Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel
in Eberswalde

Regelmäßige Kiez-Termine

Kulturbund Klub "Heinrich Mann"
Cottbuser Str. 5a (hier mehr):
Malzirkel 1./3. Do 14 Uhr
Handarbeiten 2./4. Do 14 Uhr
Foto-Club 2. Di, letzt. Di 18.30 Uhr
FG Ornithologie 3. Di 18.30 Uhr
Klöppelgruppe 4. Dienstag 14 Uhr

Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ):
Mütter-Fitness-Gruppe
Mo 9.30 Uhr, SV Motor Turnhalle
Potsdamer Allee 37
Krabbelgruppe Mi 9.30 - 11 Uhr
Bonhoeffer-Haus, Potsdamer Allee

AWO Ortsverein Finow:
Nachmittag im Seniorenclub
Mi 14 Uhr, Frankfurter Allee 24

WBG-Vereinshaus, Havellandstr. 15:
Sportgruppe @ H15 Mo 18.30-20 Uhr
Offene Naehwerkstatt Mi 10-13 Uhr
Repair-Café & Six-to-Zero Fr 15 Uhr
Hebewerk e.V. im H15

Gemeindezentrum:
Familiennachmittag dienstags
16 - 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Potsdamer Allee 35
Familiensport, Di 15-16 Uhr
Do 15-16.30 Uhr, SV Motor Turnhalle
Potsdamer Allee 37

WBG-Freizeitschiff:
Rommé, Skat ... Mo 14 Uhr
Handarbeitstreffen Do 13 Uhr
Prignitzer Str. 48


Der Herbstmond schien am Sonntagmorgen (15.9.) besonders schön, mit einem leichten Lichtkranz umgeben.

Veranstaltungen

Mo, 16. September, 17 Uhr:
Sitzung Sprecherrat »Soziale Stadt«, Bürgerzentrum, Schorfheidestr. 13. siehe hier.

Di, 17. September, 19 Uhr:
»Innerdeutsche« Beziehungen anhand von Zeitdokumenten 1961-1970. Vortrag von Eberhard Wühle. Orr: Museum Eberswalde, Steinstr. 3



Sa, 28. September, 13-20 Uhr:
Straßenfest Eberswalde
Stände, Konzerte und Aktionen
in der Ruhlaer Straße

So, 29. September, 14-17 Uhr:
Radtour zur Industriekultur entlang des Finowkanals Treff: Tourist-Information, Steinstraße 3, nur mit Voranmeldung (03334/64520).

MAXE-Volltextsuche:
Kontakt zur


Leben und Natur
Grundsteinlegung für das neue Eberswalder Wohngebiet »Max Reimann« am 19. Juli 1977. Mehr dazu siehe die Artikel »Reimannviertel geplant mit Hallenbad, Sauna, Bibliothek und Poliklinik« und »Die verwandelte Stadt«

Neues Kunstprojekt im Brandenburgischen Viertel:
Lebensgeschichten gesucht

maxe. Der Sprecherrat »Soziale Stadt« im Brandenburgischen Viertel hatte auf seiner Novembersitzung unter anderem über einen Förderantrag zum Thema »Die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels, gezeigt in Bildern der Lebensgeschichten seiner Bewohner«. Knapp 5.800 Euro werden dafür zur Verfügung gestellt. Die elf anwesenden Sprecherratsmitglieder befürworteten den Antrag einstimmig. Die Ausstellung soll zum zweiten Quartal 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Initiiert wurde das Projekt von der jungen Künstlerin Anna-Maria Heß, die seit einiger Zeit selbst im Viertel lebt und freischaffend tätig ist. Die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels soll auf der Basis der Lebensgeschichten seiner Bewohner in Form einer multimedialen Ausstellung gezeigt, veranschaulicht und zugänglich gemacht werden, heißt es in der Projektvorstellung. Ziel sei es die Sichtweise auf das Brandenburgische Viertel sowohl von innen, als auch von außen, auf eine positive Art zu verändern. Angesprochen sind Menschen, die ihr Leben lang oder einen großen Teil ihres Lebens im Brandenburgischen Viertel wohnen bzw. gewohnt haben und auch von den Anfängen berichten können.

Die Künstlerin bewegt sich dabei auf mehreren Ebenen. Auf der ersten Ebene will sie sich mit den Projektteilnehmern in und mit dem Brandenburgischen Viertel definieren und identifizieren. Auf der zweiten Ebene soll es das multimediale Erleben der Ausstellung einer Vielzahl von Menschen, regional und national, möglich machen, die jeweiligen Sichten der Teilnehmer parallel zu durchlaufen, sie miteinander zu vergleichen und eigene Sichten zu gewinnen. Die so erreichte Blickverschiebung soll nicht zuletzt zu einem Imagewechsel des Brandenburgischen Viertels führen.

Das Projekt umfaßt zwei Teile. Im ersten Teil werden die Teilnehmer gesucht durch gezielte und direkte Ansprache in den verschiedenen Einrichtungen im Viertel, wie dem Spreewaldcafé, aber auch auf der Straße. Kleinanzeigen in einem regionalen Wochenblatt soll das ergänzen und einen speziellen Interessentenkreis erschließen, der sonst nicht erreichbar wäre. Zudem kan man sich telefonisch oder per eMail melden.

Infrage kommen vor allem Ältere (50+), die sowohl über die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels berichten können, als auch bereit sind, über persönliche Erlebnisse zu erzählen, um so ihre Erinnerungen öffentlich zu teilen.

Wer sich bereit erklärt, an dem Projekt teilzunehmen, wird sodann in einem persönlichen und möglichst intimen Gespräch an einem Ort ihrer Wahl oder bei einem Spaziergang durch das Viertel gebeten, über ihr Leben preiszugeben was und wieviel sie möchten.

Die Interviews werden, je nach Wahl, mittels Diktiergerät oder schriftlich dokumentiert. Momente des Gesprächs werden mit verschiedenen Kameras, in Form von Fotografie und Film, eingefangen und zeichnerisch festgehalten. Die Teilnehmer werden zudem gebeten, in ihren Fotoalben zu kramen, ob sie deren Schätze für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchten. Ziel ist, das Brandenburgische Viertel in einer sehr persönlichen, lebensnahen und emotionalen Weise in Szene zu setzen.

Nach der Materialsammlung beginnt der zweite Teil des Projektes.

Die multimediale Ausstellung soll die Entwicklung des Brandenburgischen Viertels auf zwei Ebenen präsentieren. Zum einen wird die allgemeine Entwicklung seit der Planung und Grundsteinlegung bis heute dargestellt durch alte Fotografien, Zeichnungen und Grundrissen sowie erklärenden Texten, ergänzt durch Ton- oder Filmaufzeichnungen der Gespräche. Die Sinne des Betrachters werden so auf die verschiedensten Arten angeregt.

Als zweite Ebene wirken die persönlichen Lebensgeschichten der Teilnehmer. Sie sollen als großformatiges Buch oder Album präsentiert werden. In diesem Buch werden Text und Bild (Fotografien und Zeichnungen) miteinander kombiniert. Die einzelnen Teilnehmer werden vorgestellt und die gesammelten Geschichten chronologisch dargestellt. So wird auf behutsame Weise eine persönliche und emotionale Verbindung zum Leben der Teilnehmer geschaffen. Der Betrachter selbst bestimmt, wie und wieviel er miterleben und erfahren möchte.

Die Bücher, welche die jeweilige persönliche Geschichte dokumentieren, erhalten die Teilnehmer nach Ausstellungsende als Andenken.

(9. November 2018)




Familienfest auf dem Potsdamer Platz am 8. September:
Fête de la Viertel

Ein buntes Familienfest findet am Samstag, dem 8. September, auf dem Potsdamer Platz im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde statt. Von 14 Uhr bis 18 Uhr soll gezeigt werden, was das Brandenburgische Viertel zu bieten hat. Eröffnet wird das Fest im Viertel von Bürgermeister Friedhelm Boginski.

Neben viel Musik, kulinarischen Angeboten, verschiedenen Mitmachaktionen, einem Tanzkurs und Thaiboxen, Kleider-Verschenke-Markt und sportlichen Aktivitäten gibt es weitere Highlights wie eine mobile Cocktailbar für alkoholfreie Erfrischungen, eine Hüpfburg, Segways und Lastenfahrräder zum Ausprobieren. Wer Lust hat, kann sich im Jonglieren oder beim Spirkus-Mitmachzirkus üben. Für Fest-Stimmung sorgen Live-Musik von The Epix, DJane Lady Undertone mit musikalischem Programm für Jung & Alt.

Und natürlich bringen sich zahlreiche Akteure des Viertels an diesem Tag ein: Das Spreewald-Café zieht beispielsweise auf den Potsdamer-Platz. Hier und an verschiedenen Stationen gibt es die Möglichkeit zum Austausch und zum Kennenlernen. Das Quartiersmanagement, die WBG, die Polizei und die Träger aus dem Viertel informieren, was im Allgemeinen los ist im Brandenburgischen Viertel.

Organisiert wird das Fest vom Quartiersmanagement des Brandenburgischen Viertels (S.T.E.R.N GmbH) und vom Familienzentrum Buckow e.V. Unterstützt wird das Fest von der Stadt Eberswalde, der WBG und vielen Akteuren und Einrichtungen vor Ort.

Nancy Kersten (Pressesprecherin der Stadtverwaltung Eberswalde)
(veröffentlicht am 3. September 2018)


Quartiersmanagement im Bürgerzentrum · Schorfheidestraße 13 · 16227 Eberswalde
Telefon: 03334/818245 · eMail:




Nachbarschaftstreff am 3. September 2018, 15 - 18 Uhr:
»Wer sind die denn?!«

Wer wohnt da eigentlich?
Weißt du welche Sprache dein Nachbar spricht?
Woher kommt der überhaupt?
Warum sind die nebenan immer so laut? Muß das sein?
Warum guckt der denn so?

Wir wollen essen, fragen, zuhören, antworten und verstehen. Kommt und erzählt von eurem Leben. Ob vor der Wende, nach der Wende, mit oder ohne Fluchtgeschichte, mit oder ohne Hobby, mit oder ohne Kinder. Wir interessieren uns!

Bringt eure Leibspeise mit und laßt uns gemeinsam essen. Ein Stück Nachbarschaft probieren….

Die Veranstaltung erwächst aus der Kooperation zwischen Dietrich-Bonhoeffer-Haus, der Koordinationsstelle für Geflüchtetenarbeit des evangelischen Kirchenkreises und dem Familienzentrum Spreewaldstraße und wird über das Programm »Soziale Stadt« gefördert.

Wir treffen uns am 3. September, ab 15 Uhr, im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in der Potsdamer Allee 35.

Dorothea Malik (Familienzentrum) - 30. August 2018


Dietrich-Bonhoeffer-Haus · Potsdamer Allee 35 · 16227 Eberswalde
Tel: 03334 383930 · Fax: 03334 383931
eMail: gemeindezentrum-bbv@t-online.de




Konzert im Gemeinschaftsgarten:
Mama spielt die beste Musik...

Am Abend des 19. August 2018 fand im Gemeinschaftsgarten an der Schorfheider Straße im Brandenburgischen Viertel das Eberswalder Gartenkonzert Nr. 3 statt, bei dem die Sängerin und Liedermacherin Johanna Zeul auftrat, die - nach eigener Bekundung - »mit den Fingern in der Steckdose schläft«.

Müdigkeit und Langeweile kamen jedenfalls nicht auf für die zahlreichen Besucher, die dem Spektakel im Grünen und bei bestem Wetter lauschten. Mit »Ich will was Neues« startete die Sängerin ihr Programm, mit dem sie den Zeitgeist und seine Shopping-Ekzesse aufs Korn nimmt. »Hey Fremder« war fast eine persönliche Beichte von Verlangen, mit dem sich zahlreiche Besucher offenbar identifizierten, denn auf den unklaren Schluss kam der Beifall nur sehr zögerlich.

Ob Johanna Zeul nun »kein Geld auf dem Mond« braucht oder ihren Liebsten rettet, der zu weit hinausschwimmt - denn nur er allein kann ihren Hunger stillen - sie wird jedenfalls sein Herz nicht brechen, hoffentlich im Gegensatz zu den Zuschauern, die ihr Herz an eine junge erfrischende Künstlerin verloren, die gerade eben das zweite Album ihrer Karriere herausgebracht hat.

Verlieren Sie nicht die Adresse der Liedermacherin auf www.johannazeul.de.

Ihr Webauftritt ist nicht das »Labyrinth ihres Lieblingstraums«, sondern mit dem Erwerb einer Platte kann der geneigte Leser »im Hier und Jetzt ankommen« und der jungen engagierten Künstlerin, eine gerechte Unterstützung zukommen lassen, damit sich ihr rhythmisches Schlußgeständnis nicht bewahrheiten muß: »Ich bin allein!«

Nein, Johanna Zeul nimmt ihre Zuhörer nicht »auf den Arm«, wenn sie ihr das Fell abziehen sollen, sondern die obligatorische Zugabe kündigt ihre kleine Tochter am Mikrofon an: »Mama spielt die beste Musik im Radio und mein Papa ist auch hier!«

(jg) - 19. August 2018


Siehe auch .»Gartenkonzert im Kiez«.
Mehr über die Gartenkonzerte in Eberswalde erfahren Sie hier.




Leben auf dem Potsdamer Platz

Sommerfest im Kiez am 8. September, 14 bis 18 Uhr

maxe. Die Belebung des Potsdamer Platzes ist ein Thema, welches seit Jahren auf der Agenda steht. Im Vorjahr hatte das Quartiersmanagement (QM) in den Sommermonaten eine regelmäßige »Bespielung« mit kleinen oder größeren Aktionen organisiert. Bis Mai war das QM fast ein halbes Jahr unbesetzt, so daß es keinerlei Vorbereitungen gab. Der Sprecherrat »Soziale Stadt« wollte sich zwar bereits im März auch mit diesem Thema befassen, wurde aber seitens der Stadtverwaltung ausgebremst. Der Sozialdezernent blieb damals der Sitzung fern und hatte auch keinen Vertreter geschickt.

Die beiden externen Quartiersmanagerinnen Patricia Berndt und Ute Truttmann, die Anfang Mai ihre Arbeit aufgenommen hatten, wollen dennoch etwas tun. »Vorstellbar wäre ein Sommerfest im August, das dann jedes Jahr gefeiert wird«, schlugen sie zur Sitzung am 11. Juni dem Sprecherrat vor. Inzwischen steht der Termin fest: Es ist Sonnabend, der 8. September, von 14 bis 18 Uhr.

Die Sprecherratsmitglieder brachten sich mit weiteren Ideen ein. So wurde beispielsweise die Einbeziehung des Eberswalder Flötenorchesters angeregt, ein Graffiti-Workshop auf dem Potsdamer Platz und ein »Erntefest« in dessen Rahmen Marmelade gekocht werden könnte. Eine entsprechende Koch AG gebe es bereits im Eltern-Kind-Zentrum in der Kita »Arche Noah«, informierte Tabea Westphal. Vorgeschlagen wurde auch ein Leitsystem im Viertel, bei dem in einzelnen Aktionen Wegweiser auf die Gehwege gemalt werden könnten.

