiben die Änderungen bei den Linien 861, 862 und 910. Für die Busfahrer wird es sicher problematisch werden, in einer Tour auf zwei Linien zu fahren: sie müssen dann abwechselnd in der einen Stunde am Markt nach Nordend abbiegen, in der anderen wiederum nach Ostende. Für die ohnehin schon gestreßten Fahrer/innen bedeutet dies eine Mehrbelastung, die wirklich gerechtfertigt sein muss. Auch für die Fahrgäste wird dann nicht klar sein, ob der O-Bus, in den sie eingestiegen sind, auf allen Stationen hält, oder ob sie einen "Finowfurter" erwischt haben, der nur ausgesuchte Haltestellen anfährt.

Alles in allem bietet der neue Barnimer Verkehrsplan wenig Substanzielles: außer, daß auf der Strecke nach Finowfurt Dieselbusse durch O-Busse ersetzt werden, wird das Angebot im Brandenburgischen Viertel gerade in der Rushhour stark reduziert. Die Annahmen zur Entwicklung der Einwohnerzahl der Barnimer Waldstadt beruhen dabei auf veralteten Zahlen. Mittlerweile setzt sich jedoch ein positiver Trend durch, auch hier im Kiez: die Bevölkerung Eberswaldes wuchs von 2015 bis 2017 um 3 Prozent von 40.073 auf 41.308 Einwohner*. Eine Einschränkung des ÖPNV-Angebots im sowieso schon benachteiligten Ortsteil erscheint angesichts der neuen Entwicklung mehr als fraglich.

21. Juli 2017

* Vergleich der Zahlen vom 30.06.2015 und 30.06.2017 der mit Hauptwohnsitz gemeldeten Einwohner in Eberswalde; Quelle: Stadtverwaltung




Hebewerk e.V. im WBG-Vereinshaus:
Wieviel nimmst du
beim Schach ab?

Hallo Leute,

Ich bin Julia Mätzkow und liebe das Schachspiel. Mich faziniert die großartige Vielfalt dieses Spiels. Für den ersten Zug gibt es beispielsweise schon über 20 verschiedene Varianten.Genauso vielseitig, wie das Spiel, sind auch seine Sportler: Groß und Klein, Jung und Alt, Ruhig und Wild.

Alle sind herzlichst eingeladen sich mit dem Königspiel am 21.07.17 um 19 Uhr auseinanderzusetzen. Gerne auch Eltern mit ihren Kindern. Denn der Schachsport ist mehr als nur ein Spiel. Um wahre Leistung zeigen zu können, muß der Körper und der Geist in Einklang gebracht werden. So werden wir Fitness mit Schach kombinieren.

Paßt das zusammen? Finde es heraus am 21.07. um 19 Uhr in den Räumen des Hebewerk e.V. im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15 und gestalte mit. Jeder kann von Jedem etwas lernen. Egal ob Grünschnabel oder Vollprofi. Und wenn es euch gefällt, freue ich mich über weitere Treffen, gerne auch zu anderen Zeiten. Schachbretter und Spielfiguren bringe ich mit.

Sehen wir uns?

Julia Mätzkow - 12. Juli 2017


Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste
Adresse: Zwischenraum H15/ Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde




Beachhandball:
Berlinerinnen und Sachsen-Anhalter sind die Sieger im Sand

Bereits zum zweiten Mal in Folge veranstalteten die Eberswaldes Beachhandballer Zonenboys die Offenen Brandenburgischen Landesmeisterschaften im Beachhandball. Zu diesem Zweck luden die Zonenboys Eberswalde Teams aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zum Turnier auf der Sportanlage des Ostender SV in der Bernauer Heerstraße ein.

Bereits am Freitagnachmittag folgten dieser Einladung die ersten Teilnehmer. Zwischen 16:00 und 20:00 wurden in der Folge elf Teilnehmer durch die beiden Zonenboysaktiven und DHB-Beachhandball-Referenten Sebastian Fenske und Mirko Wolfgramm zu DHB-Beach-Schiedsrichtern ausgebildet, welche am darauf folgenden Tag auch gleich die ersten praktischen Erfahrungen beim Pfeifen im Sand sammeln durften.

Nach der freitagabendlichen Welcome Party starteten pünktlich um 10 Uhr am Samstagmorgen die ersten Spiele des Turniers, zu welchem sich sechs Herren- und fünf Damenteams eingefunden hatten. Die Damen spielten hierbei im Modus jeder gegen jeden, während die Herren in zwei Dreiergruppen um den Einzug ins Halbfinale kämpften.

In der Konkurrenz der Damen waren es letztendlich die Teams von Prost Sport 24 aus Berlin und den Beachbroilers aus Potsdam, welche den Turniersieg unter sich ausmachten, wobei die Berlinerinnen die Nase am Ende vorne hatten und die Brandenburgische Landesmeisterschaft erneut nach Berlin holen konnten.

Bei den Herren waren es vor allem die Teams der Beach Warriors aus Gommer sowie die beiden Tegeler Teams von Lukes Beachwalker und Viffel Tegel, welche turnierbestimmend waren, wobei auch die Hausherren aus Eberswalde erneut zeigten, dass sie trotz des Personalumbruchs im Team immer noch passablen Beachhandball spielen können.

Das Finale der Herren wurde dann letztendlich zwischen den Teams der Beach Warriors und Viffel Tegel entschieden, wobei die Beach Warriors aus Gommern am Ende den Titel nach Sachsen-Anhalt holen konnten. Nach der Siegerehrung bildeten sich aus den vor Ort verbliebenen Teams erneut vier Mannschaften, welche bis in die Abendstunden als Mixed Teams spielend ein spontanes Mixed Turnier abhielten.

Den Abschluss des Turniers bildete dann die Players Party, bei welcher bis in die Morgenstunden gemeinsam gefeiert wurde.

Nicht nur aus Sicht der Veranstalter stellte das Turnier hierbei einen großen Erfolg dar, verriet der Zonenboys Präsident Philipp Meichßner im Anschluss: »Wir haben nur positives Feedback erhalten und nahtlos alle Teams versprachen, auch im nächsten Jahr wiederzukommen. Auch das sportliche Niveau der Wettbewerbe ist erheblich gestiegen, was zum einen an den gut ausgebildeten Schiedsrichtern lag, zum anderen aber auch daran, dass mehr höherklassige Teams am Turnier teilnahmen. Über unseren eigenen vierten Platz sind wir in der Folge des gestiegenen Niveaus auch durchaus zufrieden.«

Auch Philipp Bieber, welcher die Turnierleitung innehatte, zog eine positive Bilanz: »Für uns als recht kleinen Verein stellt solch ein Turnier eine Mammutaufgabe dar. Fast jedes Mitglied wird vor Ort für irgendeine Aufgabe gebraucht, so mancher ist dann plötzlich Schiedsrichter, Spieler, Kampfrichter, Küchen- und Barkraft in Personalunion. Von daher gilt der Dank an dieser Stelle zuerst einmal unseren Mitgliedern die ein tolles Sportevent geschaffen haben. Der größte Dank gilt allerdings den teilnehmenden Teams, welche in der Zwischenzeit von weit her anreisen und Beachhandball in Brandenburg erst wieder möglich machen.«

Dass eine erneute Auflage des Turniers bereits in Planung ist, verriet der Zonenboys-Geschäftsführer Mirko Wolfgramm: »Wir haben in Eberswalde ein tolles Turnier abgehalten, welches ca. 150 Aktive, Offizielle und Zuschauer anzog. Das ist natürlich ein Erfolg, vor allem wenn man bedenkt, dass es zwischen 2010 und 2016 gar kein Brandenburgisches Beachhandballturnier gab. Langsam aber sicher entsteht nun wieder ein Netzwerk von Aktiven und Offiziellen, welches dem Beachhandball in der Region wieder zu neuem Aufschwung verhelfen wird. Nun gilt es also, die neu geschaffene Szene zu verfestigen. Dazu sind Turniere aber auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zwingend erforderlich. Diesen Aspekt wollen wir auch in der Zukunft weiter verfolgen.«

Der Dank der Veranstalter gilt an dieser Stelle nochmals allen Teilnehmern und Besuchern sowie der Stadt Eberswalde, welche das Turnier förderte und dem OSV Eberswalde, welcher erneut seine Sportanlage zur Verfügung stellte!

Platzierungen:


Damen:

1. Prost Sport 24 (Berlin)
2. Beachbroilers (Potsdam)
3. HSV Falkensee
4. Sandperlen (Berlin)
5. Die Schlumpfinen (Berlin)

Herren:

1. Beach Warriors (Gommern)
2. Viffel Tegel (Berlin)
3. Lukes Beachwalker (Berlin)
4. Zonenboys (Eberswalde)
5. Moabits Beste (Berlin)
6. Don Promillo (Berlin)


Philipp Meichßner - 18. Juli 2017
Zonenboys Eberswalde





»Weiße Schatten«
in der Papierfabrik


maxe. Am 9. Juli 2017 lockte das schöne Wetter hunderte Ausflügler aus Nah und Fern zum Kunstprojekt WEIßE SCHATTEN, das Künstlerinnen aus Berlin und Brandenburg ermöglichten. Die im Künstlerinnen-Kollektiv "Endmoräne" organisierten Frauen scheuten keine Mühen, um nicht nur ihre Werke zu präsentieren, sondern auch um die verfallenen Hallen und Räume der ehemaligen Papierfabrik begehbar zu machen. Es mussten hohe Sicherheitsauflagen der Behörden erfüllt werden, damit kein Besucher zu Schaden kommt. Trotzdem sollte man als Gast unterschreiben, daß man das Gelände auf eigene Gefahr betritt. Hatte man diese bürokratischen Hürden genommen, gelangte der Besucher in eine gewaltige Verfalls-Landschaft von epischen Ausmaßen, in verwinkelte Labyrinthe mit gigantischen Technikruinen und zu interessanten Aussichtspunkten auf den Finowkanal, die sonst verschlossen sind. Die Kunst-Installationen wirkten nie aufdringlich, und trotzdem sie überwiegend in Weiß gehalten sind, fügten sie sich harmonisch in die seit 1992 leerstehenden und der Zeit überlassenen Räume ein. Zahlreiche Graffitis aus den letzten Jahrzehnten wurden bewußt nicht entfernt, sondern sie gaben dem Gesamtruinenkunstwerk erst die richtige Patina. Zahlreiche Partner unterstützten dieses Projekt, darunter die Tageszeitung taz. Die Ausstellung kann noch am nächsten Wochenende 15./16. Juli, von 13-18 Uhr besucht werden.

(jg)






Fotos: Jürgen Gramzow, 2017




Herr Adam von der WHG überreicht einen Scheck in Höhe von 250 EUR. Übergabe des neuen Bolzplatzes. (Fotos: Katrin Ehlert)

Sommerfest an der Grundschule »Schwärzesee«

»Gemeinsam etwas bewegen« war das Motto des diesjährigen Sommerfestes der Grundschule Schwärzesee. Nach vielen kalten Regentagen machte das Wetter am 6 Juli 2017 eine perfekte Wendung. Bei Sonnenschein konnte die Schule bereits am Vormittag feiern. Herr Adam von der WHG überreichte einen Scheck in Höhe von 250 EUR. Andrang gab es am Nachmittag an allen Bastel-, Schmink- und Sportständen, welche Eltern, Lehrkräfte und Kinder organisiert hatten. Auftritte der Mädchen und Jungen von Rockmobil (Mobile Projekte), con passione (Flöten- und Trommelgruppe), ein Puppentheater und der Zirkus für alle vervollständigten das Programm.

