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Versickert

Am Kiez-Eingang an der Ecke Prignitzer/Spechthausener Straße haben die Bauarbeiten an dem geplanten Regenwasserversickerungsbecken begonnen. Das Regenwasser aus dem Brandenburgischen Viertel soll künftig nicht mehr über das Drehnitzfließ in den Finowkanal abfließen, sondern hier versickern.

Den Monatsplan Mai der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,4 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

In der Nähe des Potsdamer Platzes im Brandenburgischen Viertel stehen die letzten Wohnblöcke, die noch im originalen Zustand erhalten sind. Der in Eberswalde lebende Journalist und Buchautor Dirk Engelhardt hat sie fotografiert. Noch bis zum Juni die Fotos in den Schaufenstern der Firma Finow Datentechnik in der Eisenbahnstraße 92 zu sehen. Die letzten originalen Platten

Fotoausstellung von Dirk Engelhardt

maxe. In den 1970er und 1980er Jahren wurden in Eberswalde Tausende von Wohnungen in Plattenbautechnologie errichtet. Im letzten Jahrzehnt konzentrierte sich der Wohnungsbau auf das Wohngebiet »Max Reimann«, das seit 1993 offiziell als »Brandenburgisches Viertel« bezeichnet wird und ein eigenständiger Ortsteil von Eberswalde ist.

Viele Wohnblöcke wurden seit 2003 abgerissen. Und die verbliebenen Plattenbauten sind mittlerweile fast alle modernisiert worden. Manche erhielten einen Aufzug. Die äußere Erscheinung wurde aber insbesondere durch die an der Fassade angebrachte Wärmedämmung stark verändert. Nur noch fünf Wohnblocks im Viertel sind noch weitgehend im originalen Zustand. Die meisten davon stehen in der Nähe des Potsdamer Platzes.

Der in Eberswalde lebende Journalist und Buchautor Dirk Engelhardt hat diese letzten originalen Plattenbauten in Eberswalde fotografisch dokumentiert und daraus eine Ausstellung konzipiert. Seit dem 25. März sind die Fotos in den Schaufenstern der Firma Finow Datentechnik in der Eisenbahnstraße 92 in Eberswalde zu sehen. Durch die Plazierung im Schaufenster ist die mit Kulturmitteln der Stadt Eberswalde geförderte Fotoausstellung rund um die Uhr kostenfrei der Öffentlichkeit zugänglich. Die Ausstellung läuft noch bis Ende Juni.

(26. März 2026)




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