Marco Reinhardt, der die Eberswalder Wohnungsgenossenschaft im Sprecherrat vertritt, schlug als weitere Projektidee vor, die Broschüre »Familie Fröhlich stellt sich vor« zu aktualisieren und neu herauszugeben. Sie sei sehr hilfreich bei der Vermietung von Wohnungen im Brandenburgischen Viertel. Für die Träger möglicher Förderanträge wäre ein Flyer hilfreich, so Marco Reinhardt weiter, in klargestellt wird, was förderfähig ist und was nicht. Schließlich regte er an, zur Verbesserung der Kommunikation im Sprecherrat einen Newsletter zu realisieren.

Das QM wird die vorgeschlagenen Projekte und Aktionen zusammenfassen und die Teilnahme der Unterstützer organisieren. Weitere Ideen für den Potsdamer Platz und für den Kiez insgesamt sind gern gesehen.

(29. Juli 2018)


Quartiersmanagement Brandenburgisches Viertel · Kontaktbüro Soziale Stadt Sprechzeiten: Dienstag, 13 - 18 Uhr Bürgerzentrum · Schorfheidestraße 13 · 16227 Eberswalde Telefon: 03334 818245 (Di, Mi, Do) oder 030 44363691 (Mo & Fr)
eMail: oder




CrazyOne ft. Surfa -
Bis zum letzten Atemzug
(Emily-Kate)

Tom Fischer & Arek Chudzinski

Siehe: Anteilnahme ist kein Fremdwort

(5. November 2017)




Einzelne Events, wie zur Eröffnung der sanierten Schwärzesee-Grundschule im Jahr 2014, gab es auf dem Potsdamer Platz schon desöfteren. Nun soll es auf dem Platz regelmäßig Angebote geben.

Neues Angebot im Brandenburgischen Viertel:
Platz für alle

Der Startschuß ist gefallen, ein neues Angebot soll den Potsdamer Platz zu einem Platz für alle machen. »Immer am Donnerstagnachmittag ab 14.30 Uhr wird es verschiedene Angebote mitten auf dem Potsdamer Platz geben. Er befindet sich im Herzen des Viertels und soll auch wieder als solch ein Platz wahrgenommen und genutzt werden«, so Barbara Bunge, die Sozialreferentin der Stadt.

Die Angebote reichen von Bastel- und Kreativangeboten, über Beratungsangeboten, Spiel- und Sportmöglichkeiten, Musik- und Literaturangeboten bis hin zu Zirkus- und Theaterprojekten.

Die einzelnen Wochenangebote sind auf der Homepage der Stadt Eberswalde unter der Rubrik Bildung und Soziales/Quartiersmanagement einzusehen.

Nancy Kersten (Pressesprecherin) - 12. Juni 2017




7. Völkerballturnier der Toleranz:
Abräumer TheosGym

maxe. Die Völkerball-Teams von TheosGym haben das Völkerballturnier der Toleranz seit Anfang an dominiert. Nur im vorigen Jahr verfehlten sie den Sieg und landeten am Ende auf Platz 5. Diesmal wetzten sie die Scharte aus und belegten mit ihren beiden teilnehmenden Mannschaften gleich Platz 1 und 2.

Sieger des 7. Völkerballturniers der Toleranz am 29. April 2017 wurde die Mannschaft TheosGym 2 vor der 1. Mannschaft von TheosGym. Die Vorjahressieger PriKaKoNo aus Bernau fehlten trotz erfolgter Anmeldung. Den dritten Platz belegte das Team Vorspiel SSL Berlin e.V. vor den »verwirrten Häppchen« aus Eberswalde.

Die gastgebenden Zonenboys unterlagen im Viertelfinale gegen TheosGym, gewannen aber ihre restlichen Spiele und kamen so auf Platz 5.

Den ruhmvollen Ehrenplatz unter den 14 teilnehmenden Mannschaften belegten die Sportlerinnen und Sportler der »Haltestelle« aus Eberswalde.

Auch wenn zwei der vorangemeldeten Mannschaften nicht am Start erschienen waren und die gastgebenden Zonenboys nur mit einer Mannschaft antraten, konnte beim »Völkerballturnier der Toleranz« in der siebten Auflage mit 14 Teams ein neuer Teilnahmerekord markiert werden.

Zur offiziellen Eröffnung um 10 Uhr hatte die städtische Referentin für soziale Angelegenheiten Barbara Bunge Grußworte des Bürgermeisters überbracht. Die Stadt gehörte auch zu den Förderern des Turniers. Erstmals waren auch private Sponsoren aktiv. Der Zonenboys Eberswalde e.V. dankte der EWG Eberswalder Wurst GmbH, der Bäckerei Wiese und der SCHILKIN GmbH & Co. KG Berlin.


Das Ergebnis auf einen Blick:
  1. TheosGym 2 (Eberswalde)
  2. TheosGym 1 (Eberswalde)
  3. Vorspiel SSL Berlin e.V. (Berlin)
  4. Die verwirrten Häppchen (Eberswalde)
  5. Zonenboys (Eberswalde)
  6. Bumpy Kongz (Angermünde)
  7. Familiensportverein Oberhavel (Oranienburg)
  8. Manowarriors (Berlin)
  9. Ozonboys (Altlandsberg)
  10. Moabits Beste (Berlin)
  11. Die Hürdenläufer (Berlin)
  12. Team Don Promillo (Berlin)
  13. Iron Maidens (Berlin)
  14. Haltestelle (Eberswalde)
Sonderpreise im Überlick:
  • Fair Play Pokal: Iron Maidens
  • Party Team Pokal: Die Haltestelle
  • Bester Spieler: Sadegh, Zaheri Abdevand (Familiensport OHV)

(29. April 2017)




29. April in der Sporthalle des SV Motor Eberswalde:
7. Völkerballturnier der Toleranz

maxe. Auch in diesem Jahr laden die Zonenboys Eberswalde zum »Völkerballturnier der Toleranz« wieder in die Sporthalle des SV Motor in der Potsdamer Allee ein.

Neben dem sportlichen Wettkampf steht bei dem Turnier wie in den vergangenen Jahren die mitmenschliche Toleranz im Vordergrund. Die Veranstalter wollen mit dem Turnier ein deutliches Zeichen gegen Rassismus aussenden.

Von achtzehn Mannschaften aus Eberswalde, Brandenburg und Berlin liegen Voranmeldungen für das Turnier vor. Nach 13 Mannschaften im Vorjahr deutet sich damit ein neuer Teilnahmerekord an.

Das 7. Turnier der Toleranz beginnt am Sonnabend, den 29. April, um 10 Uhr. Dere Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl sorgt in bewährter Form das Zonenboys-Catering-Team.

(27. April 2017)


Mehr Informationen: http://voelkerball.zonenboys.org/



Spieltag im Zwischenraum im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15. Einführung in das Spiel SAGA WBG-Vereinshaus: TableTop im Zwischenraum H15
SAGA: Einführung & Spieltag

Liebe Hebewerker und Interessierte der offenen Räume,

zuerst eine Neuigkeit: Wir haben eine neue Mailingliste eingerichtet (hebewerk@lists.eberswalde.org) und sogleich genutzt, die erste Einladung zu schicken.

Diesmal die erste größere Veranstaltung unserer TableTop Gruppe. Mit Besuch aus Berlin. Interessant, sicher nicht nur für Modellbauer, Fantasy-, Strategie- und Rollenspieler:

Saga: Einführung + Spieltag, Am kommenden Freitag, 7. April ab 18 Uhr erklärt Patrick aus Berlin vom Uniplay e.V. die Regeln direkt am Tisch.
Wo: WBG-Vereinshaus, Zwischenraum Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde des Hebewek e.V.

Was ist SAGA?:
Bei SAGA handelt es sich um ein Miniaturenspiel, das in früh- bis hochmittelalterlicher Zeit spielt. Das innovative, hoch intuitive Regelwerk erlaubt es dir, mit kleinen Armeen ein schnelles und intensives Spielerlebnis zu erlangen. SAGA ist sowohl als Einsteigerspiel, als auch für erfahrene Tabletop-Strategen geeignet.

Was ist TableTop?:
Als Tabletop bezeichnet man ein Strategiespielsystem, bei dem mit Miniaturfiguren auf einer beliebigen Oberfläche gespielt wird. Die Geländestücke der Spielfläche (Hügel, Wälder, Ruinen etc.) werden meist selbst gebaut/gestaltet. Da es kein herkömmliches Spielbrett gibt, werden Entfernungen (Bewegungs- oder Schußreichweiten) in den meisten Regelsystemen mit einem Maßband ausgemessen. Einige Systeme verwenden Hexfelder, um Entfernungen darzustellen. Die Figuren werden meistens aus vorgefertigten Bausätzen sorgfältig zusammengebaut und aufwändig bemalt.

Viele Grüße von (TableTop) Max

wünscht

Christoff Gaebler - 5. April 2017


Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste
Adresse: Zwischenraum H15/ Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde




Brian Crotty demonstriert den Schülern des Leonardo Da Vinci Campus aus Nauen die Möglichkeiten der 3D Drucktechnik.

Hebewerk e.V. im WBG-Vereinshaus Havellandstraße 15:
Suchmaschinenoptimierung

Liebe Interessierte,

am kommenden Freitag (03.03.) findet ab 20 Uhr im Rahmen des freitäglichen "Six-to-zero" in den Räumen des Hebewerk e.V. in der Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde ein Workshop über Suchmaschinenoptimierung (SEO) statt.

Brian, der Referent wird einen allgemeinen Überblick über die wichtigsten Inhalte hierzu geben, erklären wozu Suchmaschinenoptimierung dient, die 3-4 wichtigsten Kernpunkte hervorheben und welche Tools für eine Vereinfachung des Prozesses sinnvoll sind. Der Referent zeigt dies anhand einiger praktischer Beispiele. Brian ist Gründer von BioInspiration und arbeitet im Marketing bei 3yourmind.com. Neben dem Referenten werden weitere Erfahrungsträger aus der IT-Branche den Beitrag ergänzen und gemeinsam mit euch diskutieren.

Der Workshop ist kostenfrei. Spenden sind natürlich erwünscht ;-)

Viele Grüße

Christoff Gäbler - 1. März 2017


Initiative WandelBAR
Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste

Adresse: Zwischenraum H15/ Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde




Hebewerk e.V. im WBG-Vereinshaus Havellandstraße 15:
Lastenräder werden präsentiert

Im November 2016 wurden in der Offenen Werkstatt des Hebewerk e.V. in der Havellandstraße 15 in einem Workshop zwei Lastenräder gebaut, die ab dem kommenden Frühling den Menschen in Eberswalde zum Verleih zur Verfügung stehen.

Am 22.02.2017 werden nun diese Lastenräder im Rahmen der monatlichen Reihe "WerkStadt Eberswalde" von "wandelBar" der Öffentlichkeit präsentiert. Dazu laden wir herzlichst in das Cafe im BBZ Amadeu Antonio ein.

Programmablauf:
17.00 Uhr: Probefahren auf der Terrasse und Getränke mit einem kleinen Imbiss genießen
18.00 Uhr: feierliche Einweihung der Räder und Vorstellung des Verleihkonzepts
18.30 Uhr: Feuershow auf der Terrasse
19.00 Uhr: Konzert mit "Jamprovisation"

Bis dann...

Dowan – 15. Februar 2017


Initiative WandelBAR
Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste

Adresse: Zwischenraum H15/ Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde



Zwei Drittel wohnen hier

maxe. Im Dezember 2016 lebten insgesamt etwa 1.100 geflüchtete Menschen in der Stadt Eberswalde, davon circa 700 im Brandenburgischen Viertel. Dies teilte Barbara Bunge, Referentin für Soziale Angeleiten in der Stadtverwaltung Eberswalde, auf Nachfrage mit. Das heißt, unser Kiez, in dem rund ein Sechstel der Eberswalder wohnen, beherbergt etwa zwei Drittel der Menschen, die nach ihrer Flucht vor Krieg, Not und Unterdrückung in der Welt in Eberswalde untergekommen sind.

Inzwischen gibt es im Viertel drei Wohnverbünde, in denen Anfang Dezembeer insgesamt 414 Personen untergebracht waren. Im ältesten Wohnverbund in den Gebäuden der Wohnungsbaugenossenschaft in der Straße Zum Schwärzesee wohnen 167 Menschen. 221 sind es im Wohnverbund in der Potsdamer Allee (Wohnblock der städtischen Wohnungsgesellschaft WHG. Weitere 26 Personen leben im Wohnverbund des Buckow e.V. in der Spreewaldstraße.

Etwa 300 ehemalige Flüchtlinge konnten inzwischen im Kiez eigene Wohnungen beziehen. Genaue Zahlen gibt es hier nicht, weil sie nach Erhalt einer befristeten oder dauernden Aufenthaltserlaubnis nicht mehr der Registrierung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz unterliegen.

(16. Januar 2017)




Schreibspiel

Die Tage werden wieder kürzer, naß und kalt. Es kommt also die Zeit, um es sich drinnen gemütlich zu machen mit einer warmen Tasse Tee. Sprich, die perfekte Gelegenheit für die Schreibtischgruppe im Zwischenraum in der Havellandstraße 15, mal wieder ein Schreibspiel anzubieten. Es sind dafür keine Vorkenntnisse erforderlich: Ihr braucht nicht mehr als etwas Zeit von eurem Wochenende, Muße, euch selbst, Stift und Papier. Passend zum Herbst und Halloween wird unser Überthema dieses Mal »Die dunkle Jahreszeit« sein.

Das Schreibspiel findet am Sonntag, dem 13. November, ab 14 Uhr in den Räumen des Zwischenraums H15 im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15 im Brandenburgischen Viertel in Eberswalde statt.

Ein Schreibspiel ist im weitesten Sinne eine kreative Anregung. Das bedeutet, daß Vorgaben gemacht werden, die dann relativ frei in Wort und Schrift umgesetzt werden können.
Ein mögliches Beispiel wäre es, einen Text mit »Auf dem Weg nach Alabama hatten wir zwei Fliegen im Auto…« zu beginnen. Die Teilnehmer können dann den Ort, wohin ihre Figuren auf dem Weg sind frei wählen. Ich freue mich schon auf euch und eure herbstlichen Geschichten!

Ulrike Gatz – 29. Oktober 2016


Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste
Adresse: Zwischenraum H15/ Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde




Wie weiter mit dem Familienzentrum?

maxe. Die Stadtverwaltung in persona des zuständigen Dezernenten Bellay Gatzlaff hat bereits vor längerer Zeit signalisiert, daß ein Fortbestand des Familienzentrums positiv gesehen und ein Umzug an einen barrierefreien Standort Unterstützung finden werde.

Praktische Ergebnisse gibt es allerdings noch nicht. Inzwischen dürfte klar sein, daß sich der bisherige Träger, der Berliner Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V. zurückzieht. Zu den Sitzungen der städtischen Ausschüsse für Kultur, Soziales und Integration (AKSI) und Bildung, Jugend und Sport (ABJS) am 5. und 6. Oktober gab es keine eigenständige Information seitens der Stadtverwaltung, sondern jeweils lediglich Antworten auf Fragen, die seitens der Fraktion Alternative Wählerliste Eberswalde (AWBE) gestellt wurden.