Verkauft wurde selbst gemachte Marmelade aus Früchten vom Schulgarten, Schulfotos, Kuchen und Bratwürste. Der Erlös fließt in neue Schulvorhaben. Highlight war die Eröffnung des Bolzplatzes, für den die Schule über 2 Jahre Geld gesammelt hat. Dank sei an dieser Stelle allen Sponsoren gesagt, insbesondere der Stadt Eberswalde, der Sparkasse, dem Lions-Club, der Fielmann-Niederlassung mit Leiter Wilhelm Westerkamp, sowie den Eltern, Lehrkräften und privaten Sponsoren.

Ein besonderer Dank geht an Hoffmann & Brillen, die mit einem Gutschein in Höhe von 300 EUR (Hüpfburg und ein großes Spieleangebot) unser Sommerfest unterstützten.

Anke Billing
Schulleiterin


Grundschule Schwärzesee, Kyritzer Straße 29, 16227 Eberswalde
Telefon: 03334 32025 · Telefax: 03334 356415
eMail: schwaerzesee@t-online.de
Internet: www.grundschule-schwaerzesee.de

7. Juli 2017




Dieses Bild wird man in Zukunft öfter sehen, in wechselnden Kombinationen.

Die Debatte um die »Ehe für alle«:
Wo bleibt das Hirn?

maxe. Was die Menschen in ihrer Freizeit machen, ob es nun der Kollege ist oder der Nachbar, das geht niemanden etwas an. Es ist durchaus von Vorteil, hier klare Grenzen zu setzen. Ob jemand bisher in einer eingetragenen Partnerschaft lebte, oder ohne amtliche Beglaubigung - wen hat's interessiert? Und nun solcher Rummel um die Ehe für alle!

»Das ist gegen die Natur!« wettern die einen, die anderen bestehen darauf, daß »die Ehe fürs Kindermachen da sei« und andere bezweifeln die Eignung von Schwulen und Lesben, gute Eltern zu sein. Jedenfalls hatte die verheiratete Kanzlerin (ohne Kinder) einen schwachen Moment in einem Interview: die Aussage, eine Abstimmung über das Thema sei eine Gewissensentscheidung, nutzte prompt die SPD samt Opposition für einen Gesetzes-Aufstand, der Dank der rot-rot-grünen Mehrheit im Bundestag auch Erfolg hatte.

Die einen jubeln nun, die anderen wollen dagegen in Karlsruhe klagen. Wogegen soll eigentlich geklagt werden? Dagegen, daß sich zwei Menschen bewußt füreinander entscheiden, daß sie Verantwortung füreinander übernehmen, und eben nicht jede Nacht die Abwechslung suchen? Martin Schulz landete kürzlich einen großen Lacher mit dem Satz, er werde die "Ehe mit allen" zur Grundbedingung für eine Koalition machen. Der Genosse hatte offenbar sehr gut die Klassiker studiert, daß ihm dieser Freudsche Versprecher entwich.

Hatte doch Friedrich Engels in seinem Werk »Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates« anthropologische Studien von Wissenschaftlern untersucht, die die Mann-Frau-Beziehungen bei den "Wilden" studiert hatten, und daraus geschlossen, daß bei der ursprünglichen "kommunistischen" Stammesgemeinschaft jede Frau jedem Mann gehörte, und jeder Mann jeder Frau. Diese Überlegung leitete er zwar nur theoretisch her, ohne Beweise vorbringen zu können, doch reichte diese Idealisierung der »freien Liebe« aus, um bis weit ins folgende Jahrhundert auszustrahlen.

Rainer Langhans von der berühmt-berüchtigten Kommune 1, einer Wohngemeinschaft in Westberlin, wo Ende der sechziger Jahre die freie Liebe praktiziert wurde, berichtete vor einiger Zeit in einem Interview offenmütig, daß es eine extreme Situation gewesen sei, die nicht selten in die Störung der geistigen Gesundheit führte. Soviel zu freier Liebe.

Nun werden manche einwenden, daß die Schwulen nun Kinder adoptieren werden, oder noch schlimmer (die Lesben haben das ja nicht nötig), daß sie sich Leihmütter besorgen werden, die ihren Samen empfangen und das Kind austragen können. Doch das ist in Deutschland nicht erlaubt. Und auch, wenn es in manchen Ländern möglich ist, kostet es einen Haufen Geld. Das können sich nur Reiche leisten.

So wie ein vor einigen Jahren verstorbener Pop-König, der die Welt heilen wollte, und doch selbst lieber Umgang mit kleinen Jungs hatte, als daß er sich an eine echte Frau heranwagte. Doch sein Arterhaltungstrieb ging so weit, daß er die Dienste einer australischen Leihmutter in Anspruch nahm, die ihm zwei reizende Kinder gebar, die heute voller Stolz von ihrem Vater sprechen. Leider wurde der öffentliche und ökonomische Druck auf den Künstler zu groß, daß er nur noch mit seiner "Beruhigungs-Milch" existieren konnte. Ein Arzt hatte Mitleid mit ihm.

Im Goldenen Sarg wurde Jacksons Leichnam, zwar ohne Gehirn, aber dafür mit großem Gefolge und dutzenden kreisenden Hubschraubern auf den Prominenten-Friedhof von Los Angeles gefahren. Doch, wo waren wir stehengeblieben? Ob gleichgeschlechtliche Partner ebenso gute Eltern sein können wie heterosexuelle. Warum sollte man daran zweifeln?

Wäre es stattdessen für ein Kind besser, in einem Elternhaus aufzuwachsen, in dem der Alkohol regiert und ständig Streit und Gewalt an der Tagesordnung ist? Wo wird ein Kind eher krank? Darüber, ob ein Kind in eine Pflegefamilie kommt oder zu Adoptiveltern, entscheidet das zuständige Amt. Und diese Beamten werden sorgfältig prüfen, welche Anwärter dafür in Frage kommen und ob sie geeignet und fähig sind, einem Kind eine Heimat zu bieten. Wir sind da beileibe nicht auf dem Gemüsemarkt, wie sich das manche vorstellen mögen.

Wie Schwule und Lesben miteinander die Zeit verbringen, das geht niemanden etwas an. Es soll sogar Ehepaare (Mann und Frau) geben, bei denen ist es noch nie zum Beischlaf gekommen. Die Historie bietet dafür genügend Beispiele. Und auch bei vielen in die Jahre gekommenen Paaren mit Kindern, ist die Zeit der aktiven Betätigung noch kaum in der Erinnerung vorhanden. Es gibt wichtigere Dinge als Sex. Zum Beispiel Liebe.

Doch wenn »Menschen vom anderen Ufer« in Personalbögen ankreuzen müssen, ob sie verheiratet oder verpartnert sind, gelangt hier das Private in einen öffentlichen Bereich, wo es nichts zu suchen hat. An solchem staatlichen oder betrieblichen Offenbarungseid sind die Betroffenen zuallerletzt interessiert. Sie möchten gerne selber entscheiden, ob und wem sie Einblick in ihre Privatsphäre gewähren wollen. Alles andere ist Diskriminierung. Und damit macht jetzt die »Ehe für alle« Schluß. Das Votum des Bundestages ist deswegen auch ein Votum des Verstandes und kein Aufruf zur »freien Liebe«!

Jürgen Gramzow - 3. Juli 2017




Das Rathaus ist eine Trutzburg, in die selbst hartgesottene Stadtverordnete nur schwer eindringen.

Stadtparlament vor der Sommerpause
»Verehrter Herr Vorsitzender ...«

maxe. So beginnt der Stadtverordnete des Wahlkreises Finow und Brandenburgisches Viertel, Carsten Zinn, die meisten seiner Anfragen an die Rathausspitze. Diesmal geht es um den vom Bürgermeister Friedhelm Boginski verkündeten Mieterhöhungsstopp für 2017. Den hat das Stadtoberhaupt, nach öffentlichen Diskussionen zur Mietproblematik, mit der Führung der WHG ausgehandelt. Der Stadtverordnete Zinn möchte gerne wissen, ob dieser Stopp schon ab 1.7. dieses Jahres gelte. Den Mietern angekündigte Mieterhöhungen - zum Teil auch ab dem 1.7. - werden vollzogen, so der Bürgermeister.

Ein anderes Problem ist der Finowkanal: Die Verhandlungen mit dem Bund und dem Land verlaufen sehr schleppend. Das Verkehrsministerium bestehe auf seiner Position, dass ohne eine Beteiligung der Kommunen die Motorschiffahrt auf dem Finowkanal eingestellt werde. Bezüglich finanzieller Beteiligung sendeten die kleineren Anrainer-Kommunen aber keine positiven Signale. Was das für den Schleusenbetrieb bedeute, will der Abgeordnete Johannes Creutziger (Bündnis 90/Die Grünen) wissen, wenn nur noch muskelkraftbetriebene Boote auf dem Kanal unterwegs wären. Der Bürgermeister dazu: "Die Schleusen würden geschlossen."

Außerdem setze sich die Stadt Eberswalde massiv für die Barnimer Waldstadt als Verwaltungssitz eines eventuellen Großkreises Barnim-Uckermark ein, so Boginski. Seine Fachkraft in Bau- und Umweltfragen, Anne Fellner, kommt in dieser 31. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der laufenden Wahlperiode ebenfalls ausführlich zu Wort: Einmal geht es um von Misteln befallene Ebereschen, ein anderes Mal um den Weg am Herthateich hinter dem Zoo, der durch die Aktivität von Bibern nicht mehr verkehrssicher ist. Der Weg sei vernässt und Baumstämme lägen quer.

Auf Anfrage, diesmal von Conrad Morgenroth (Bürgerfraktion Eberswalde), den Weg freizuräumen, erklärt die Baudezernentin, der Anteil von Totholz im Wald müsse erhöht werden, da wolle man den Biber auch nicht stören und den Weg etwas oberhalb der Problemstelle neu entlang führen. In der kalten Jahreszeit werde man diese Arbeiten durchführen. Der Abgeordnete Viktor Jede (Bündnis Eberswalde) meldet sich zu Wort: Viele der Bewohner der Eberswalder Straße, die früher mit dem 910-er Bus zum Werbellinsee fahren konnten (Haltestelle Forsthaus), müssen nun den langen Umweg via Schönholzer Straße in Kauf nehmen. Die Dezernentin versprach Abhilfe.

Und ein weiteres Problem, so Jede, seien viele durch die intensiven Regenfälle der letzten Stunden vollgelaufenen Keller in Finow. Wie das zusammenpasse mit dem großzügigen Ausbau der Kanalisation, für die der Bürger ja bekanntlich ordentlich zahlen muss. Anne Fellner kontert einfach, Informationen zu überfluteten Finower Kellern seien ihr nicht zugetragen worden. Die Baudezernentin, mindestens einen Kopf größer als der Vorsitzende, und mit dem dreifachen Selbstbewußsein, ist nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Mit fester Stimme setzt sie den quengelnden Abgeordneten ihre Grenzen.

Der Einzige in der Stadtverordnetenversammlung, der es an Statur und Präsenz mit ihr aufnehmen kann, ist der oben erwähnte Abgeordnete Zinn. Diesmal geht es um die Anfrage der DIE-SPD-Fraktion, eventuell eine Jugenddisco einzurichten. Carsten Zinn lässt sich von den Aussagen der Verwaltung nicht beeindrucken, es gebe keine Interessenten dafür, und für die Stadt als Betreiber sei das ein Minusgeschäft; er besteht konsequent darauf, das Thema Jugenddisco nocheinmal in den betreffenden Fachausschüssen zu diskutieren. "Ich bitte darum, das ins Protokoll aufzunehmen!"

