Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel
in Eberswalde
Kontakt zur ...

Archive: gedruckte Ausgaben

Online-Artikelarchiv

Notiert

Der »Bürgerrat« für die Beteiligung am neuen Integrierten Entwicklungs-konzept (IEK) für das Brandenburgische Viertel kommt am 26. März, von 17 bis 20 Uhr zu seiner zweiten Beratung im Hort Kinderinsel in der Kyritzer Straße 17 zusammen. Siehe auch hier.

Gründonnerstag, 2.4., 16-19 Uhr, Prignitzer Str. 50: Die Galerie Fenster lädt ein zum Sofa Fest, Einweihung der Sofa-Mosaikplastik von Anne Ochmann auf dem Hof vor der Galerie mit Musik von Cathrin Pfeifer (Akkordeon).

Den Monatsplan März der Begeg-nungsstätte »Silberwald« (Spree-waldstr. 1) gibt es hier (PDF 2,9 Mb).


Livestream der aktuellen Stadtverordnetenversammlung.


Einer der Fahrstuhlschächte befindet sich in der Mitte des Brandherdes. Ob ein technischer Defekt am Fahrstuhl die Brandursache sein könnte, ist noch nicht geklärt. Die Brandursachen werden derzeit noch untersucht.
Viele Kiez-Einwohner beobachteten die Brandkatastrophe.
Insgesamt kamen bei dem Löscheinsatz zwei Drehleitern zum Einsatz, um die Brandbekämpfung auf dem Dachstuhl von oben zu gewährleisten.
Flammen über dem Kiez

Dachstuhlbrand im AWO-Block am Sonntagnachmittag

maxe. Am Nachmittag des 9. März gerieten aus bisher ungeklärter Ursache Teile des Dachstuhls des AWO-Wohnblocks in der Frankfurter Allee in Brand. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Wie die Polizei inzwischen mitteilte, wurde mindestens ein Mensch durch die Rauchgase verletzt. Ein weiterer Bewohner mußte aus anderen Gründen die medizinische Nothilfe in Anspruch nehmen. Näheres teilte die Polizei nicht mit.

Wegen des Dachstuhlbrandes mußten etwa 30 Bewohner des Hauses evakuiert werden. Mehrere Wohnungen sind vorerst nicht bewohnbar.

Die Brandursachen werden derzeit untersucht. Nach den Fotos zu urteilen, könnte sich der Brand von einem der Fahrstuhlschächte her ausgebreitet haben. Die Wohnungen, auch im Dachgeschoß, sind offenbar nur von Sekundärschäden betroffen.

MAXE-Leser Thomas übermittelte uns inzwischen seine Einschätzung, daß ein Ausbreiten des Feuers nach unten durch die orginale Dachplatte verhindert wurde. Fahrstuhlschacht und Treppengänge haben das Löschwasser nicht aufhalten können. Dennoch dürfte sich der Wasserschaden in den Wohnungen in Grenzen halten. Die nachgerüstete hölzerne Spitzdachkonstruktion und das verwendete gut brennbare Dämmmaterial haben im Dachstuhl eine schnelle Ausbreitung des Feuers ermöglicht. Ein Übergreifen auf den westlichen Block (es sind 2 Blöcke, getrennt durch eine Brandmauer) konnte erfolgreich unterbunden werden.

Der Brand am Sonntagnachmittag wurde von vielen Kiezbewohnern beobachtet. Die dort geäußerten Befürchtungen, daß es Tote gegeben haben könnte, bestätigten sich zum Glück nicht.

(9. März 2025)

Nachtrag

Wie am Montag bekannt wurde, sollen in den Hausaufgängen Frankfurter Allee 45 bis 51 alle Wohnungen evakuiert worden sein. Es habe wohl Schäden an der Heizungsanlage und bei der Wasserversorgung gegeben. Dadurch sind die Wohnungen aktuell nicht bewohnbar. Da es sich um altersgerechte Ein- und Zweizimmer-Wohnungen handelt, dürften insgesamt etwa 60 Wohnungen, also zwischen 60 und 90 Menschen betroffen sein. Oft handelt es sich um ältere Alleinstehende und Menschen mit Behinderungen, die vorübergehend anderweitig untergebracht wurden.

Die Zahl der Verletzten, die medizinisch versorgt werden mußten, erhöhte sich auf fünf, davon eine Person, die wegen Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden mußte.

Die Gewerbeeinheiten im Erdgeschoß sollen von den Schäden weniger betroffen sein und können zumindest teilweise weiterhin genutzt werden.

Zu den Brandursachen wird inzwischen weiter geforscht. Der vermutete Zusammenhang mit den Fahrstühlen wurde nicht bestätigt. Eine Einsturzgefahr des Gebäudes besteht nicht, da für den aus DDR-Zeiten stammenden Wohnblock Stahlbeton der Qualität F60 verbaut wurde.

Neben der Eberswalder Berufsfeuerwehr waren die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Eberswalde sowie der Stadt Biesenthal an den Löscharbeiten beteiligt. Desweiteren waren medizinische Rettungskräfte und die Polizei im Einsatz. Sowohl Mitarbeiter der AWO als auch der Stadtverwaltung waren an diesem Sonntagnachmittag schnell am Ort des Geschehens, um den Betroffenen zu helfen und die Einsatzkräfte zu unterstützen.

(10. März 2025)




Die zwölf neuesten Artikel im Direktzugriff:

26.03.2026 - Die letzten originalen Platten zum Artikel ...
25.03.2026 - KiK schließt 300 Läden zum Artikel ...
23.03.2026 - Eine grüne, lebendige Nachbarschaft zum Artikel ...
22.03.2026 - Brand im Kiez zum Artikel ...
22.03.2026 - Sofa Fest zum Artikel ...
19.03.2026 - Radweg-Südroute beschlossen: »Bullshit« zum Artikel ...
18.03.2026 - Gemeinschaftsfläche gestalten zum Artikel ...
18.03.2026 - Neue Quartiersmanagerinnen zum Artikel ...
17.03.2026 - Frühjahrsputz »Sauberswalde 2026« zum Artikel ...
15.03.2026 - Darf Netto im »Heidewald« bleiben? zum Artikel ...
12.03.2026 - 8. KUNSTspaziergang zum Artikel ...
09.03.2026 - WG 1893 wählt Vertreter zum Artikel ...


Archiv der MAXE-Druckausgaben

Alle Druckausgaben von MAXE, dem Kiezmagazin für das Brandenburgische Viertel, die 2012 bis 2014 im Kiez verteilt wurden, sind im Archiv als PDF abrufbar.

Hier geht's zum Archiv: MAXE gedruckt


Eberswalde © 2015-2025 AG MAXE
Impressum

Besucher
(seit 16.1.24):
Besucherzähler