Wie der AWBE-Fraktionsvorsitzende Carsten Zinn berichtet, läßt sich derzeit folgendes Fazit ziehen:
Es gibt weiterhin das verbale Bekenntnis seitens der Stadtverwaltung, das Familienzentrum weiterzuführen. Allerdings wäre der bisherige Standort nur zu halten, wenn die im ersten Stock liegenden Räumlichkeiten barrierefrei zugänglich gemacht würden. Dem hat die Vermieterin, die stadteigene WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungsgesellschaft mbH ausdrücklich widersprochen und eine externe Finanzierung für Fahrstuhl etc. steht nicht zur Debatte.

Inwieweit andere barrierefrei zugängliche Räumlichkeiten, auch von anderen Vermietern, zur Verfügung stehen, konnte bislang seitens der Stadtverwaltung niemand sagen. Aus anderer Quelle war zu erfahren, daß es immerhin inzwischen Verhandlungen mit neuen Betreibern zwecks Weiterführung des Familienzentrums gibt.

(20. Oktober 2016)

Siehe auch:
Hoffnung für das Familienzentrum
Hat das Familienzentrum eine Zukunft?




Bürgerbudget-Vorschlag:
Geld für einen Begegnungsort

Am 24. September können die Bewohnerinnen und Bewohner von Eberswalde im Familiengarten wieder über die verschiedenenen Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2017 abstimmmen und so die Stadt mitgestalten.

Auch wir möchten uns daran beteiligen und haben dazu einen Vorschlag eingereicht: Am Wohnverbund »Zum Schwärzsee« sollen Sitzgelegenheiten und Bänke errichtet werden sowie kleinere Spielgeräte angeschafft werdern, um den Innenhof zu einem Ort der Begegnung für Geflüchtete und Einheimische zu machen.

Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihren Talern!

Stefan Schmiedel, Runder Tisch - »Willkommen in Eberswalde«

(2. September 2016)




Fest der Begegnung 2015, Foto: Stadtverwaltung Eberswalde

Zweite Eberswalder Familienwoche:
Fest der Begegnung

Zu einem Fest der Begegnung laden das Lokale Bündnis für Familie und die die Stadt Eberswalde im Rahmen der zweiten Eberswalder Familienwoche ein. Das internationale Fest wird am Donnerstag, dem 19. Mai 2016, von 14 bis 19 Uhr am Wohnverbund Zum Schwärzesee stattfinden.

»Seit zwei Jahren gibt es den Wohnverbund im Brandenburgischen Viertel. Dort leben etwa 130 Menschen aller Altersgruppen und aus verschiedenen Ländern. Mit dem Fest der Begegnung wollen wir wortwörtlich Begegnungen schaffen – zwischen den Bewohnern des Wohnverbundes selbst und den Bewohnern des Stadtteils und der ganzen Stadt. Es sind alle herzlich eingeladen«, so Barbara Bunge, die Sozialreferentin der Stadt Eberswalde. »Wie ganz Deutschland steht auch Eberswalde vor einer großen Herausforderung. Seit dem vergangenen Jahr kommen immer mehr Menschen aus Krisengebieten zu uns. Aufgrund der verschiedenen Kulturen und Sprachen sind Begegnungen zum Beispiel durch gemeinsame Feste ein ganz wichtiger Bestandteil, um Integration zu fördern«, so Bellay Gatzlaff, der Sozialdezernent der Stadt.

Das Fest der Begegnung soll einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Vor Ort kann internationale Küche probiert werden, für Kinder wird es ein Spiel- und Sportangebot geben, ebenso wird es Musik und Tanzdarbietungen geben. »Wir würden uns sehr freuen, wenn es für diesen Tag noch Kuchenspenden gibt. Die Kuchen nehmen wir sehr gern vormittags direkt im Wohnverbund entgegen«, so Barbara Bunge.

Das Internationale Sommerfest findet auf dem Hof des Wohnverbundes im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde, in der Straße Zum Schwärzesee 3, statt.

Nancy Kersten, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Eberswalde

(veröffentlicht am 10. Mai 2016)

Siehe auch: hier




Mitglieder des Iwuschka-Chores beim Schaukochen im Café »Alte Schule«.

Reihe Internationales Schaukochen:
Wareniki schmecken in Eberswalde so gut wie in Odessa

Ukrainische Spezialitäten von und mit dem Chor IWUSCHKA am 28. April im Bürgerbildungszentrum Eberswalde

Mitglieder des Frauenchors IWUSCHKA aus dem Brandenburgischen Viertel sind bereits zum dritten Mal Gastgeber der Reihe »Internationales Schaukochen« im Café ALTE SCHULE des Bürgerbildungszentrums »Amadeu Antonio« in der Puschkinstraße in Eberswalde.

Am Donnerstag, den 28. April, kochen Mitglieder des Iwuschka-Chores mit den Gästen ukrainische Spezialitäten.

Diesmal zeigen sie Wareniki, das Nationalgericht der Ukraine. Die herzhaft oder süß gefüllten Teigtaschen formen die Chordamen gemeinsam mit ihren Gästen.

Daß die Choristinnen dabei ein Liedchen auf den Lippen haben, ist wohl Ehrensache. Viele Stammgäste lieben die Anregungen der Hobby-Köchinnen, spornen sie doch an, aus dem gewohnten Kocheinmaleins auszuscheren. Und dass Kochen als Team-Work Spaß macht, hat sich schon lange herumgesprochen.

Das Schaukochen beginnt um 15 Uhr. Karten bitte vor der Veranstaltung ordern und abholen. Karten unter: 03334/818284 im Café oder unter 03334/6398812. Veranstalter ist die Volkssolidarität Barnim e.V.

Andrea Hoehne – 20. April 2016


Auf einen Blick:
Donnerstag, 28. April 2016, 15 Uhr
»Ukrainisch Kochen« mit dem Iwuschka-Chor Eberswalde
Café ALTE SCHULE im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio
Puschkinstr. 13, 16225 Eberswalde




Bildungseinrichtung Buckow e.V.:
Eröffnung des »Spreewaldcafés«

Tag der Offenen Tür am 21. April

Mitten im Brandenburgischen Viertel öffnet am Donnerstag, den 21. April, in den Räumlichkeiten der Bildungseinrichtung Buckow e.V. in der Spreewaldstraße 20-22 das Spreewaldcafé seine Pforten.

Im Rahmen eines Tages der offenen Tür wird sich die Bildungseinrichtung zwischen 14 Uhr und 17 Uhr den Einwohnerinnen und Einwohnern Eberswaldes und insbesondere des Brandenburgischen Viertels vorstellen.

Neben unserem neu eröffneten Café präsentieren wir das Integrationsprojekt für Langzeitarbeitslose, die Soziale Beratung, die Ausbildungsstätte für Hauswirtschaft und den Wohnverbund für Geflüchtete.

Das Café ist Bestandteil des Projektes »Integrationsbegleitung im Landkreis Barnim«*. Das Café und die dahinter stehende Idee wurden gemeinsam mit den Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern erarbeitet, maßgeblich mitgestaltet und umgesetzt. Wir wollen mit dem Spreewaldcafé einen gemütlichen Anlaufpunkt im Brandenburgischen Viertel als Ort der Begegnung von Jung und Alt schaffen, in welchem sich die Menschen ausruhen, stärken und in geselliger Runde austauschen und vernetzen können.

Zudem soll in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement »Soziale Stadt« im die sozialräumliche Vernetzung der Bürgerinnen und Bürger im Brandenburgischen Viertel unterstützt werden.
Während der Öffnungszeiten steht damit ein offener Ort der Begegnung für alle, die nach Kommunikation und Austausch streben und sich perspektivisch auch aktiv an der Gestaltung des Stadtteils beteiligen wollen zur Verfügung.

Zunächst öffnet das Café zweimal in der Woche am Dienstag und Donnerstag, jeweils von 14 - 17 Uhr.

Die Räumlichkeiten in der Spreewaldstraße werden zukünftig auch für Familienfeiern und ähnliche Anlässe zur Verfügung stehen.

Die Preise des Spreewaldcafés sind auf der Grundlage der Selbstkosten kalkuliert. Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer bringen sich ehrenamtlich ein, so daß auch Menschen mit geringem Einkommen nicht von der Teilhabe ausgeschlossen sein werden.

Zur Eröffnung unseres Cafés am Donnerstag den 21.4. sind Sie hiermit herzlichst eingeladen!

Es wird zwischen 14 und 17 Uhr einen Tag der offenen Tür geben. Im Rahmen dessen gibt es im Spreewaldcafé Kaffee & Kuchen gegen eine Unkostenbeteiligung.

Die Möglichkeit zur Kinderbetreuung vor Ort besteht. Wir freuen uns auf Sie!

Moritz Marc
(veröffentlicht am 13. April 2016)


Flüchtlingsbetreuung und Integrationsbegleitung von Langzeitarbeitslosen
und Familienbedarfsgemeinschaften im Landkreis Barnim
Spreewaldstr. 20-22, 16225 Eberswalde
Tel.: 0152/56798947, E-Mail: mo.marc@bebuckow.de, www.bebuckow.de

* Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familien
und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg




BMX Jam am 2. April um 14 Uhr

Saisoneröffnung im Fun- und Skatepark beim Club am Wald

maxe. Am Sonnabend, den 2. April, eröffnen die BMX- und Skate-Sportler vom Verein »Young Rebells« die diesjährige Saison im Fun- und Skatepark zwischen der Lausitzer und der Senftenberger Straße mit einem BMX Jam. Beginn ist um 14 Uhr.

(31. März 2016)




Osterbrunch 2015

Sonntag, 3. April, 11 Uhr:
Offener Brunch am Sonntag

Die Vebu-Gruppe Barnim: Vegetatische und vegane Köstlichkeiten im "Zwischenraum H15"
(WBG-Vereinshaus in der Havellandstr. 15)

maxe. Am Sonntag, den 3. April lädt um 11 Uhr die Vebu-Gruppe Barnim in den Zwischenraum H15 zu einem offenen Brunch ein. Eine Vielzahl an vegetarischen und veganen Köstlichkeiten erwarten die Gäste.

»Gerne könnt ihr auch selbst etwas mitbringen«, heißt es in der Einladung. »Neben dem Essen wird es viel Platz geben zum gemeinsamen kennenlernen und austauschen«.

Wie lecker und vielfältig ein solcher Brunch sein kann ist auf dem Foto vom letzten Osterbrunch der Vebu-Gruppe zu sehen.

Auf diesem Wege habt ihr auch die Möglichkeit die offenen Räume mit 3D-Druck, CNC-Fräße, TapleTop, Familienvormittag, Freifunk usw. kennenzulernen.

Adresse: Zwischenraum H15 des Hebewerk e.V., Havellandstraße 15, 16227 Eberswalde (orange/blaues Gebäude im Brandenburgischen Viertel).

(29. März 2016)


Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste

Siehe auch: hier




Achtung: Kurzfristig wurden
Ort und Anfangszeit verschoben!

neuer Ort: Gaststätte "Wilder Eber"
(Heegermühler Str. 16, Westend)
neue Anfangszeit: 20 Uhr.

Friedenskonferenz im Kiez

Vernetzungstreffen am Freitag, 11. März, 19 Uhr im WBG-Vereinshaus in der Havellandstr. 15

maxe. Am 5. Februar trafen sich fast 100 Friedensfreunde in der Gaststätte »Am Stadtsee« zur 1. Eberswalder Weltfriedenskonferenz. Am kommenden Freitag, dem 11. März, findet nun das erste »Nach-Vernetzungstreffen« statt.

Einen Ort für das Treffen haben die Initiatoren der Weltfriedenskonferenz im Brandenburgische Viertel gefunden. Sie laden die der Vernetzung interessierten Friedensfreunde in die als »Zwischenraum H15« bekannten Räumlichkeiten des Vereins Hebewerk Eberswalde im Vereinshaus der Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow e.G. (WBG) in der Havellandstraße 15 ein.

»Das Treffen dient«, schreiben die Initiatoren in ihrer Einladung, »zu einem erweiterten Kennenlernen und der Vorstellung und Entwicklung unserer und Eurer Ideen für weitere Aktionen«.

Eine Konferenzauswertung haben die Initiatoren in der März-Ausgabe der »Barnimer Bürgerpost« veröffentlicht.

Das Vernetzungstreffen der Friedensfreunde beginnt um 19 Uhr.

(7. März 2016)




Beschäftigungschancen im Kiez

maxe. Im Brandenburgischen Viertel gibt es seit Anfang des Jahres ein neues Projekt, mit dem gesellschaftlich Benachteiligte ihre Chancen für eine lohnabhängige Beschäftigung verbessern können. Das von der Bildungseinrichtung Buckow e.V. getragene Projekt mit dem schlichten Namen »Beschäftigungschancen – im Sozialraum mit den Familien« unterstützt Menschen, die von Alg2 leben müssen, bei ihrer beruflicher Neuorientierung und begleitet den Familienalltag.

»Wir möchten etwas gemeinsam gestalten und die Teilnehmer in eine Beschäftigung oder in Bildungsmaßnahmen integrieren«, sagen die beiden Ansprechpartnerinnen Katja Knöfel (tel. 0174/9955005) und Gabi Melzow (0175/8138117). Hierbei werden die Teilnehmer 12 Monate lang begleitet. Jene, denen sich keine berufliche Perspektive bietet, begleitet das Projekt bei der Integration in Sozialraumprojekte oder Ehrenamtstätigkeiten in den Kommunen. Für diese auf 24 Monate angelegte Hilfe kann man sich sofort entscheiden oder nachdem die erste Variante erfolglos blieb. Als weitere Möglichkeit gibt es auch konkrete Hilfe für individuelle Problemlagen.

Neben der Nutzung vorhandener Sozialraumprojekte werden im Rahmen des Projekts »Beschäftigungschancen« auch eigene Initiativen entwickelt, wie ein Generationencafé und ein regelmäßiger offener Treff.

Zu finden ist das Projekt, das aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg finanziert wird, in der Spreewaldstraße 20-22. Die Vermittlung in Variante 1 läuft über das Jobcenter, während die Anmeldung zur niederschwelligeren Ehrenamtsvariante direkt bei den Projektbetreuern erfolgen kann.

(24. Februar 2016)




Zwischenraum H15:

Repair Café

Am kommenden Freitag, dem 19. Februar, findet von 15 bis 18 Uhr das Repair Café im Zwischenraum H15 in der Havellandstraße 15 statt.

Wenn ihr kaputte Haushaltsgeräte oder Technik habt, etwas gegen die allgemeine Wegwerfmentalität und für den Klimaschutz tun wollt oder ihr praktisch Elektronik und Technik kennenlernen und verstehen wollt, dann kommt vorbei. Gerne könnt ihr euch auf diesem Wege auch mal als Anleiterin oder Anleiter ausprobieren.

Im Anschluß startet ab 18 Uhr dann langsam das freitägliche »six-to-zero«, ein Treffen das bis tief in die Nacht geht. Das ist der Treffpunkt für alle technikaffinen Menschen, Nerds und Bastler.

Wir freuen uns auf euch...