Petra Stibane, die Verwaltungsdezernentin, ist aus ganz anderem Holz geschnitzt als ihre Kollegin. Mit klarer freundlicher Stimme informiert sie über die 121 Vorschläge zum Bürgerbudget, dessen Einreichungsfrist nun ablaufe. Außerdem informiert sie über die Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei, die schon seit 20 Jahren existiert, bei der speziell ausgebildete Bürger in ihrem Umfeld und Alltagsleben auf Recht und Ordnung achten. Natürlich ohne das Tragen einer Waffe. Frau Stibane nimmt man es glaubhaft ab, dass sie sich in einer dienenden Position gegenüber dem Stadtparlament sieht.

Der Abgeordnete Zinn, der das Privileg der Fraktionsvorsitzenden (hier: Alternatives Wählerbündnis Eberswalde) genießt, ein zuschaltbares Mikrofon auf seinem Tisch zu haben, meldet sich wieder zu Wort: Er bitte darum, dass die PDF-Vorlage zur Sicherheitspartnerschaft in dem Großen E-Mail-Verteiler an alle Abgeordneten und relevante Gremien versandt werde. Und wieviele Personen denn in dieser Angelegenheit tätig sind, will er wissen. Die Antwort der Verwaltungs- und Finanzdezernentin: drei Eberswalder Bürger kümmern sich (ehrenamtlich - d.Red.) um die Sicherheit in der Stadt.

Weitere Anfragen gab es von Götz Trieloff (FDP) zu der Anzahl der auf einen Kitaplatz wartenden Kinder, von Ringo Wrase (SPD) zu der tatsächlichen Gehaltshöhe des fristlos entlassenen Dezernenten Gatzlaff und von Lutz Landmann (ebenfalls SPD) zu der Frage, gerichtet an Anne Fellner, warum die Stadtverordneten erst im Juni über die Nachtragskosten bei der Sanierung der Borsighalle informiert wurden, obwohl schon im April die zu den Mehrkosten führenden Erdarbeiten abgeschlossen waren. Die Baudezernentin gelobte Besserung.

Der Vorsitzende wurde gebeten, die Sitzung für eine Pause zu unterbrechen. Doch Volker Passoke (DIE LINKE), Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Eberswalde, vergleichbar mit der Position des Norbert Lammert im Deutschen Bundestag, also mit der Funktion des Versammlungsleiters und Moderators, lehnte ab mit dem Hinweis, das wäre noch zu früh und ging in der Tagesordnung zur Abstimmung der Beschlußvorlagen über. Doch damit, lieber Leser, wollen wir Sie nicht langweilen ...

Jürgen Gramzow - 29. Juni 2017




Industriedenkmäler vor Ort
Dunkle Wolken über der Borsighalle: Die denkmalgerechte Sanierung des historischen Industriebaus kostet viel Geld. Allein die Entsorgung von belasteter Erde verteuert sich auf über 400.000 EUR! An den kommenden Juli-Wochenenden findet die Kunstaktion "Weiße Schatten" auf dem Ruinengelände der ehemaligen Papierfabrik Wolfswinkel statt, jeweils von 13 bis 18 Uhr. Mehr Infos unter endmoraene.de



Die Bibliothek in Frankfurt/Oder, ein archtektonisches Juwel im Backsteinstil.

Presse-Echo auf MAXE-Kritik
Die Bibliothek -
ein Aushängeschild der Stadt

maxe. Am 4. Juni berichtete MAXE über die Öffnungszeiten der Eberswalder Stadtbibliothek und verglich sie mit anderen Städten der Region. Dabei stellte sich heraus, daß Bernau, Oranienburg, Frankfurt, Schwedt und Fürstenwalde ihren Bürgern einen weitaus besseren Zugang zur Bildung ermöglichen.

Die Märkische Oderzeitung zitierte am 22. Juni ausführlich die vom Maxe-Autor geäußerte Kritik in diesem Artikel und ließ auch Kulturamtsleiter Stefan Neubacher zu Wort kommen, der die Position der Stadt Eberswalde in diesem Bereich als »ganz hervorragend« darstellte. Die vom Amtsleiter angeführten Vergleiche bezogen sich dabei auf Angermünde, Bad Freienwalde und Luckenwalde - Städte mit 13.800, 12.400 bzw. 20.350 Einwohnern (Quelle: Wikipedia) und damit wesentlich kleiner als die Stadt Eberswalde, die fast genausoviel Einwohner hat, wie die drei genannten Städte zusammen und sich mit dem Titel »Mittelzentrum mit Funktionen eines Oberzentrums« schmückt.

Als Vorbild sollte sich die Stadt Eberswalde lieber Frankfurt an der Oder nehmen. Die ehemalige Bezirksstadt, mit Stammsitz oben genannter Zeitung, ehemalige Hansestadt und Universitätsstadt der »Viadrina«, hat ein ebenso schönes wie repäsentatives Bibliotheksgebäude wie die Barnimer Waldstadt, gleich gegenüber dem Rathaus gelegen, und am Eingang begrüßt ein lesendes Mädchen aus Bronze die Gäste.

Die Öffnungszeiten der Frankfurter Bibliothek unterscheiden sich von denen in Eberswalde in einem wesentlichen Punkt: an Freitagen ist schon ab 10 Uhr die Benutzung der Bibliothek möglich und statt mittwochs ist montags geschlossen. Wir schlagen deshalb für die Stadt Eberswalde und ihre Bürger bessere, der Bedeutung der Barnimer Kreisstadt angemessenere Öffnungszeiten vor:

Montag 14 bis 18 Uhr
Dienstag 10 bis 18 Uhr
Mittwoch - geschlossen -
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Freitag 10 bis 18 Uhr
Sonnabend 10 bis 14 Uhr

Damit hätte die Eberswalder Stadtbibliothek die gleiche Anzahl an Wochenstunden wie vor 2009, und zum anderen bliebe die beliebte Öffnung am Sonnabend bestehen, die, wie die MOZ den Kulturamtsleiter zitierte, »sich bewährt habe«.

Diese 4 Stunden sollten doch für die Barnimer Kreisstadt mit der gegenwärtigen Mitarbeiterzahl (6,25 Stellen auf 40 Wochenstunden gerechnet) zu schaffen sein, denn bei einer Bibliothek ist nicht nur die Fassade wichtig, auch der Inhalt zählt!

(jg) - 24. Juni 2017




Die Einwohnerversammlung 2016, die erstmals als Einwohnerforum organisiert war, bildete den Startschuß zur Erarbeitung des neuen Stadtteilentwicklungskonzeptes. Im September 2017 sollen auf einem weiteren Einwohnerforum die Ergebnisse vorgestellt werden.

Vom 26. Juni bis 14. Juni findet im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Stadtteilentwicklungskonzepts eine Bewohnerbefragung statt. Die ersten Umfragebögen wurden bereits verteilt.
ACHTUNG! Es handelt sich um weiße Umschläge im Format A5, die trotz der Aufschrift "Achtung: Keine Werbung" leicht mit Werbung verwechselt werden können.
Daher aufpassen und lieber die Werbestapel vor dem Wegwerfen nochmal durchgucken!

Neues Stadtteilentwicklungskonzept (STEK):
Strategiewechsel für das Brandenburgische Viertel

Fortführung des Programms Soziale Stadt

maxe. Seit 1999 werden mit dem Förderprogramm Soziale Stadt im Eberswalder Ortsteil »Brandenburgisches Viertel« ganz unterschiedliche Maßnahmen realisiert – von investiven Maßnahmen in die Infrastruktur bis zu Beteiligungs- und Aktivierungsangeboten.

Das Verstetigungskonzept von 2012, mit dem ein langsamer Ausstieg aus dem Programm Soziale Stadt gesichert werden sollte, wird derzeit evaluiert. Dabei zeigt sich, erläutert Baudezernentin Anne Fellner, »daß eine Vielzahl an Maßnahmen noch keine Verstetigungsreife erlangt hat, zudem haben sich neue Herausforderungen durch den Zuzug von geflüchteten Menschen ergeben. Eine Fortführung des Programms Soziale Stadt wird demzufolge sinnvoll und erforderlich sein.«

Die aktuelle Entwicklung war für die Stadtverwaltung Anlaß, über die Stadtteilentwicklungsstrategie des Brandenburgischen Viertels neu nachzudenken. Hierzu erarbeitet die Verwaltung derzeit ein neues Stadtteilentwicklungskonzept (STEK).

»Mit diesem Konzept«, so die Dezernentin, »wird ein Strategiewechsel für das Quartier eingeleitet, der eine nachhaltige Stabilisierung und Entwicklung zum Ziel hat.« Bisher war das Quartier Schwerpunkt des Wohnungsrückbaus - und hat mit diesem »negativen Image« auch die Bemühungen der Wohnungsmarktakteure erschwert, den Wohnungsleerstand zu verringern. Das soll nun anders werden.

Die Stadtverwaltung verfolgt dabei vier Strategien:

  • Schaffung vielfältiger Wohnungsqualitäten (Bestandsanpassung, Neubau und langfristige Rückbauziele, Barrierefreiheit, bezahlbar)
  • öffentliche und private Räume/Freiflächen pflegen und gezielt aufwerten (Wegenetze, Barrierefreiheit, Stadtteileingänge, Parkanlagen pflegen)
  • sozialen Zusammenhalt stärken (Bildung, Sport, Kultur, Freizeit, Integration/Inklusion, Nachbarschaften)
  • (Nah)Versorgung sichern (Einzelhandel, medizinische Versorgung).

In einem ersten Bürgerforum am 25. Oktober 2016 wurden Ideen diskutiert und ausgetauscht. Auf einem zweiten, für den Herbst 2017 vorgesehenen Bürgerforum, soll der Entwurf des Stadtteilentwicklungskonzeptes in den Diskussionsfokus gestellt werden.

Aus den vier Strategien ergeben sich laut Anne Fellner eine Reihe von Handlungsansätzen. So stehe z.B. die weitere Sanierung des Wohnraums durch die Wohnungsunternehmen auf der Agenda.
Hier haben die Akteure vor allem den veränderten Wohnbedarf vor Augen: Mit Grundrißveränderungen, dem Auf- bzw. Anbau von Aufzügen, der barrierearmen bzw. -freien Gestaltung von Zugängen, Wohnungen und Außenanlagen werden die Unternehmen darauf reagieren – was an sich nichts neues ist.

»Auf kommunaler Seite besteht Handlungsbedarf bei der weiteren barrierefreien Gestaltung von Wegebeziehungen, der Beseitigung von städtebaulichen Mißständen – insbesondere in den Eingangsbereichen zum Quartier – sowie in der Sanierung von Sport- und Freizeiteinrichtungen«, informiert die Baudezernentin. Dringlicher Handlungsbedarf bestehe bei der Realisierung zusätzlicher Kita-, Hort- und Schulplätze. »Hier sind rasche Lösungen gefragt«.

Bei der Umsetzung des Handlungsbedarfs, betont Anne Fellner, ist die Stadt auf die weitere Unterstützung von Land und Bund angewiesen. Ziel sei, auch künftig einen Fördermittelmix aus Stadtumbau, Wohnraumförderung und Sozialer Stadt einzusetzen. Diese Kombination unterschiedlicher Fördermittel habe sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt und sollte auch künftig fortgesetzt werden.

(23. Juni 2017)

Siehe auch: hier




Beim FinE-Fest steht traditionell der Spaß für die Kinder im Vordergrund. (Foto: Jürgen Gramzow, 2013)

Maxe-Sommerinterview:
Ein Mehr an Bildung in der Kultur

Das Kiez-Magazin für das Brandenburgische Viertel stellte dem Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher einige Fragen zu seinem Amtsbereich. Geantwortet hat Pressesprecherin Nancy Kersten. Hier die Fragen und Antworten:

Können Sie ein erstes Fazit zum Stadtfest FinE ziehen?

Es war ein großartiges Fest mit tollem Programm für alle Eberswalderinnen und Eberswalder.

Was sind Ihre kulturellen Empfehlungen fürs nächste halbe Jahr?

