Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel
in Eberswalde
Kontakt zur ...

Archive: gedruckte Ausgaben

Online-Artikelarchiv
Begehbar
Vor der Sporthalle des SV Motor in der Potsdamer Allee haben Graffiti-Künstler ein begehbares Kunstwerk geschaffen. Einen Kurzclip kann durch Anklicken des Bildes aufgerufen werden.

Dienstag, 22. Sept., 18 Uhr, AWO-Speisesaal (Frankfurter Allee 24): Darmkrebs, Vorsorge, Behandlung und Nachsorge sowie Krebsoperationen mit dem Roboter sind Themen beim Medizinischen Dienstag. Referenten aus dem GLG Werner Forßmann Klinikum Sind Prof. Dr. med Axel Matzdorfff, PD Dr. med Sascha Weiß und PD Dr. med. habil Steffen Lebentreu. Eintritt frei.

Den Monatsplan September der Begegnungsstätte »Silberwald« (Spreewaldstr. 1) gibt es hier (PDF 1,5 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.

Prenzlauer Straße um einen Eschen-Ahorn ärmer

Innerhalb einer Stunde war alles erledigt, aufgeräumt und gekehrt. Die Kollegen von den »Barnimer Industrie- und Baumkletterern« haben gute und schnelle Arbeit geleistet.

maxe. Der Eschen-Ahorn, den die beiden Mitarbeiter der »Barnimer Industrie- und Baumkletterer« am Mittag des 8. Juni gefällt haben, hatte schon viele trockene Äste. Das war schon im vorigen Jahr aufgefallen, sagte Baumexpertin Christin Zierach vom Tiefbauamt der Stadt Eberswalde der Maxe-Redaktion. Von einer Fällung im Winter wurde aber abgesehen, um noch den Frühjahrsaustrieb abzuwarten.

Dabei zeigte sich dann eine starke Zunahme der trockenen Äste. Die halbe Baumkrone blieb kahl. Weitere Pflegemaßnahmen, um den Baum noch ein oder zwei weitere Jahre zu halten, erschienen zwecklos. Die Frühjahrsstürme hatte der Baum noch überstanden, ohne kaum mal einen seiner trockenen Zweige abzuwerfen. Daß das so bleibt, konnte und wollte niemand garantieren. Es folgte die Einordnung als »Gefahrenbaum« und der Auftrag zur Fällung.

Die Eschen-Ahorne in der Prenzlauer Straße haben ihr Grenzlebensalter von rund 50 Jahren inzwischen fast erreicht. Daher ist in den nächsten Jahren hier mit weiteren absterbenden Bäumen zu rechnen.

Christin Zierach begrüßte die Pflanzung der beiden »Maxe-Linden«, die am Tag des Baumes am 25. April in unmittelbarer Nähe des jetzt gefällten Eschen-Ahorns in die Erde kamen. Sie regte an, daß in der Straße auch künftig Linden nachgepflanzt werden, um in der Zukunft wieder eine artengleiche Baumreihe zu haben. Zumal drei weitere schon etwas größere Linden die Baumreihe zur Strausberger Straße hin beschließen.

Bei dieser Gelegenheit drückte die Baumverantwortliche der Stadt dem Baumpaten Bernd Stöwe aus der Prenzlauer Straße ihren herzlichen Dank aus. Bernd Stöwe hat am anderen Ende der Baumreihe einen nachgepflanzten Baum in seine Pflege genommen.

Leider wurde dieser Baum mehrfach Opfer von Vandalismus, was eine erneute Nachpflanzung notwendig machte.

Im Brandenburgischen Viertel sind seitens der Stadtverwaltung bislang keine weiteren Fällungen vorgesehen. Voraussichtlich Ende August werden in Finow die in der Industriestraße als Gefahrenbäume gekennzeichneten Pappeln gefällt. Außerdem sind in der Stadtmitte mehrere Bäume von Bibern angefressen und dadurch in ihrer Standsicherheit gefährdet.

(8. Juni 2015)

Siehe auch: Pflanzaktion im Kiez zum Tag des Baumes am 25. April 2015




Die zwölf neuesten Artikel im Direktzugriff:

17.09.2026 - »Qualifizierung« eines Platzes zum Artikel ...
16.09.2026 - Wasserattraktionen im Kiez zum Artikel ...
16.09.2026 - Herbstputz im Kiez und anderswo zum Artikel ...
14.09.2026 - Dialog "Mitmischen" und Theater Platten.Spiel.Traum zum Artikel ...
12.09.2026 - Ein schöner Spätsommertag zum Artikel ...
08.09.2026 - Eberswalder Nachhaltige Nähwerke (ENN): Neue Runde ist gestartet zum Artikel ...
05.09.2026 - Heidewaldbetreiber verspricht eigene Nahversorgungs-Übergangslösung zum Artikel ...
02.09.2026 - Andere Händler bleiben zum Artikel ...
01.09.2026 - Helle Stunde mit Kultur: Mensch, Monique! zum Artikel ...
23.08.2026 - Baumverstümmelung im Wohnhof zum Artikel ...
15.08.2026 - Der Countdown läuft zum Artikel ...
10.08.2026 - Verhinderte Chancen zum Artikel ...


Archiv der MAXE-Druckausgaben

Alle Druckausgaben von MAXE, dem Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel, die 2012 bis 2014 im Kiez verteilt wurden, sind im Archiv als PDF abrufbar.

Hier geht's zum Archiv: MAXE gedruckt


Eberswalde © 2015-2025 AG MAXE
Impressum

Besucher
(seit 16.1.24):
Besucherzähler