Viele Grüße
Christoff Gäbler – 17. Februar 2016


Hebewerk e.V.
Zwischenraum-Mail-Liste

Siehe auch: hier




Diese Allgemeinarzt-Praxis gibt es nicht mehr. KEIN Ärztehaus im Brandenburgischen Viertel

maxe. Die Information in der »Märkischen Oderzeitung«, wonach die kreiseigene Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH (GLG) ein Grundstück für ein neues Ärztehaus in Eberswalde sucht, ist nicht gelogen – aber dennoch falsch.

Der GLG-Geschäftsführer Dr. Jörg Mocek stellte gegenüber der Fraktion Alternatives Wählerbündnis Eberswalde richtig, »daß es sich bei dem in der Märkischen Oderzeitung erwähnten Projekt um einen Ersatzbau für das Ärztehaus im Leibnitzviertel (Robert-Koch-Straße) und um die Suche nach einem Grundstück in diesem Bereich handelt«. Die GLG plane gegenwärtig nicht, Grundstücke in anderen Stadtteilen von Eberswalde zu erwerben.

»Ihre Information zur medizinischen Versorgungsituation im Brandenburgischen Viertel von Eberwalde habe ich aufgenommen«, schreibt Dr. Mocek. »Sollte es zukünftig von Seiten der GLG mbH Wege zur Verbesserung der genannten Situation geben, werde ich Ihre Hinweise im Rahmen unserer Möglichkeiten berücksichtigen.«

Der Fraktionsvorsitzende Carsten Zinn hat inzwischen im Ausschuß für Wirtschaft und Finanzen der Stadtverordnetenversammlung Eberswalde über das Ergebnis der Fraktionsinitiative informiert. Er hatte ein längeres Telefongespräch mit dem GLG-Geschäftsführer geführt und davon erfahren, wie schwierig es derzeit sei, Facharztstellen für Allgemeinmedizin zu besetzen. Dementsprechend hoch seien die Ansprüche der wenigen, die auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Bezüglich des Brandenburgischen Viertels, so Carsten Zinn, spiele auch das gemeinhin als problematisch bewertete Image des Viertels eine Rolle.

Fakt sei, daß potentiellen Bewerbern möglichst gute Bedingungen geboten werden müssen. Dafür, solche guten Bedingungen im Brandenburgischen Viertel zu schaffen, wird die GLG bis auf weiteres nicht zur Verfügung stehen.

Nachdem im Dezember die einzige Allgemeinärztin im Kiez Irene Jordan in den Ruhestand ging, gibt es im Ortsteil für die 6.500 Einwohner keine allgemeinmedizinische Versorgung mehr.

(12. Februar 2015)

Weitere Informationen




Ein Ärztehaus im Brandenburgischen Viertel?

Ende Dezember schloß die letzte allgemeinärztliche Praxis im Brandenburgischen Viertel ihre Pforten. Trotz eifrigen Bemühens, hieß es, habe Dipl.-med. Irene Jordan, die zum 21.12.2015 in den verdienten Ruhestand wechselte, keinen Nachfolger gefunden, der ihre Praxis übernimmt. Im Brandenburgischen Viertel gibt es seitdem keinen Allgmeinarzt mehr. Die Patienten müssen zusehen, ob und wo sie künftig im Bedarfsfall ärztliche Betreuung herbekommen.
Anfang Februar wurde bekannt, daß die kreiseigene Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH (GLG) vorhat, in Eberswalde ein Ärztehaus zu bauen und dafür ein passendes Grundstück sucht. Die Fraktion Alternatives Wählerbündnis Eberswalde reagierte sofort und schlug dem GLG-Geschäftsführer Dr. Jörg Mocek vor, das geplante Ärztehaus im Brandenburgischen Viertel zu bauen. Nachfolgend Auszüge aus dem Brief des Fraktionsvorsitzenden Carsten Zinn an Dr. Mocek:

Sehr geehrter Herr Dr. Mocek,
namens der Fraktion Alternatives Wählerbündnis Eberswalde gratuliere ich Ihnen für die erfolgreiche Entwicklung der GLG, wie sie in der Ausgabe der Märkischen Oderzeitung vom 6. Februar 2016 dargestellt wird.

Demnach sehen Sie die größten Ressourcen für die Zukunft in einer weiteren Vernetzung der Gesellschaften, in den Synergien sowie in der Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung, weshalb für Eberswalde auch der Bau eines Ärztehauses geplant sei.

Dem MOZ-Beitrag ist zu entnehmen, daß Sie für dieses Ärztehaus derzeit einen passenden Standort suchen. Ich freue mich sehr, Ihnen hierbei vielleicht helfen zu können und schlage Ihnen vor, daß die GLG ihr neues Ärztehaus im Brandenburgischen Viertel erbaut.

Als Standort kommt unseres Erachtens die Fläche der einstigen „großen EDEKA-Kaufhalle“ in der Frankfurter Allee in Frage...

Die Fläche des Flurstücks 225 ist unkompliziert erweiterbar durch die westlich angrenzende und derzeit als wilder Parkplatz genutzte Brachfläche...

Östlich angrenzend .. befindet sich ... ein regulärer Parkplatz, der Mitte der 1990er Jahre für die damals noch vorhandene Kaufhalle sowie dem gegenüberliegenden ehemaligen Wohngebietszentrum „Specht“ angelegt wurde und derzeit in geringem Umfang durch die Anwohner der Frankfurter Allee genutzt wird...

Der von uns für das Ärztehaus in Eberswalde vorgeschlagene Standort an der Frankfurter Allee ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen.

Die Anbindung an das Werner-Forßmann-Krankenhaus ist über die Zoostraße gegeben. Die Entfernung beträgt weniger als 3 km.

Für die rund 7.000 Einwohner des Brandenburgischen Viertels und der Quartiere Wolfswinkel und Eisenspalterei des Ortsteils Finow ist der Standort innerhalb von höchstens 15 Minuten fußläufig zu erreichen. Für die etwa 3.800 Einwohner von Finow-Ost dauert der Fußweg weniger als 30 Minuten. Auch aus dem südlichen Bereich von Eberswalde-Westend mit ca. 2.200 Einwohnern ist der Standort in etwa 30 Minuten zu Fuß erreichbar, allerdings müssen hier die unbefestigten Wege im Waldgebiet im Umfeld der Drehnitzwiesen genutzt werden.
Insgesamt können etwa 13.000 Eberswalderinnen und Eberswalder den Standort in der Frankfurter Allee von ihrer Wohnung aus binnen 30 Minuten zu Fuß erreichen.

Hinzu kommt die sehr gute Anbindung an den ÖPNV. Direkt vor dem Grundstück befinden sich in beiden Richtungen Haltestellen der Obus-Linien 861 und 862.

Gute Straßenverbindungen bestehen darüber hinaus über die Schönholzer Straße in Richtung Finow, über die Spechthausener Straße in Richtung Lichterfelde sowie über die Spechthausener Straße und die Zoostraße in Richtung der Ortsteile Eberswalde 1 und 2.
Für Patienten, die mit dem PKW anreisen, sollte der erwähnte in städtischem Eigentum befindliche und derzeit kaum genutzte Parkplatz östlich des Grundstücks genutzt werden können...

In unmittelbarer Nähe des Standortes befinden sich das AWO-Pflegeheim Wolfswinkel und die beiden AWO-Würfelhäuser. Hier wohnen Senioren, die überdurchschnittlich auf ärztliche Betreuung angewiesen sind. Hinzu kommen das Seniorenheim und die Anlagen für betreutes Wohnen am Potsdamer Platz, die weniger als 500 m entfernt sind.

Der Standort im Brandenburgischen Viertel bietet sich für ein Ärztehaus nicht zuletzt besonders deshalb an, weil die ärztliche Versorgung im Brandenburgischen Viertel infolge der innerhalb der Stadt unregulierten Standortwahl der niedergelassenen Ärzte in den letzten Jahren eine deutlich negative Tendenz aufweist. So gibt es in dem Viertel mit 6.500 Einwohnern seit Anfang des Jahres bspw. keinen einzigen Allgemeinarzt mehr.
Eine kommunale Gesellschaft wie die GLG trägt u.E. eine besondere Verantwortung, hier gegenzusteuern – und sie hat auch die Möglichkeiten dazu.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, daß aktuell zusätzlich zur oben erwähnten Bevölkerungszahl fast 400 Flüchtlinge im Brandenburgischen Viertel untergebracht sind, die nicht zuletzt auch einen zusätzlichen Bedarf an ärztlicher Versorgung mitbringen.
In diesem Zusammenhang ist auch langfristig mit einer gewissen Umkehr der bisherigen negativen demographischen Entwicklung im Brandenburgischen Viertel zu rechnen.

Für Rückfragen und ggf. Unterstützung stehen wir gern zur Verfügung.
Wir bitten Sie um wohlwollende Prüfung unseres Vorschlages und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

Carsten Zinn,
Vorsitzender der Fraktion Alternatives Wählerbündnis Eberswalde in der Stadtverordnetenversammlung Eberswalde

(7. Februar 2016)

Siehe auch: hier




Ferienspaß im Club am Wald

In den Winterferien ist der Club am Wald für Kinder und Jugendliche geöffnet und hält an jedem Tag ein Ferienangebot bereit.

Am Montag, dem 1. Februar 2016, werden Winterhäuschen gebacken – lecker, süß aus Keksen. Am Dienstag, dem 2. Februar 2016, wird richtig gebacken, ein Kuchen aus Gemüse. Am Mittwoch, dem 3. Februar 2016, wird es im Club einen Malwettbewerb geben. Am Donnerstag, dem 4. Februar 2016, können die Kids 3D-Bilder aus Play Mais basteln und am Freitag, dem 5. Februar 2016, lädt der Club am Wald zum Spielnachmittag ein.

Die Ferienangebote finden immer in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17 Uhr statt und sind kostenfrei. Der Club am Wald in der Senftenberger Straße 16 ist in den Ferien von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Nancy Kersten (Pressesprecherin Stadt Eberswalde) – 29. Januar 2016




Obus fährt ab Sonntag durchs »Brandenburgische Viertel«

Nach vielen Jahren der intensiven Bemühungen insbesondere während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Ortsvorsteher im Eberswalder Ortsteil Brandenburgisches Viertel (2008-2014) ist es nun mit dem Winterfahrplanwechsel des Verkehrsverbund Berlin Brandenburg am 13. Dezember 2015 endlich soweit:

Ab diesem Tag gibt es das Brandenburgische Viertel auch auf den Fahrplänen der Barnimer Busgesellschaft und entsprechend bei der Fahrplanauskunft des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg.

Bisher heißt es auch für die Haltestellen im Brandenburgischen Viertel z.B. »Finow - Potsdamer Allee« oder »Finow - Uckermarkstraße«.

Nach jahrelangen Bemühungen und mit der hilfreichen Untersützung des Mitgliedes im Aufsichtsrat des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, dem Barnimer Vizelandrat und Wirtschaftdezernenten Carsten Bockhardt (CDU) werden zukünftig die Fahrplanaushänge und und die Fahrplanauskünfte identisch mit der korrekten Bezeichnung für den Ortsteil Brandenburgisches Viertel sein.

Ab Sonntag den 13. Dezember 2015 heißt es an den Fahrplanaushängen der Obus-Haltestellen im Ortsteil Brandenburgisches Viertel dann korrekterweise »Brandenburgisches Viertel - Barnimer Heide« oder »Brandenburgisches Viertel - Brandenburger Allee«.

Carsten Zinn – 11. Dezember 2015

Siehe: MAXE 10/2014, Seite 3: »Obus künftig auch im »Brandenburgischen Viertel«




FORMAT:Innensichten
{Macht gemeinsame Sache}

Do. 26.11.2015 | 18:00-19:30 Uhr | Zwischenraum H15 des Hebewerk e.V | Havellandstraße 152, 16227 Eberswalde
Eintritt frei | Wir bitten um Anmeldung an brandenburg@kreativ-bund.de

In einem Flächenland wie Brandenburg hat das Thema Vernetzung und Netzwerkbildung unter Kultur- und Kreativschaffenden eine ganz wesentliche Relevanz. Denn Netzwerke sind notwendig für die nachhaltige und erfolgreiche Entwicklung einer kreativen Selbständigkeit. Sie ermöglichen Innovationstransfer und Erfahrungsaustausch. Durch Vernetzung wird mehr Sichtbarkeit erreicht und der Aufbau temporärer oder längerfristiger Zusammenarbeit oder Projektpartnerschaften möglich.

Doch wie fängt man an? Wo und wie findet man die passenden Netzwerke? Wieso vernetzen und mit welchen Partnern, mit welchen Zielen und vor welchen rechtlichen Hintergrund? Wie baut man sich ein eigenes Netzwerk oder eine eigene Interessensgemeinschaft auf? Und wie geht man dann mit Interessenskonflikten um?

Diesen Themen und noch vielen anderen Fragen stellen sich folgende Gäste und präsentieren sich, ihre Arbeit und ihre Erfahrungen an diesem Abend:

Andre Batz | Vorstand, Kreativnetz Neukölln
www.knnk.org

Karsten Schölermann | Mitglied der LiveKomm
www.livekomm.org

FORMAT:Innensichten ist Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer unter Unternehmern und solchen die es werden wollen und sollten. – Eine Veranstaltung des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, die persönliche Rezepte und kompetente Lösungsansätze zu Themen wie Preisgestaltung, Akquise, Marktzugang und Vernetzung an Interessierte weitergibt.

Weitere detaillierte Informationen auf unsere Website:
www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

(veröffentlicht am 22. November 2015)




Ich gehe mit meiner Laterne

Martinstag mit der Kita »Arche Noah«

Auch in diesem Jahr feiern wir traditionell unseren Martinstag.

Die Kinder treffen sich am Mittwoch, den 11.11., um 17 Uhr mit ihren Laternen vor der Kita »Arche Noah«.

Spielleute und Reiter werden den Laternenumzug begleiten und gemeinsam ziehen wir durch das Brandenburgische Viertel zum Dietrich-Bonhoeffer-Haus.

Am Martinsfeuer wollen wir wieder Singen und Tanzen und miteinander Martinsgänse teilen. Eltern und Kinder werden die Legende des Heiligen Martins aufführen.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Boden
Kitaleiterin
(2. November 2015)


Evangelische Kita Arche Noah
Cottbuser Str.26/28 · 16227 Eberswalde
Tel: 03334 33030 · Fax: 03334 381667 · eMail: arche-noah@kirche-finow.de




Herbst im Brandenburgischen Viertel

(25. Oktober 2015)




Kirchengemeinde mit neuen Musikerinnen

maxe. In der Kirchengemeinde Finow, die auch die evangelischen Christen in unserem Kiez betreut, gibt es neben dem Wechsel im Pfarramt weitere Änderungen. Die bisherigen Orgelmusiker Herr Rud-Wolga (Foto) und Herr Heims sind durch zwei Frauen ersetzt worden. Künftig werden Frau Debernitz (Gitarre) und Frau Höing (Orgel) die Gottesdienste in der Kirchengemeinde – also auch im Gemeindezentrum an der Potsdamer Allee – musikalisch begleiten.