  • Die Ausstellung Weiße Schatten, 1./2., 8./9., 15./16. Juli 2017
    in der ehemaligen Papierfabrik Wolfswinkel

  • PurPur im Forstbotanischen Garten, Ende Juli

  • Gartenkonzerte, 25.-27. August 2017

  • Kohlhaas - Anatomie eines Aufstands (Kanaltheater)
    29./30. September, 4./ 6. Oktober, 20./21. Oktober 2017

  • Provinziale - Eberswalder Filmfestival, 7.-14. Oktober 2017

  • Fest an der Luthereiche, 28. Oktober 2017

  • Amadeu Antonio Preisverleihung, 28. November 2017

  • Weihnachtsmarkt, 1.-10. Dezember 2017

  • Die Schneekönigin (Waggonkomödianten), 2./3./8./16. Dezember 2017

Was sagen Sie zu den Vorwürfen, die Stadtbibliothek habe besucherunfreundliche Öffnungszeiten?

Die Öffnungszeiten sind seit 2009 unverändert und haben bislang nicht zu Klagen geführt. Die Einführung der Samstagsöffnungszeit 2009 wurde sehr positiv aufgenommen und hat sich sehr bewährt.

Viele der Veranstaltungen, die im Kulturkalender angeboten werden, tragen Eventcharakter. Wie kann man im Bereich Kultur mehr Bildung verankern?

Der Eindruck täuscht: im Kulturkalender Juni finden sich 30 Einträge im Bereich Bildung und 26 im Bereich Veranstaltungen; darunter u.a. auch Theateraufführungen wie das Gastspiel von Ton und Kirschen, die sehr gut auch als Bildungsveranstaltung gezählt werden könnten. Nicht mitgezählt wurden ebenfalls die Kursangebote, die Bildungsveranstaltungen sind. Diese eingerechnet finden sich im Kulturkalender sogar 38 Bildungsveranstaltungen.

Was plant die Stadt Eberswalde an kulturellen Highlights im nächsten Jahr, außer den bekannten Festivitäten?

Der Stadtteil Finow wird mit seinen beiden Jubiläen (Geburtstag Finower Wasserturm und Ortsgründung) im Fokus stehen. Veranstalter ist zwar nicht die Stadt, aber wir unterstützen diese Veranstaltungen.

Wie können Migranten und Flüchtlinge einbezogen werden?

Die migrantischen Selbstorganisationen sowie Träger und Initiativen der Flüchtlingshilfe werden von der Stadt in ihrer Arbeit für ein vielfältiges Eberswalde in vielfältiger Weise unterstützt.

Nancy Kersten
Pressesprecherin

22. Juni 2017


Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit

Stadt Eberswalde
Rathaus
Breite Straße 41-44
16225 Eberswalde



Vielen Dank sagt maxe!



Boxenstopp-Bus ist endlich da

Durch die Unterstützung vieler Spender konnte für das Projekt Boxenstopp ein neuer Ford Transit Kombi angeschafft werden.

Mit einem neuen Bus können auch weit entfernte Schulen und Einrichtungen im Land Brandenburg erreicht werden und am Anti-Gewalttraining von Boxenstopp teilnehmen.

Wir danken allen sehr herzlich, die uns bei der Finanzierung des neuen Fahrzeuges mit Rat und Tat unterstützt haben!

Dr. Stefan Schanzenbächer - 17. Juni 2017

Mehr zum Thema Boxenstopp finden Sie hier und unter www.boxenstopp.org.


Fortbildungsangebote:
Boxenstopp-Seminare 2017/2018 – Deeskalationstraining und Förderung der Durchsetzungsstärke Eingeladen sind haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte, die – beruflich, aber auch privat – in gefährliche, gewaltbeladene und aggressive Situationen geraten können. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Infos finden Sie im Flyer
Buchtip:
Stefan Schanzenbächer & Anke Billing: "Gewaltfreie Klasse – gewaltfreie Schule"

Grundschule Schwärzesee, Kyritzer Straße 29, 16227 Eberswalde
Telefon: 03334 32025 · Telefax: 03334 356415
eMail:
Internet: (www.grundschule-schwaerzesee.de)



Die 2016er Einwohnerversammlung im Kiez präsentierte sich in einem anderen Format als bisher. In einzelnen Arbeitsgruppen wurde am 25. Oktober 2016 detailliert über die künftige Entwicklung des Brandenburgischen Viertels diskutiert. Die Bewohnerumfrage ist nun ein weiterer Schritt zur Überarbeitung des bisherigen Integrierten programmübergreifenden Stadteilentwicklungskonzept (IPStEK). Künftig entfallen die integrierenden und programmübergreifenden Bestandteile, so daß ein pures Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) übrigbleibt.

Neues Stadtteilentwicklungskonzept (STEK):
Bewohnerumfrage zum Brandenburgischen Viertel

maxe. »In den vergangenen Jahren ist viel Positives im Brandenburgisches Viertel in Eberswalde passiert«, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Stadtverwaltung Eberswalde. Baulich sei zum Beispiel das Dietrich-Bonhoefer-Haus mit Außenfläche entstanden, berichtet die städtische Pressesprecherin Nancy Kersten und zählt weiter auf, daß das Bürgerzentrum sowie die Vereinshäuser der WBG Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow eG »Freizeitschiff« und »Havellandstraße 15« mit dem Verkehrsgarten umgebaut und aufgewertet wurden und die Grundschule Schwärzesee ist in »das modernste Schulgebäude der Stadt Eberswalde« eingezogen ist. »Auf der anderen Seite wurden unter anderem das alte Gebäude Grundschule Schwärzesee und die ehemalige Kaufhalle abgerissen.«

Nancy Kersten verweist auch auf die regelmäßig durchgeführten Veranstaltungen im Brandenburgischen Viertel. Das Familienfest im Sommer und der Weihnachtsmarkt im Winter seien inzwischen etablierte Veranstaltungen. Neben diesen gebe es viele kleine Aktionen und Feste in den Kitas und in der Schule, »sodaß immer etwas los ist«.

Damit es noch besser wird, möchte die Stadtverwaltung Eberswalde erfahren, was die Bewohnerinnen und Bewohner des Brandenburgischen Viertels über ihren Wohnort denken. Daher startet die Verwaltung am 26. Juni 2017 eine Bewohnerumfrage. Dies ist wichtig für die Weiterentwicklung des Stadtteils.

»Vor fünf, sechs Jahren gab es für das Viertel eine Sozialstudie und ein Verstetigungskonzept. Die durch Fördermittel-Maßnahmen angestoßenen Dinge sollen in weiterführende Strukturen gebracht werden. Dafür sind aber aktuelle Daten und Fakten sowie eine Evaluation von Studie und Konzept notwendig«, so Silke Leuschner, die Leiterin des Eberswalder Stadtentwicklungsamtes.

Mit Unterstützung der Wohnungsunternehmen AWO Eberswalde e.V, TAG Immobilien AG, WBG e.G. und WHG GmbH werden die Fragebögen in die Briefkästen verteilt. Drei Wochen lang bis zum 14. Juli 2017 haben die Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, ihre Meinung zu ihrem Wohnviertel abzugeben.

Der ausgefüllte Fragebogen kann portofrei an die S.T.E.R.N. GmbH zurückgesandt werden oder vor Ort an folgenden Stellen abgegeben werden:

  • im Bürgerzentrum in der Schorfheidestraße 13, Quartiersmanagement
  • im Mieterbüro der AWO in der Frankfurter Allee 24
  • im Mieterbüro der TAG in der Frankfurter Allee 13
  • im Genossenschaftshaus der WGB e.G. in der Ringstraße 183 (Finow)

Die Firma S.T.E.R.N. GmbH aus Berlin unterstützt die Befragung und steht während des Befragungszeitraums für Rückfragen zur Verfügung. Ansprechperson ist Frau Patricia Berndt, zu erreichen per E-Mail: berndt.patricia@stern-berlin.de oder telefonisch 030 443636-91.

(veröffentlicht am 16. Juni 2017)




Am Schwärzesee im Frühling Vorm Paradies, links abbiegen ...

So einen schweren Mittagsschlaf hat man gehabt, mit den Linsen im Bauch, mit so einem schweren Kopf aufgewacht; da dachte man sich: das war jetzt kurz vorm Schlaganfall. Wie beim Ilja Iljitsch auf der Wyborger Seite der Newa, der lag auch immer liebend gerne nach dem Mahl im Bett und träumte; eigentlich lag er den ganzen Tag im Bett, von Toilettengängen wurde im Roman diskret nichts erzählt. Na jedenfalls, der Doktor warnte ihn schon, und so kam es. Erst ein Schlaganfall, dann der zweite und dritte, und im nächsten Kapitel stand man vor Oblomows Grab.

So dachte sich der Mittfünfziger also, etwas Bewegung würde sicher nicht schaden, schwang sich auf den Drahtesel und wollte eine Runde durchs Viertel machen. An der südlichen Potsdamer Allee kam er in den Park ab, landete schließlich auf einem Waldweg, der immer tiefer in die Wildnis führte. Schließlich, hast du nicht gesehen, bog er links ab auf den Pfad zum Paradies - zum Schwärzesee! Silbern schimmerte das Wasser durch die Buchen. An der ersten Badestelle lag eine Gruppe junger Leute, und zwei spielten Gitarre. Sehr romantisch!

An der zweiten Badestelle vergnügten sich zwei Bengels im Wasser, der eine mit einem Holzbrett, der andere mit einer Angelsehne. Ob er die Angleraufsicht wäre. Nein, nein. Ob er ihnen helfen könnte ihre Schnorchel zu finden. Im Wasser? Man hat doch nichts dabei! Der eine Bengel fuhr plötzlich mit dem Fahrrad tief ins Wasser. "Du, das lass mal sein! Da geht das ganze Öl ins Wasser!" Der Seebesucher wurde etwas kritisch. "An meinem Fahrrad ist kein Öl!" Jedenfalls hörte der Bursche, und die Angleraufsicht konnte ihre Hände im wunderbar weichen Schwärzeseewasser baden. Sagte zu den Knaben: Früher sind hier die Russen mit den Panzern in den See gefahren. Warum denn das? Sie haben sie gewaschen! Mit Panzern! Das machte mächtig Eindruck auf die Dreikäsehoche.

Die Angelaufsicht ging zur dritten Badestelle, wo ein Pärchen war, und eine Gruppe von Leuten im Sand, offenbar Professor und Studenten. Irgendwelche Viecher flogen schon umher, immer wenn es warm ist am See. So schön hier! Aber im Paradies kann man nicht ewig bleiben, und die Angleraufsicht musste wieder ins Büro. Abgesägte Stämme lagen links und rechts des Weges. Plötzlich kamen ihm zu Fuß drei Zweikäsehoche entgegen. Hallo, wie gehts? Hallo, gut, und dir? Die syrischen Bengels haben keine Angst allein im Wald, und, noch gar nicht in der Schule, verstehen sie jedes Wort. Sie wollten wahrscheinlich auch zu dem "Geheimsee" des Angelburschen. Eine Maus huschte durchs Gras, und auf dem schwarzen Weg nach Finow saß ein großer Has` der machte sich unsichtbar als er vorbeifuhr.

Einen Wolf, wie befürchtet, hatte der Ausflügler nicht getroffen. So bescherte ihm seine Angst vor einem Schlaganfall die Fahrt ins Paradies! Zwei Jahre seit dem letzten Mal war es her ...

Jürgen Gramzow - 16. Juni 2017




Zonenboys Eberswalde:
Erste Schritte im Sand
Beachhandball-Einführungskurs für die
weibliche C-Jugend des SV Stahl Finow

Wer am ersten Freitag im Juni einen Blick auf den Sportplatz am Gymnasium Finow warf, wird sich gewundert haben, was dort vor sich ging. Bei strahlendem Sonnenschein stand Beachhandball auf dem Trainingsplan der weiblichen C-Jungend des SV Stahl Finow.

