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Prenzlauer Stra├če um einen Eschen-Ahorn ├Ąrmer

Innerhalb einer Stunde war alles erledigt, aufger├Ąumt und gekehrt. Die Kollegen von den ┬╗Barnimer Industrie- und Baumkletterern┬ź haben gute und schnelle Arbeit geleistet.

maxe. Der Eschen-Ahorn, den die beiden Mitarbeiter der ┬╗Barnimer Industrie- und Baumkletterer┬ź am Mittag des 8. Juni gef├Ąllt haben, hatte schon viele trockene ├äste. Das war schon im vorigen Jahr aufgefallen, sagte Baumexpertin Christin Zierach vom Tiefbauamt der Stadt Eberswalde der Maxe-Redaktion. Von einer F├Ąllung im Winter wurde aber abgesehen, um noch den Fr├╝hjahrsaustrieb abzuwarten.

Dabei zeigte sich dann eine starke Zunahme der trockenen ├äste. Die halbe Baumkrone blieb kahl. Weitere Pflegema├čnahmen, um den Baum noch ein oder zwei weitere Jahre zu halten, erschienen zwecklos. Die Fr├╝hjahrsst├╝rme hatte der Baum noch ├╝berstanden, ohne kaum mal einen seiner trockenen Zweige abzuwerfen. Da├č das so bleibt, konnte und wollte niemand garantieren. Es folgte die Einordnung als ┬╗Gefahrenbaum┬ź und der Auftrag zur F├Ąllung.

Die Eschen-Ahorne in der Prenzlauer Stra├če haben ihr Grenzlebensalter von rund 50 Jahren inzwischen fast erreicht. Daher ist in den n├Ąchsten Jahren hier mit weiteren absterbenden B├Ąumen zu rechnen.

Christin Zierach begr├╝├čte die Pflanzung der beiden ┬╗Maxe-Linden┬ź, die am Tag des Baumes am 25. April in unmittelbarer N├Ąhe des jetzt gef├Ąllten Eschen-Ahorns in die Erde kamen. Sie regte an, da├č in der Stra├če auch k├╝nftig Linden nachgepflanzt werden, um in der Zukunft wieder eine artengleiche Baumreihe zu haben. Zumal drei weitere schon etwas gr├Â├čere Linden die Baumreihe zur Strausberger Stra├če hin beschlie├čen.

Bei dieser Gelegenheit dr├╝ckte die Baumverantwortliche der Stadt dem Baumpaten Bernd St├Âwe aus der Prenzlauer Stra├če ihren herzlichen Dank aus. Bernd St├Âwe hat am anderen Ende der Baumreihe einen nachgepflanzten Baum in seine Pflege genommen.

Leider wurde dieser Baum mehrfach Opfer von Vandalismus, was eine erneute Nachpflanzung notwendig machte.

Im Brandenburgischen Viertel sind seitens der Stadtverwaltung bislang keine weiteren F├Ąllungen vorgesehen. Voraussichtlich Ende August werden in Finow die in der Industriestra├če als Gefahrenb├Ąume gekennzeichneten Pappeln gef├Ąllt. Au├čerdem sind in der Stadtmitte mehrere B├Ąume von Bibern angefressen und dadurch in ihrer Standsicherheit gef├Ąhrdet.

(8. Juni 2015)

Siehe auch: Pflanzaktion im Kiez zum Tag des Baumes am 25. April 2015




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