(22. Oktober 2015)




75 Jahre Obus in Eberswalde

Gestern, heute, morgen

Schon zeitig machten sich viele Eberswalder und ihre Kinder am Morgen des 12. September auf den Weg, um dabei zu sein, wenn die Barnimer Busgesellschaft den Tag der Offenen Tür feiert. Zum 75. Jubiläum des Strippenbusses im Finowtal wurde viel geboten: fast alle Traditionsmodelle des ehemaligen VEB Kraftverkehr waren zu bestaunen, darunter der berühmte Skoda-Bus mit Anhänger, der in Sonderfahrten den ganzen Tag über in der Stadt zu sehen war. Dieses Modell fuhr in den 1960ern und 1970ern durch Eberswalde, bevor es ab 1985 durch die orang-gelben ungarischen Ikarus-Gelenkbusse ersetzt wurde.

Bis dahin wendete der O-Bus auch schon an der Boldtstraße, und die Finower mußten in Dieselbusse umsteigen. Damit die neuen Bewohner des Brandenburgischen Viertels nicht immer durch den Westender Wald nach Hause laufen mußten, wurde der Obus-Verkehr im November 1987 endlich erweitert; die Spechthausener, Max-Reimann- und ein Stück der Dr. Salvador-Allende-Straße (die letzten beiden heute Frankfurter und Potsdamer Allee) wurden elektrifiziert. Somit steuerte der Nordender Bus das damals begehrte Wohnviertel an, im Berufsverkehr wurde zum Teil im 4-Minuten-Takt gefahren.

Im Juli 1990 wurde dann der Abschnitt von der Spechthausener Kreuzung zum Kleinen Stern in Finow in Betrieb genommen. Im Jahr 1993 wurde dann die Lücke zwischen dem Kleinen Stern in Finow und der Potsdamer Allee im Brandenburgischen Viertel geschlossen. Auf dem entstandenen Ring ab der Spechthausener Kreuzung verkehrten die beiden Obus-Linien nun gegenläufig. Der Nordender Bus fährt zuerst nach Finow und dann über das Brandenburgische Viertel, während der Ostender zunächst den direkten Weg ins Brandenburgische Viertel nimmt, um dann weiter nach Finow zu fahren.

Einige Jahre nach der Wende kam das Aus für die Ikarus-Busse. Der Linienverkehr wurde 1993-95 mit Gelenkbussen der Österreichischen Automobilfabrik (ÖAF), einer Tochter des deutschen MAN-Konzerns ausgestattet. Man konnte ja jetzt in D-Mark kassieren - also konnte man auch in D-Mark investieren. Natürlich stiegen die Preise des Öffentlichen Nahverkehrs von Jahr zu Jahr, nachdem zuvor 40 Jahre lang unveränderte Preise galten (15 Pfennige für eine Einzelfahrt bzw. für 12 Pfennige mit Sammelkarte, Kinder bezahlten 10 Pfennige); und während man 1972 im Skoda-Bus schon mal mit einem Knopf bezahlen konnte, den man in die Hebel-Dreh-Box einwarf, um einen Fahrschein zu bekommen, wachen heute die Busfahrer am Einstieg mit Argusaugen darauf, daß man auch ja einen gültigen Fahrausweis besitzt.

Die neuesten Modelle der Barnimer O-Bus-Gesellschaft sind polnische Solaris-Hybridfahrzeuge, die entweder im Normalbetrieb unterwegs sind, oder, nach Abkopplung der Stangen, im Diesel- oder Batteriebetrieb weiterfahren können. Wenn die Innenstadt wegen der zahlreichen Feste gesperrt ist, macht sich das bezahlt. Auch die normale Linienführung, so der neueste Plan des zuständigen Kreises Barnim, soll teilweise im Hybridmodus gefahren werden. Damit sollen dann Gebiete in Finow, wie die Biesenthaler Straße oder die Messingwerksiedlung erschlossen werden, ebenso die Ringstraße.

Was die Zukunft auch bringt, der Traditionsverein der O-Bus-Freunde, kümmert sich weiterhin um die alten Modelle, hält sie in fahrbereitem Zustand, damit die Kinderherzen höher schlagen, wenn sie sich in den Führerstand setzen können, aber auch die Augen mancher Erwachsener leuchten auf, wenn sie den Schulbus der Kindheit entdecken und so manche Erinnerung wieder wach wird...

Jürgen Gramzow – veröffentlicht am 17. September 2015

(Erstveröffentlichung in: »Barnimer Bürgerpost« 9/2015
vom 15. September 2015. Mit freundlicher Genehmigung)




Finower Pfarrer Martin Appel verabschiedet:

"Schön ist es,
auf der Welt zu sein ...

... sagte die Biene zu dem Stachelschwein." Das sangen die Kinder der Kita "Arche Noah" beim nachmittäglichen Gottesdienst in der Friedenskirche zu Finow am letzten Augustsonntag. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz mit Besuchern gefüllt, die dem Gemeinde-Pädagogen Martin Appel zur Verabschiedung in den Ruhestand ihre Reverenz erwiesen. Auch war in dem Lied der Kinder zu hören, daß man sich doch "nur ein bißchen Freiheit" wünscht.

Marianne Gerngroß, Erzieherin in der Kita, wünschte dem Gemeindeseelsorger alles Gute für seinen nächsten, freieren Lebensabschnitt, verbunden mit der Einladung, doch auch einmal so, jenseits von Hektik und Streß, in der Cottbuser Straße bei den Kindern und auf eine Tasse Kaffee vorbeizuschauen. Natürlich sangen auch die Besucher die Lieder des Gottesdienstes - mal mehr, mal weniger sicher - begleitet von der Orgelmusik des Hauses.

An diesem Nachmittag konnte man verstehen, ja fühlen, warum Kirchen so hoch und mächtig gebaut sind. Es ist einfach eine biophysikalische Notwendigkeit: dreihundert singende Lungen verbrauchen schnell den vorhandenen Sauerstoff, und ohne den großen Kirchenraum könnte ein Gottesdienst nicht 90 Minuten, sondern nur eine Viertelstunde andauern. Draußen waren es 30 Grad und auch in der Kirche steckte noch die Hitze des Sommers.

Trotz des Sommerwetters kamen Stadtpolitker aller Coloeur im besten Sonntagsanzug zu diesem wichtigen Gemeindeakt, darunter Otto Baaz, Günter Spangenberg und Carsten Zinn vom Alternativen Wählerbündnis Eberswalde, das in Finow eine starke Basis hat. Auch Kulturstadtsekretär Bellay Gatzlaff kam als Vertreter der Rathausspitze mit einem großen Abschiedsgeschenk. Kaum hatten die zahlreichen Gäste nach dem Gottesdienst ihren Kuchen und den Becher Kaffee in der Hand, verdunkelte sich der Himmel und ein heftiger langandauernder Regen, verbunden mit Blitz und Donner, zwang die Besucher ins neu fertiggestellte Gemeindehaus, oder in die Sakristei, wo man der Probe des Kirchenchores lauschen konnte.

Im Gemeindehaus war die Luft schnell verbraucht, während ein frischer Wind durch die geöffneten Tore der Kirche wehte. Martin Appel verabschiedete vorher auf der Schwelle des Kirchenhauses jeden Besucher persönlich, was als eine besondere Geste empfunden wurde. Er selber dankte in seinen Abschiedsworten den zahlreichen Gästen für ihr Kommen und erinnerte an die schwierige Zeit der Kirche in der DDR. An Zeiten, in denen es nicht einfach war, sich zum Glauben an Jesus Christus zu bekennen. Und er erinnerte an die immer kleiner werdenden Kirchengemeinden, an das Schrumpfen und Älterwerden, ein Problem, das gottweiß noch nicht überwunden ist.

Angesichts des übervollen Gotteshauses - gibt es da in dieser Hinsicht einen Hoffnungsschimmer? Vielleicht sollte man den Gottesdienst immer erst um 14 Uhr stattfinden lassen, und zwar, wenn man ausgeschlafen hat. Und wenn es Kaffee und Kuchen gratis gibt. Die Kirche muß eben mit der Zeit gehen und neue Wege finden ...

"Nur ein bißchen Freiheit ..." - das wünschte sich auch ein großer brauner Schmetterling, der aufgeregt über den zahlreichen Köpfen in der Kirche hin- und herflog. Just in diesem Moment erzählte ein Kita-Mädchen vorne beim Altar von einer nimmersatten Raupe, die montags Äpfel frißt, dienstags Birnen, mittwochs Pflaumen, donnerstags Erdbeeren, und sich freitags und samstags derart überfrißt, daß sie am Sonntag nur noch ein kleines grünes Blatt zu sich nehmen kann. Aber dann, wir kennen das Ende, wird aus der Raupe ein wunderschöner Schmetterling.

Durch die geöffneten Tore der Kirche schließlich, konnte der gefangene Falter in die Freiheit, in die schwülwarme Luft eines Finower Augustnachmittages.

Jürgen Gramzow – 30. August 2015




Asylbewerber in Plattenbauten?

»Die spannende FRAGE ist, ob diesbezüglich auch in EBERSWALDE – insbesondere für den ORTSTEIL BRANDENBURGISCHES VIERTEL – ein strategisches UMDENKEN und HANDELN erfolgt.«
(Carsten Zinn, Stadtverordneter der Alternativen Liste Eberswalde, Fraktion Alternatives Wählerbündnis Eberswalde)

Das RBB-Fernsehen beschäftigte sich am 21. August in »Brandenburg Aktuell« mit dem Thema.

Auf der RBB-Internetseite heißt es dazu:

»Leerstehende Wohnungen lieber sanieren als platt machen. Das ist wohl schon manchem durch den Kopf gegangen. Erst recht nach den neuen Flüchtlingszahlen. Die haben sich für Brandenburg innerhalb eines Jahres verdoppelt. Also Flüchtlingshilfe statt Abrißbirne?

Das paßt auch zu dem, was Ministerpräsident Woidke fordert: Keine Ghettos schaffen. In Märkisch-Oderland haben wir ein nahezu mustergültiges Beispiel gefunden. Außerdem konnten wir dazu live im Studio mit Michael Knape sprechen, Bürgermeister in Treuenbrietzen.«

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der Adresse http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/7plus/asylbewerber-in-plattenbauten-fragezeichen.html

(22. August 2015)

Siehe auch: »Gespräch im Abrißblock«, »Städtebaulicher Unsinn«




Die Puhdys im Familiengarten

Am 8. August 2015 gastierten DIE PUHDYS in Eberswalde. Es ist ihre Abschiedstour. In Eberswalde fanden die DDR-Altrocker ein dankbares Publikum. Ihren Jubel konnte man bis ins Brandenburgische Viertel hören. Auch, wie die Fans die alten Hits mitsangen.

Der nachfolgende Text wurde vor 16 Jahren geschrieben. Das Foto ist auch von damals. Außer, daß aus den 30 Jahren inzwischen 46 Jahre geworden sind, ist nichts wesentliches hinzuzufügen:

Rocker-Rentner in Finowfurt

Mit einer »großen Deutschlandtour« begehen die Puhdys derzeit ihr 30jähriges Bühnenjubiläum. Am 24. September gastierten sie in Finowfurt auf dem zum »Open Air Feld« erklärten freien Platz zwischen den Einkaufsparadiesen Real und Roller. Der Zulauf war erheblich. 1.600 gespannte Zuhörer nutzten die Gelegenheit, die Rockerrentner in Aktion zu erleben.

Da standen sie nun nebeneinander. Die begeisterte Erstklässlerin, der erst ganz am Ende des Konzerts in den Armen ihres Papas die Augen zufielen und die im Puhdys-Rhythmus ausflippende Mittvierzigerin, mit deren Körperverrenkungen heutzutage bestenfalls Hardcore-Punks mithalten können. Wenn die Puhdys ihr »Lied für Generationen« zelebrieren, tun sie das im wahrsten Sinne des Wortes.

Insgesamt 16 Langspielplatten, darunter drei Doppelalben, veröffentlichten die Puhdys allein zu DDR-Zeiten. Das schaffte keine andere Band. Hinzu kamen zwei Soloalben von Dieter »Maschine« Birr und Dieter »Quaster« Hertrampf. In den 80er Jahren wurde die Gruppe darüber hinaus zum Exportschlager. Die Puhdys repräsentierten im Westen neben Karat den DDR-Rock schlechthin. Zumindest quantitativ stimmte das auch innerhalb der Republik.

Die Puhdys reichten in ihrer musikalischen Substanz keineswegs an die Spitzen des DDR-Rock heran. Da bleibt die 1975 verbotene Klaus-Renft-Combo einzigartig. Dennoch entwickelten die Puhdys einen ganz eigenen und unverwechselbaren Stil. Zu einem ersten Gipfelpunkt ihrer künstlerischen Entwicklung wurde zweifellos die 1980 veröffentlichte LP »Heiß wie Schnee«. Zum inzwischen ausgeprägten Puhdysstil kam hier eine bis dahin nicht gekannte inhaltliche Geschlossenheit, der sogar die Covergestaltung Rechnung trug. »Melanie«, ein Titel dieser LP, wurde nicht ohne Grund zu einem Höhepunkt des Finowfurter Konzerts. Ähnlich inhaltlich gelungene Alben, noch mit stilistischen Erweiterungen verbunden, veröffentlichten die Puhdys mit »Computerkarriere« (1982) und »Das Buch« (1984).

Danach waren kaum noch neue Töne zu hören. Selbst die Experimente mit Orchesterarrangements auf der letzten regulären DDR-Studio-LP »Neue Helden« (1988) waren nur ein Rückgriff auf die Anfangsjahre. Daß die Puhdys zu ihrem 20jährigen Bühnenjubiläum 1989 ihren Abschied von Live-Auftritten verkündeten, hat sicherlich auch damit zu tun, daß die Band inhaltlich nichts neues mehr bieten konnte.

Die Wende entwertete jedoch auch die Lorbeeren, auf denen sich die Puhdys in ihrer »Rockerrente« ausruhen wollten. Zugleich entstand eine neue Herausforderung. Die Puhdys sahen sich in ihre Anfangszeit zurückversetzt. Sie mußten wieder um ihre Anerkennung kämpfen. »Man müßte viel öfter aufhören können, weil der Anfang immer spannend ist«, schrieb Dieter Birr auf das Cover ihrer ersten Nachwende-LP »Wie ein Engel« (1992). Dieser Neuanfang machte die Puhdys auch für die Texter Gerulf Pannach und Werner Karma interessant. Durch deren Mitarbeit entstand eine inhaltlich interessante Platte. Die anspruchsvollen Texte zwangen zudem zu einer teilweisen Rücknahme der gewohnten Puhdys-Stilistik.

In den Folgejahren gewannen die Puhdys in den neuen Bundesländern schnell ihre alte Popularität zurück. Sie bezahlten das mit einer teilweise hemmungslosen Kommerzialisierung. Die Auftritte in Werbespots sind in der heutigen Radiolandschaft für ostdeutsche Bands möglicherweise eine der wenigen Möglichkeiten, überhaupt gehört zu werden, zwingen jedoch auch zu inhaltlich und stilistisch kaum zu übertreffenden Plattheiten.

Ähnliche künstlerische Flachheit gelang den Puhdys in ihrem Werbesong für den Ostberliner Eishockey-Club »Eisbären«. Zum Mitgrölen geeignet, fand der Eisbären-Song unter dem Finowfurter Publikum viele Fans. Vor allem bei jenen, die den guten Umsatz der Bierstände beförderten.