Angeleitet wurde die Trainingseinheit durch die Zonenboys-Aktiven Rick Gläske und Mirko Wolfgramm, welche den jungen Damen beispielsweise ihre ersten »Spin Shoots« beibrachten. »Eigentlich waren 90 Minuten Training angesetzt, doch die Mädels hatten einen Riesenspaß, weshalb am Ende mehr als zwei Stunden gemeinsam trainiert wurde.«, so Mirko Wolfgramm, der seit Anfang des Jahres ausgebildeter Beachhandball-Referent beim Deutschen Handballbund (DHB) ist.

»Der Kontakt zu den Beachhandballern kam über das Internet«, so die Trainerin der Finower Mädels Anja Schwelle. Sie hatte im vorigen Jahr in Berlin das erstemal beim Beachhandball zugeschaut. In der Sommervarriante des Handballsports sieht Anja Schwelle eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag.

Auch anwesende Eltern waren vom Beachhandball spontan begeistert und ließen sich problemlos in das Training einspannen, wobei die Regeln und das Wechselsystem sowie die vom Hallenhandball abweichenden Positionsbezeichnungen anfänglich für einige Irritation sorgten. Auch die Möglichkeit, mit Zwei-Punkte-Würfen dem Spiel eine ganz eigene Dynamik zu verleihen, war für die hallenhandballaffinen Sportlerinnen erst einmal Neuland.

Doch schon nach kurzer Zeit saßen die meisten Regeln und Besonderheiten und im freien Spiel wurde ansehnlicher Beachhandball gezeigt. »Besonders das kontinuierliche Überzahlspiel im Angriff ist hierbei ohne Probleme übertragbar auf die Überzahlsituationen in der Halle.«, bemerkte der Finower Trainer Roland Brose.

Natürlich spielen neben taktischen Komponenten auch körperliche Aspekte eine Rolle beim Beachhandball. »Schon alleine das Laufen und Springen im Sand dürfte einigen der Mädels einen Muskelkater beschert haben.«, stellte Rick Gläske am Ende der Trainigseinheit fest. Jedoch sollte auch der Muskelkater nichts daran ändern, daß alle Beteiligten viel Spaß hatten.

Aus Sicht der Zonenboys ebenfalls sehr wichtig angesehen; wurde die Werbung für den Sport. Der deutsche Beachhandball stellt sich nach vielen »dunklen Jahren« neu auf. Auch die Zonenboys wollen aktiv dazu beitragen, die Szene neu aufzubauen. Neben Turnieren ist hierbei besonders die Jugendarbeit ein wichtiger Bestandteil.

»Wir würden uns also freuen, wenn auch weitere Barnimer und Brandenburger Teams Kontakt mit uns aufnehmen, um auch ihre ersten Schritte im Sand vollführen zu können.«, so Wolfgramm.

Für die Zonenboys geht es schon in Kürze weiter. Bereits am Wochenende des 10. Juni startete die Mini-Beachsaison 2017 mit einem Turnier in Berlin.

Wer Interesse am Beachhandball hat, erreicht die Zonenboys per E-Mail unter zonenboys@freenet.de oder bei Facebook
.

Philipp Meichßner, Zonenboys Eberswalde e.V.

(veröffentlicht am 12. Juni 2017)


Siehe auch: hier




Seit der Neuregelung der Verkehrsführung in der Heegermühler Straße im Herbst 2016 sind häufige Staus die Regel. Für Radfahrer wurde die Verbindung weder schneller noch sicherer.
Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« fordert daher als erste Sofortmaßnahme, die Änderungen in der Verkehrsführung rückgängig zu machen.
Für eine radfreundliche Stadt

BI »Radwege in Eberswalde« unterstützt Fahrrad-Demo

Die Forderungen der Initiatoren der Fahrrad-Demo, die am Freitag, dem 16. Juni 2017, um 17 Uhr auf dem Marktplatz startet, finden die Unterstützung der Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde«. Auch wir sind für schnelle & sichere Radwege, für ein gutes Miteinander auf der Straße und für saubere Luft & Klimaschutz.

Die Stadtverordneten von Eberswalde haben zur Umsetzung dieser Ziele im Jahr 2015 ein Radnutzungskonzept beschlossen. Bei der Umsetzung des Konzeptes kamen inzwischen leider erhebliche Mängel zum Vorschein, die den formulierten Zielen nicht entsprechen und zum Teil sogar entgegenlaufen.

Offensichtlich wurde dies vor allem, als im Oktober 2016 die Verkehrsführung in der Heegermühler Straße geändert wurde.
Die eingerichteten Radstreifen brachten wenig für eine bessere Sicherheit der Radfahrer, deren schnelles Vorankommen dort nun sogar noch durch eine zusätzliche Ampel behindert wird. Die direkte Konfrontation mit dem Autoverkehr auf der Straße erhöht sogar die Gefahren für den Radverkehr. Statt der Förderung des Miteinanders wird durch die neue Verkehrsführung ein Gegeneinander von Rad- und Autofahrern provoziert. Für den Autoverkehr, einschließlich dem ÖPNV, hatte die Reduzierung auf eine Fahrspur je Richtung erhebliches Chaos und ein erhöhtes Unfallrisiko zur Folge.
Die Abgase der im Stau stehenden Autos belasten zusätzlich die Luft und wirken dem Klimaschutzziel entgegen.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« fordert daher als erste Sofortmaßnahme, daß die geänderte Verkehrsführung der Heegermühler Straße schnellstmöglich rückgängig gemacht wird.

Im weiteren setzt sich die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« für eine Novellierung des Radnutzungskonzepts der Stadt Eberswalde ein. Insbesondere ist das Leitbild zu überarbeiten. Anstelle der Priorität durchgehender Radschnellverbindungen entlang der Bundes- und Landesstraßen – mit den inzwischen bekannten Mängeln – sollten künftig intelligente Radwegverbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen mit Blick auf die Erreichbarkeit wichtiger Quellen und Ziele im Vordergrund stehen.

In diesem Sinne wünschen wir der »Fahrrad-Demo für ein radfreundliches Eberswalde« am 16. Juni viel Erfolg.

Für die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde«:

Gerd Markmann – 12. Juni 2017


Kontakt zur Bürgerinitiative: radwege (et) alternative-eberswalde.de





Einzelne Events, wie zur Eröffnung der sanierten Schwärzesee-Grundschule im Jahr 2014, gab es auf dem Potsdamer Platz schon desöfteren. Nun soll es auf dem Platz regelmäßig Angebote geben.

Neues Angebot im Brandenburgischen Viertel:
Platz für alle

Der Startschuß ist gefallen, ein neues Angebot soll den Potsdamer Platz zu einem Platz für alle machen. »Immer am Donnerstagnachmittag ab 14.30 Uhr wird es verschiedene Angebote mitten auf dem Potsdamer Platz geben. Er befindet sich im Herzen des Viertels und soll auch wieder als solch ein Platz wahrgenommen und genutzt werden«, so Barbara Bunge, die Sozialreferentin der Stadt.

Die Angebote reichen von Bastel- und Kreativangeboten, über Beratungsangeboten, Spiel- und Sportmöglichkeiten, Musik- und Literaturangeboten bis hin zu Zirkus- und Theaterprojekten.

Die einzelnen Wochenangebote sind auf der Homepage der Stadt Eberswalde unter der Rubrik Bildung und Soziales/Quartiersmanagement einzusehen.

Nancy Kersten (Pressesprecherin) - 12. Juni 2017




Kritik an Öffnungszeiten
Neues aus der Provinz

maxe. Ein Besuch in der Eberswalder Stadtbibliothek, die kürzlich ihr 70. Jubiläum feierte, ist immer ein kulturelles Erlebnis. Ein immenser Schatz an Büchern, Zeitschriften, CDs und Videos erwartet den aufnahmebereiten Besucher. Hier kann man mit Muße die Tageszeitung studieren und zwar kostenlos! Ja, man könnte, wenn nicht diese vertrackten Öffnungszeiten wären. Wie oft hört man Besucher klagen, daß sie am Vormittag ein Buch abgeben wollten - aber, es war geschlossen. Sie klagen zwar über sich und ihre Schusseligkeit, sich die Zeiten zu merken; aber in Wirklichkeit scheitern sie an steinzeitlichen provinziellen Öffnungszeiten, die an Besucherunfreundlichkeit kaum zu überbieten sind.

Im Vergleich mit anderen Städten der Region landet Eberswalde auf dem letzten Platz. Die meisten Bibliotheken öffnen standardmäßig um 10 Uhr, und in der Wochensumme sind sie mit durchschnittlich 33 Stunden deutlich besser als die Barnimer Waldstadt mit gerade mal 28 Stunden. An den Eberswalder Bürgern liegt es mit Sicherheit nicht.

Durch den Umzug der Eberswalder Bibliothek in das neu sanierte Bürgerbildungszentrum wurde offenbar nicht nur der Bestand an Büchern verkleinert - man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß auch viele Mitarbeiter gehen mussten. Zwar wurde das begründet mit dem neuen Ausleiheverfahren per Chipkarte, aber besser wäre es gewesen, die erfahrenen Kolleginnen für eine Erweiterung der Öffnungszeiten einzusetzen.

So ist Eberswalde auf dem Gebiet der Bürgerbildung tiefste Provinz in der Provinz. Man darf eben nicht vergessen: Das kulturelle Aushängeschild einer Stadt wie Eberswalde ist und bleibt die Bibliothek, zumal sie jetzt in einem so repräsentativen Gebäude untergebracht ist wie dem Bürgerbildungszentrum "Amadeu Antonio".

Wie lange schläft Eberswalde noch seinen Dornröschenschlaf?

Jürgen Gramzow - 4. Juni 2017



Stadtbibliothek Eberswalde:
Montag 14 bis 18 Uhr
Dienstag 10 bis 18 Uhr
Mittwoch - geschlossen -
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Freitag 14 bis 18 Uhr
Samstag 10 bis 14 Uhr
Wochen-Std: 28

Stadtbibliothek Bernau:
Montag 10 bis 18 Uhr
Dienstag  10 bis 19 Uhr
Mittwoch - geschlossen -
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Freitag  10 bis 16 Uhr
Samstag 10 bis 12 Uhr
Wochen-Std: 33

Stadtbibliothek Schwedt:
Montag - geschlossen -
Dienstag 10 bis 18 Uhr
Mittwoch 10 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Freitag 10 bis 18 Uhr
Wochen-Std: 32

Stadtbibliothek Frankfurt/Oder:
Montag - geschlossen -
Dienstag 10 Uhr bis 18 Uhr
Mittwoch 14 Uhr bis 18 Uhr
Donnerstag 10 Uhr bis 18 Uhr
Freitag 10 Uhr bis 18 Uhr
Samstag 10 Uhr bis 13 Uhr
Wochen-Std: 31

Hauptbibliothek Potsdam:
Montag 15 bis 19 Uhr
Dienstag 10 bis 19 Uhr
Mittwoch 10 bis 19 Uhr
Donnerstag 10 bis 19 Uhr
Freitag 10 bis 19 Uhr
Samstag 10 bis 16 Uhr
Wochen-Std: 46

Stadtbibliothek Oranienburg:
Montag 10 bis 19 Uhr
Dienstag 10 bis 19 Uhr
Mittwoch - geschlossen -
Donnerstag 10 bis 16 Uhr
Freitag 10 bis 16 Uhr
Samstag 10 bis 13 Uhr
Wochen-Std: 33

Stadtbibliothek Fürstenwalde:
Montag 10 bis 18 Uhr
Dienstag 10 bis 18 Uhr
Mittwoch - Veranstaltungen -
Donnerstag 10 - 19 Uhr
Freitag 10 bis 18 Uhr
Sonnabend 10 bis 13 Uhr
Wochen-Std: 36




Diskussion im Hebewerk am 16. Juni:
So wollen wir leben!