Die Puhdys passen sich an. Und feiern dadurch ihre Erfolge. Während der 1. Eberswalder Rocknacht im Jahre 1984 meinte Peter »Cäsar« Gläser* auf die Frage, was er von den Puhdys halte, nur mit einem zur Faust geballten Gesicht: »Staatsband«. Die Wahlkampfauftritte für Manfred Stolpe und seine SPD scheinen diese Einschätzung unter veränderten Vorzeichen zu bestätigen.

Die Puhdys feiern ihr 30jähriges Bühnenjubiläum. In Finowfurt begeisterten sie vor allem mit den Erfolgstiteln der ersten 15 Jahre ihr Publikum. Damit und mit immer wieder neuen Mit­singetiteln werden sie zweifellos auch in Zukunft Erfolge feiern.

Gerd Markmann – 25. September 1999

(Erstveröffentlichung in »Barnimer Bürgerpost« Nr. 10/1999)

* 1984 Cäsar´s Rockband, zuvor Renft und Karussell, später Cäsar & Die Spieler. Peter »Cäsar« Gläser starb 59jährig am 23.10.2008.

(veröffentlicht am 9. August 2015)




Neue Attraktion im Familiengarten:

30-Meter-Seilbahn
lädt zu Spaß ein

maxe. Der Familiengarten Eberswalde ist um eine Attraktion reicher. Wie die Pressestelle der Eberswalder Stadtverwaltung mitteilt, lädt seit Anfang Juli eine 30-Meter-Seilbahn zu jeder Menge Spaß ein.

»Die Seilbahn steht auf der so genannten Dreieckswiese und befindet sich links von der Riesenrutsche in der Kranbahn«, weiß Pressesprecherin Nancy Kersten mitzuteilen. Bereits Ende Mai seien die Fundamente für die neue Attraktion gegossen worden. In der zweiten Juliwoche fanden die abschließenden Montagearbeiten statt.

Die neue Attraktion lädt laut Pressestelle zum Fahrspaß für Kinder und Erwachse ein. Die Anschaffung habe insgesamt 5.800 Euro gekostet.

Eine ähnliche Seilbahn, die Mitte der 90er Jahre hinter dem Club am Wald errichtet worden war und für alle frei zugänglich war, mußte vor einigen Jahren wegen Baufälligkeit entfernt werden.

Der Familiengarten Eberswalde hat bis zum 31. Oktober 2015 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Neben der neuen Seilbahn sind viele weitere Attraktionen wie der Märchenwald, die Betriebsarchen oder die größte Taschenuhr der Welt einen Besuch wert.

Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro (Kinder 4 bis 16 Jahre, Schüler über 16 Jahre, Auszubildende, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende, Erwerbslose ALG I und II, Schwerbehinderte). Kinder bis 3 Jahre haben kostenlosen Eintritt.

(31. Juli 2015)




Zwischen Drehbank
und CNC-Fräse

Kreativschaffende im Zwischenraum H15
im WBG-Vereinshaus, Havellandstraße 15

Am 30. Juni kamen abends in Eberswalde Kreativschaffende verschiedenster Couleur zusammen. In dem Format 6x6 stellten sich sechs Personen jeweils sechs Minuten vor. Der Abend, organisiert vom Ministerium für Wirtschaft und Energie Brandenburg, fand im Rahmen der Reihe Kreativ Dialog statt.

Um 19 Uhr beginnt das Programm, viele sind aber schon früher da. Im Zwischenraum in der Havellandstraße 15 stehen Getränke und Speisen bereit, ebenso wie eine kleine Spendenkasse. Man macht sich schon mal bekannt.

Die bereitgestellten Stühle sind irgendwann aus, eine Bank muß aushelfen. Fünfzehn Menschen waren erwartet, nun sitzen circa 30 Leute in einer Werkstatt des Zwischenraums - Veranstalter, Engagierte der offenen Räume und Interessierte. Ein aufmerksam entspanntes Publikum, da hält man als Referent die Nervosität gerne aus.

Ein paar einleitende Worte zu den Räumlichkeiten, dann stellt Katja Dietrich-Kröck das Format vor: Bei den Referenten soll eine Bandbreite aus den 11 Branchen der Kreativwirtschaft erreicht werden. Die Reihenfolge des Abends wird ausgelost, danach hat der jeweilige Referent genau sechs Minuten um sich vorzustellen; dabei kann er die Art und Weise der Darstellung frei wählen.

Tereza und Jörg stellen sich, das Gut Stolzenhagen und ihre Stühle vor. Diese fertigen sie vor Ort. Ein Modell »Bison«, für den Außenbereich, das Andere, die »Gazelle«, ist besonders leicht. daß man sogar damit tanzen kann, erklärt Tereza und dreht sich. Der Stuhl schwingt auf ein paar ihrer Finger mit.

Kai vom Kanaltheater ist der Nächste, er springt heute nur ein. Frei assoziiert er sich von seinem handwerklichen Berufsweg in der DDR zu seiner heutigen Tätigkeit beim Kanaltheater. Die vielfältigen Reaktionen aus dem Publikum bezeugen Interesse wie Kontroverse, aber auf jeden Fall die volle Aufmerksamkeit.

Mit den Verlag Biber und Butzemann besetzt Stefanie Biber-Geske eine Nische. Einst im Urlaub mit ihren Kleinen, gab es keine Kinderbücher, die an dem jeweiligen Orten spielten. Verwundert darüber, wurde daraus die Idee und Tat, selbst solche Kinderbücher zu schreiben. Der Verlag und die Buchmesse BUCHBERLIN schlossen sich an. Ein paar ihrer Bücher werden derweil durch die Reihen gereicht.

Steffi Ribbes Präsentation gibt etwas her für die Augen. Von Bild zu Bild schildert sie, wie sie alten Möbelstücken neuen Stil gibt. Entsprechend ihrem Label »Farbknall« mag sie es gerne bunt. Zusammen mit ihren Kunden verwandelt sie Stühle, Regale und mehr, in Unikate. Die bildende Künstlerin Ina Abuschenko-Matwejea fragt, was Kunst ist und ob sie einen Zweck hat. Bilder ihrer Werke laufen im Hintergrund während sie Picasso rezitiert, der sich schon zu diesem Thema in Worte zu fassen versuchte.

Brian Crotty beschäftigt sich mit umweltverträglichen Materialien innerhalb des Labels BioInspiration. Die Kickstarterkampagne für einen kompostierbaren Kunststoff zum 3D-Drucken läuft bald an. Die Modelle, die er ins Publikum gibt, sind nur einen Raum weiter gedruckt worden.

Er gehört zu den regelmäßigen Besuchern in den Werkstätten des Zwischenraums in der Havellandstraße, denn neben CNC-Fräse und Drehbank finden sich hier auch 3D-Drucker, an denen er sich direkt ausprobieren kann. Die vom Hebewerk e.V. getragenen Räume haben viele illustre Gäste, vom technikaffinen Bastler bis zum vegetarischen Lebenskünstler ist alles vertreten.

Jeder der sechs Kreativschaffenden nimmt seinen Applaus entgegen, aber diese knappen Minuten vorn waren eigentlich nur das Appetithäppchen. Kaum erheben sich die ersten Zuschauer, umringen schon die ersten die Referenten. Für Fragen ist ab jetzt reichlich Zeit, und noch mehr für Antworten. Auf dem Balkon warten Getränke, frisches Brot, Aufstrich, Häppchen.

Über die angeregten Gespräche schleicht sich die Nacht recht unbemerkt ein.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen im Zwischenraum des Hebewerk e.V. sowie Verlinkungen zu den Referenten des 6x6 Netzwerkabend sind im Internet unter www.hebewerk-eberswalde.de zu finden.

Ulrike Gatz

aus "Barnimer Bürgerpost" 7/2015
Foto: Christoff Gäbler

(veröffentlicht am 29. Juli 2015)

Siehe auch: »6x6 Netzwerkabend«,




Buntes Begegnungsfest im Brandenburgischen Viertel

Am 20. Juli hatte der Runde Tisch – Willkommen in Eberswalde zum interkulturellen Fest der Begegnung ins Brandenburgische Viertel eingeladen, wo sich bereits seit 2013 eine Unterkunft für 45 Asylsuchende befindet.

Das diesjährige Fest schloss sich zeitlich unmittelbar an das Ende des Fastenmonats Ramadan an, welches Muslime weltweit zum gemeinschaftlichen Fastenbrechen zusammenbringt.

Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede gemeinsam feiern – so oder so ähnlich könnte man den Verlauf des Nachmittages wohl am besten beschreiben. Sowohl die einheimischen Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels als auch die Flüchtlinge und Asylbewerber nutzen die Gelegenheit, um ihre jeweiligen neuen Nachbarn etwas näher kennenzulernen und sie willkommen zu heißen.

„Eberswalde zeigt heute einmal mehr, wie groß die Bereitschaft in unserer Stadt ist, den Menschen in Not zu helfen und wie gut die unterschiedlichen Generationen, Nationen und Kulturen hier zusammenleben.“ freut sich Eberswaldes Rathauschef, Bürgermeister Friedhelm Boginski am Rande der Veranstaltung sichtlich zufrieden.
Bei internationaler Musik, kulinarischen Spezialitäten und einem buntem Programm für Groß und Klein kamen die zahlreichen Gäste miteinander ins Gespräch, stellten interessiert Fragen und tauschten sich aus. Auch viele der in der Stadt aktiven Vereine und Einrichtungen informierten über ihre vielfältigen Angebote und Aktivitäten.

Für den 10. Erntedankmarkt am 4. Oktober plant der Runde Tisch gemeinsam mit dem Verein Lokale Agenda 21 e.V. sowie weiteren Partnern, eine Willkommenstafel für Flüchtlinge auszurichten.

Das nächste Treffen der Initiative findet am Mittwoch, 12. August um 17 Uhr im Bürgerbildungszentrum „Amadeu Antonio“, Puschkinstraße 13, 16225 Eberswalde statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind wie immer herzlich willkommen.

Eberswalde, 22. Juli 2015

Runder Tisch – Willkommen in Eberswalde

(veröffentlicht am 24. Juli 2015)

Siehe auch: »Internationales Sommerfest«




Internationales Sommerfest

Der Runde Tisch »Willkommen in Eberswalde« lädt am Montag, dem 20. Juli 2015, zu einem Internationalen Sommerfest ein. Von 14 bis 20 Uhr können Flüchtlinge und Einheimische an diesem Tag miteinander ins Gespräch kommen und die internationale Küche ausprobieren.

Für Kinder wird es ein Spiel- und Bastelangebot geben und ein Clown wird das Fest bereichern. »Wir würden uns sehr freuen, wenn es für diesen Tag noch Kuchenspenden gibt«, sagt Barbara Bunge, die Sozialreferentin der Stadt.

Das Internationale Sommerfest findet auf dem Innenhof des Wohnverbundes im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde, in der Straße Zum Schwärzesee 3, statt.

Nancy Kersten,
Pressesprecherin der Stadtverwaltung Eberswalde
(16. Juli 2015)

P.S.: Wie vom »Runden Tisch für Willkommenskultur« zu erfahren ist, dient das »Begegnungsfest im Kiez« auch dem gemeinsamen Fastenbrechen mit den muslimischen Mitbürgern nach dem Ende des Ramadan.
Es wird eine Bühne geben, die ohne festgelegtes Programm genutzt wird. Mehrere Stände werden zur Präsentation lokaler Vereine aufgebaut sein. Aufgebaut werden diese durch die Stadt Eberswalde.
Frank Neumann wird die Veranstaltung für den Runden Tisch anmoderieren.
In der Woche vor dem Fest sollen Flyer verteilt werden.

(17. Juli 2015)

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Zwischenraum h15 im WBG-Vereinhaus Havellandstraße 15:

Filzworkshop am 17. Juli

Eine Veranstaltung im Rahmen der Familienwoche

Wir, Franziska und Jacqueline, wollen mit euch in den Räumen der Havellandstraße 15 verschiedene Dinge (Blume, Band, Ball) filzen.

Projektzeiten sind am Freitag, den 17. Juli,
von 10 - 13 Uhr und von 15 - 18 Uhr.

Das Projekt ist ein offenes Angebot und richtet sich an alle Familien in Eberswalde und Umgebung, ausdrücklich auch an Flüchtlinge, und auch an Großeltern, Tanten, Onkels...

Kinder und Erwachsene filzen gemeinsam und treffen dabei andere Familien, was zu einem regen Austausch führen kann.

Fühlt euch herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf euch!

Wir haben alle Materialien, die wir zum Filzen brauchen, dank Unterstützung der Stadt Eberswalde, vorrätig. Ihr braucht also bis auf evtl. eine Kleinigkeit zu Essen nichts mitzubringen.

Anmeldung und Fragen richtet ihr bitte an: Jacqueline.Doelle@hnee.de

Jacqueline Dölle

(veröffentlicht am 13. Juli 2015)

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Einwohnerversammlung 2015

maxe. Die Einwohnerversammlung 2015 für den Ortsteil Brandenburgisches Viertel findet am Montag, den 14. September, um 18.30 Uhr in der Aula der Grundschule Schwärzesee in der Kyritzer Straße 29 statt.

Bürgermeister Friedhelm Boginski lädt die Einwohnerinnen und Einwohner des Kiezes zum Austausch von Informationen, Anregungen und Hinweisen herzlich ein.

Die Termine der Einwohnerversammlungen in unseren Nachbarstadt- bzw. -ortsteilen sind:

  • Montag, 7. September, 18.30 Uhr, Aula der Karl-Sellheim-Schule (Wildparkstr. 1) für die Stadtteile Westend und Kupferhammer.
  • Montag, 28. September, 18.30 Uhr, Aula des Gymnasiums Finow (Fritz-Weineck-Str. 36) für den Ortsteil Finow.
  • Die Einwohnerversammlung im Ortsteil Spechthausen fand bereits vor den Ferien statt.
(1. August 2015)



Kreativ Dialog:
6x6 Netzwerkabend

Dienstag, 30. Juni, 19 Uhr im ZwischenRaum H15
im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15

Am 30.06.2015 kommt der Brandenburger »Kreativ Dialog« mit dem »6x6« Netzwerkabend in den Zwischenraum der Havellandstraße 15 im Brandenburgischen Viertel. Die Veranstaltungsreihe begibt sich erstmals nach Eberswalde!

Der »6×6« Netzwerkabend bringt seit Dezember 2013 Kreativschaffende in Brandenburg zusammen. Bei dem Veranstaltungsformat stellen jeweils 6 Kreativschaffende verschiedener Branchen sich und ihre Arbeit in 6 Minuten vor. Die Form der Präsentation ist dabei frei wählbar. Dem Betätigungsfeld und der Persönlichkeit entsprechend ist alles möglich, von einer Lesung oder einem Musikstück, über eine klassische Portfoliopräsentation bis hin zur Fast-Fashion Show – die einzige Vorgabe ist das knappe Zeitfenster.

Die abwechslungsreichen Kurzvorstellungen der FotografInnen, ArchitektInnen, Software EntwicklerInnen, DesignerInnen, AutorInnen, VerlegerInnen, TexterInnen und Co. bilden den Auftakt zu einem geselligen Get-Together, bei dem bestehende Verbindungen vertieft und neue Kontakte geknüpft werden können.