In einer Diskussionsrunde entwerfen wir Ideen, Visionen und ganz konkrete Forderungen an die Parteien für politischen Wandel hin zu einer gerechteren Gesellschaft und ökologischen Fortschritt.

Die Ergebnisse landesweiter Diskussionsrunden werden durch Campact e.V. (Bürgerbewegung, parteineutral, www.campact.de/aufbruch-2017) gebündelt und in den Wahlkampf gebracht.

Wann? Freitag, 16. Juni 2017 um 19 Uhr
im Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde

Die Initative geht von Katharina und Frank von der Wassermühle Hohenfinow aus. Sie freuen sich auf euch.

Christoff Gaebler - 2. Juni 2017


Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste
Adresse: Zwischenraum H15/ Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde




Gefährlicher Radweg an der Papierfabrik Wolfswinkel Familienfreundliche Radfahrer-
Stadt mit Wachstumspotential

maxe. In der Juni-Ausgabe der Barnimer Bürgerpost, erschienen am 23. Mai 2017, war das Radfahren bzw. das Radverkehrskonzept der Stadt Eberswalde Schwerpunktthema der Berichterstattung. Zum Teil wurden Stimmen laut, die die markierten Radstreifen in der Heegermühler Straße in Frage stellten, andere lobten sie hingegen als zukunftsgewandte Maßnahme; es wurde von Bundes- und Landespolitik bzgl. Förderung des Fahrradfahrens gesprochen, aber es gab auch konkrete Vorschläge wie den von Kurt Berus, den gut befahrbaren Radstreifen auf Höhe Wolfswinkel für den Gegenverkehr in Richtung Eisenspalterei freizugeben.

Insgesamt ist das Thema Radverkehr in Eberswalde ein kontrovers diskutierter Schwerpunkt und eigentlich zu bedeutsam, als dass im laufenden Haushaltsplan der Stadt Eberswalde, wie Gerd Markmann in der BBP schrieb, nur Brotkrumen für einige wenige Projekte zur Verfügung stehen. Das widerspricht eigentlich der Titelaussage, zu dem sich der Bürgermeister uneingeschränkt bekennt. Die Lösung heißt: das Land Brandenburg soll es richten, und zwar entlang der Hauptstraßen des langgestreckten Mittelzentrums, die allesamt Bundesstraßen sind und deren Ausbau das Land bezahlt.

Deswegen werden auch Radschnellverbindungen entlang der B167 priorisiert, die ein "durchgehendes Radverkehrsnetz" erzeugen sollen. Abgesehen von der Tatsache, dass wirklich zügiges Fahren von zahlreichen Ampeln und Kreuzungen gestoppt wird, ergeben sich aus der Gesundheitsperspektive bessere Lösungen um in Eberswalde von A nach B zu gelangen. Beispielsweise ist die Route über den Zoo, am Krankenhaus entlang oder am Schwappachweg, sehr beliebt; und auch der Treidelradweg am Finowkanal ist eine gesündere Alternative, als dem Obus und dem Autoverkehr zu folgen.

Manchmal kommt der Fahrradfahrer aus dem Westen nicht umhin, die Eisenbahnstraße anzusteuern, was einige Komplikationen mit sich bringt. Hat er (oder sie) die Bahnhofsbrücke erklommen, müsste er/sie eigentlich mit einem Hinweisschild gewarnt werden, die Geschwindigkeit zu reduzieren, um nicht die wartenden Obus-Gäste umzufahren. Hat der Radfahrer dann den folgenden Anstieg bis zum ehemaligen RAW gemeistert, beginnt das Problem von neuem. Manche Velozipedisten meistern mutig das Problem, indem sie auf der Fahrbahn des Autoverkehrs nach unten rauschen. Das ist nicht verboten. Für alle anderen gilt das Betätigen der Bremse. Denn im Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung steht seit eh und je: "Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme sind oberstes Gebot."

Radschnellverbindungen sind in dieser Hinsicht äußerst kontraproduktiv. Solche Wege kann man zwischen Finow und Finowfurt anlegen oder zwischen Nordend und Oderberg, aber nicht in einer pulsierenden Stadt, wo ständig Gefahrenquellen lauern. Ein bekannter Unfallschwerpunkt ist die Einmündung Kupferhammerweg. Hier fehlt wieder ein Hinweis für die Radfahrer, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Außerdem droht dem unaufmerksamen Radfahrer die Frontalkollision mit einem Obus-Leitungsmast, der mitten auf der Spur steht. Ebenso auf der abwärts führenden Radspur am Krankenhaus. Hier sind solche Dellen im Radweg, die sich gut als Absprungschanze für Skater machen würden. Allesamt lange bekannte Unfallschwerpunkte. Hat die Stadt Eberswalde wirklich kein Geld dafür?

So schlecht, wie in der jüngst veröffentlichten Studie (Platz 18 von 23) zum Thema Radverkehr, kommt die Barnimer Waldstadt allerdings in Wirklichkeit nicht weg. Der Radweg am Finowkanal ist konkurrenzlos schön; ebenso die Erlebnisachse Schwärzetal vom Zoo bis zum Waldsolarheim. Das sind die Pfunde, mit denen Eberswalde wuchern sollte, anstatt die Familien, womöglich mit kleinen Kindern, entlang der nachweislich krebserregenden Abgasluft der Hauptstraßen fahren zu lassen.

(jg) - 24. Mai 2017




Parlamentarische Fahrt im Kiez

maxe.Das Städteforum Brandenburg hat am 8. Juni zu einer »parlamentarischen Fahrt« in die Städte Eberswalde und Fürstenwalde mit den Bundes- und Landespolitikern aus der Region eingeladen.

Dabei soll es insbesondere um die Thematik »Soziale Stadt« gehen. Unter den Teilnehmer befindet sich unter anderen Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung. Für Eberswalde ist hierbei hauptsächlich der Besuch des Brandenburgischen Viertels vorgesehen.

Bürgermeister Friedhelm Boginski (FDP) teilte den Stadtverordneten am 27. April mit, daß Baudezernentin Anne Fellner und Sozialreferentin Barbara Bunge den Besuch seitens der Stadt »intensiv vorbereiten«. Ziel sei, »an diesem Tag mit breiten Bevölkerungsschichten ins Gespräch zu kommen und die Parlamentarier auf die Situation vor Ort hinzuweisen«.

(21. Mai 2017)




Der große böse Wolf wurde mit drei Waldhörnern gespielt.

3. Eberswalder Familienwoche:

"Peter und der Wolf" auf dem Marktplatz

maxe. Als Höhepunkt und Abschluß der 3. Eberswalder Familienwoche fand am dritten Mai-Sonnabend auf dem Marktplatz zwischen Rathaus und Paul-Wunderlich-Haus, wie schon im letzten Jahr, ein kostenloses Konzert mit dem Klassiker der Kindermusikliteratur, nämlich "Peter und der Wolf" von Sergej Prokofjew, statt. Das Brandenburgische Konzertorchester unter der Leitung von Holger Schella spielte auf einer großen Bühne, die Richtung Süden zeigte, aber die Sonne machte an diesem Tag mal eine Pause. Stattdessen wärmten die Klänge der unterschiedlichsten Musikinstrumente die Herzen der Kinder.

Als Einstimmung und Demonstration führte das Orchester die "Sinfonie mit dem Paukenschlag" von Josef Haydn auf, bei der ein kleines Mädchen, das sich mutig meldete, die Pauke benutzen konnte. Danach wurde der Dirigent vorgestellt, der nicht nur sinnlos rumstehe, sondern die Lautstärke, den Einsatz und die Pausen vorgebe, wie im präsentierten "Ungarischen Tanz" von Johannes Brahms. Der Mann am Schlagzeug ließ im nächsten Stück, "Zirkus Renz", das Xylophon ordentlich klingen, und erweckte in dem einen oder anderen Kind bestimmt den Wunsch, auch so spielen zu können.

Derweil fuhr ein Rettungswagen mit Lichtsignal, aber ohne Martinshorn, bis zum Löwenbrunnen, und die Sanitäter versorgten einen verletzten Radfahrer, der am Rand des Brunnens saß und sich sein Bein hielt. Unter Schmerzen und mit Hilfe konnte er einsteigen und wurde dann im Krankenhaus weiter versorgt.

Das Konzert, das auch zahlreiche Gäste der beiden Cafés verfolgten, näherte sich nun seinem Höhepunkt: Die Moderatorin und Sprecherin Katrin Zimmermann stellte die Protagonisten der Handlung vor: der Vogel (Querflöte), die Ente (Oboe), die Katze (Klarinette), Peter (die Streicher) und der Wolf (die Waldhörner). Peter geht aus dem Garten hinaus in den Wald, obwohl der Großvater es ihm verboten hat. Aus den Tiefen des Waldes nähert sich nun der große graue Wolf. Die Katze klettert flink mit Klarinettenklängen auf einen Baum. Die Ente springt aus dem Wasser und versucht zu fliehen, aber der Wolf bekommt sie zu fassen und verschlingt sie. Peter klettert unterdessen auch auf einen Baum und läßt ein Seil mit einer Schlinge hinab, um den Wolf zu fangen.

Der Vogel fliegt immer um die Nase des Raubtiers, während dieser um Peters Baum läuft. "Djummm!" schnappt die Falle zu! Die Schlinge bekommt den Schwanz vom Wolf zu fassen und dieser wehrt sich verzweifelt, aber vergeblich, seiner Gefangennahme zu entkommen. Nun kommen die Jäger aus dem Wald, mit dem Zupfen der Geigen angedeutet, und schießen auf den Wolf. Die Pauke kommt wieder zum Einsatz.

"Halt, halt!" ruft Peter, "ich habe den Wolf doch schon gefangen!" Die Jäger führen den Wolf ab, und wie in einem Triumpfzug folgen der Vogel und Peter. Am Ende der Prozession geht die Katze und der Großvater (das Fagott), der kritisch zu denken gibt: "Und was, wenn Peter den Wolf nicht gefangen hätte, was dann?" Die Ente hört man leise aus dem Bauch des Wolfes wehklagen, denn in seiner Gier hatte er sie lebendig verschlungen. Großer Applaus!!!

Zur Pippi-Langstrumpf-Melodie durften alle Kinder am Ende vorne tanzen und hüpfen, und so klang die Familienwoche würdig aus. Auch zahlreiche Eberswalder, die Mieter bei der WHG sind, und kostenlos derweil den Zoo besuchen konnten, waren es zufrieden.

Jürgen Gramzow - 20. Mai 2017




Feuerteufel schlägt wieder zu

In der Nacht vom 18. auf den 19. Mai brannte gegen 1.30 Uhr in der Havellandstraße ein Wohnmobil aus! Die Nachbarschaft war durch einen Knall einer Explosion aus dem Schlaf gerissen worden. Mehrere Autobesitzer konnten ihre Fahrzeuge nur knapp vor den Flammen retten.

Die Eberswalder Berufsfeuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Vier Einsatzfahrzeuge plus Einsatzleitung.

Gegen 3 Uhr begann die Polizei die Leute der umliegenden Häuser aus den Betten zu klingeln, um sie als Zeugen zu befragen.

Das Wohnmobil ist bereits das zweite Kraftfahrzeug, das in letzter Zeit in der Havellandstraße in Brand gesteckt wurde. Hinzu kommen cirka ein Dutzend abgebrannter Papiermülltonen, die ebenfalls dem »Feuerteufel der Havellandstraße« zur Last gelegt werden. Eine »heiße Spur«, wer hinter den Brandstiftungen steht, gibt es noch nicht.

Klaus Barglow - 19. Mai 2017




Marx mit seiner Familie im Londoner Exil, mit dabei: Friedrich Engels.

Westend-Kino zeigte am 1. Mai den besonderen Film:
Der junge Karl Marx

(Deutschland, Frankreich, Belgien, 2017)
Rezension

maxe. Weite Teile der deutschen Bevölkerung sind verelendet. Selbst das Sammeln von abgefallenen Ästen, totem Holz, wird als Eigentumsdelikt schwer bestraft. Der Film zeigt brutale Verfolgungsszenen im deutschen Wald. Der junge Redakteur der Rheinischen Zeitung, Marx, schreibt, die Menschen können ja in der Bestrafung keine Gerechtigkeit erkennen, da das tote Holz ja vom Eigentum, den Bäumen, abgefallen ist, also kein Eigentum mehr darstellt. Und folglich sich einer ungerechtfertigten Strafe gegenübersehen (gegen die sie sich erheben werden).

Die preußisch-königliche Polizei umstellt das Redaktionsgebäude; drinnen diskutiert der Verfasser des Artikels leidenschaftlich mit den Kollegen, die ihm vorwerfen, die Arbeit zu gefährden; doch Marx hat genug von Andeutungen und Beschwichtigungen der Zeitung, entriegelt schließlich die Tür und läßt sich verhaften.

Währenddessen muss der Industriellensohn Engels in Manchester mitansehen, wie sein Vater, der Fabrikant, die für einen Hungerlohn arbeitenden Spinnerinnen behandelt. Eine aufmüpfige irische Arbeiterin wird auf der Stelle gefeuert, doch da ist es schon um Friedrich geschehen. Er findet Mary Burns in einer irischen Spelunke, und auch ein kräftiger Fausthieb eines erbosten Arbeiters kann ihn nicht von der Verwundung des Herzens befreien. Schon gar nicht, nachdem er beim Aufwachen das besorgte Gesicht von Mary über sich sieht.

Marx und seine Frau Jenny sind im Exil in Paris. Der Verleger Ruge gewährt ihnen ein Obdach. Hier tritt eines Tages der junge Engels ein, doch Marx ist kaum erfreut ihn zu sehen; ihn, den Bourgois, der sich anmaßt von Kommunismus zu schreiben. Doch Engels teilt ihm seine Bewunderung der Kritik der Hegelschen Philosophie mit, des "Werks eines Genies", und auch Marx kommt nicht umhin, Engels seinen Respekt zur "Lage der arbeitenden Klasse in England" zu zollen. Der Gastgeber tritt in den leeren Raum, und eben noch Kontrahenten, findet man die beiden Philosophen auf der Straße in reger Diskussion.

In einem Wirtshaus spielen sie Schach, unterhalten sich und trinken, bis sie kaum noch nach Hause finden. Engels empfiehlt Marx das Studium der englischen Ökonomen wie Smith und Ricardo, denn dieser Baustein fehle ihm noch. Da sich Marx in Frankreich auch politisch betätigt, unter anderem mit Proudhon und Bakunin verkehrt, die für die Abschaffung des Eigentums eintreten, des angeblichen Grundübels der Ausbeutung, und auch mit Kritik am preußischen Staat nicht hinter dem Berg hält, wird er schließlich von heute auf morgen ausgewiesen; er kommt mit der Familie in Brüssel unter, muss sich jedoch jeglicher politischer Betätigung enthalten. Doch Jennys geliebtes Lenchen, die Haushälterin, ist wieder bei der Familie.

Über Friedrich Engels` Kontakte in England findet Marx und sein Mitstreiter Anschluß an den Bund der Gerechten, obwohl sie Weitling, einen begnadeten Redner, dem Marx Substanzlosigkeit vorwarf, in einem Arbeitstreffen schwer beschädigten. Auch Engels sieht sich Vorwürfen seines Vaters ausgesetzt, mit einfachen Arbeitern und sogar diesem Marx gemeinsame Sache zu machen. Doch er lässt sich nicht beirren. Türen knallen.

Jenny bekommt eine weitere Tochter (wie es dazu kam sah man eine Viertelstunde vorher) und nach schwerem Geburtskampf, den Lenchen und ein Arzt betreuten, darf Karl das neugeborene Geschöpf in den Arm nehmen und es Laura nennen. Jenny stimmt zu, nachdem auch Lenchen nichts dagegen hat. Marx und Engels erhalten von Proudhon sein neuestes Werk "Philosophie des Elends", aber keine Zusage für eine Tätigkeit als Korrespondenten für den Bund der Gerechten. Bei diesem steht ein Kongress an, zu dem Delegierte aus ganz Europa anreisen. Doch Marx und Engels haben keine Akkreditierung als Redner! Sie haben aber ein Faustpfand, nämlich Marx` Antwort auf Proudhon: "Das Elend der Philosophie".

Engels erreicht in einer eigenen Abstimmung das Rederecht, und in dem folgenden Auftritt vor den Delegierten beschwört er den gewaltsamen Kampf der unterdrückten Arbeiterklasse, worauf Bakunin unter Protest den Saal verläßt. Engels legt dar, nur der Unternehmer habe die wirkliche Freiheit; die Lohnarbeiter hätten nicht die Freiheit auf den Verkauf ihrer Arbeitskraft zu verzichten. "Es ist ein Spiel mit gezinkten Karten!" Es gäbe keine Gleichheit der Menschen, und der Bourgois sei in Wirklichkeit ein Feind. In einer Kampfabstimmung erreicht Engels die Umbennung in "Bund der Kommunisten", und hinter ihm bringen, schon darauf vorbereitet, Jenny und Mary das neue Banner an: Proletarier aller Länder vereinigt euch! - während die Anhänger von Proudhon unter Protest entschwinden.

Zurück am Meer, in Oostende, sieht man Friedrich und Karl, die Kinder, und die beiden Frauen am Strand. Mary meint, sie wolle keine Kinder von ihrem Fred, er sei nicht der Mann dafür. Außerdem wolle sie keine Bourgois-Ehefrau werden, sondern arm bleiben und weiterkämpfen. Ihre Schwester würde schon, meint sie augenzwinkernd. Währenddessen diskutieren Engels und Marx den Auftrag des neuen Bundes, ein Programm zu entwerfen. Die Arbeit ist dringend, doch Marx ist müde. Er will nur noch ein Buch schreiben und nichts weiter. Doch Engels überredet ihn zur gemeinsamen nächtelangen Arbeit, eines Manifestes, das mit den Worten beginnen wird: "Es geht ein Gespenst um in Europa, das Gespenst des Kommunismus ..."

Ein gelungener Film, glaubwürdig und mit excellenter Ausstattung, sehr gute Schauspieler und auch der philosophische Hintergrund kam nicht zu kurz. Die DEFA hätte es nicht besser machen können!

Jürgen Gramzow - 2. Mai 2017




Für sozial gerechte Mieten

In Eberswalde sind die Mieten laut Mietspiegel in den letzten zehn Jahren um etwa 30 Prozent gestiegen.

Im gleichen Zeitraum haben sich auch die Betriebskosten, insbesondere für Heizung, Strom und Gas beträchtlich erhöht. Nach Abzug der Kosten für das Wohnen bleibt den Bürgern immer weniger Geld zum Leben. Das schmälert den Wohlstand und bewirkt eine verstärkte Armut. Besonders sozial Schwache und ältere Menschen sind von Armut betroffen und können sich ihre Wohnung nicht mehr leisten.

Andererseits hat die stadteigene Wohnungs- und Hausverwaltungsgesellschaft mbH Eberswalde in ihrer Satzung eine Verpflichtung, »...breite Schichten der Bevölkerung der Stadt Eberswalde mit Wohnungen zu sozial vertretbaren Mieten« zu versorgen. Tatsächlich aber ist sie als größter Vermieter in der Stadt mit ihrer Geschäftspolitik zugleich Preistreiber bei den Mieten.

Im Interesse sozial gerechter Mieten in Eberswalde fordern wir:

  • Der Bürgermeister der Stadt hat als Gesellschaftervertreter der WHG Einfluß auf die Geschäftspolitik der WHG für sozial gerechte Mieten zu nehmen.
  • Die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung müssen dafür Sorge tragen, daß die WHG ihren satzungsgemäßen Auftrag für sozial gerechte Mieten erfüllt. Dazu sind ggf. ergänzende Satzungsregelungen zu beschließen.
  • Die WHG ist in der Verantwortung, durch treuhänderisches Handeln für die Mieter auf die Minimierung der Betriebskosten hinzuwirken.
  • Die Geschäftstätigkeit der WHG ist auf die eigentliche Aufgabe der Wohnungswirtschaft zu beschränken. Es sind alle Aktivitäten zu unterlassen, die das Betriebsergebnis zulasten der Mieter schmälern.
  • Grundlage der Wohnungsmieten der WHG muß die reale Kostenentwicklung sein. Die einfache Anlehnung der Mietgestaltung an den Mietspiegel steht gegen den Grundsatz der Bereitstellung von Wohnungen mit sozialen Mieten. Als größter Vermieter in der Stadt hat die WHG die Pflicht, dämpfend auf die Mietentwicklung in der Stadt zu wirken.

Interessengemeinschaft der Mieter Eberswalde - 1. Mai 2017




Workshop im Club am Wald:
Waldsportanlage entwickeln

Young Rebels begrüßen Erweiterungspläne

Der Andrang bei dem von der Eberswalder Stadtverwaltung initiierten Workshop zur zukünftigen Entwicklung der Waldsportanlage zu einem Sportpark war seitens aller Altersgruppen groß. So folgten auch die Mitglieder des Eberswalder BMX- und Skate-Vereins »Young Rebels e.V.« der Einladung in den »Club am Wald«, um den Gestaltungsprozeß aktiv zu begleiten und eigene Ideen in die Planung einzubringen.

Den jungen Vereinsmitgliedern ist es dabei wichtig, daß die Anlage all ihren Nutzern, vom Schulsport über den Vereinssport bis zum generationsübergreifenden Individualsport, die besten Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bietet. Um eine möglichst breite Zielgruppe ansprechen zu können, muß der Sportpark auch ihren unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen. Aus Sicht des Vereins kann dies nur mit der vorgeschlagenen Zusatzvariante gewährleistet werden, die auch eine BMX- und Skateranlage beinhaltet.

Der Vereinsvorsitzende Florian Schirmer erklärt dazu folgendes:

»Gerade Kindern und Jugendlichen fehlt es in der Stadt Eberswalde an Orten, wo sie sich im Freien treffen und sportlich ausprobieren können. Ohne weitere finanzielle Hindernisse kann ein attraktiver Waldsportpark mit vielfältigen Möglichkeiten eine große Chance sein. Zu diesen Möglichkeiten gehört aus unserer Sicht beispielsweise auch eine Skater- und BMX-Anlage, die den heutigen Anforderungen des Sports gerecht wird. Dieser hat sich in der Vergangenheit rasant entwickelt und wird auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Daß das so ist, zeigt uns auch das gestiegene Interesse von Jugendlichen, welches uns am „Club am Wald“ bereits jetzt an gewisse Kapazitätsgrenzen bringt. Die Anlage bietet dort zwar gerade für die Jüngeren die Möglichkeit, sich in diesen Sportarten auszuprobieren, ohne auf die wichtige Bindung an den Jugendclub verzichten zu müssen. Mit zunehmenden Alter suchen sie dann aber auch andere Herausforderungen, was dort nur bedingt umsetzbar ist. Deshalb braucht es eine neue Skateranlage, die zugleich auch eine Entlastung für Anwohner mit sich bringen würde.«

Auch die Mitglieder des Vereins »Young Rebels« wollen ihren Eigenanteil zur Jugendarbeit der Stadt Eberswalde leisten. Der Verein kann sich deshalb vorstellen, sein Angebot noch weiter auszubauen und mit der Ausrichtung von Sportevents direkt an der Entwicklung der Sportstätte mitzuwirken und Interessierte für den Sport zu gewinnen.