Bisher fand der »6x6« Netzwerkabend fünfmal an verschiedenen Orten in der Landeshauptstadt Potsdam, einmal in der Stadt Brandenburg an der Havel und einmal in Wandlitz statt.

Am 30. Juni 2015 um 19 Uhr begibt sich der »6×6« Netzwerkabend erstmalig nach Eberswalde. Kreative aus der Stadt wie aus dem Umland kommen zu Wort und regen an in einen (Kreativ)Dialog zu geraten.

Die Teilnahme ist gratis.
Die Anmeldung ist per E-Mail an Katja.Dietrich-Kroeck@mwe.brandenburg.de möglich.
Details zur Reihe KREATIV DIALOG auf www.facebook.com/KreativDialog.

6x6 Netzwerkabend in der Reihe Kreativ Dialog
30. Juni 2015 um 19 Uhr
im Zwischenraum H15/Hebewerk Eberswalde

Christoff Gäbler, Hebewerk e.V.

(15. Juni 2015)




2. Repair Café im Kiez

Am Sonnabend, den 9. Mai, von 14 bis 17 Uhr im ZwischenRaum H15 im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15

Liebe Interessierte und Freunde,
Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Samstag (9. Mai) findet das 2. Repair Café von 14 bis 17 Uhr im Zwischenraum des Hebewerk e.V. im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15 statt.

Hast du einen kaputten Toaster, einen wackeligen Vorderreifen am Rad oder geht der Bohrmaschine der Saft aus?

Im Repair Café des Hebewerke e.V. kannst du Gegenstände aller Art unter Anleitung reparieren und somit aktiv etwas für den Klimaschutz (und gegen die allgegenwärtige Wegwerfmentalität) tun.

Weitere Veranstaltungen des Hebewerk findest du hier oder in Facebook

Zusätzlich wird am 9. Mai die CNC-Maschine in Betrieb sein und ihr könnt euch auf diese Weise einen Eindruck von den offenen Räumen machen. Bringt eure Ideen mit!

Viele Grüße

Christoff Gäbler – 5. Mai 2015




Offener ZwischenRaum H15

Offizielle Eröffnung der Offenen Räume

maxe. Ab 14. Uhr waren am 2. Mai die Türen zu den »offenen Räumen« im ZwischenRaum H15 im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15 offen für alle Interessenten.

Es gab viele Gespräche zur Entstehung und zum Anliegen der ZwischenRäume in der Havellandstraße 15 (H15) und in der Eisenbahnstraße 69 (E69).

Im H15-ZwischenRaum im Brandenburgischen Viertel wurden die hier gebauten Quadrocopter vorgeführt, verschiedene 3D-Drucker und die CNC-Fräse in Aktion gezeigt, die Drechselmaschine genutzt und über alternative Computernutzungen gefachsimpelt.

Für musikalische Begleitung russisch & klassisch sorgte Sergej Rud-Wolga (auf dem Foto zusammen mit Christoff Gäbler vom hebewerk e.V.)

(2. Mai 2015)




Tag der Offenen Tür im ZwischenRaum H15

Offizielle Eröffnung der Offenen Räume im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15-

Der Zwischenraum lädt am Sonnabend, dem 2.Mai, ab 14 Uhr zum »Tag der offenen Türen« in die Havellandstraße 15 und in die Eisenbahnstraße 69 ein. Es besteht die Möglichkeit die Räume und ihre Geschichte, als auch verschiedene Veranstaltungsformate kennenzulernen.

An diesen Tag findet das folgende Angebot in den entsprechenden Räumen statt:

Havellandstraße 15
ab 14 Uhr: Vorführung Quadrocopter, Drechseln, 3D- Drucken, CNC-Fräsen, musikalische Begleitung russisch & klassisch von Sergej Rud-Wolga, Beiträge zur Entstehung & Vorgeschichte der offenen Räume

Eisenbahnstraße 69:
ab 14 Uhr: Tausch/ Leih und Verschenkeladen kennen lernen, bunter Tauschmarkt für Materielles & Immatrielles, Beiträge zur Entstehung & Vorgeschichte der offenen Räume
ab 19 Uhr: offene Jam Session

Christoff Gäbler – veröffentlicht am 28. April 2015

siehe auch: »Erstes Repair Café im Brandenburgischen Viertel«




Der Himmel über uns

Lange haben wir auf den Frühling gewartet. Es war zwar kein kalter Winter, doch so richtig schön angenehm warm, wie es manchmal im März sein kann, ist es nicht geworden. Stattdessen pfeifende Winde von Januar bis Ostern, mit tief hängenden schwarzen Wolkenteppichen. Es war zum Fürchten!

Doch jetzt kündigt sich der Frühling an. Und der Frühling beginnt im Himmel. Endlich ziehen wieder weiße Kumuluswolken über den tiefblauen Himmel. Wolken, die ihren Namen wirklich verdienen. Klar ausgeformte Gebilde, die in der Ferne nach verschneiten Berggipfeln ausschauen. Ein Siebentausender über dem Oderbruch ...

Der Himmel im Frühling hat etwas Göttliches. Ebenso im Herbst. Das ist die Zeit einer bestimmten Wetterlage, die an manchen Tagen vorherrscht: der Aktiven Kaltluft. Im schnellen Wechsel kommen Sonne und Wolken, Regen und Wind; und trotzdem wird die Wäsche auf dem Balkon trocken. Oder heftige Graupelschauer! "Doch die Sonne duldet kein Weißes ..." sagte schon unser Dichterfürst.

Im Himmel, da soll das Paradies sein. Jesus sitzt zur Rechten des Allmächtigen auf einer Wolke und zählt die Stunden und Tage, bis er wieder auf Erden erscheint: zum Jüngsten Gericht! Und ... wohnten die antiken Götter nicht schon im Himmel? Zeus, der seine Blitze schleudert, und Aphrodite, die Göttin der Liebe? Zumindest wohnten sie auf dem Olymp und das war für damalige Zeiten so gut wie der Himmel.

Vom Himmel kamen die Meteoriten und Kometen, die das Leben mit organischem Material auf die Erde brachten. Am Nachthimmel sieht man zehntausende Sterne glänzen, und die Planetengötter ziehen ihre Bahnen. Tierkreiszeichen bestimmen unser Schicksal. Für manchen liegt also der Ursprung von allem im göttlichen Kosmos, für manch anderen waren es freilich Außerirdische. Aber die Geschichten von Außerirdischen sind zu "faszinierend", wie der jüngst verstorbene Mr. Spock immer betonte.

Apropos "faszinierend": Ist Ihnen schon aufgefallen, daß alle Wolken am Himmel eine Nummer tragen? Das ist kein Witz! Zumindest bei den schönen Wolken, also denen der aktiven Kaltluft, kann man beobachten, daß Gott im Himmel seine Wolken numeriert. So, als wollte er sicherstellen, daß ihm keine bei dem heftigen Wind verlorengeht. Der Herrscher im Himmel findet sie soo schön, er muss immer wieder nachzählen, ob sie alle noch da sind!

Bei Schäfchenwolken macht er das nicht. Schäfchen sind brav und bleiben hübsch zusammen. Sollen andere Schäfchen zählen, z.B. die Menschen, wenn sie einschlafen wollen. Einige Menschen haben aber eine direkte Beziehung zum durchnumerierten Himmel: nämlich, wenn sie verliebt sind. Man schwebt dann mit rosaroter Brille auf Wolke sieben, oder acht. Es sind aber noch genügend andere Wolken da! Wenn mich jemand ertappt, beim Tagträumen oder bei Wortfindungsstörungen, dann sage ich: "Sorry, ich war gerade auf Wolke siebzehn."

Jürgen Gramzow – veröffentlicht am 21. April 2015




Was Gesundes aufs Brot

AOK zu Gast im Eltern-Kind-Zentrum in der Kita Arche Noah

»Nehmen Sie sich mehr Zeit für ihre Gesundheit« lautete am Donnerstag (16. April) der diesjährige Startschuß für eine vielfältige Aktions- und Präventionsreihe im Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) der Evangelischen Kirchengemeinde Finow in der Kita Arche Noah im Brandenburgischen Viertel.

Aufbauend auf bestehende Kooperationserfahrungen organisierten Petra Hörnicke von der örtlichen Gesundheitskasse AOK und Jenny Wörpel vom EKiZ eine aktive Präsentation gesunder Brotaufstriche.
Mütter und ihre Kleinkinder bereiteten einen Tomatenquark und eine Quark-Schinkencreme frisch zu. Die Begeisterung über die Geschmackserlebnisse war sehr groß und jeder bereitete sich eine eigene individuell kreierte Mischung zu. Die Privatbäckerei Wiese sponserte dazu das neue Brot »Sputikus«, welches zur Erhöhung des Geschmackerlebnisses beitrug.

Schnell waren sich die Teilnehmerinnen einig, daß diese Aufstriche das Angebot im wöchentlichen Elterncaf? im EKiZ bereichern werden. Das Elterncaf? findet jeden Dienstag von 9 – 10.30 Uhr im EKiZ in der Kita Arche Noah statt.

Hier sind junge Familien herzlich willkommen!

Unsere Aktionsreihe wird in der nächsten Woche fortgesetzt. Ein Ernährungsexperte wird den Eltern eine selbstzubereitete Schokoladenaufstrichalternative vorstellen. Darauf sind wir schon sehr gespannt.

All diese Aktionen und Rezepte halten wir (Eltern und EKiZ) in unserer 2. Kochbüchleinreihe fest, das wir wieder zum Jahresende zur Verfügung stellen werden.

Jenny Wörpel – 18. April 2015





Großer Empfang zur Eröffnung des Bürgerbildungszentrums im August 2014

Verstecktes Kleinod in der Stadt

Das Café der Volkssolidarität im Bürgerzentrum an der Puschkinstraße ist zentral gelegen, angenehm ruhig und für den kleinen Geldbeutel geeignet

Nicht jeder Einwohner unseres Viertels hat das Geld für einen Restaurantbesuch oder genug im Portmonee, um sich einen Kaffee für 3 EUR zu leisten. Das kleine, helle und freundliche Café oberhalb der Stadtbücherei bietet sich da als Alternative an. Es ist mitten in der Stadt gelegen, und nach dem Besuch beim Optiker oder dem Fleischer einen Abstecher wert. Wer seine Ruhe mag, etwas lesen will und seinen kleinen Hunger stillen möchte, der ist in der Puschkinstraße gut aufgehoben. Betreiber des Cafés ist die Volkssolidarität, die hier mit vielen anderen gemeinnützigen Vereinen vor acht Monaten in das frisch sanierte Gebäude einzog. Das Bürgerbildungszentrum »Amadeu Antonio« soll ein kultureller Treffpunkt für die ganze Stadt werden. Die Stadtbibliothek, die Volkshochschule und die »Akademie 2. Lebenshälfte«, das Café sowie ein Kindergarten sind im altehrwürdigen Haus, das einmal eine Schule für "Höhere Töchter" war, untergebracht. Im Café bekommt man schon ein Schnitzel mit Brötchen für 1,70 € und eine Tasse Kaffee kostet nur 1,20 €.

Öffnungszeiten des Cafés: Mo-Fr 10.30 Uhr - 18.30 Uhr

Maxe – 17. April 2015




»Am Öl kanns nicht liegen...«

Erstes Repair-Café im »Zwischenraum h15« des Hebewerk e.V. im Vereinshaus in der Havellandstraße 15

»Am Öl kann es nicht liegen, es ist keins dran« – der klassische Mechaniker-Witz verkündet Wahres. Nicht umsonst heißt es: »Öl tut Wunder«. Bei dem Tischventilator, den ein Besucher des ersten Repair-Cafés im Brandenburgischen Viertel am 11. April im „Zwischenraum h15“ im Vereinshaus der Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow in der Havellandstraße 15 mitgebracht hatte, trafen die Klischees ins Schwarze. Manfred Martin zeigte dem jungen Mann wie der Ventilator zusammengeschraubt ist und wo sich die empfindlichen Lager befinden. Ein paar Tropfen Feinmechaniköl brachten den Ventilator wieder in Bewegung.

Oft sind es nur solche Kleinigkeiten, die ein Haushaltsgerät nicht mehr funktionieren lassen. Der Gang in eine professionelle Reparaturwerkstatt – sofern es sowas noch geben sollte – ist meist teurer als der Kauf eines neuen Gerätes. Das alte Teil – obwohl es meist mit geringem Aufwand wieder in Gang zu setzen wäre – fliegt in den Müll.

Hier setzt das Repair-Café an. Selbstreparieren kostet nichts. Man muß es nur können. Und mit der professionellen Hilfe der Hebewerker kann es jeder.

Haushaltsgeräte durch Reparatur langlebiger zu machen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern leistet auch ganz nebenbei einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für den Schutz unserer Umwelt. Jedes länger genutzte Haushaltsgeräte verringert auf Dauer die Müllberge um uns herum.

Das nächste Repair-Café im »Zwischenraum h15« wird es sicherlich bald geben. Sobald wir den Termin wissen, wird er auf der Maxe-Seite zu erfahren sein.

Euer Maxe – 15. April 2015

siehe auch: »Erstes Repair Café im Brandenburgischen Viertel«




Erstes Repair Café
im Brandenburgischen Viertel

Am 11. April von 14 bis 17 Uhr
im WBG-Vereinshaus in der Havellandstraße 15

Liebe Interessierte und Freunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Samstag (11.04.) findet das Repair Café von 14 bis 17 Uhr im Zwischenraum/ Hebewerk e.V. in der Havellandstraße 15 statt. Es ist das erste Repair Café im Brandenburgischen Viertel!

Hast du einen kaputten Toaster, einen wackeligen Vorderreifen am Rad oder geht der Bohrmaschine der Saft aus?

Im Repair Café des Hebewerke e.V. kannst du Gegenstände aller Art unter Anleitung reparieren und somit aktiv etwas für den Klimaschutz (und gegen die allgegenwärtige Wegwerfmentalität) tun. Weitere Veranstaltungen des Hebewerk findest du hier.

Bei dieser Gelegenheit könnt ihr euch einen Eindruck von den offenen Räumen in der Havellandstraße 15 verschaffen, die bereits bestehenden Aktivitäten kennen lernen und gerne eure eigenen Ideen und Projekte mitbringen.

Das Repair Café gibt es nun schon sehr erfolgreich seit über einem Jahr in Eberswalde. Weitere Informationen hierzu findest du in den folgenden Artikeln + Video:

Das erste Repair Café in Eberswalde (MOZ-Artikel)

Repair Café im Schöpfwerk (MOZ-Artikel)

Repair Café in der HNE (Beitrag ODF-TV)

Viele Grüße

Christoff Gäbler, »Hebewerk e.V.« – 8. April 2015




Der lebensphilosophische Hintergrund des Vegetarismus

Vortrag von Daniel Fischer am 11. April, 15 Uhr, im HAUS DER NATURPFLEGE, Bad Freienwalde, Dr. Max-Kienitz-Weg 2

Einst wurden Vegetarier und Veganer als eine Randgruppe belächelt oder gar verspottet. Doch ein gesteigertes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein sowie Dioxin- und Gammelfleischskandale geben dem Trend zur fleischlosen Kost Auftrieb. Was vor wenigen Jahren noch undenkbar erschien, ist nun in aller Munde: Eine Ernährung ohne Fleisch liegt derzeit voll im Trend!

Dies macht auch das stetig wachsende Angebot an vegetarischen und veganen Produkten in Supermärkten und Restaurants deutlich, welche schon längst nicht mehr nur auf den reinen Bio-Markt Bereich begrenzt sind.

Doch jenseits von vorübergehenden Modetrends und -erscheinungen besitzt die vegetarische und vegane Ernährungsform auch eine lebensphilosophische Dimension. Darüber werden Daniel Fischer (ehemaliger Lanu-Student) und seine Frau MiSoo Kim in einem kenntnisreichen Vortrag berichten, zu dem das Haus der Naturpflege in Bad Freienwalde herzlich einlädt. Der Vortrag findet am Samstag, den 11.04.2015 um 15.00 Uhr im Dr.-Max-Kienitz-Weg 2 in Bad Freienwalde statt. Es wird auch einen Praxisteil geben, bei dem Rezepte vorgestellt werden.

Und noch ein abschließender Hinweis besonders an alle, die sich besonders mit den Themen Umwelt und Natur, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit befassen: Daniel Fischer war eng mit dem bereits verstorbenen Nestor des Naturschutzes Kurt Kretschmann befreundet (auf dem Foto mit seiner Frau Erna und der von ihm »erfundenen« Naturschutz-Eule), der ebenfalls langjähriger Vegetarier und Ehrenpräsident des vebu war.
Neben Daten, Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen zur fleischlosen Ernährungsform, wird in dem Vortrag auch auf diese persönlichen Erfahrungen und Begegnungen eingegangen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird jedoch um eine Spende für das Haus der Naturpflege gebeten.

www.haus-der-naturpflege.de

Maxe - 7. April 2015




Frühjahrsputz im Zeichen
der Willkommenskultur

Am vergangenen Samstag wurde in der Barnimer Kreisstadt, wie in vielen Orten des Landes auch, zum traditionellen Frühjahrsputz geladen. Dieser heißt hier: „Sauberswalde“.

In allen Stadtteilen gab es wie in jedem Jahr vielfältige Aktionen an den örtlichen Grünanlagen und an anderen öffentlichen Plätzen, um diese für die sonnige Zeit des Jahres herauszuputzen. So trafen sich im Gemeinschaftsgarten des Brandenburgischen Viertels der „Runde Tisch – Willkommen in Eberswalde“ und andere Vereine und Initiativen mit interessierten Bürger/innen und Flüchtlingen aus verschiedenen Herkunftsländern.
Der Einladung der Eberswalder Willkommensinitiative zum Frühjahrsputz mit anschließendem Grillen folgten insgesamt mehr als zwanzig Helfer/innen.

Vor dem gemütlichen Teil stand natürlich die gemeinschaftliche Arbeit. Der gesamte Garten wurde von seinen herbstlichen Laubresten befreit, die Beete wieder für ihren Einsatz fit gemacht, ein neuer Komposthaufen wurde errichtet und auch das Essen mußte für den Grill vorbereitet werden.

Im Anschluß begann ein fröhliches Grillen, bei dem freundschaftliche Gespräche zwischen „Eberswalder/innen“ und Flüchtlingen aus dem nahegelegenen Wohnverbund entstanden. Diese Gespräche sind ein wichtiger Beitrag zum interkulturellen Austausch.

Alle Beteiligten waren sich einig: Die Aktion war ein voller Erfolg und wird mit großer Sicherheit in dieser und anderen Formen wiederholt, damit der Kontakt erhalten bleibt und die Willkommenskultur in der gesamten Stadt Eberswalde weiter gestärkt wird.


Stefan Schmiedel, Runder Tisch „Willkommen in Eberswalde“ -
2. April 2015


Ergänzung:
Eine weitere Putzaktion im Kiez hatte die Eberswalder Greenpeace-Gruppe organisiert, um Unrat aus dem Wäldchen an der Prignitzer Straße aufzusammeln.
Andere Bewohner des Brandenburgischen Viertels beteiligten sich an den Aufräumaktionen am Südrand der Drehnitzwiesen.

Maxe – 2. April 2015




Frühjahrsputz im Kiez am 28. März:
Aufräumen im Gemeinschaftsgarten und an der Prignitzer Straße

Auch im Brandenburgischen Viertel beteiligen sich Aktive am Eberswalder Frühjahrsputz „Sauberswalde“ am Sonnabend, dem 28. März 2015. Das teilte Alexander Leifels, Vorsitzender des Sprecherrates „Soziale Stadt“ und Mitarbeiter der städtischen Pressestelle, drei Tage vor dem Frühjahrsputztermin mit.
Der Runde Tisch "Willkommen in Eberswalde" und die örtliche Greenpeace-Gruppe werden im Gemeinschaftsgarten und im Wäldchen an der Prignitzer Straße aktiv.

Der Runde Tisch „Willkommen in Eberswalde“ möchte zusammen mit seinen Akteuren sowie mit Menschen mit Flüchtlingserfahrung und allen Interessierten im Brandenburgischen Viertel den Gemeinschaftsgarten auf Vordermann bringen. Eine gute Gelegenheit sowohl den Garten und als auch einander kennenzulernen.

„Die Idee im Runden Tisch ist, wöchentlich gemeinsam mit zugewanderten Mitmenschen zu gärtnern. Dafür bietet der Frühjahrsputz einen guten Auftakt“, so die Quartiersmanagerin im Brandenburgischen Viertel Johanna Johne, die ehrenamtlich beim Runden Tisch mitarbeitet.

Der Gemeinschaftsgarten befindet sich in der Schorfheidestraße am Wohnheim des Studentenwerkes.
Gearbeitet wird dort ab 10 Uhr. Zum Mittag wollen die Aktiven am Gemeinschaftsgarten auch grillen.

Die Greenpeace-Gruppe Eberswalde beteiligte sich schon in den Vorjahren am Frühjahrsputz in der Stadt.
Am kommenden Sonnabend wollen die Umweltaktivisten ab 9 Uhr Unrat aus dem Wäldchen an der Prignitzer Straße sammeln.

Maxe – 25. März 2015

Ergänzung

Wie der Stadtverordnete und ehemalige Ortsvorsteher Carsten Zinn (Alternative Liste Eberswalde) die Maxe-Redaktion informierte, werden an der Aufräumaktion im Gemeinschaftsgarten auch die ehrenamtlichen Vorsitzenden der städtischen Auschüsse Jugend, Bildung und Sport sowie Wirtschaft und Finanzen Lutz Landmann (DIE SPD-FRAKTION) und Dietmar Ortel (CDU-Fraktion) teilnehmen.

Carsten Zinn im Originalton: „SEIT an SEIT, HARKE an HARKE – ohne sich in der Sache zu beharken, werden die beiden aktiv am Frühjahrsputz 2015 im Brandenburgischen Viertel teilnehmen. Und das ist auch gut sooo!!! Das haben beide schriflich bzw. mündlich mir gegenüber avisiert. Das ist aktiv gelebte GROßE Koaltion im ALLGEMEINEN wie im BESONDEREN. Einfach SPITZE!!!.“

Maxe – 25. März 2015

Ergänzung 2

Leider mußte der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen Dietmar Ortel kurzfristig seine Teilnahme am Frühjahrsputz absagen. Aus personellen Gründen muß er am Sonnabend den Geschäftsbetrieb in seiner Ebeswalder Filiale selber sicherstellen. Er wünscht aber allen teilnehmern eine gelungene Veanstaltung und spricht seinen Dank für den ehrenamtlichen Einsatz aus.

Maxe – 27. März 2015




Das Ziel: ein klima-toleranter Mischwald!

Wenn man in diesen Tagen durch den Wald in Richtung Zoo und Bahnschranke fährt, kann man Holzfäller bei ihrer Arbeit beobachten. Sie lichten den Baumbestand, indem sie ausgewachsene Kiefernbäume fällen und die langen Stämme, bar ihrer Kronen, in großen Holzmieten entlang der Wege aufschichten (siehe Foto). Somit wird der Stadtwald an dieser Stelle verjüngt, denn kleinere Eschen oder Buchen in der Nachbarschaft der gefällten Kiefern haben nun mehr Licht und Sonne zum Wachsen. Das Holz ist ein vielseitiger okölogischer Rohstoff und wird (hoffentlich) nicht nur als Brennmaterial verwendet. Nähere Informationen dazu kann sicher das zuständige Stadtdezernat geben. Bevor die Vögel mit dem Brutgeschäft beginnen, müssen die Fällarbeiten abgeschlossen sein, sonst würden die bunten Eier unsanft auf den Boden krachen. Das sollte man lieber mit hartgekochten und gefärbten Hühnereiern machen, die man, unter schwerstem physischen Einsatz in den Ecken des Schrankes gefunden, zum Osterfest die Drehnitzwiesen-Abhänge herunterkullern lässt. In frischer Luft und hoffentlich bei Sonnenschein!

jg – 19. März 2015




Der Virus - dein Freund und Helfer

Hat jemand dieses Jahr noch keine Erkältung gehabt? Wieso meldet sich niemand? Die Influenza-Saison war offenbar dieses Jahr ein voller Erfolg! Für die kleinen Biester, die bisher nur wenige Menschen, millionenfach vergrößert, bei lebendigem Leibe sehen konnten: die Erkältungsviren! Es soll an die 300 unterschiedliche Arten von ihnen geben, und vermutlich kaum ein Mensch kann sich glücklich (?) schätzen, mit allen schon Bekanntschaft gemacht zu haben.

Erst fühlt sich der Hals unwohl an, dann tut einem alles weh, daß man nicht schlafen kann oder kaum aus dem Bett kommt; am nächsten Tag beginnt die Nase zu laufen und steigert sich dann in tagelangen Schneuzorgien, die am Schluss mit einem wochenlangen Husten gekrönt werden. Warum muss man nur so leiden? Und nichts hilft dagegen wirklich. Außer Isolation. Damit unsere Mitmenschen nicht angesteckt werden. Aber selbst das bekommen wir nicht hin.

Irgendwo muss man sich schließlich im Bus festhalten; selbiges zu vermeiden grenzt in Eberswalde an Selbstmord. Und wenn man noch gesund ist? Man kann kann ja nicht alles vorher mit Desinfektionstüchern abwischen, bevor man es anfasst. Man muss sehenden Auges ins Messer laufen und hoffen, daß es nur ein Buttermesser ist. Man rotzt und schnieft ... dann mal einen Tag nicht; und schon hat man alles vergessen, als man seine alte Bekannte wieder trifft und ihr herzlich ie Hand schüttelt. Oder sogar ein Küßchen?!

Das Ganze hat System und ist fester Bestandteil der Evolution. Des Menschen Erbsubstanz, die Krone der Schöpfung, besteht zu einem Großteil aus Virus-DNA. Das, was mit uns während einer Erkältung passiert, ist kein sinnloses Leiden! Wir sind hustende und spuckende Schleimproduzenten, damit sich die Viren optimal verbreiten können. Wir sind nur Wirtstiere, Werkzeuge einer höheren Macht. Wir können zwar an unser Aktiendepot denken oder an die Weltrevolution; aber unser eigentlicher Lebenszweck ist womöglich die maximale Virusproduktion und -verbreitung.

Selbst unsere intimsten Gefühle haben sich wahrscheinlich nur die Viren ausgedacht, damit man, oft nicht ganz bei Verstand, die nächstbeste Dame begattet, auf daß neue Rotz- und Schleimproduzenten das Licht dieser Welt erblicken! Raffinierter geht es nicht mehr. Unseren Mitgeschöpfen in der Tierwelt ergeht es nicht besser: mit Katzenschnupfen, mit Vogelgrippe, mit Staupe und mit wer weiß wievielen hoch ansteckenden Geschichten. Die Welt ist voll von Viren.

Unser Schöpfer, das ist wahrscheinlich kein weißbärtiger Herr im Himmel, sondern das sind die winzigen Elementarteilchen der Evolution - die Viren; sie benutzen uns wie einen Automaten - sie brauchen nur eine rote Taste zu drücken und schon geht es los ... auf daß neuer, hochansteckender Schleim produziert wird. Wir haben keine Chance aus diesem Ding auszusteigen. Unsere Schöpfer sitzen am längeren Hebel. Sie sind in der Überzahl. Sie haben uns programmiert. Sie wissen über uns Bescheid. Unsere Aufgabe heißt: Rotz oder stirb!

Jürgen Gramzow – 11. März 2015







Vorwärts,
und nicht vergessen ...

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Nicht nur in der Welt haben sich viele Dinge getan, auch hier in unserem Kiez nahm das Leben seinen Fortgang.

Ob es immer ein VORWÄRTS war, darüber ließe sich trefflich streiten, man denke nur an den Heidewald und seinen Leerstand, oder an die Eliminierung der Lübbenauer Straße. Unkraut statt Wohnsubstanz.
Ersteres wächst von alleine und verursacht keine Heizkosten, aber in Berlin müssen dafür die Flüchtlinge in Containerburgen untergebracht werden. Irgendwas läuft da schief in unserem Land.

Während Grundschulen flächendeckend mit teuren Smartboards ausgestattet werden, die nicht einmal die Lehrerinnen und Lehrer bedienen können, trauen sich andernorts die Schüler nicht mehr auf die Toilette, weil sie sich zu Tode ekeln würden.
Fünf Prozent unserer Mit-Deutschen haben soviel Geld, daß sie einen Vollzeitberater brauchen, der ihr Geld rackern läßt.
Denn EINS ist klar in unserem einigem Vaterland, nur mit Geld kommst du zu Geld, und nicht mit Arbeit! Das ist das ökonomische Paradoxon unserer Gesellschaft. Darauf einen SECHSER im Lotto! Steuerfrei.

FROHE WEIHNACHTEN und einen GUTEN RUTSCH wünscht

Jürgen Gramzow (24. Dezember 2014)




Maja Rothe
ist neue Revierpolizistin

Am 1. Dezember trat Polizeikommissarin Maja Rothe ihren Dienst als Revierpolizistin im Brandenburgischen Viertel an.

maxe. Der einstige Ortsvorsteher Carsten Zinn hatte schon lange eine Nachfolge für den im Oktober 2013 aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Revierpolizisten Erhard Lipp gefordert. Dies wurde nun, wie im Frühjahr angekündigt (vgl. MAXE Nr. 21 vom Juni/Juli 2014), endlich realisiert.

Maja Rothe (34) ist künftig an der Seite ihres Kollegen Ronny Ladewig im Viertel unterwegs.

Nach der Geburt ihres dritten Kindes hatte sie an der Polizeischule in Oranienburg einen Aufstiegslehrgang vom mittleren zum höheren Dienst absolviert. Ihr neuer Dienstgrad Polizeikommissarin ist in der Diensthierarchie vergleichbar mit dem Unterleutnant der einstigen Volkspolizei.

Vor ihrer Elternzeit war die sympathische Frau schon Revierpolizistin in Nordend und konnte einige, vor allem kommunikative Erfahrungen sammeln, die sie nun gerne im Brandenburgischen Viertel anwenden und ausbauen möchte.

MAXE Nr. 25 vom Dezember 2014




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