Stefan Schmiedel - 26. April 2017


Siehe auch: hier




Kinderärztin verläßt den Kiez

maxe. Die Kinderärztin Dipl.-Med. Felicitas Ziegler verläßt nach mehr als 30 Jahren das Brandenburgische Viertel. Sie schließt ihre Praxis in der Frankfurter Allee 64 (EKZ Heidewald) und zieht nach Finow um.

Neueröffnung der neuen Kinderarztpraxis in der Eberswalder Str. 69 in Finow (nähe Stern Apotheke) soll Montag der 15. Mai 2017 sein.

Das Brandenburgische Vietelt gilt als der "jüngste" Eberswalder Ortsteil, wobei hier nicht gemeint ist, daß das älteste Haus im Kiez noch keine 40 Jahre alt, sondern vielmehr das Durchschnittsalter der Einwohnerinnen und Einwohner deutlich unter dem der anderen Eberswalder Ortsteile liegt. Daher ist hier auch der Anteil an Kindern vergleichsweise hoch.

Künftig müssen die Kinder aus dem Brandenburgischen Viertel für den Arztbesuch nach Finow fahren. Gründe für die Entscheidung, die Praxis nach Finow zu verlegen, sind bislang nicht öffentlich bekannt geworden.

(25. April 2017)




Abrißbagger in der Lübbenauer Straße im Februar 2014. War das der letzte Wohnungsabriß?

Kiez mit mehr Einwohnern

Bevölkerung im Viertel wuchs 2016 um fast 5 Prozent

maxe. Die Einwohnerzahl der Stadt Eberswalde erhöhte sich im Jahr 2016 um 582 auf nunmehr 41.134. Erstmals seit 1990 kehrte sich damit der Nachwende-Schrumpfungsprozeß um.

Bemerkenswert ist, daß erstmals auch das Brandenburgische Viertel am Bevölkerungswachstum beteiligt war. Und dies sogar überproportional. Ende 2016 lebten 6.678 Menschen im Kiez, das waren fast 300 mehr als Ende 2015. Dies entspricht einem Zuwachs um etwa 4,6 Prozent. Für die Gesamtstadt liegt dieser Wert hingegen nur bei 1,4 Prozent.

Dabei hat sich die Zahl der gemeldeten Personen mit Nebenwohnsitz deutlich reduziert. Während des Jahres 2016 betraf dies nur noch im Mittel 50 Menschen. Ende 2014 waren es noch 251.

Nach den MAXE vorliegenden Zahlen war im 1. Quartal 2015 der Tiefpunkt erreicht. Damals wohnten 6.097 Personen mit Hauptwohnsitz sowie 200 mit Nebenwohnsitz, in Summe also 6.297 Personen im Kiez.

Ein Jahr zuvor, im Februar 2014, waren in der Lübbenauer Straße nochmals 90 Wohnungen abgerissen worden (siehe Video). Danach fiel im Frühjahr 2015 noch das alte Gebäude der Schwärzesee-Grundschule dem Abrißbagger zum Opfer. Inzwischen sind die Räumlichkeiten der neuen Schule zu eng für die wieder wachsende Schülerzahl.

Die wachsende Einwohnerzahl ist Folge des höheren Zuzugs. In ganz Eberswalde standen im vergangenen Jahr 3.074 Zuzügen 2.357 Wegzüge gegenüber. Aus eigener Kraft können die Eberswalder ihre Zahl nicht beibehalten. Den 387 Geburten standen 522 Sterbefälle gegenüber.

Die gestiegene Bevölkerungszahl ist dabei fast ausschließlich dem Zuzug von Ausländern zu verdanken, im Saldo 572, während der deutsche Bevölkerungsteil immerhin 10 Personen zum Positvsaldo beisteuerte. Den 1.324 Zuzügen stehen bei Ausländern 789 Wegzüge gegenüber. Und auch deren Geburtensaldo ist positiv. Bei 6 Sterbefällen kamen 43 Kinder als Neu-Eberswalder zur Welt.

In der nachfolgenden Tabelle stehen die genauen Zahlen für das Brandenburgische Viertel:


Datum Hauptwohnsitz Nebenwohnsitz Gesamt

31.03.2015 6097 200 6297
31.03.2016 6363 50 6413
30.06.2016 6436 48 6484
30.09.2016 6546 47 6593
31.12.2016 6626 52 6678


(12. Februar 2017)

Siehe auch: Zwei Drittel wohnen hier




Neue Bürgersprechstunde

Zu allen sozialen Fragen und Behindertenangelegenheiten

Die neue Bürgersprechstunde im Brandenburgischen Viertel findet erstmals am Donnerstag, den 19. Januar 2017, statt. In der Zeit von 9 bis 12 Uhr können sich Bürger mit allen sozialen Fragen und Behindertenangelegenheiten an die Sprechstunde wenden, welche von Barbara Bunge, Sozialreferentin der Stadt Eberswalde, gehalten wird.

Die Sprechstunde findet in den Räumlichkeiten des Bürgerzentrums in der Schorfheider Straße 13 statt.

Im Folgenden wird die Sprechstunde jeden dritten Donnerstag im Monat jeweils in der Zeit von 9 bis 12 Uhr angeboten. Nächste Termine sind der 16. Februar 2017 sowie der 16. März 2017.

Nancy Kersten,
Pressesprecherin der Stadtverwaltung Eberswalde

(veröffentlicht am 5. Januar 2017)




Die verwandelte Stadt

Wie sich das Brandenburgische Viertel seit 1990 entwickelte

Im Museum der Stadt Eberswalde kann man sich zur Zeit die Ausstellung »Die verwandelte Stadt« ansehen. Hier wird der Versuch unternommen, die vielfältigen Entwicklungen des letzten Vierteljahrhunderts darzustellen, einer Zeit großer Umbrüche, im gesellschaftlichen wie im privaten. Man muß den Museumsmachern, wie auch dem Amt für Wirtschaftsförderung, das einen Begleitband gestaltet und gedruckt hat, Respekt zollen für einen bunten Überblick der Highlights von Kultur, Wirtschaft, Sport, Städtebau, Bildung und Politik.

Gezeigt werden Produkte der Seilrollenfertigung des ehemaligen Kranbaus, Highend-Lautsprecher der Firma C.E.R.T., ein Bedienelement eines Außenfahrstuhls, Utensilien eines Faschingsclubs, diverse Sportpokale und eine Videodokumentation über Eberswalde im Jahre 1990.

Daß über den Bau des Paul-Wunderlich-Hauses berichtet wird, über die Wiedereröffnung der forstlichen Fachhochschule und über die Sanierung und den Umzug des psychiatrischen Landeskrankenhauses, das alles ist natürlich selbstverständlich. Weniger verständlich ist hingegen, daß die Finower, die Nordender, die Ostender, die Westender und die Bewohner des Brandenburgischen Viertels in der Stadtgeschichte der letzten 25 Jahre überhaupt nicht vorkommen, so als sei Eberswalde noch der kleine Marktflecken des 18. Jahrhunderts, der vom Kanal bis zur Kirche reicht.

Die Passage wurde gebaut. Zu dieser Zeit wurde wohl in jeder größeren deutschen Stadt ein Einkaufscenter errichtet. Dafür mußten viele kleine Läden, besonders in der Eisenbahnstraße, ihr Geschäft aufgeben. Die Altstadt wurde saniert, sehr lobenswert. Aber damit die steigenden Mieten an den Mann bzw. die Frau gebracht werden können, mußte anderswo in Eberswalde »der Markt bereinigt« werden.

Diese andere Stadtgeschichte illustriert nebenstehende Abbildung: Im Brandenburgischen Viertel wurden im letzten Jahrzehnt 26 Wohnblöcke abgerissen. Preiswerter Wohnraum für 3000 Menschen!
Das Reimannviertel war in den 1980ern gefragt bei jungen Familien, moderne Häuser mit Zentralheizung und Bad. Auch viele Familien der sowjetischen Bundesgenossen wohnten hier im Waldviertel, während die MiGs zum Landeanflug nach Finow ansetzten.

In dem Video, das im Museum läuft, kann man zurückblicken: auf ein Reimannviertel voller Menschen, auf gut besuchte Kaufhallen, auf Spielplätze, die noch weit vom heutigen Standard entfernt waren – auf ein junges Wohngebiet, das noch vorwiegend von Sand, von Kiefern und von Trabants beherrscht wurde.

Reimannviertel – dieser Name wurde schnell obsolet in der neuen Marktwirtschaft Brandenburgs. Was lag näher, als das Viertel nach dem Land und die Straßen nach ihren Städten zu benennen? Ein Zeichen von märkischem Patriotismus. Aber auch ein Zeichen davon, die eigene Geschichte verdrängen zu wollen. Wenigstens das Denkmal des Namensgebers Max Reimann durfte stehenbleiben.

Noch wohnten 1992 über 13.000 Menschen im neuen Brandenburgischen Viertel, die teilweise recht gut verdienten. Der Geist der Zeit erforderte nun ein Einkaufszentrum und ein Bankgebäude, und so kam das Viertel zu einem richtigen Zentrum mit einem zentralen Platz, der zum Treffpunkt, zum Marktplatz und zum Festplatz wurde.

Aber vielen Familien wurde es zu eng im Wohngebiet, sie wollten ein Häuschen im Grünen, es gab ja so günstige Kredite vom Bankhaus! Wohnst du noch, oder baust du schon? Die neue Zeit machte es möglich.
Dazu kam die allgemeine Situation in den östlichen Bundesländern mit hoher Arbeitslosigkeit, was den Wegzug der jungen Leute in den Westen zur Folge hatte.

So kam es, daß immer mehr Wohnungen leer standen, die Vermieter nur noch wenig investierten und ein Block nach dem anderen abgerissen wurde. Es hieß, es werde im Rahmen des Stadtumbaus »zurückgebaut«. Ein schönes Wort für die Vernichtung von Werten. Erst kam der Bagger, dann kam der Schutt, dann kam die Sandfläche und dann kamen die Kräuter und Bäumchen. Gras wuchs über die ganze Sache.

Aber nicht nur Wohnungen mußten weg. Ganze 4 Schulen wichen den »Stadtumbauern«: die Grundschule Am Stadtwald (vorher 6. POS Max Reimann), die Gesamtschule Rosa Luxemburg (13. POS), die Gesamtschule Albert Einstein (14. POS Ernst Thälmann) und schließlich, im letzten Jahr, das alte Gebäude der Schwärzesee-Grundschule. Dabei wohnen hier im Viertel die meisten Kinder von Eberswalde. So viele Spielplätze wie hier gibt es in keinem anderen Stadtteil!

Aber die Goetheschule war wichtiger. Schließlich stammte sie noch aus alter preußischer Zeit. So müssen nun viele Oberschüler weit fahren am frühen Morgen. Mit einem Schülerabo der Barnimer Busgesellschaft (BBG).

Ach ja, die Busse! Die fehlten ein bißchen in der Ausstellung. Was wäre Eberswalde ohne seine Obusse? Das ist ein Auftrag ans Stadtmuseum. Das sollte man nicht der BBG alle Jubeljahre überlassen.

Das ehemalige Reimannviertel jedenfalls hat sich, ungewollt, dahin entwickelt, wie es sich der planende Architekt eigentlich vorgestellt hatte: großzügig, weit, mit Sonne und Licht und viel Grün. Und vielen spielenden Kindern. Aber was der Architekt sagt, ist das eine, das andere bestimmt die Politik ...

Jürgen Gramzow – 23. November 2015




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